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Wanderung

Kleine Lechquellrunde 4 Tage

Wanderung · Alpenregion Vorarlberg
Profilbild von Olaf Schoo
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Olaf Schoo 
  • Foto: Olaf Schoo, Community
m 2800 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 50 40 30 20 10 km

Das Lechquellgebirge, eingebettet zwischen Bregenzer Wald und dem Arlberg bildet den Beginn des Lechtals. Bei dieser Tour wollen wir diese Gebirgslandschaft erkunden. Hier finden wir alle Formationen. Wir können nach Belieben genussvoll Wandern, ohne große Abstiege.

Wer aber eine größere Herausforderung sucht, wird immer einen stolzen Gipfel finden, der ohne alpinistische Ausrüstung bestiegen werden kann. Besonders schön ist es aber, die Natur zu genießen, die Vielfältigen Pflanzen und Tiere, die man sonst nur selten zu sehen bekommt. Sogar den Steinadler habe ich hier jedes Mal beobachtet.

Unsere Tour starten wir in Lech am Arlberg. Wir werden in drei Hütten übernachten: Ravensburger Hütte, Freiburger Hütte, Göppinger Hütte. Wir überschreiten immer wieder die Europäische Wasserscheide. Auch das Besteigen der Roten Wand ist Teil dieser Tour.

Die Tour ist angelegt sowohl für Genießer wie für Ambitionierte Teilnehmer. Wenn du nach Ankunft bei der Hütte noch mehr willst, besteigen wir noch einen Gipfel. Wenn du genug hast, bleib‘ einfach dort und genieße die Leckereien in der Hütte.

mittel
Strecke 52,9 km
20:49 h
3.910 hm
4.096 hm
2.687 hm
1.439 hm

Anreisetag:

Nach der Anreise ist unser Ziel die Ravensburger Hütte. Wir gehen an der Gstüatalpe und der Stierlochalpe vorbei und erreichen nach etwa 3 Stunden Gehzeit die Hütte in knapp 2.000 m Höhe. Die 500 Höhenmeter sind für den ersten Tag eine angenehme Einstimmung.

Wer möchte kann nun noch eine kleine Gipfeltour anschließen. Hier muss man sich allerdings etwas beeilen, um zum Abendessen rechtzeitig zurück zu sein. Wir können jetzt aber ohne Gepäck laufen und daher sollten die 680 m zum höchsten Punkt des Spullerschafbergs in 2 Stunden machbar sein.

Tag 2:

Am zweiten Tag soll es zur Freiburger Hütte gehen und der Höhepunkt ist die Überschreitung des Gehrengrades (2.407m). Wir steigen zunächst auf die Gradhöhe und laufen eine ganze Zeit den Grad entlang. Bei passender Wetterlage sieht man von hier die Höhen des Lechquellgebiets nach Norden und nach Süden. Wir laufen hier übrigens auch auf dem Europäischen Fernwanderweg E4.

Nach dem Abstieg auf dem weiteren Weg überschreiten wir zum ersten Mal die Europäische Wasserscheide. Während zuvor die Wässer in den Bächen und Flüssen zur Donau und ins Schwarze Meer fließen sind, so fließt hier alles Wasser in den Rhein und in die Nordsee.

Wir queren dann das Steinerne Meer, eine Karstformation mit schroffen, ausgewaschenen Kanten und tiefen Löchern, die sich im Fels auftuen. Das Gebiet erinnert ein wenig an die Formationen am Gotteacker Plateau unterhalb des Hohen Ifen im Kleinwalsertal. Die Freiburger Hütte erreichen wir nach etwa 5 Stunden Gehzeit. Hier wartet sicher schon ein Topfenstrudel und ein frischer Kaffee auf uns.

Wie am Vortag können die Unermütlichen nun wieder einen Gipfel machen. Der Rogelskopf ist ohne Gepäck in weniger als zwei Stunden erreichbar. Der Aufstieg ist etwas ausgesetzt und man nimmt gerne die gespannten Stahlseile in die Hand. Oben angekommen bietet sich ein herrlicher Rundumblick, man schaut hinunter ins Klostertal nach Dalaas und kann auf der anderen Seite unsere Hütte mit dem Formarin-See erkennen.

Tag 3:

Wir wollen heute die Rote Wand machen. Diese Tour ist etwas schwieriger und enthält teilweise sehr ausgesetzte Passagen. Trittsicherheit und Schwindelfreiheit ist für diese Tour Voraussetzung. Auch wird man beim Aufstieg mal die Hände brauchen, um die leichten Kletterpassagen zu überwinden. Die Rote Wand ist das Wahrzeichen der Gegend um die Freiburger Hütte, sie ist weithin sichtbar und wenn die Sonne darauf scheint, sieht man sie rötlich leuchten. Anstrengend ist diese Tour allerdings nicht so sehr, wir planen hierfür etwa 5 ½ Stunden Gehzeit.

