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Kleiner Mainzer Höhenweg

· 4 Bewertungen · Mehrtagestour · Rheinhessen
Verantwortlich für diesen Inhalt
DAV Sektion Mainz Verifizierter Partner 
  • Lennebergturm
    / Lennebergturm
    Foto: Alfons Kalteier, DAV Sektion Mainz
  • / Schutzhütte an der Wendelinusschneise (Abzweige nach Budenheim und Gonsenheim)
    Foto: Ralph Heinrichs, DAV Sektion Mainz
m 200 150 100 50 30 25 20 15 10 5 km
Der Kleine Mainzer Höhenweg ist mit seiner rund 31 km langen Wegstrecke mehr als nur der kleine Bruder des bekannten alpinen Mainzer Höhenweges in den Pitztaler Alpen.
schwer
Strecke 30,9 km
8:00 h
380 hm
370 hm

Der Kleine Mainzer Höhenweg führt auf den Höhen südlich von Mainz von Mainz-Laubenheim aus über den Gauberg, Mainz-Ebersheim und Klein-Winternheim zum alten Forsthaus Ober-Olm, durch den Ober-Olmer Wald, die Finther Obstfelder, den Lennebergwald und den Mainzer Sand nach Mainz-Mombach. Er ist ideal für Wanderer, die die Umgebung von Mainz von ihrer schönsten Seite kennenlernen möchten.

Alle Abschnitte sind in beide Richtungen eindeutig gekennzeichnet. Zu den Mainzer Straßenbahn-Endstellen (Finthen, Lerchenberg) und zu den Bahnhöfen in Nieder-Olm, Klein-Winternheim und Budenheim gibt es eindeutig gekennzeichnete Zuwege.

Autorentipp

Der Kleine Mainzer Höhenweg kann auch in kürzeren Etappen erwandert werden, da es mehrere Zuwege gibt und viele Punkte am Weg mit Bus und Bahn gut zu erreichen sind.
Profilbild von Raoul Taschinski
Autor
Raoul Taschinski
Aktualisierung: 11.07.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
240 m
Tiefster Punkt
86 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Alle Angaben sind ohne Gewähr. Das Begehen der hier beschriebenen Route erfolgt auf eigenes Risiko und setzt entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen voraus.

Für die Richtigkeit des GPS-Tracks kann keine Gewähr übernommen werden.

Weitere Infos und Links

DAV Mainz
Deutscher Alpenverein Sektion Mainz e.V.
Turmstraße 85
55120 Mainz-Mombach
Tel.: 06131 - 68 88 29
Fax: 06161 - 62 58 90
E-Mail: info@dav-mainz.de
www.dav-mainz.de

Start

Bahnhof Mainz-Laubenheim (86 m)
Koordinaten:
DD
49.961361, 8.313419
GMS
49°57'40.9"N 8°18'48.3"E
UTM
32U 450755 5534560
w3w 
///anhängen.hochzeit.werfen

Ziel

Waldfriedhof Mainz-Mombach

Wegbeschreibung

 

ETAPPE 1

Startpunkt unserer Wanderung ist am Bahnhof in Mainz-Laubenheim. Eine Infotafel informiert über den Kleinen Mainzer Höhenweg.

Es geht zunächst durch den alten Ortskern von Mainz-Laubenheim vorbei an der Bronzestatue des "Ausschellers und Polizeidieners" vor dem ehemaligen "Wiegeheisje" und dem Marienhof, der ehemaligen Sommerresidenz der Mainzer Bischöfe.

Durch das Neubaugebiet geht es am Heiligenhäuschen über einen Hohlweg hinauf zum Erich-Koch-Höhenweg. Diesen erreichen wir am Rastplatz "Polderblick".

Wir folgen dem Erich-Koch-Höhenweg nach Süden und laufen am Rande der Laubenheimer und Bodenheimer Höhe zur "Glockenberghütte" auf dem Gauberg. Sowohl vom Weg zur Glockenberghütte als auch von der Schutzhütte aus bietet sich ein weiter Ausblick auf den Rhein, das Laubenheimer Ried, den Taunus, das Rhein-Main-Gebiet mit der Skyline von Frankfurt, den Odenwald und ins Rheinhessische Hügelland.

Nach einer Rast führt uns der Weg entlang eines Lösshanges oberhalb von Gau-Bischofsheim über den Panoramaweg zum Ortseingang. Dort steht, über eine lange steinerne Treppe zu erreichen, eine Marienkapelle mit einem Bildstock von 1705. In Versform wird über die Entstehungslegende informiert (Titel: "Das Muttergottesbild"). Wir überqueren die L 425, laufen durch die Felder, vorbei an einem Feldkreuz aus dem Jahre 1843 ("Vor Pest, Hunger und Krieg, bewahre uns o Herr!") nach Mainz-Ebersheim. In der Ortsmitte erreichen wir die Bushaltestelle und die kath. Pfarrkirche St. Laurentius.

