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Bergtour

Kotzen - einsame Karwendelrundtour auf alten Almwegen

(1) Bergtour • Tölzer Land
  • Die Brücke über die Dürrachklamm, wo einst Filmszenen des Jägers von Fall gedreht worden sind.
    / Die Brücke über die Dürrachklamm, wo einst Filmszenen des Jägers von Fall gedreht worden sind.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Fernblick über den verfallenen Kotzenalm-Niederleger zum Sylvensteinsee
    / Fernblick über den verfallenen Kotzenalm-Niederleger zum Sylvensteinsee
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Vom Kotzenalm-Niederleger zeigt sich der Gipfelrücken des Kotzens.
    / Vom Kotzenalm-Niederleger zeigt sich der Gipfelrücken des Kotzens.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Der wenig spektakuläre Kotzen-Gipfel.
    / Der wenig spektakuläre Kotzen-Gipfel.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Gipfelschau zum Schafreuter
    / Gipfelschau zum Schafreuter
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Gipfelblick über den erodierten Steilhang und den Kotzenalm-Niederleger zum Sylvensteinsee
    / Gipfelblick über den erodierten Steilhang und den Kotzenalm-Niederleger zum Sylvensteinsee
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Das Gipfelpanorama im 360°-Rundumblick
    / Das Gipfelpanorama im 360°-Rundumblick
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Der Abstieg führt an der malerisch gelegenen Ludernalm vorbei.
    / Der Abstieg führt an der malerisch gelegenen Ludernalm vorbei.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Karren bei der Ludernalm
    / Karren bei der Ludernalm
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • Panorama-Rückblick vom Lerchkogelalm-Niederleger zum Kotzen
    / Panorama-Rückblick vom Lerchkogelalm-Niederleger zum Kotzen
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
Karte / Kotzen - einsame Karwendelrundtour auf alten Almwegen
900 1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18
Wetter

Für rund 100 Höhenmeter wegloser Anstiegsstrecke über einen enorm steilen Grashang braucht man Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Der Rest der Route ist leicht, aber nicht immer gut zu finden.
schwer
19,2km
6:37
1.280 m
1.280 m
alle Details
Diese Tour bleibt erfahrenen Individualisten vorbehalten, denn sie führt auf alten, aufgelassenen Almwegen zu einem überwiegend bewaldeten Höhenrücken über dem Dürrachtal, der im Kotzen gipfelt. Auf dieser Route sind kaum Wanderer unterwegs, und sie ist nicht immer leicht zu finden. Einsamkeit ist also garantiert.
outdooractive.com User
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 07.09.2015

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
1.766 m
780 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
aussichtsreich
Geheimtipp
Gipfel-Tour

Exposition

NOSW
Ausrichtung der Tour

Sicherheitshinweise

Da die Route nicht ganz leicht zu finden ist, sollte man nur bei guter Sicht und stabilem Wetter aufbrechen.

Ausrüstung

Wanderausrüstung mit Stöcken; evtl. Mountainbike und Helm

Start

Fall, Wanderparkplatz am Eingang in das Dürrachtal, 780 m (771 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.568556 N 11.534049 E
UTM 32T 690593 5271460

