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Alpinklettern

Klettertour "Wildes Gamseck" / Rax im Naturpark Mürzer Oberland

Alpinklettern · Mürzer Oberland
Verantwortlich für diesen Inhalt
TRV Hochsteiermark Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Altenbergerhof
    / Der Altenbergerhof
    Foto: Daniela Paul, Naturpark Mürzer Oberland
  • / Das Karl Ludwig Haus
    Foto: Daniela Paul, Naturpark Mürzer Oberland
  • / Gipfelkreuz Gamseck
    Foto: Thomas Walenta, Thomas Walenta
  • / Wildes Gamseck (1) und Turnerbergsteigerweg (2)
    Foto: Andreas Steininger, TRV Hochsteiermark
  • / Wildes Gamseck (Kletterroute)
    Video: Stefan Schmölz
m 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 8 7 6 5 4 3 2 1 km

Das „Wilde Gamseck“ ist wohl der bekannteste Kletteranstieg in diesem Bereich der Rax und dies nicht zu Unrecht. Der Fels ist großteils fest (abgeklettert), die Lage herrlich und seit einiger Zeit ist auch die Absicherung bestens. Ein fast hochgebirgsähnlicher Kletteranstieg mit sehr moderaten Schwierigkeiten.
mittel
8,5 km
6:00 h
890 hm
890 hm

Zunächst wandern wir vom P im hintersten Altenbergertal (P Nasskamm) zu eben diesem Nasskam (Wegweiser). Weiter geht es rechtshaltend, an den unbew. Zimmermann- und Gamseckerhütten vorbei, bis zum Gupfsattel (oberer Nasskamm). Ab hier verläuft der Steig unmarkiert linkshaltend über den obersten Nasskamm bis zum Wandfuß der Gamseckwände (leicht rechts geht der markierte und versicherte Steig über das Zahme Gamseck weiter).

Vom Wandfuß gerade aufwärts und immer den tw. alten roten Markeirungen folgend bis auf die Hochfläche unweit des Gamseckgipfels.

Abstieg von dort über das Zahme Gamseck und weiter wie beim Aufstieg.

Autorentipp

Vom Gamseckgipfel ist es nicht mehr weit zur 2.007m hohen Heukuppe, dem höchsten Punkt der gesamten Rax. Auch das Karl Ludwig Haus ist nicht mehr weit.
Profilbild von Andreas Steininger
Autor
Andreas Steininger
Aktualisierung: 30.08.2018

Schwierigkeit
II+ mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
1856 m
Tiefster Punkt
959 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
740 m, 2:00 h
Wandhöhe
150 m
Kletterlänge
300 m, 1:00 h
Abstieg
890 m, 2:00 h
Standplätze
mit Bohrhaken, Normalhaken
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken
Anzahl Expressschlingen
3
Erstbegehung
Lammer

Einkehrmöglichkeit

Landgasthof Altenbergerhof
Karl-Ludwig-Haus

Weitere Infos und Links

Wenn Sie sich einem Reiseveranstalter anvertrauen wollen, buchen Sie einfach bei Steiermark Touristik, dem offiziellen Reisebüro von Steiermark Tourismus: Tel. +43 316 4003 450, www.steiermark-touristik.com

 

Naturparkbüro Mürzer Oberland, Tel. +43 3857 8321, www.muerzeroberland.at , geöffnet von Mo. – Fr. von 8.00 – 12.00 Uhr 

Steiermark Tourismus, Tel. +43 316 4003, www.steiermark.com  

TRV Hochsteiermark, Tel.: +43 3862 55020, www.hochsteiermark.at  

 

Tipp: die Steiermark Touren App, die gratis auf Google Play und im App Store zur Verfügung steht (Android, iOS), bietet detaillierte Informationen aus erster Hand: Shortfacts (Länge, Dauer, Schwierigkeit, Aufstieg und Abstieg in Höhenmetern, Bewertungen), Karte, Wegbeschreibungen, Höhenmesser, Kompass, Gipfelfinder, Navigation entlang der Tour. Zudem kann man seine persönliche Favoritenliste von Lieblingstouren und –punkten erstellen, Touren und Ausflugsziele offline speichern, social media - Kanäle bespielen und mehr.