 

ETAPPE 2

Startpunkt der zweiten Etappe ist die katholische Kirche St. Laurentius in Mainz-Ebersheim. Wir folgen zunächst der Römerstraße und biegen nach kurzer Strecke in die Straße „Großgewann“ rechts ab. Der Weg führt zunächst nach Norden bis zu einem weiteren Feldkreuz (zur Erinnerung an das Fest Kreuzerhöhung, 1891 errichtet). Wir wandern durch Felder, vorbei an einigen Aussiedlerhöfen. Hinter der folgenden Anhöhe erreichen wir einen Rastplatz. Von dort geht ein Abzweig (Zuweg) über den Wilhelm-Holzamer-Literaturweg nach Nieder-Olm.

Der Rastplatz, an dem sich eine weitere Infotafel befindet, bietet einen weiten Ausblick, der vom Donnersberg über den Soonwald, den Rheingau und den Taunus bis zur Frankfurter Skyline reicht.

Der Weg führt uns nun hinunter in das Haybachtal, am Bach entlang nach Klein-Winternheim zum Andreasplatz. Dort befindet sich die Gemeindeverwaltung und die kath. Pfarrkirche St. Andreas. Vor der Pfarrkirche steht eine Bronzestatue ihres Namenspatrons.

In Klein-Winternheim überqueren wir die Hauptstraße und gehen unter der Eisenbahn- und Autobahnunterführung hindurch bergan. Der Weg führt durch Weinberge und Felder und mündet an der L 427. Wir überqueren die Landstraße und folgen rechts dem Wegweiser.

Alsbald treffen wir auf die Kreuzung der L426/427 und queren die L426. Nun stehen wir vor dem alten Forsthaus Ober-Olm.

 

ETAPPE 3

Die 3. Etappe des Kleinen Mainzer Höhenweges beginnt beim alten Forsthaus Ober-Olm.

Das Gebäude, zeitweise Forsthaus, heute in privater Hand, diente früher als kurfürstliches Jagdschloss. Eine Gedenktafel erinnert an den Aufenthalt von Johann Wolfgang von Goethe vom 29. Mai bis zum 03. Juni 1793 während der Belagerung von Mainz als Gast des preußischen Gesandten am Kurmainzer Hof, Johann Friedrich vom Stein.

Der Weg führt durch den bis in die 1990er Jahre militärisch genutzten Ober-Olmer Wald, vorbei an einem Friedens-Gedenkkreuz und renaturierten Flächen. Der Wald ist heute ein Naturschutzgebiet.

Nach Verlassen des Waldes wandern wir durch Obstfelder Richtung Mainz-Finthen – immer mit Blick auf das Rheingau-Gebirge.

In Mainz-Finthen überqueren wir die Flugplatzstraße und setzen die Wanderung durch die Obstfelder fort.

Bald tauchen wir in den Lennebergwald, ein Naturschutzgebiet, ein.

Mit einer Fläche von ca. 700 HA zeichnet sich der Lennebergwald durch einen sehr trockenen, sandigen Boden mit einer hohen Bodentemperatur aus. Hier wachsen vornehmlich Kiefern und Eichen sowie eine Trockenrasenflora, die sich auch im Naturschutzgebiet „Großer Sand“ findet.

 

Der Weg führt nun bergab und bereits nach kurzer Strecke finden wir uns auf einer kleinen Anhöhe wieder, die einen Blick auf die „sieben Weiher“ freigibt. Eine kleine Hütte bietet die Gelegenheit zum Rasten.

Über steile Stufen geht es hinab, vorbei an den kleinen Weihern. Den Abzweig zum Gasthaus „Rheingoldruhe“ lassen wir links liegen. Bald folgt die Unterführung der BAB 60; wir passieren den Wegweiser zum "Grünen Haus"; hier befindet sich die Lennebergwald-Ausstellung sowie ein Waldladen.

Es geht nun bergauf und wir erreichen nach einem kurzen steilen Wegstück Schloss Waldthausen. Die Villa und die Nebengebäude wurden zwischen 1908 und 1910 im Auftrag von Freiherr Martin Wilhelm von Waldthausen (1875 – 1928) vom Architekten Hans Bühling errichtet.

Wir durchqueren den öffentlichen Park des Schlossgeländes und verlassen es durch die Zufahrtsallee. Am Pförtnerhaus befindet sich das Relief "Steinerner Torwächter".

