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Bergtour empfohlene Tour

Kotzen - einsame Karwendelrundtour auf alten Almwegen

· 1 Bewertung · Bergtour · Karwendel
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  • Die Brücke über die Dürrachklamm, wo einst Filmszenen des Jägers von Fall gedreht worden sind.
    Die Brücke über die Dürrachklamm, wo einst Filmszenen des Jägers von Fall gedreht worden sind.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
m 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 400 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Für rund 100 Höhenmeter wegloser Anstiegsstrecke über einen enorm steilen Grashang braucht man Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der Rest der Route ist leicht, aber nicht immer gut zu finden.
schwer
Strecke 19,2 km
6:37 h
1.280 hm
1.280 hm
1.766 hm
780 hm
Diese Tour bleibt erfahrenen Individualisten vorbehalten, denn sie führt auf alten, aufgelassenen Almwegen zu einem überwiegend bewaldeten Höhenrücken über dem Dürrachtal, der im Kotzen gipfelt. Auf dieser Route sind kaum Wanderer unterwegs, und sie ist nicht immer leicht zu finden. Einsamkeit ist also garantiert.
Profilbild von Siegfried Garnweidner
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 16.08.2017
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Kotzen, 1.766 m
Tiefster Punkt
Fall, 780 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Da die Route nicht ganz leicht zu finden ist, sollte man nur bei guter Sicht und stabilem Wetter aufbrechen.

Start

Fall, Wanderparkplatz am Eingang in das Dürrachtal, 780 m (771 m)
Koordinaten:
DD
47.568556, 11.534049
GMS
47°34'06.8"N 11°32'02.6"E
UTM
32T 690593 5271460
w3w 
///gesunden.anzuhalten.geblendet
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Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Aufstieg: Vom Wanderparkplatz zu Fuß oder mit einem Fahrrad rund 3 Kilometer auf asphaltierter Straße über der Dürrach in geringer Steigung hinauf und unmittelbar nach dem Aussichtspunkt in die Dürrachklamm rechts abbiegen und ggf. das Rad abstellen. Nun auf einer Schlepperspur ins Tal hinab und etwa 200 m weiter vorne nach rechts auf einen schmalen Weg einbiegen. Er führt zur Brücke und quert in schwindelnder Höhe 30 m über dem Bach die Dürrach. Dann geht es auf saniertem Weg in Kehren durch den Wald bis zu den Wiesen der verfallenen Kotzen-Niederalm. Im folgenden Wiesenrücken finden sich gelegentlich Steinmänner, die uns nach Süden zum Gipfelaufschwung leiten. Hinter einem Krummholzbereich kommt man in freie Hänge, die von einer steilen Hangmulde durchzogen sind. In dieser Mulde ist der Weg durch Erosion zerstört, deshalb muss man den alten Steig nach rechts verlassen, um über einen steilen Grashang mühsam bis zum Latschenbuschwerk in Kammnähe anzusteigen. Am unteren Rand dieses Latschengebüschs halten wir uns links und gehen in einer Latschengasse zum Gipfelgrat hinauf. Der restliche Aufstieg verläuft knapp vor dem Grat und bringt uns gering auf und ab bis zum Gipfelkreuz.
 
Abstieg: Vom Gipfel geht man über eine weite, freie Fläche ohne Weg nach Süden zum verfallenen Kotzenalm-Hochleger und hinter einer Senke auf die rechte Seite einer Graterhebung. Dort treffen wir auf einen deutlichen Viehweg, der um den Rücken rechts herumführt und in geringem Auf und Ab zum Kotierungspunkt 1691 m stößt. Von dort folgt man in geringem Gefälle dem Viehweg anfangs gegen Süden, später in vielen Kehren nach Osten und kommt in die freien Hänge unter den Ludernwänden. Wegspuren bringen uns zur idyllisch gelegenen Ludernalm und von dort auf einem Fahrweg zum Lerchkogelalm-Niederleger.

Beim Niederleger folgt man dem Fahrweg nach links, geht an den Almgebäuden vorbei und verlässt in einer Rechtskurve die Straße, um auf gutem Bergweg nach Nordwesten abzusteigen, bis wieder die Straße erreicht ist. Sie fällt in ein paar Kehren ab, führt an der Stierschlaghütte vorbei und zur Geschiebesperre an der Dürrach. Nach kurzem Gegenanstieg erreichen wir die Dürrachtalstraße, der wir bis Fall hinaus folgen.

Hinweis

Wildschutzgebiet Hirschanger: 01.12 - 30.04
alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

RVO-Busverbindung ab Lenggries bis Haltestelle Fall

Anfahrt

Von Bad Tölz auf der B 13 bis zum Sylvensteinstausee, dann auf der B 30 bis Fall.

Parken

Wanderparkplatz am Ausgangspunkt

Koordinaten

DD
47.568556, 11.534049
GMS
47°34'06.8"N 11°32'02.6"E
UTM
32T 690593 5271460
w3w 
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 12 Karwendelgebirge Nord, Schafreiter oder Topografische Karte des Bayer. Landesamtes für Vermessung und Geoinformation 1:50000, Blatt UK50-51 Karwendel - Garmisch-Partenkirchen - Murnau - Kochelsee - Walchensee - Lenggries

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Ausrüstung

Wanderausrüstung mit Stöcken; evtl. Mountainbike und Helm

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Bewertungen

4,0
(1)
Ernst Umrath
03.07.2018 · Community
Sehr schöne, wirklich einsame, Wanderung! Wir sind in Fall um 6:30 los gegangen und waren gegen 9:30 auf dem Gipfel. Man muss im oberen Drittel des Gipfelanstiegs - direkt beim plötzlichen Abbruch des schmalen Steigs - weglos über einen steilen Wiesenhang auf das oberhalb, eher rechts liegende Latschenfeld zu gehen. Nach etwa 10 Minuten trifft man dort auf erste Fußspuren, die allmählich zu einem "wilden" Steig werden. Etwa 30m vor Erreichen des Grads teilt sich die Spur plötzlich. Man wählt die linke(!) Spur und hat dann noch ca. 5 Minuten bis zum linsksseitig liegenden Gipfel. Das Gipfelkreuz wurde im Herbst 2017 abgesägt und noch nicht wieder errichtet. Unser Abstieg erfolgte über das Stierjoch und unterhalb der Luderwände und -almen, über den Lärchkogel zurück ins Bächental, Der Rundweg dauerte, bei gemütlicher Gehweise und mit zweimaliger Rast, gut 7 Stunden. Festes Schuhwerk und viel Flüssigkeit dringend empfohlen.
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Gemacht am 30.06.2018

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
19,2 km
Dauer
6:37 h
Aufstieg
1.280 hm
Abstieg
1.280 hm
Höchster Punkt
1.766 hm
Tiefster Punkt
780 hm
Rundtour aussichtsreich Geheimtipp Gipfel-Tour

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