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Klagenfurter Jubiläumsweg Sonnblick über Hocharn

Hochtour · Goldberg-Gruppe
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  • Kleinfleißkees mit Hohem Sonnblick
    / Kleinfleißkees mit Hohem Sonnblick
    Foto: Gerhard Bollauf, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Goldzechkopf
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / nach dem Goldzechkopf
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Blick in die Goldzechscharte
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / am Hocharn
    Foto: Gerhard Bollauf, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Otto Umlauft Biwakschachtel
    Foto: Gerhard Bollauf, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / so ist es teilweise versichert
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Hinteres Modereck
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
  • / Gerhard und Michael mit Hocharn von oberhalb der Weißenbachhütte
    Foto: Ernst Köppl, ÖAV Sektion Wiener Neustadt
m 3500 3000 2500 2000 1500 14 12 10 8 6 4 2 km
Vom Hohen Sonnblick über den Hocharn zur Weißenbachscharte und immer den Großglockner mit desssen gewaltigen Abtsürzen vor Augen.
schwer
16,7 km
10:00 h
1.128 hm
2.485 hm
Ein Unternehmen in die Welt der Dreitauseder mit einer langen, teilweise sehr ausgesetzten Gratüberschreitung an der Landesgrenze zwischen Kärnten und Salzburg. Der Steig ist teilweise versichert SW B-C, normalem Klettern bis ca. SW 2 und markiert. Den Grat angeseilt zu gehen ist meines Erachtens ziemlich aufwändig und wird unter Umständen einer Nächtigung in der Otto Umlauft Biwakschachtel bedürfen. Erfahrene, trittsichere und schwindelfreie Personen können den Grat mit der nötigen Vorsicht ohne größere Schwierigkeit gehen. Die eigentliche Schwierigkeit ist seine Länge. Wer den Großglockner nicht immer im Blick haben will, möge den Grat vom Hochtor aus gehen………… Wegen der Fahrerei haben wir uns den Parkplatz unter dem Gasthaus Alter Pocher als Ausgangspunkt genommen und sind daher nicht bis zum Hochtor gegangen. Der Weg von der Weißenbachscharte zum Hochtor ist ein einfacherer Wanderweg und war uns außerdem zu wenig spannend.

Wir, Gerhard, Michael und ich, kamen auf der Fahrt über Heiligenblut am 13.9.2016 um ca. 12 Uhr beim Parkplatz unterhalb des Gasthauses Alter Pocher an. Von dort stiegen wir über das Kleinfleißkees zum Zittelhaus auf den Hohen Sonnblick auf. Wir benötigten für den Aufstieg inklusive kurzer Pausen etwas mehr als 4 Stunden. Nachdem ich am Vortag mich über die Situation auf dem Gletscher erkundigte, nahmen wir nur die Steigeisen mit. Auf Grund der geringen Schneelage waren die Gletscherspalten deutlich sichtbar und leicht zu übersteigen. Seil benötigten wir daher keines. Den Aufstieg auf den Sonnblick habe ich mit einem weiteren hier nicht vorliegendem GPS-Track festgehalten.

Autorentipp

Beim Alten Pocher sind Kristalle zu besichtigen und unterhalb die Goldwaschanlage.
Profilbild von Ernst Köppl
Autor
Ernst Köppl
Aktualisierung: 21.09.2016
Schwierigkeit
II, <30° schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hocharn, 3.254 m
Tiefster Punkt
Abzweigung Fleißalm, 1.678 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Standplätze
mit Bohrhaken
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken

Start

Parkplatz unterhalb vom Alten Pocher (3.095 m)
Koordinaten:
DG
47.053842, 12.957520
GMS
47°03'13.8"N 12°57'27.1"E
UTM
33T 344877 5213171
w3w 
///kanne.poesie.hierauf

