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Klassische 24 Stunden Wanderung

Wanderung · Tannheim
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Tannheimer Tal Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wandern im Tannheimer Tal
    Wandern im Tannheimer Tal
    Video: Ferienregion Tannheimer Tal
m 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 35 30 25 20 15 10 5 km
Freude, Schweiß und Schmerzen - Zutaten einer gelungenen Wanderung.
schwer
Strecke 39,6 km
24:00 h
2.727 hm
3.373 hm
1.986 hm
1.077 hm

Es gibt mehrere Termine für die "Klassische 24 Stunden Wanderung" im Tannheimer Tal. Freitag Nachmittag ist Treffpunkt beim Gebäude der Tourismusinformation in Tannheim/Tirol. Die Guides machen eine Anwesenheitskontrolle, geben Getränke, Obst und Riegel aus. Zur Verwunderung aller Teilnehmer werden Steinschlaghelme verteilt. Auch Regenjacken, Rucksäcke und Stirnlampen sind leihweise zu bekommen.

Autorentipp

Diese Wanderung ist nur zu empfehlen.
Wer die Anforderungen von Mammut Alpineschool erfüllt, hat sicher viel Spaß an der Tour.
Kondition und Trittsicherheit sollte vorhanden sein, doch die Guides sind sehr kompetent und machen ein angenehmes Tempo.
Impressionen aus den Teilnehmern: Er sagt:"Pass auf, der Weg ist nass". Sie:" Auf was für Kleinigkeiten du achtest".
Ein junges Paar. Sie sagt zu Ihm:"Soll ich mir die Schuhe fester binden?", darauf er:"Das musst du wissen, wie fest du die Schuhe willst". Dann wieder Sie:" Die sind eh schon zu fest".
Es ist Mitternacht und wir stehen am Gipfel der Gaichtspitze. Eine Frau stellt fest, dass die Aussicht hier oben einfach toll ist.
Einer meinte sogar, dass die Stille hörbar ist.
Nur gut dass die Guides die Strecke kennen und nicht nach dem "Navi" gehen. (Für Insider: Es gibt auch ein Tannheim bei Memmingen).

Profilbild von TVB Tannheimer Tal
Autor
TVB Tannheimer Tal
Aktualisierung: 03.08.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Gaichtspitze, 1.986 m
Tiefster Punkt
1.077 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Allgemeine gültige und übliche Verhaltensregeln!
Es ist zu beachten, dass im Bergsport ein erhöhtes Unfall- und Verletzungsrisiko bestehen kann. Trotz umsichtiger Tourenplanung bleibt immer ein Basisrisiko bestehen. Eine Tourenvorbereitung durch Ausdauersport, entsprechendes technisches Training und Fortbildung sowie persönliche Umsichtigkeit mindert die Unfallgefahr und die Risiken. Vergessen Sie aber bitte nie, dass das Wetter in den Bergen sehr schnell umschlagen kann. Bleiben Sie auf den markierten Wanderwegen.

Weitere Infos und Links

Tourismusverband Tannheimer Tal,

Start

Tannheim, Tourismusgebäude (1.817 m)
Koordinaten:
DD
47.513338, 10.596131
GMS
47°30'48.0"N 10°35'46.1"E
UTM
32T 620178 5263446
w3w 
///entspricht.anfallen.lebendig
Auf Karte anzeigen

