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Wanderung

Kieneck: von Furth auf die Enzianhütte

Wanderung · Wienerwald
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Gerald Neuhold 
Karte / Kieneck: von Furth auf die Enzianhütte
m 1000 800 600 400 200 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km

Die Wanderung beginnt für 7 km mit einer flachen Wegführung entlang des Furtherbaches und dann im Staffgraben. Begleitet wird man hier von den für die Region typischen, oft von Kalkfelsen durchsetzten trockenen Schwarzföhrenwäldern. Erst am Ende des Staffgrabens steilt sich der Weg auf, um mit zunehmender Aussicht über den Weißriegel nach 2 steilen Kilometern, den Gipfel des Kienecks mit der Enzian Hütte zu erreichen. Von deren Terrasse lässt sich während der Einkehr das tolles Panorama von Rax und Schneeberg bis hin zum Ötscher genießen.

Beim Rückweg überschreitet man mit dem Almeskogel und dem Gaisruck zwei weitere 1-Tausender mit Aussicht, bevor man nach abwechslungsreicher Wanderung wieder ins Further Tal mit seinen Wiesen und Weiden zurückkehrt.

mittel
Strecke 18,3 km
5:00 h
870 hm
870 hm
1.105 hm
421 hm

Autorentipp

Von der sonnigen Terrasse der Enzian Hütte bietet sich ein großartiger Blick, der von Rax über Schneeberg, Unterberg bis zu Ötscher und Gemeindealpe reicht.
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Höchster Punkt
1.105 m
Tiefster Punkt
421 m

Weitere Infos und Links

Enzianhütte

Öffnungszeiten

März - November (je nach Wetterlage)

Montag 10 -15 Uhr

Dienstag - Sonntag und Feiertag 8 - mind. 18 Uhr

0676 78 29 081

Enzianhütte

Start

Gemeinde Furth an der Triesting, Parkplatz gleich nach dem Ortskern auf der rechten Seite (423 m)
Koordinaten:
DD
47.973376, 15.972830
GMS
47°58'24.2"N 15°58'22.2"E
UTM
33T 572605 5313799
w3w 
///erhöhung.bahnsteigen.ersetzt

Ziel

Gemeinde Furth an der Triesting, Parkplatz gleich nach dem Ortskern auf der rechten Seite

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Parkplatz im Ort Furth. Man wendet sich vom Parkplatz auf der wenig befahrenen Straße Richtung taleinwärts in den Furthergraben, den Further Bach zu seiner linken Seite. Nach 3 km hat man ein Sackgassen Schild vor sich und links die „Staffbrücke“.

Hier verlässt man die Straße nach links über die Brücke um der Tafel Staffgraben-Kieneck, „Wiener Wallfahrerweg –Via Sacra in Niederöstereich + Rohr im Gebirge“, rote Markierung zu folgen. Man bleibt im Staffgraben immer neben dem Bach, anfangs auf schmaler Asphaltstraße durch Wiesen und an einigen Häusern vorbei. Die Asphaltstraße geht in eine Forststraße über, das Tal verengt sich. Immer der roten Markierung auf der Fortstraße weiter erreicht man nach ca. 6,6 km einen kleinen Parkplatz und einen Schranken.

Nach dem Schranken weiter auf der Forststraße und entlang der roten Markierung bis zu einer Weggabelung mit einem Holzkreuz. Hier links auf der Fortstraße weiter und nach 50m wird der Beginn des Anstieges über den Weißriegel erreicht. Wer Wanderstöcke mit hat kann diese nun zum Einsatz bringen.

Bei der Tafel „Zur Enzian Hütte am Kieneck 1 h“ und „Wiener Wallfahrerweg –Via Sacra in Niederösterreich“ verlässt man die Forststraße nach rechts und folgt der roten Markierung auf einem steiler durch den Wald ansteigenden Pfad. Hier werden nun auf nur 2 km Wegstrecke die 650 Höhenmeter bis zur Enzian Hütte bewältigt. 3 Flachstücke unterbrechen den steilen Anstieg.

Nach dem 3. Flachstück auf 855 m findet man ein Rastbankerl. Ab hier geht der trockene Schwarz- und Rotföhrenwald nun am Gipfelhang in einen feuchteren Buchenwald über. Ein steiler Pfad mit einigen Serpentinen führt den Gipfelhang des Kienecks hinauf direkt zur Enzian Hütte welche man nach ca. 8,8km erreicht.