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Aufstieg: Vom Wanderparkplatz zu Fuß oder mit einem Fahrrad rund 3 Kilometer auf asphaltierter Straße über der Dürrach in geringer Steigung hinauf und unmittelbar nach dem Aussichtspunkt in die Dürrachklamm rechts abbiegen und ggf. das Rad abstellen. Nun auf einer Schlepperspur ins Tal hinab und etwa 200 m weiter vorne nach rechts auf einen schmalen Weg einbiegen. Er führt zur Brücke und quert in schwindelnder Höhe 30 m über dem Bach die Dürrach. Dann geht es auf saniertem Weg in Kehren durch den Wald bis zu den Wiesen der verfallenen Kotzen-Niederalm. Im folgenden Wiesenrücken finden sich gelegentlich Steinmänner, die uns nach Süden zum Gipfelaufschwung leiten. Hinter einem Krummholzbereich kommt man in freie Hänge, die von einer steilen Hangmulde durchzogen sind. In dieser Mulde ist der Weg durch Erosion zerstört, deshalb muss man den alten Steig nach rechts verlassen, um über einen steilen Grashang mühsam bis zum Latschenbuschwerk in Kammnähe anzusteigen. Am unteren Rand dieses Latschengebüschs halten wir uns links und gehen in einer Latschengasse zum Gipfelgrat hinauf. Der restliche Aufstieg verläuft knapp vor dem Grat und bringt uns gering auf und ab bis zum Gipfelkreuz.
 
Abstieg: Vom Gipfel geht man über eine weite, freie Fläche ohne Weg nach Süden zum verfallenen Kotzenalm-Hochleger und hinter einer Senke auf die rechte Seite einer Graterhebung. Dort treffen wir auf einen deutlichen Viehweg, der um den Rücken rechts herumführt und in geringem Auf und Ab zum Kotierungspunkt 1691 m stößt. Von dort folgt man in geringem Gefälle dem Viehweg anfangs gegen Süden, später in vielen Kehren nach Osten und kommt in die freien Hänge unter den Ludernwänden. Wegspuren bringen uns zur idyllisch gelegenen Ludernalm und von dort auf einem Fahrweg zum Lerchkogelalm-Niederleger.

Beim Niederleger folgt man dem Fahrweg nach links, geht an den Almgebäuden vorbei und verlässt in einer Rechtskurve die Straße, um auf gutem Bergweg nach Nordwesten abzusteigen, bis wieder die Straße erreicht ist. Sie fällt in ein paar Kehren ab, führt an der Stierschlaghütte vorbei und zur Geschiebesperre an der Dürrach. Nach kurzem Gegenanstieg erreichen wir die Dürrachtalstraße, der wir bis Fall hinaus folgen.

Öffentliche Verkehrsmittel:

RVO-Busverbindung ab Lenggries

Anfahrt:

Von Bad Tölz auf der B 13 bis zum Sylvensteinstausee, dann auf der B 30 bis Fall.

Parken:

Wanderparkplatz am Ausgangspunkt

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 12 Karwendelgebirge Nord, Schafreiter oder Topografische Karte des Bayer. Landesamtes für Vermessung und Geoinformation 1:50000, Blatt UK50-51 Karwendel - Garmisch-Partenkirchen - Murnau - Kochelsee - Walchensee - Lenggries

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Colin Moldenhauer
04.06.2017
Gerade die Beschreibung "einsam" trifft zu 100% auf diese Tour zu, samstags bei Kaiserwetter (zugegebener Maßen erst ab 12 Uhr) bin ich keiner Menschenseele begegnet. Tatsächlich lässt sich der Weg zwischendurch nur sehr schwer erkennen, besonders auf dem letzen Steilstück über den beschriebenen Grashang. Aber gerade dieser Abenteuerfaktor hat mir besonders gefallen, einzig die lange Strecke auf Forstwegen zu Anfang und Ende trügt die Entdeckerlust ein wenig, aber mit ein wenig Glück erspart einem ein nettes Sennerpärchen den langen Rückweg per Shuttle ;) Bei starker Sonne gilt zu beachten, dass der Weg zwar durch bewaldetes Gebiet führt, die Bäume aber sehr licht stehen und man deshalb trotzdem durchgehend in der Sonne läuft.
Bewertung
Gemacht am
03.06.2017
Abstieg mit Blick auf den Sylvensteinsee
Abstieg mit Blick auf den Sylvensteinsee
Foto: Colin Moldenhauer, Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit schwer
Strecke 19,2 km
Dauer 6:37 Std.
Aufstieg 1.280 m
Abstieg 1.280 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich

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