Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
Sprache auswählen
Community 1 Monat gratis Pro testen
Start Touren Köllenspitze Westgrat
Teilen
Merken
Meine Karte
Tour hierher planen Tour kopieren
Fitness
Bergtour

Köllenspitze Westgrat

· 3 Bewertungen · Bergtour · Tannheimer Tal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Outdooractive Redaktion Verifizierter Partner 
  • Vorbei am Hotel Berghof startet die Tour.
    / Vorbei am Hotel Berghof startet die Tour.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / In zahlreichen Kehren führt der Wanderweg hinauf zum Gimpelhaus.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Ziel, die Köllenspitze, rückt in unser Blickfeld.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Gimpelhaus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Aussicht vom Gimpelhaus mit Blick auf den Haldensee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ein schmaler Wanderweg führt hinauf.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Rückblick auf das Gimpelhaus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / An schönen Tagen ist die Strecke gut besucht.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Ausblick auf die umliegenden Täler und den Haldensee
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Auch steile Kletterstellen warten auf dem Weg zum Gipfel.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Klettererfahrung ist hier unbedingt von Nöten.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Während des Aufstiegs wartet bereits eine atemberaubende Aussicht.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der felsige Aufstieg auf die Köllenspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Wenige Meter vor dem Ziel, der Köllenspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Gipfelkreuz auf der Köllenspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Ausblick von der Köllenspitze Richtung Süden
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Gipfel der Köllenspitze
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Abstieg führt durch eine steile Rinne.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Der Abstieg ist steinig, daher an nassen Tagen nicht zu empfehlen.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Über steinige Geröllfelder geht es hinab.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Nicht selten entdeckt man hier Gämsen.
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Kleine Berghütten auf dem Rückweg
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Zurück im Tal: Kapelle am nordöstlichen Ortsrand von Nesselwängle
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
m 2500 2000 1500 1000 8 6 4 2 km Köllenspitze (2238 m) Gimpelhaus

Bergtour über den Westgrat auf die Köllenspitze, den höchsten Gipfel der Tannheimer Gruppe
schwer
9,2 km
6:00 h
1222 hm
1222 hm
Die Tour bringt uns über das Gimpelhaus und die Nesselwängler Scharte hinauf auf die Köllenspitze, mit 2238 m der höchste Gipfel der Tannheimer Berge. Der erste Teil der Tour führt dabei durch Wald hinauf zum bewirtschafteten Gimpelhaus. Dahinter wird der Weg deutlich anspruchsvoller, ab der Nesselwängler Scharte beginnt die Kletterroute am Westgrat, die meist über rauen Fels führt. Eine seilfreie Begehung ist nur erfahrenen Kletterern zu empfehlen, denn die Route erreicht teilweise den III. Grad. Am Gipfel erwartet uns dann eine Aussicht, die sich über das Alpenvorland mit dem Forggensee und dem Alpsee bis hin auf die mächtigen Gipfel der Zugspitze und des Hochvogels erstreckt.

Autorentipp

Auf dieser Tour sollte ein Fernglas mit im Gepäck sein, denn nicht selten entdecken Bergsteiger Gämsen an den umliegenden Berghängen.
Profilbild von Hartmut Wimmer
Autor
Hartmut Wimmer 
Aktualisierung: 23.05.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Köllenspitze, 2239 m
Tiefster Punkt
Nesselwängle, 1149 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Im Frühsommer und Spätherbst finden sich auf dem Normalweg an den nordseitigen Steilschrofen häufig Schneefelder, wodurch der Abstieg nass und schmierig sein kann.

Start

Nesselwängle (1150 m)
Koordinaten:
DG
47.485880, 10.610958
GMS
47°29'09.2"N 10°36'39.4"E
UTM
32T 621358 5260418
w3w 
///ruhm.viele.machbar

Ziel

Nesselwängle

Wegbeschreibung

Wir starten am Parkplatz am nordwestlichen Ortsrand von Nesselwängle und passieren das Hotel Berghof. Dann geht es in Richtung Norden hinauf zum Waldrand. Wir folgen dem steilen Wanderweg, der in zahlreichen Kehren zum Gimpelhaus hinaufführt.

Ab diesem verzweigen sich die Wege, wir wandern auf dem gut markierten Pfad hinauf in Richtung Rote Flüh/Nesselwängler Scharte. Sobald sich die Wege zu Beginn des Kares trennen, wählen wir den rechten, der uns zunächst geradeaus und anschließend in einigen Kehren hinauf zur Nesselwängler Scharte bringt. Nach der Scharte folgt ein kurzer Abschnitt nordseitig auf dem Normalweg bis zu einer größeren Grasfläche. Dort gehen wir rechts zum Grat und erreichen schließlich einen senkrechten Abbruch, den wir hinaufklettern (III. Grad). Haben wir diese Stelle hinter uns gelassen, folgen wir dem Grat in eine Einbuchtung vor einem zweiten steilen Aufschwung (Grad III+). Von nun an erreichen wir den Gipfel ohne weitere Schwierigkeiten. Oben auf der Köllenspitze angekommen, genießen wir eine atemberaubende Fernsicht auf ein Meer aus Gipfeln, unter anderem mit der Zugspitze und dem Hochvogel. Auch der Forggensee und der Alpsee sind von hier aus zu sehen.

