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Start Touren "La vita è bella" Gurglitzen - Böse Nase - Goldeck - Martennock
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Mountainbike empfohlene Tour

"La vita è bella" Gurglitzen - Böse Nase - Goldeck - Martennock

Mountainbike · Nationalpark Hohe Tauern
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Spittal/Drau Verifizierter Partner 
  • Foto: Christian Resch, ÖAV Sektion Spittal/Drau
m 2500 2000 1500 1000 500 80 70 60 50 40 30 20 10 km
Ora et labora - die "La vita è bella" ist eine lange, anstrengende und transzendierende MTB-Tour über zwei Berggruppen und vier Gipfel. Hier ist überdurchschnittliche Ausdauer und gute Abfahrtstechnik gefragt, als Belohnung wartet ein technisch anspruchsvoller Trail ins Tal!
schwer
Strecke 88,3 km
9:00 h
3.726 hm
3.724 hm
2.352 hm
536 hm

Nur der frühe Vogel fängt den Wurm! Bei diesem anspruchsvollen Rundkurs wird in vielerlei Hinsicht "doppelt gemoppelt".

Vier Berggipfel, zwei Berggruppen und eine Stadt! Über weite Streckenabschnitte technisch recht moderates Terrain - dazwischen gibt es einige Möglichkeiten sich zu stärken. Das Highlight dieser Runde ist sicherlich der herbe Single Trail vom Goldeck bis ins Tal - es empfiehlt sich die Verwendung eines Fully-MTB!

Für diejenigen, die es lieber etwas gemütlicher angehen möchten, bietet sich - im Bereich Möllbrücke, Sachsenburg und Lind - die Möglichkeit für eine Übernachtung!

Die fahrtechnisch eher leichten Anstiege bei dieser fordernden Tour wurden vorsätzlich so selektiert, um dieses Unternehmen auch durchstehen zu können! Um den Straßenverkehr weitgehend auszuweichen, wurden bewusst idyllische Forstwege und flowige Trails ausgewählt...

Die fordernde Runde ist auch sehr gut mit der Bahn erreichbar, dann erfolgt der Start von Spittal aus (siehe Track)!

Der erste Anstieg führt zuerst über eine gutmütige Bergstraße und mündet in einen durchaus passablen Forstweg. Im Bereich Gurglitzen und Böse Nase muss kurzzeitig auf das Bike verzichtet werden und per pedes weitergestiegen werden - eine gelungene Abwechslung, um die Muskulatur auszulockern!

Sind die zwei Gipfel der Reisseckgruppe erreicht, wird über leichte Forstraßen abgefahren, im Bereich Mühldorf wartet ein kurzer Single-Trail bis S2 auf die Befahrer*innen.

Der zweite, lange Anstieg führt wiederum über einfach zu pedalierende Forstwege - über den langen Siflitzgraben - bis direkt auf den Gipfel des Goldeck. Gute Fahrer*innen wählen hier die direkte Gratverbindung zum Martennock! Von den Gipfeln der Latschurgruppe genießt man die traumhaften Ausblicke in die umliegende Bergwelt, sogar der Großglockner ist hier deutlich sichtbar!

Der Höhepunkt dieser Tour ist zweifelsohne der schwierige Trail über den Wanderweg (Stellen S3/S4) vom Martennock bis nach Spittal - 1500hm teilweise recht flowiger Single-Trail! Die direkte, brachiale Abfahrt vom Martennock zur Goldeckhütte stellt hierbei die Schlüsselsequenz dar - flowige Passagen wechseln mit fast unfahrbaren Steilstufen und Spitzkehren, im Zweifelsfall sollte hier lieber geschoben werden!

Diese Runde ist nur in der vorgestellten Richtung, also gegen den Uhrzeigersinn, fahrbar und spaßbringend!

Insgesamt eine fantastische und außergwöhnliche Bike-Tour mit vielen grandiosen Tiefblicken und teilweise recht schwierigen Abfahrtssequenzen. Ausdauernde Zweirad-Spezialist*innen sollten mit 9-10h an reiner Fahrtzeit (ohne Pausen) kalkulieren...

Ein wahrer Genuss für leidenschaftliche und konditionsstarke Vollblut-Biker*innen mit leichter Neigung zur Selbstkasteiung!

Autorentipp

Es empfiehlt sich ein sehr früher Start im Bereich Spittal bis Göriach, um die sonnendurchfluteten Südhänge alsbald hinter sich zu bringen. Dieser Giro ist nur für wirklich gut trainierte und hartgesottene Marathonbiker*innen empfehlenswert!
Profilbild von Christian Resch
Autor
Christian Resch 
Aktualisierung: 31.07.2022
Schwierigkeit
S3 schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.352 m
Tiefster Punkt
536 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 9,76%Schotterweg 10,45%Naturweg 38,31%Pfad 12,25%Straße 2,66%Unbekannt 26,53%
Asphalt
8,6 km
Schotterweg
9,2 km
Naturweg
33,8 km
Pfad
10,8 km
Straße
2,4 km
Unbekannt
23,4 km
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Sicherheitshinweise

Grundsätzlich über weite Streckenabschnitte recht sichere MTB-Tour, die Abfahrt im Bereich Martennock bis zur Goldeckhütte ist allerdings mit Vorsicht zu genießen - hier herrscht latente Absturzgefahr!

Aufgrund der weidenden Tiere auf den Almen, empfiehlt sich eine Befahrung von Ende Mai bis Mitte Juni, oder ab Mitte September - um die Tiere nicht zu stören! 

Diese Route dieser Tour verläuft öfters in diversen Grauzonen, man sollte sich deshalb auf kontroverse Begegnungen mit Jägern und Grundstücksbesitzern einstellen...