 

Berg- Wander- und NaturparkführerInnen: Auskünfte im Naturparkbüro Mürzer Oberland, Tel.: +43 3857 8321 

Holen Sie sich übrigens mit der Summit Lynx App Ihre persönlichen Gipfelnadeln: www.summitlynx.com 

Start

P im hintersten Altenbergertal (965 m)
Koordinaten:
DG
47.705714, 15.657560
GMS
47°42'20.6"N 15°39'27.2"E
UTM
33T 549329 5283801
w3w 
///zeichner.merken.spielt

Ziel

P im hintersten Altenbergertal

Wegbeschreibung

Vom „Gamsecksteig“ zweigt man am Gupfsattel nach links ab und wandert über einen gut erkennbaren Steig entlang eines Rückens ca. 15 - 20 Minuten bis zum Einstieg des „Wilden Gamsecks“ (alte Tafel, rote Markierung).

Dieser befindet sich auf der rechten Seite des Grates, welcher sich markant von der Hochfläche bis zum obersten Nasskamm herabzieht; großer Steinmann.

Nun in einigen Kehren über Steigspuren schrofig empor (I) und weiter über ein schmales Band nach rechts (I) in eine Schuttrinne (H).

Diese aufwärts, an einer Gedenktafel vorbei in die schon gut erkennbare Scharte (prächtige Tiefblicke in das Reißtal). Rechts des Grates über ein Band aufwärts zur ersten Steilstufe. Über diese gerade aufwärts (II, H) und über ein kurzes Band auf einen gratartigen Rücken (I). Über eine weitere Steilstufe (II) und durch einen markanten Kamin (II, H) auf einen schmalen Absatz. Über ein Band (H) nach rechts, um eine Ecke herum (I) und sofort nach links aufwärts durch eine Rinne (I) bis auf den Grat (Buchstelle, H). Über Steigspuren direkt am Grat ausgesetzt, aber leicht, zum markanten blockigen Turm. Über den Turm hinweg (II), auf der anderen Seite etwas ausgesetzt durch einen kurzen Kamin hinab (II) in eine Scharte (herrlicher Tiefblick).

Rechts der Gratschneide durch eine schutterfüllte Rinne aufwärts (I) und im obersten Teil (H) rechts zum Ausstieg. Etwa 50 m nordöstlich zum Gipfel des Gamsecks.

 

Da sich das „Wilde Gamseck“ ausgezeichnet für den Abstieg nach Begehung einer der Routen in den Kahlmäuern und den Gamseckwänden eignet, soll hier auch derselbe beschrieben werden:

Vom Gipfel des Gamseck ca. 50 m südwestlich zu den Felsabbrüchen. Hier über eine kleine Felswand bzw. auf der linken Seite des Grates entlang einer Schuttrinne (I) abwärts. Man erreicht so eine Scharte (prächtiger Tiefblick) unter einem zerborstenen Felsturm. Auf diesen Turm durch einen kurzen Kamin (II) und in Blockkletterei über den Turm hinweg auf einen Absatz.

Nun über Steigspuren direkt am Grat ausgesetzt entlang (in Fluchtrichtung des Grates erkennt man den Hohen Gupf) bis dieser steil abbricht. Nach links in eine markante Rinne (I, Buchstelle).Durch diese Rinne hinab, um eine Ecke herum nach rechts (I) wenige Meter über ein Band, bis man einen Kamin unterhalb des Bandes erkennt.

