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Langkofel (3.181 m) - das Wahrzeichen des Grödnertales

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AVS Sektion Bozen
  • Blick auf die Fünffinger- und Grohmanspitze vom Fassaner Band
    / Blick auf die Fünffinger- und Grohmanspitze vom Fassaner Band
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Über gutgriffigen Fels nach oben
    / Über gutgriffigen Fels nach oben
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Der Kessel mit dem Langkofelgletscher
    / Der Kessel mit dem Langkofelgletscher
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Links von der Eisrinne mit Hilfe von Eisenstiften und Steigbügel steil und ausgesetzt nach oben
    / Links von der Eisrinne mit Hilfe von Eisenstiften und Steigbügel steil und ausgesetzt nach oben
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Kur vor der Scharte zum Amphitheater
    / Kur vor der Scharte zum Amphitheater
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Zum Vergleich: Eine andere Seilschaft im Aufstieg in der Eisrinne
    / Zum Vergleich: Eine andere Seilschaft im Aufstieg in der Eisrinne
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Querung im Kar zum Wandfuss am Beginn der Führerrinne
    / Querung im Kar zum Wandfuss am Beginn der Führerrinne
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Das Bivacco Giuliani 3.100 m
    / Das Bivacco Giuliani 3.100 m
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Bald ist der Gipfel erreicht
    / Bald ist der Gipfel erreicht
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Großartiges Panorama vom Gipfel
    / Großartiges Panorama vom Gipfel
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Im Abstieg abseilen zum Biwak
    / Im Abstieg abseilen zum Biwak
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Der Abstieg erfordert nochmals volle Konzentration
    / Der Abstieg erfordert nochmals volle Konzentration
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
  • Die Langkofelscharte mit Toni Demetz Hütte
    / Die Langkofelscharte mit Toni Demetz Hütte
    Foto: Eduard Gruber, AVS Sektion Bozen
Karte / Langkofel (3.181 m) - das Wahrzeichen des Grödnertales
2400 2700 3000 3300 m km 1 2 3 4 5
Wetter

Der Traum eines jeden Dolomiten - Kletteres
schwer
6,4 km
9:30 Std
800 hm
1330 hm
Hoch über St. Ulrich im Grödnertal erhebt sich dieser imposante Gipfel in der gleichnamigen Felsgruppe. Der Anstieg auf dem Normalweg ist wohl einer der schwierigsten Normalanstiege auf einen Dolomiten-Dreitausender. Die Route ist lang und erfordert zügiges langanhaltendes Klettern im II-III Schwierigkeitsgrades. Zudem ist die Wegfindung nicht immer leicht und fordert viel Spürsinn und Erfahrung und kann vor allem bei Nebel sehr abenteuerlich und spannend werden. Alpine Erfahrung gute Kondition und Ausdauer sind für diese Bergfahrt unbedingt notwendig. Der Fels ist dafür aber fest und die Route ob der objektiven Schwierigkeiten nicht sonderlich überlaufen. Am Gipfel erwartet dem Besteiger die Freude einen wirklich großen und hohen Dolomitenriesen erklettert zu haben.

Autorentipp

Wer den langen Hatscher zurück zum Sellajoch vermeiden will, sollte unbedingt bis 17.00 Uhr bei der Toni Demetz Hütte zurück sein. Bei Auffahrt mit Gondel bleiben daher im Gesamten nur ca. 9 Std. Zeit für dieses Abenteuer zur Verfügung.
outdooractive.com User
Autor
Eduard Gruber 
Aktualisierung: 19.08.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
III+
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
3181 m
2180 m
Höchster Punkt
Langkofelspitze (3181 m)
Tiefster Punkt
Parkplatz Talstation Gondelbahn (2180 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
100 m, 0:15 Std
Wandhöhe
1000 m
Kletterlänge
800 m, 4:30 Std
Abstieg
1330 m, 5:30 Std
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 60 m
Anzahl Expressschlingen
3

Sicherheitshinweise

Es handelt sich hierbei um eine lange und fordernde alpine Tour. Bei unsicheren Wetterbedingungen zu meiden, am Langkofel fallen sehr schnell die Nebel und Gewitter ein.