An den Überwegen queren wir die K 10 nach Finthen und die L 422 nach Gonsenheim und befinden uns nun wieder im Wald. Kurz darauf erreichen wir die Lennebergkuppe (225 m) mit ihrem 1880 errichteten Lennebergturm. Von der Plattform hat man einen weiten Ausblick auf den Rheingau und den Taunus bis zum Feldberg.

Der Bau des Lennebergturms geht auf die Initiative des  Mainzer Malers und Stuckateurs Adam Allendorf(1845–1924) zurück, der einen Wander- und Verschönerungsverein – den Lennebergverein gründete. Der Errichtung des Turms ab 1878 folgte die Einweihung am 26. September 1880.

Wir wandern links am Lennebergturm vorbei. Es geht nun etliche Stufen steil hinunter und wir erreichen bald darauf die Schutzhütte in der Wendelinusschneise.

Wir erreichen als nächstes die Einfriedung des Mombacher Waldfriedhofs. Der Weg führt nun bergab, vorbei am Golfplatz Budenheim mit Blick auf die abwechslungsreichen Formationen innerhalb des Geländes.

Eine kurze Wegstrecke führt noch durch den Wald, dann erreichen wir den Eingang des Waldfriedhofs. Hier endet der Kleine Mainzer Höhenweg mit einer Infotafel.

Der sich anschließende Zuweg führt entlang des Naturschutzgebietes Mainzer Sand zum Alpenvereinshaus des DAV – Sektion Mainz und endet am Bahnhof Mainz-Mombach.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise nach Mainz-Laubenheim zum Startpunkt am Bahnhof Mainz-Laubenheim oder ab Mainz-Hbf mit der Buslinie 61.

Zurück vom Waldfriedhof Mainz-Mombach mit der Linie 61 zum HBF Mainz oder zum Startpunkt in Mainz-Laubenheim.

Anfahrt

Von Mainz oder Frankfurt über BAB 60 Ausfahrt Mainz-Laubenheim. Der Beschilderung zum Bahnhof Mainz-Laubenheim folgen.

Parken

Großer Parkplatz direkt am Bahnhof.

Koordinaten

DD
49.961361, 8.313419
GMS
49°57'40.9"N 8°18'48.3"E
UTM
32U 450755 5534560
w3w 
///anhängen.hochzeit.werfen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Karte Mainz und Rheinhessen (1:50.000) Herausgeber: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Wanderbekleidung, Rucksackverpflegung mit ausreichend Wasser, Kopfbedeckung, Sonnencreme


Eine Empfehlung für eine detaillierte Ausrüstungsliste kann hier nachgelesen werden:
www.dav-mainz.de


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Bewertungen

4,8
(4)
A T
31.08.2019 · Community
Gemacht am 19.08.2019
Tim Marschang
29.07.2019 · Community
Schöne Tour! Allerdings sollte man darauf achten keinen zu sonnigen Tag im Sommer zu erwischen, da man sich hauptsächlich zwischen Weinreben befindet. Speziell die erste Hälfte.
mehr zeigen
Gemacht am 29.07.2019
Bastian Weber
27.03.2019 · Community
Sind die Tour von Laubenheim bis Ortseingang Finthen gelaufen. Bei gutem Wetter hat man eine gute Aussicht ins Rheintal von den Weinbergen zwischen Laubenheim und Bodenheim aus. Die ausgechilderte Strecke und der in der App verfügbare Track stimmen nicht 100%-ig überein. Die Beschilderung führt einen bspw. in den Weinbergen direkt am Bergrücken entlang, während der Track parallel auf "halber Höhe" verläuft. Grundsätzlich ist die Beschilderung aber gut zu finden und ausreichend. Was die Einkehrmöglichkeiten angeht, sind nicht alle in der App beschriebenen Möglichkeiten wirklich zu besuchen. Die meisten Weingüter haben entweder nur Verkauf oder öffnen erst gegen 17 Uhr (auch am WE). Für uns war daher eine Pizzeria in Klein-Winternheim die erste Möglichkeit direkt am Weg. Im Sommer unedingt an Sonnenschutz denken, da bis zum kleinen Waldstück hinter Lerchenberg der Weg nur in Weinbergen bzw. zwischen Feldern verläuft.
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Gemacht am 23.03.2019
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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
30,9 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
380 hm
Abstieg
370 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
  • 3 Etappen
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 1
Strecke 10,3 km
Dauer 2:45 h
Aufstieg 149 hm
Abstieg 30 hm

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von Raoul Taschinski,   alpenvereinaktiv.com
empfohlene Tour Schwierigkeit mittel Etappe 3
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2
von Raoul Taschinski,   alpenvereinaktiv.com
Dauer : h
Strecke  km
Aufstieg  Hm
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