Ziel

Tannheim, Tourismusgebäude

Wegbeschreibung

Der Bus, der die Teilnehmer nach Grän zur Seilbahn bringt, fährt planmäßig vor. Die Gruppe steigt ein - ein jeder mit seinen persönlichen Vorstellungen dieser Wanderung. Bestens organisiert bekommt jeder eine Bergfahrtkarte der Füssener Jöchle Bahn in Grän. An der Bergstation erklärt der "Frontguide" kurz den zeitlichen Ablauf des kommenden Tages und bittet seinen Kollegen als "Backguide" zu fungieren. Es geht über das Raintaler Joch Richtung Füssener Hütte. Zwischendurch nochmals Information des weiteren Weges. Vor dem Einstieg in die Nesselwängler Scharte gibt es eine kurze Rast. Mäßig steil zieht sich der Weg nach oben, zuerst durch Wald, später durch Latschen und weiter oben nur noch grasbewachsene Felsen. Jetzt werden wir gebeten die Helme aufzusetzen. "Es kommt eine kurze Kletterpassage und es muss mit Steinschlag gerechnet werden", so die Worte des Guide. Seilsicherungen an den Felsen helfen uns, die schwierigsten Stellen zu überwinden. So gelangen wir auf die Nesselwängler Scharte. Der Weg abwärts ist dann wieder einfacher und gegen 18.00 Uhr ist Abendessen im Gimpelhaus. Gestärkt, mit einem Lunchpaket ausgestattet, geht es vorbei an der Tannheimer Hütte in die Nacht. Eine Gruppe Menschen mit Stirnlampen zieht, gleich einer Reihe Glüchwürmchen, weiter bis zum Hahnenkamm. Hirsche röhren, Kuhglocken läuten, aber ansonsten ist es recht ruhig. Einige unterhalten sich, aber jeder konzentriert sich auf den Weg. Nochmals darf der Helm augesetzt werden. Kletterpassage, gut gesichert, hinauf auf die Gaichtspitze. Kurz vor Mitternacht stehen wir am Gipfelkreuz. Stimmung immer noch sehr gut. Jetzt folgt der lange Abstieg hinunter nach Gaicht. Fast 900 Höhenmeter am Stück bergab. Unten gibt es wieder eine längere Rast. Getränke, Riegel und Obst zaubert der Guide aus seinem kleinem Lager. Die Helme können wir jetzt abgeben. Da es doch schon relativ kühl ist, beschließen wir weiter zu gehen. Auf dem Dillinger Weg geht es ins Birkental. Schade dass es jetzt dunkel ist, denn dieses Tal hat auch optisch einiges zu bieten. Nach einer kurzen Rast an der `Höflishütte´ gehts weiter. Der Weg ist leicht ansteigend und gut zu begehen. Die Guides versuchen die Stimmung gut zu halten. Am Ende des Birkentales wird es etwas steiler. Der Tag beginnt zu dämmern und die Silhouette der Bergketten zeichnen sich langsam am nächtliche Himmel ab. Auf dem Lachenjoch gibts den Sonnenaufgang zu bewundern. Da es immer noch relativ kühl ist, erfolgt der Abstieg zum Frühstück in der Landsberger Hütte umgehend. Gestärkt geht es auf den letzten Tourenabschnitt. Wärmender Sonnenschein begleitet uns aufs Kastenjoch. Wunderschön zieht sich der Weg mit leichtem Bergauf und Bergab, mit Blick auf den Alplsee, bis zum Kirchendachsattel. Auf dem Sattel angekommen sehen wir den Schrecksee. Nach einer Rast geht es an der Flanke des Knappenkopf und des Kugelhorn weiter Richtung Rauhorn. Über die Schafwanne gelangen wir auf die gegenüberliegende Sattelseite und in weiterer Folge unter das Rauhorn. Weiter Richtung Geißhorn und Abstieg zum Vilsalpsee. Die Beine sind schon schwer, aber das Ende der Wanderung lässt uns den Weg an den Anfang des Sees leicht erscheinen. Mit dem Alpenexpress, ein Bimmelzug auf Räder, fahren wir nach Tannheim zurück zum Ausgangspunkt und können stolz auf unser Erlebtes sein.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug nach Sonthofen, Pfronten/Ried oder Reutte, weiter mit dem Bus nach Tannheim.

Anfahrt

Auf der Autobahn A7 bei der Ausfahrt "Oy-Mittelberg" auf der B310 Richtung Wertach und nach Oberjoch. Dort der Ausschilderung "Tannheimer Tal" B199 folgen, Ausfahrt Tannheim, Neunerköpfle Bergbahn.
Von Tiroler Seite über Reutte auf die B198 Richtung Lechtal bis Weißenbach, über den Gaichtpass entlang der B199 bis Ausfahrt Tannheim, Neunerköpfle Bergbahn.

Parken

An der Talstation der Bergbahn Neunerköpfle - kostenpflichtig

Koordinaten

DD
47.513338, 10.596131
GMS
47°30'48.0"N 10°35'46.1"E
UTM
32T 620178 5263446
w3w 
///entspricht.anfallen.lebendig
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenwelt-Karte A299 "Tannheimer Tal". In allen Tourismusbüros im Tannheimer Tal und Jungholz erhältlich.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Die persönliche Bergsportausrüstung muss sicher und gebrauchsfähig sein und dem jeweiligen technischen Standard entsprechen. Jedem Wanderer wird empfohlen, sich in alpiner Fachliteratur oder vor Ort über die geplanten Touren zu informieren.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
39,6 km
Dauer
24:00 h
Aufstieg
2.727 hm
Abstieg
3.373 hm
Höchster Punkt
1.986 hm
Tiefster Punkt
1.077 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Geheimtipp

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