Durch diesen hinab (II) und über eine weitere Steilstufe (II) auf einen Absatz. Rechts haltend auf einen gratartigen Rücken und über diesen abwärts (I) bis zu dem Punkt, wo der Grat immer schmäler wird. Nach rechts abwärts (Band) und über eine kurze Steilstufe (II) weiter, immer rechts haltend in die Scharte. (Blick auf das Reißtal, die Kahlmäuer und das Habsburghaus)Hier die Schuttrinne, welche in Richtung Altenbergertal zeigt, hinab (I), an einer Gedenktafel vorbei bis dorthin, wo die Schuttrinne abbricht.Etwas unangenehm um ein Eck herum und ein Band waagrecht bzw. sogar kurz ansteigend nach rechts verfolgen (I).

Über einige Kehren abwärts auf den obersten Nasskamm (Steigspuren, großer Steinmann).

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Naturpark Taxi im Naturpark Mürzer Oberland: Tel.: +43 3857 20170, www.naturparktaxi.at 

ÖBB www.oebb.at oder Verbundlinie Steiermark www.busbahnbim.at. 

Mit der BusBahnBim App der Verbundlinie ist eine Fahrplanauskunft so einfach wie noch nie: Alle Verbindungen mit Bus, Bahn und Straßenbahn in Österreich können durch die Eingabe von Orten und / oder Adressen, Haltestellen bzw. wichtigen Punkten abgefragt werden. Erhältlich ist die App als Gratis-App für Smartphones (Android, iOS) – auf Google Play und im App Store.

Anfahrt

www.at.map24.com 

Parken

P im hintersten Altenbergertal / Nasskamm.

Koordinaten

DG
47.705714, 15.657560
GMS
47°42'20.6"N 15°39'27.2"E
UTM
33T 549329 5283801
w3w 
///zeichner.merken.spielt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kletterführer "leichte Klettertouren auf der Steirischen Rax", erhältlich beim Naturpark Mürzer Oberland.

Kartenempfehlungen des Autors

Im Büro des Naturparks Mürzer Oberland erhalten Sie gerne eine regionale Übersichtskarte kostenlos.

Kompass Wanderkarten Wiener Hausberge, Schneeberg, Rax, 1:25.000, Freytag & Berndt Wanderkarten Semmering, Rax, Schneeberg, Schneealpe und Hochschwab, Veitschalpe, Eisenerz, Bruck an der Mur, 1:50.000

Tipp: die gratis Pocket Card Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein" finden Sie auf www.steiermark.com, die hochsteirische Wanderkarte „Hoch hinaus“ sowie die „BergZeitReise“ erhalten Sie kostenlos im Naturparkbüro.

Ausrüstung

Normale Kletterausrüstung, keine Kletterschuhe nötig! Helm!

Ein richtiges Rucksackpacken macht vieles leichter:

Schwere Sachen als erstes einpacken. Die Trinkflasche (ideal: 1 Liter oder mehr) sollte immer gut griffbereit sein. Alle Dinge, die oft benötigt werden wie Sonnenbrille, Fotoapparat, Handy oder Wanderkarte gehören obenauf.

Eine Notfallausrüstung inklusive Blasenpflaster gehört in jeden Rucksack und eine Einkleidung nach dem "Zwiebelsystem" empfiehlt sich immer! Bei alpinen Touren Regenschutz nie vergessen!

Im Winter bei Skitouren und Schneeschuhwanderungen ist eine entsprechende Sicherheitsausrüstung (Verschüttetensuchgerät, Lawinenschaufel- und Sonde) Pflicht! Vor der Tour immer Lawinenlagebericht abrufen (www.lawine-steiermark.at).

Verschüttetensuchgeräte, Lawinenschaufeln und Sonden können im Naturparkbüro gegen ein geringes Entgelt ausgeliehen werden.


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Schwierigkeit
II+ mittel
Strecke
8,5 km
Dauer
6:00h
Aufstieg
890 hm
Abstieg
890 hm
Streckentour aussichtsreich Gipfel-Tour Grat

Statistik

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