Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
1 Monat gratis Pro testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Kranebitter Klamm - "Nasse Wand" - Rauschbrunnen
Tour hierher planen Tour kopieren
Bergtour empfohlene Tour

Kranebitter Klamm - "Nasse Wand" - Rauschbrunnen

· 2 Bewertungen · Bergtour · Karwendel
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Hall in Tirol Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Die Kranebitter Klamm (Bildmitte), links vorne der Hechenberg, hinten Großer und Kleiner Solstein, Hohe Warte und Brandjoch, rechts hinten die Nordkette.
    / Die Kranebitter Klamm (Bildmitte), links vorne der Hechenberg, hinten Großer und Kleiner Solstein, Hohe Warte und Brandjoch, rechts hinten die Nordkette.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der ungefähre Routenverlauf, ganz rechts das Alpengasthaus Rauschbrunnen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Bahnunterführung in der Klammstraße, unmittelbar neben "Bahnhof" Kranebitten und Bushaltestelle, ca. 6 Gehminuten vor dem Klammeingang.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Auf der Klammstraße kurz vor dem Schluchteingang. Links der Hechenberg.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Eingang in die Klamm und ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... am Beginn des Schleifwandsteiges zur Neuen Magdeburger Hütte.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Den Weg zur Magdeburger Hütte verlassen wir nach wenigen Metern - ab nun sind Klammgrund und Bachbett unsere Wegweiser.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der erste Teil der Kranebitter Klamm ist der mit den steilsten Flanken. Bei oder nach unmittelbar nach starken Regenfällen ist mit deutlich erhöhter Steinschlaggefahr zu rechnen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Spuren einer alten Weganlage sind nicht zu übersehen. Die Betreuung wurde bereits vor vielen Jahren aufgegeben.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Klamm verändert sich laufend und der beste Weg muss immer wieder neu gefunden werden.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Alte Wasserleitungen, vermutlich aus der Zeit, als Kranebitten noch nicht am öffentlichen Wassernetz angeschlossen war.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Klamm kann mit Kindern zu begehen, ist ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... bei guter Betreuung ein Abenteuer, bei dem keine Langeweile aufkommt.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Vom Verein für Heimatschutz erneuerte Gedenktafeln.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Am Eingang der "Hundskirche", der ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... engsten Stelle der Klamm.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Hundskirche markiert auch gleichzeitig das Ende der Klamm, ab nun ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... wird es weiter ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... und flacher.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die Klamm ist zur Schlucht geworden, weglos aber unschwierig und immer wieder Steigspuren.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Im "Natterloch" auf ca. 1150 m steigen wir im rechten Bachbett weiter aufwärts.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Noch wenige Meter durch das verblockte Bachbett aufwärts, ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... bis wir auf ca. 1400 m den Weg 220 kreuzen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wir folgen dem Weg nach rechts (Osten), der unter den Steilwänden vorbeiführt.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Seile und Stufen sind wertvolle Hilfen. Und auch die Schwierigkeiten, mit denen die Wegehalter zu kämpfen haben, sind deutlich erkennbar.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Nur wenige Stellen sind mit Drahtseilen versichert - nicht besonders ausgesetzt, trotzdem ist Trittsicherheit erfoderlich.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Kurz vor der "Nassen Wand", die auch als Rastplatz perfekt geeignet ist (wenn die Steinböcke Platz machen ;-)).
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Die "Nasse Wand", manchmal ein Wasserfall, meistens ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... einfach nur "nass".
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Orientierung ist auf dieser Tour durch die Beschilderung keine große Herausforderung.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / An der Weggabelung Söldensteig (rechts) und Krummer Steig (links). Über beide gelangt man zum Rauschbrunnen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Wir queren den Schotterreise des "Linken Lehner", ein mächtiger Graben, der bis hinauf zum Grat zwischen Solstein und Hohe Warte führt.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / In weiten Serpentinen ...
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / ... gut 200 Hm führt der Krummer Steig nach oben.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Das Jagdhaus Klammegg, der höchste Punkt unserer Rundtour.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Unser Weiterweg: "Rauschbrunnen 30 min." Man kann hier auch noch in ca. 15 min. zur Aspachhütte aufsteigen.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der Abstieg zum Rauschbrunnen ist unschwierig und weist keine Gefahrenstellen auf.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Der Alpengasthof Rauschbrunnen, unten das Inntal.
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
  • / Vom Rauschbrunnen den Wegweisern "Kranebitten" folgend in 30
    Foto: Michael Larcher, ÖAV Sektion Hall in Tirol
m 1600 1400 1200 1000 800 600 7 6 5 4 3 2 1 km Aspachhütte Jagdhütte Klammegg Alpengasthof Rauschbrunnen
Wildromantische Rundtour bei Innsbruck mit abenteuerlicher Klamm als Auftakt.
mittel
Strecke 7,9 km
5:30 h
876 hm
873 hm
Profilbild von Michael Larcher
Autor
Michael Larcher 
Aktualisierung: 08.01.2016
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1.435 m
Tiefster Punkt
747 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Alpengasthof Rauschbrunnen