Der Abstieg erfolgt dann über die Nordseite. Zunächst führt der Pfad in eine kleine Scharte hinab, dann nach Westen durch eine Rinne mit Klemmbock. Anschließend geht es über eine ansteigende Querung durch die Nordflanke des Westgrates. Nun folgt ein kurzer Abstieg bis in die Nesselwängler Scharte, der uns schließlich wieder auf den bereits vom Aufstieg bekannten Weg bringt. Diesen kann man als Rückweg wählen, wir entscheiden uns aber für die zweite Variante und gehen an der Weggabelung nach links. Für ca. 1 km wandern wir durch steiniges Gelände, bis wir schließlich auf eine Pfad-Kreuzung auf der Almwiese treffen. Diese überqueren wir geradeaus in Richtung Süden, bleiben auf diesem Pfad, bis er – zwischenzeitlich nach Westen verlaufend – erste dichtere Baumgruppen erreicht. In zahlreichen Kehren wandern wir anschließend bis hinab nach Nesselwängle, wo wir unseren Startpunkt erreichen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Bus 4262 von Oberjoch oder Reutte nach Nesselwängle

Anfahrt

Von Reutte (Tirol) kommend auf der B198 und der B199 nach Nesselwängle, von Sonthofen kommend auf der B308 über Bad Hindelang nach Oberjoch und von dort auf der B199 nach Nesselwängle

Parken

Verschiedene Parkplätze in Nesselwängle, zum Beispiel am Hotel Berghof

Koordinaten

DG
47.485880, 10.610958
GMS
47°29'09.2"N 10°36'39.4"E
UTM
32T 621358 5260418
w3w 
///ruhm.viele.machbar
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

mehr zeigen

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

Normale Kletterausrüstung, Einfachseil

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

5,0
(3)
Profilbild
Jonas K. 
09.07.2020 · Community
Eine tolle alpine Tour, wir haben uns an die Beschreibung des Felstourenführers von Baur/Otto gehalten und es hat gut gepasst. Ich würde empfehlen es mit mehr als 50m Seil zu machen. Wir haben die 50er Halbseile im Auto gelassen und ein 70m Einfachseil eingepackt, was Gold wert war. Wir sind allerdings noch nicht so lange im Geschäft und haben penibel abgesichert. Der Profi geht bestimmt mehrere Teile am Anfang frei.
mehr zeigen
Göldi Philipp
23.06.2018 · Community
Coole alpine Tour. Wenig Bohrhaken gut wenn man Schlingen und Friends dabei hat. Ungesichert würde ich die Tour nicht machen.
mehr zeigen
Gemacht am 03.06.2018
Christian Reiser 
Diese Tour ist DIE Alternative für alle erfahrenen bzw. kletter-affinen Bergsteiger, welche die grandiose Rundumsicht vom höchsten Tannheimer Gipfel genießen möchten ohne im anhaltend steilen Klettersteig Schlange stehen (bzw. hängen) zu müssen, oder sich in der steinschlaggefährdeten Rinne des Normalwegs nicht öfter als einmal aufhalten wollen. Bis auf den ersten Grataufschwung zeigt sich die erste Hälfte des Grats noch vergleichsweise zurückhaltend was die Schwierigkeiten und die Ausgesetztheit angeht. Dies ändert sich jedoch in der oberen Hälfte. Ab hier wird die Tour deutlich ernsthafter: Neben einem äußerst luftigen Klemmblock, der mit absoluter Trittsicherheit überquert werden möchte, warten hart ausgesetzte Aufschwünge in stellenweise nur mäßig festem Fels (bis III). Auch einige Abkletterpassagen sind zu meistern. Zwar findet sich hier und da auch ein Haken (teilweise sogar noch frisch glänzende Bohrhaken), doch wer diese Tour absichern will, sollte über umfangreiche Kenntnisse im Anbringen von mobilen Sicherungsmitteln in brüchigem Fels verfügen. Mit oder ohne Seil eine ebenso luftige wie exklusive Panoramatour erster Güte!
mehr zeigen
Gemacht am 13.08.2016
Der erste Grataufschwung wartet gleich mit einer Stelle im III.Grad auf (Einstieg bei Bohrhaken). Diese ausgesetzte Stelle lässt sich jedoch auch in der leichteren Rinne bei einer Gedenktafel umgehen.
Foto: Christian Reiser, Outdooractive Redaktion
Obwohl es sich um einen Westgrat handelt, zeigt sich die Sonne bereits relativ früh am Grat.
Foto: Christian Reiser, Outdooractive Redaktion
Fantastische Tiefblicke hinab in das Tannheimer Tal mit dem türkis schimmernden Haldensee.
Foto: Christian Reiser, Outdooractive Redaktion
Äußerst luftiger Klemmblock.
Foto: Christian Reiser, Outdooractive Redaktion
Die Gehpassagen erlauben ein Verschnaufen und ermöglichen entspannte Fernblicke.
Foto: Christian Reiser, Outdooractive Redaktion
Eine der wenigen Abkletterstellen.
Foto: Christian Reiser, Outdooractive Redaktion

Fotos von anderen

Einer der ausgesetzten Aufschwünge.
Der erste Grataufschwung wartet gleich mit einer Stelle im III.Grad auf (Einstieg bei Bohrhaken). Diese ausgesetzte Stelle lässt sich jedoch auch in der leichteren Rinne bei einer Gedenktafel umgehen.
Obwohl es sich um einen Westgrat handelt, zeigt sich die Sonne bereits relativ früh am Grat.
Fantastische Tiefblicke hinab in das Tannheimer Tal mit dem türkis schimmernden Haldensee.
+ 3

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
9,2 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
1222 hm
Abstieg
1222 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Kletterstellen versicherte Passagen Grat

Statistik

  • 2D 3D
  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
: h
 km
 Hm
 Hm
 Hm
 Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.