Ziel

Parkplatz unterhalb vom Alten Pocher

Wegbeschreibung

Am 14.9.2016

Nach der Nächtigung im wenig besuchten Zittelhaus stiegen wir am nächsten Tag vom Hohen Sonnblick 3105 m im ersten Morgenlicht wieder auf dem Kleinfleißkees ab, bis auf ca. 2850 Hm. Dort folgten wir einer alten Spur und erkannten bald, dass wir leider in Richtung Zirmsee gingen. Dieser  Verhauer bewog uns jedoch nicht zur Umkehr sondern wir stiegen wohl etwas schwieriger, jedoch sehr vorsichtig zum Goldzechkopf auf, mit 2 Stellen der SW 2-3. Dies brachte uns aber leider eine Verzögerung von mehr als eine halbe Stunde ein. Danach ging es über den Goldzechkopf 3042 m und vorsichtig am Grat hinunter in die Goldzechscharte 2857 m. Nun weiter am Grat wieder hinauf auf die Höhe 3204 m. Von dort unschwierig zum Hocharngipfel 3254 m. Von dort hinunter in die Obere Jausenscharte, hinauf auf das Schneehorn 3062 m, wieder hinunter in die Untere Jausenscharte und hinauf auf die Arlthöhe 3084 m. Nun ging es hinab zur Otto Umlauft Biwakschachtel 2984 m. Im etwas wolkendurchwobenem Sonnenschein hielten wir dort eine längere Rast. Der nachherige Aufstieg auf den Krumlkeeskopf 3101 m war etwas beschwerlich. Weswegen wohl? Durchs Essen und Sitzen war zumindest ich etwas steif geworden. Bei der weiteren Überschreitung des Grates zur Noespitze 3005 m war ich schon wieder mit mir im Gleichklang des Gehens und des Steigens. Im mehr Ab als Auf stiegen wir weiter etwas spektakulär zum Hinteren Modereck 2930 m und von dort in angenehmen Kehren hinunter zur Weißenbachscharte 2664 m. Bei der Scharte sagte ich zu meinen Mitstreitern, dass wir hier etwas steil noch auf den flachen Almboden absteigen sollen, um unten eine Pause bei einem Felsblock zu machen.  Die letzten 700 Abstiegshöhenmeter, zuerst etwas steil und dann flach hinaus in das Kleinfleißtal zum Parkplatz legten wir schon ziemlich wortkarg zurück. Von dort fuhren wir hinauf zum Gasthof Alter Pocher, wo wir nächtigten, um am 15.9.2016 morgens nach Hause zu fahren.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Heiligenblut mit dem PKW

Parken

Parkplatz unterhalb des Gasthauses Alter Pocher

Koordinaten

DG
47.053842, 12.957520
GMS
47°03'13.8"N 12°57'27.1"E
UTM
33T 344877 5213171
w3w 
///kanne.poesie.hierauf
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Wenn nötig, eine gesamte Hochtourenausrüstung mit Seil.

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Dietmar Oberlerchner
Sind den Jubiläumsweg am 18.09.2018 vom Zittelhaus zum Hochtor ohne Probleme begangen. Der Weg ist in guten Zustand und mehrmals durch Stahlseile gesichert. Hier möchten wir auf den möglichen Aufstieg auf den SO-Grat des Goldzechkopfes hinweisen. Dieser ist auf den südöstlichen Grat des Goldzechkopfes, südöstlich einer senkrechten Rinne stahlseilgesichert und mit Trittbügel möglich. Leider ist diese Möglichkeit von der oberhalb des Gletscher angebrachten rot-weiß-roten Stange schwer bis nicht sichtbar. Einstieg rechts des im Schatten liegenden, spitz zulaufenden Schneefeldes.
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Gemacht am 18.09.2018
Aufstieg durch die schattige Rinne
Foto: Dietmar Oberlerchner, CC BY, ÖAV Sektion Radenthein

Fotos von anderen

Aufstieg durch die schattige Rinne

Schwierigkeit
II, <30° schwer
Strecke
16,7 km
Dauer
10:00 h
Aufstieg
1.128 hm
Abstieg
2.485 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour Grat Überschreitung Von A nach B

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