Ausrüstung

Nornale Kletterausrüstung. Bei Begehung der Eisrinne auch Steigeisen und Pickel.

Start

Toni Demetz Hütte an der Langkofelscharte (2.685 m) (2671 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.514518 N 11.739395 E
UTM
32T 710139 5154862

Ziel

Sellajochhaus kurz unterhalb des Sellajochs (2.180 m)

Wegbeschreibung

Zustieg: Von der Toni Demetz Hütte (Hierher entweder mit dem Gondellift oder in ca. 1,5 Std Aufstieg vom Sellajochhaus), in ca. 15m auf Steig Nr.525 in Richtung Langkofelhütte absteigen, 8dann nach rechts meist über letzte Schneereste zum Beginn des markanten „Fassaner Bandes“.

Auf dem Bandsystem einige Rinnen querend ansteigen, über einen schluchtartige Rinne hinauf um jenseits wieder ein paar Meter abzusteigen. Hier trifft man dann auf einen markanten Kamin, welcher links umgangen wird, weiter über eine Rampe bis zu einer Nische hinter einer wenig ausgeprägter Kante. Sich immer etwas links halten nun über gutgriffigen Felsen steil und luftig ansteigen, bis zur Fortsetzung des Bandes. Die Grundrichtung beibehaltend nach links weiter zu einem markanten Turm. Hier ca. 30 m über eine Wandstufe aufsteigen zu einer Scharte. Dahinter beginnt eine drahtseilversicherte Querung hinüber in den Kessel mit den Resten des Langkofelgletschers. (ca. 1,5 Std ab Einstieg). Dieser wird in westlicher Richtung zum Beginn der Eisrinne gequert. Hier gibt es nun zwei Möglichkeiten. Entweder durch die Eisrinne gerade hinauf, (Im Frühsommer bei Firnauflage günstiger) oder links davon über die Felsen, wo einige Haken, Stifte und Eisenbügel den Aufstieg erleichtern, steil und etwas ausgesetzt hinauf zur Scharte. Jenseits leicht absteigend hinunter in einem Kar , dem Amphitheater , welches am oberen Rand des Schuttes bis zu einer Wandeinbuchtung gequert wird. Hier jetzt schräg rechts über ein kleines Wändchen und einem Rinnensystem ca. 100 hm hinauf zu einer Scharte mit markantem Felsturm. Jetzt linker Hand über gutgriffigen Felsen weiter hinauf zur Biwakschachtel. (Bivacco Giuliani 3100m ca. 1,5 Std ab dem Gletscherbecken). Hinter dem Biwak erhebt sich ein gelblicher Turm, welcher rechts durch eine kaminartige, kurzer Rinne erstiegen wird (Schlüsselstelle III+). Jetzt entlang des Grates, an einem kleinem Holzkreuz vorbei, kurz in eine Scharte absteigen und jenseits über einige Zacken weiter zum Gipfel. (30 min ab Biwakschachtel).

Abstieg. Der Abstieg folgt der Anstiegsroute, wobei einige Passagen abgeseilt werden können (Vom gelblichen Turm zur Biwakschachtel oder in der Eisrinne.) Jeweils auf Steinschlag achten). Für den Abstieg benötigt man etwa gleich viel Zeit wie für den Aufstieg.

Öffentliche Verkehrsmittel

Der öffendliche Bus verkehrt vom Grödnertal bis zum Sellajoch. Fahrplanauskunft gibt es hier.

Anfahrt

Von Klausen oder Weidbruck im Eisacktal durch das Grödnertal hinauf, vorbei an St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein weiter auf Passstraße in Richtung Sellajoch, bis kurz davor rechter Hand zum Sellajochaus. Oberhalb davon Talstation des Gondelliftes zur Langkofelscharte.

Parken

An der Talstation der Gondelbahn gibt es ausreichend Parkplatz.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (1)

Thomas Schwindt
14.11.2017
Bewertung
Gemacht am
17.08.2017

Bewertung
Schwierigkeit
III+ schwer
Strecke
6,4 km
Dauer
9:30 Std
Aufstieg
800 hm
Abstieg
1330 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

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