Diese Etappe ist aber nicht für jeden geeignet. Es bietet sich daher auch an, eine Pause einzulegen und die nähere Umgebung der Freiburger Hütte zu erkunden. Am Abend sind wir dann wieder zusammen in der Hütte, denn wir übernachten noch einmal hier.

Tag 4:

Zunächst gehen wir den Weg zur Göppinger Hütte, unserer letzten Station auf dieser Kleine Lechquellrunde. Wir gehen zunächst auf angelegten Wanderwegen ohne viele Steigungen, lassen den Formarinsee hinter uns und laufen am östlichen Hang des Lechtals, dort, wo der Lech noch ein kleiner Bach ist.

Etwa auf halber Strecke folgt ein kurzer steiler Aufschwung über stahlgesicherte Felsabsätze. Bald führt der Weg etwas moderater durch eine weite Mulde unterhalb von Hirschenspitze und Schwarzer Wand bis zum Schönbühel. Ab hier geht es zunächst leicht abwärts zum Oberen Johannesjoch und dann steil abwärts bis in eine Mulde. Nun folgt ein kurzer, steiler Anstieg bis knapp unter den Gipfel des östlichen Johanneskopfs. Ab hier führt der Weg in einem angenehmen Gefälle bis zur Göppinger Hütte (2.245 m).

Der Weg, übrigens wieder Teil des Europäischen Fernwanderweges E4, ist aber insgesamt nicht sonderlich schwierig und somit ohne Weiteres auch für weniger erfahrene Alpenwanderer zu machen. Nach etwa 3 ½ Stunden Gehzeit erreichen wir die Göppinger Hütte, wo wir für diese Nach Quartier nehmen.

Es sollte jetzt noch nicht spät am Tag sein und es ist genügend Zeit für eine Bergwanderung, nun wieder ohne Gepäck. Es bietet sich noch die Hochlichtspitze an, die wir in etwa 1 ½ Stunden erreichen können.

Abreisetag:

Am letzten Tag geht’s fast nur noch bergab. Wir steigen ab von der Göppinger Hütte bis zur Unteren Älple und dann zur Talstation der Zuger Bergbahn. Wir erreichen nach ca. 4 Stunden den Parkplatz in Lech.

Vor der Heimfahrt sollte noch Zeit zum Einkehren sein, noch einmal die Speisen und die Berge genießen und an das Erlebte der vergangenen Tage zurückdenken. Dann kann es zurück nach Hause gehen!

Autorentipp

Die Tiefgarage Anger befindet sich direkt im Ortskern von Lech (unter der Lecher Kirche), das parken ist im Sommer gratis!

Keine 50m entfernt davon ist die Bushaltestelle "Lech Postamt". Dort hält der Bus nach Spullersee (6) und Formarinalpe (7).

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.687 m
Tiefster Punkt
1.439 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 0,34%Schotterweg 9,21%Naturweg 0%Pfad 89,09%Unbekannt 1,34%
Asphalt
0,2 km
Schotterweg
4,9 km
Naturweg
0 km
Pfad
47,1 km
Unbekannt
0,7 km
Höhenprofil anzeigen

Start

Lech, Anger Tiefgarage (1.636 m)
Koordinaten:
DD
47.188299, 10.034332
GMS
47°11'17.9"N 10°02'03.6"E
UTM
32T 578358 5226608
w3w 
///abgestimmten.versetzung.lenkte
Auf Karte anzeigen

Ziel

Lech, Anger Tiefgarage

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Von Stuttgart fahren wir gemeinsam mit dem Auto an. Über die Autobahn A8 nach Ulm und dann die A7 / A96 nach Bregenz. Von hier auf der A14 über Feldkirch und Bludenz bis Alfenz und dann sehr kurvig hinauf nach Lech.

Parken kann man in der Anger Tiefgarage: Nutzungsgebühr 1 EUR für die gesamte Parkdauer (Öffnungszeiten 24 Stunden). Sie befindet sich im Zentrum und bildet einen idealen Startpunkt für unsere Tour.

Koordinaten

DD
47.188299, 10.034332
GMS
47°11'17.9"N 10°02'03.6"E
UTM
32T 578358 5226608
w3w 
///abgestimmten.versetzung.lenkte
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
52,9 km
Dauer
20:49 h
Aufstieg
3.910 hm
Abstieg
4.096 hm
Höchster Punkt
2.687 hm
Tiefster Punkt
1.439 hm
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