Weitere Infos und Links

Gute Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten sind:

Gasthof zum Richter, Mühldorf https://www.gasthof-zum-richter.at/

Gasthof Goldenes Rössl, Sachsenburg http://www.goldenes-roessl-sachsenburg.at/

Wieser Hütte, Goldeck https://www.wieserhuette.at/

Goldeckhütte, Goldeck https://www.alpenverein.at/goldeckhuette/

Hotel Ertl, Spittal https://hotel-ertl.at/de/

Start

Göriach Dorfbrunnen (769 m)
Koordinaten:
DD
46.854504, 13.383077
GMS
46°51'16.2"N 13°22'59.1"E
UTM
33T 376740 5190265
w3w 
///wärter.ebenso.südwand
Auf Karte anzeigen

Ziel

Gurglitzen (2352m) - Böse Nase (2227m) - Goldeck (2142m) - Martennock (2039m)

Wegbeschreibung

Start beim Dorfbrunnen in Göriach, alternativ empfiehlt sich auch ein sehr früher Start in Spittal, beim HBF. Fahrt über die Bergstraße auf den Tröbach und weiter zur Christebauerhütte. Man folgt dem Almweg weiter bis zur Oberraunerhütte und fährt bis knapp vor die Obere Kollerhütte (Tröbacher Alm). Ab hier zu Fuß weiter - immer den Wanderweg folgend - zuerst auf die Gurglitzen und im Abstieg noch auf die Böse Nase.

Am selben Weg retour zum Rad und Abfahrt bis knapp unter die Oberraunerhütte. Beim markanten Gatter nach rechts, kurz abwärts und in Höhe der Zedlacher Hütte nach rechts - schiebend - über eine kleine Steilstufe wieder zum Weg, in Richtung Göriacher Alm. Dort über die breite Forststraße ins Tal, bei der Kreuzung hält man sich scharf rechts bis zum Schranken des rechten Astes. Hier gerade aus weiter, bis knapp vor die Klinzer Schlucht. Man wählt den linken Weg zur "alten Linde" und erquickt sich am kurzen Single-Trail bis nach Mühldorf. Dort den Radweg entlang bis nach Möllbrücke und weiter nach Sachsenburg. Nach der markanten Eisenbrücke gleich scharf nach rechts - auf schmalen Weg, entlang der Drau - weiter bis zum Radweg, welcher bequem in Richtung Lind führt.

Nach der ersten Brücke wiederum scharf nach links aufwärts abbiegen und in Kürze in den Siflitzgraben einfahren. Dort die lange Forststraße folgen, an den Wegkreuzungen hält man sich immer in Richtung Goldeck - bis man die Talstation des Bärnbiss-Liftes erreicht.

Hier wiederum rechts haltend weiter - jetzt geht es dann wieder etwas abwärts, später steiler aufwärts - bis zum Schranken der Gusenalm. Den Forstweg weiter zur Kapeller Alm und in Folge weiter zur Wieserhütte - hier kann überall eingekehrt werden.

Über den letzten Fahrweg weiter, zum Gipfel des Goldeck und über den Verbindungsgrat zum Martennock. Ein wenig westlich dieses Gipfels findet sich der erste Wanderweg, welcher direkt zur Goldeckhütte führt - dieser Part ist der technisch anspruchsvollste, der Tour. Im Zweifelsfall sollte hier lieber geschoben werden - Absturzgefahr!

Ab der Goldeckhütte über zumeist flüssiges Gelände bis hinunter zur Krendlmaralm. Durch den Schranken hindurch und äußerst spaßbringend weiter - immer die Abkürzungen zum Hopfgartner nehmend - bis ins Tal. 

Auf der Landesstraße weiter in Richtung Bahnhof, dem Radweg weiter folgend bis zum markanten Durchlass gleich nach dem Hofer-Geschäft, hier wird nach rechts abgebogen. Den Waldweg weiter, bis zur Ebnerwiese, dann durch den einladenden Wald fortan bis zum Rojachhof. Ab hier über die Karlsdorfer Landesstraße zur Kirche Maria Bichl, an der Wunderblume vorbei und immer weiter aufwärts nach Stöcklern. In Kürze zum Ausgangspunkt nach Göriach!

Die Runde ist auch sehr gut vom Spittaler HBF startbar!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn von Villach, Salzburg oder Lienz nach Spittal/Drau. Hier kann man direkt vom Bahnhof aus, in diese grandiose Tour einsteigen - siehe Track!

Anfahrt

Strategisch gute Startpunkte sind: Spittal, Lendorf, Stöcklern und Göriach!

Anfahrt zu den jeweilgen Ortschaften über die A10 Tauernautobahn, Ausfahrt Lendorf - über die Landestraße bequem zum individuellen Startpunkt.

Koordinaten

DD
46.854504, 13.383077
GMS
46°51'16.2"N 13°22'59.1"E
UTM
33T 376740 5190265
w3w 
///wärter.ebenso.südwand
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Einwandfrei funktionierendes Fully-MTB, inklusive Werkzeug plus Reserveschlauch. Wäsche zum Wechseln, Regenschutz!

Genügend Trinkbares und ausreichend Proviant für diese lange Rundtour. Es gibt aber viele Möglichkeiten zum Pausieren...


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Schwierigkeit
S3 schwer
Strecke
88,3 km
Dauer
9:00 h
Aufstieg
3.726 hm
Abstieg
3.724 hm
Höchster Punkt
2.352 hm
Tiefster Punkt
536 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Cross Country Singletrail / Freeride Etappentour aussichtsreich Gipfel-Tour Rundtour Einkehrmöglichkeit

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