Sicherheitshinweise

Bei oder unmittelbar nach Regenfällen rate ich von der Begehung der Klamm wegen erhöhter Steinschlaggefahr ab. Im ersten Teil der Klamm nicht unnötig lang verweilen. Kein Kinderspielplatz!

Start

Innsbruck-Kranebitten, Eingang Kranebitter Klamm (746 m)
Koordinaten:
DD
47.273084, 11.327781
GMS
47°16'23.1"N 11°19'40.0"E
UTM
32T 676063 5238139
w3w 
///anführer.erze.aufgerufen

Ziel

Innsbruck-Kranebitten, Eingang Kranebitter Klamm

Wegbeschreibung

Dem Wegweiser zur Neuen Magdeburger Hütte (DAV-Hütte) folgend, erreichen wir bereits nach 100 m das Bachbett des Sulzenbachs, der durch die Kranebitter Klamm fließt. Und hier verlassen wir auch schon den Weg ("Schleifwandsteig") zur AV-Hütte und folgen dem Bachbett. Je nach Jahreszeit und Witterungsverlauf ist mit unterschiedlichem Wasserstand zu rechnen. Im Allgemeinen führt der Sulzenbach wegen des Kalkgesteins geringe Wassermengen, die keine Gefahr und auch keine besondere Behinderung darstellen. Der erste Teil der Klamm ist der am extremsten ausgeprägte - eine tief eingeschnittene Schlucht, die an der engsten Stelle, der "Hundskirche", gerade einmal 3 m breit ist. Große Blöcke, Steilstufen und leichte Kletterpassagen (UIAA 2) machen den Einsatz der Hände immer wieder erforderlich. Hier findet man auch Spuren einer alten Weganlage, Klammern, alte Drahtseile und Wasserleitungen.

Nach der Hundskirche weitet sich die Klamm. Wir folgen weiter dem nun nur mehr mäßig steilen und unschwierigen Bachbett bis ins "Natterloch" auf ca. 1240 m, wo zwei Wasserläufe bzw. Gräben zusammentreffen. Wir folgen dem rechten, nun wieder steilerem und mit einigen großen Blöcken versehenen Bachbett nach oben bis auf ca. 1400 m, wo ein unscheinbarer Steig (Weg Nr. 220) unseren Aufstieg kreuzt (Steinmännchen). Nach links führt der Weg zur Neuen Magdeburger Hütte (ca.1 h), nach rechts zur Nassen Wand.

Diesem Weg, der an einigen Stellen abgerutscht ist und Trittsicherheit erfordert (wenige Drahtseilsicherungen), folgen wir in leichtem Auf und Ab bis zur "Nassen Wand". Der Weiterweg führt in den Wald und in Serpentinen absteigend in den nächsten Graben zu einer gut beschilderten Weggabelung. Wir haben hier die Wahl: (1) über den Söldensteig in ca. 1 h zum Rauschbrunnen zu, (2) über den Söldensteig nach unten bis dieser links wieder andsteigt und von hier auf einem nicht markierten Steig unschwierig ganz hinunter in die Klamm und durch diese wieder retour, oder (3; diese Variante ist hier dargestellt) über den "Krummer Steig" zur Jagdhütte Klammegg (und evtl. auch noch zur unbewirtschafteten Aspachütte), um von dort zum Rauschbrunnen abzusteigen (ca. 1 h 30 Minuten; die Zeitangaben auf dem Hinweisschild sind nicht korrekt). Der kürzere Söldensteig bietet einige wenige ausgesetzte Passagen, die Aufmerksamkeit und Trittsicherheit erfordern; der Krummer Steig ist anstrengender (ca. 230 Hm Aufstieg), weist aber keine absturzgefährdeten Passagen auf.

Vom Rauschbrunnen (Ausschank) folgen wir den Wegweisern nach "Kranebitten" und erreichen in ca. 35 min. den Ausgangspunkt.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn: Von Innsbruck Hauptbahnhof nach Kranebitten Bahnhof (ca. 12 min). Von hier in 7 min. zum Eingang der Klamm. Fahrplan

Mit dem Bus: Aus Innsbruck, Stadtmitte, mit der Linie O zur Technik und weiter mit der Linie LK nach Kranebitten, Haltestelle Klammgeist (von hier 7 min. zum Klammeingang). Fahrplan

Anfahrt

Auf der A 12 Inntalautobahn bis Ausfahrt Kranebitten. Nach Kranebitten und durch die Klammstraße bis zur Kehre am Eingang der Klamm.

Parken

Wenige "wilde" Parkplätze in der Kehre und am Straßenrand.

Koordinaten

DD
47.273084, 11.327781
GMS
47°16'23.1"N 11°19'40.0"E
UTM
32T 676063 5238139
w3w 
///anführer.erze.aufgerufen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte Nr. 5/1 Karwendelgebirge West, 1:25000

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Ausrüstung für eine halbtätgige Bergtour: Wanderschuhe, Bekleidung gegen Nässe und Kälte, Erste-Hilfe-Paket, Handy, Trinken/Jause (das Alpengasthaus Rauschbrunnen wird erst am Ende der Tour erreicht).

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

3,5
(2)
Sandra Köppel
06.09.2021 · Community
Mit kurzen Beinen teilweise sehr schwierig und Ganzkörpereinsatz gefordert (ja, man kann sich auch mit dem Bauch festhalten.. irgendwie). Die Klamm vor allem im oberen Bereich aktuell nicht so leicht begehbar, unten mit den alten Befestungen geht's ganz gut und das Stück dazwischen ist gar kein Problem. Das Steinmandl ist nicht mehr gut erkennbar (hatte jetzt aber auch keine Muße, ein neues zu bauen, war nur froh, es heil geschafft zu haben), der kreuzende Weg seeeehr unscheinbar. Aber landschaftlich absolut atemberaubend und sehenswert. Den oberen Teil der Klamm würde ich persönlich aber eher als schwierig bezeichnen, nicht mittel.
mehr zeigen
Gemacht am 06.09.2021
Stefan Keller
22.04.2016 · Community
Ich kam von der Magdeburger Hütte und wusste nicht genau was mich in der Klamm erwartet. Atemberaubend und an einigen Stellen auch knifflig und feucht :) Eher etwas für Abenteurer als für einen Familienausflug. Die richtige Ausrüstung ist unerlässlich, lieber 'overdressed' als 'underdressed' ist hier das Motto ;) Ein gut griffige Sohle ist Gold wert im unteren Teil, weiter oben geht es dann über viel Geröll weiter und man auf jedenfall Schuhe mit ausreichend Knöchelschutz tragen sollte. Während man unten bei Nässe und im Schatten unterwegs ist, knallt weiter oben die Sonne gnadelos in das Kar. Das heist auch Bekleidungstechnisch sollte man variabel ausgerüstet sein. Die Markierungen sind gerade in der Klamm oft nicht leicht zu finden, aber all zu viele Möglichkeiten falsch zu gehen gibt es sowieso nicht :) Die engste Stelle ist übrigens keine 2m breit, man sollte also mit Enge kein Problem haben.
mehr zeigen
Gemacht am 21.04.2016

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,9 km
Dauer
5:30 h
Aufstieg
876 hm
Abstieg
873 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit Geheimtipp ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.