Der ca. 9,4 km lange Retourweg nach Furth beginnt hinter der Hütte. Man folgt dem schottrigen Weg mit dem Wegweiser „Furth über Gaisruck“ und der roten Markierung. Der Weg zieht anfangs etwas steiler und steinig durch lichten Wald bergab um dann immer am Rücken entlang nach einem flacheren Stück in einem Sattel die Abzweigung des „Mareschsteig“ nach Thal und Pernitz zu erreichen (gelbe Markierung). Man bleibt jedoch auf der roten Markierung (Tafel „Furth über Gaisruck“) und erreicht ansteigend den Almeskogel, 1065 m.

Auf und ab wandert man über einen weiteren Riegel und über Lichtungen immer der roten Markierung weiter, bis der zunehmend steiler werdende Anstieg auf den Gaisruck (1074 m) mit toller Aussicht führt (Kreuz, Rastbank und Gipfelbuch).

Vom Gaisruck führt der Weg nun fallend bis zum Atzsattel. Anfangs durch Fichten- und Buchenwald teilweise steinig hinab. Weiter absteigend quert der Pfad eine steile Flanke, wo eine felsige Stelle bei Nässe unangenehm sein kann. Bald wird der Zaun eines Wildgatters erreicht, dem man bis zum Atzsattel (911 m) folgt. Der Weiterweg führt nun durch eine Drehtür in das Wildgatter hinein und auf schmalem Pfad den Hang querend durch felsdurchsetztes Gelände weiter (1 Stelle bei Fels mit Seil, ist aber mehr zur Sicherheit, muss nicht unbedingt verwendet werden) bis man nach rechts auf breitem Weg absteigt.

Ist ein Forstweg erreicht, folgt man diesem 100 m nach links, bis rechts ein roter Holzpfeil auf einen rot markierten Pfad leitet. Achtung: diese Abzweigung nicht übersehen! Dieser Pfad führt hinab zu einer Forststraße die entlang des Wildgatters verläuft. Dieser nach links zu den Wiesen der Himmelsreith folgen. Hier kann man die Wiese auf gleicher Höhe queren bis man eine Forststraße erreicht und dieser nach rechts folgen bis von rechts wieder der Pfad mit der roten Markierung einmündet. Oder man entscheidet sich den originalen Weg (rote Markierung) zu folgen bis man die Forststraße erreicht. (Ich persönlich finde den originalen Weg interessanter). Weiter die Forststraße bergab bis man das Wildgatter durch eine Drehtür verlässt. Gleich danach erreicht man den Hof Gaissteiner (Meldestelle für alpine Unfälle). Man quert die Obstbaum  Wiesen auf einer Forststraße leicht ansteigend, vorbei an einem Bankerl am Waldrand, in den Wald. Achtung! Bei der folgenden Linkskurve nicht der Forststraße bergauf folgen sondern nach rechts bergab dem rot markierten Forstweg folgen. Dieser wird dann zu  einem Wanderweg bis er wieder auf eine Forststraße trifft. Man hält sich rechts auf der Fortstraße durch den Wald und entlang von Wiesen leicht fallend zum Hof Amöd mit einem Marterl. Entlang einer Pferdekoppel (August 2019) geht es über eine Wiese weiter bis man durch ein Gatterl die Weiden betritt und einem Wiesenwegerl folgend  - Markierung auf den Bäumen – den unteren Rand der Weide erreicht. Nach ein paar Meter geht die Fortstraße in eine Asphaltstraße über und man hat den Ort Furth erreicht. Nach der Kirche links und vorbei am Dorfheim erreicht man wieder den Parkplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Parken

Großer Schotterparkplatz im Ort Furth, rechts nach der Kirche

N 47.973388  E 15.972837

Koordinaten

DD
47.973376, 15.972830
GMS
47°58'24.2"N 15°58'22.2"E
UTM
33T 572605 5313799
w3w 
///erhöhung.bahnsteigen.ersetzt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Grundausrüstung für Wanderungen

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
18,3 km
Dauer
5:00 h
Aufstieg
870 hm
Abstieg
870 hm
Höchster Punkt
1.105 hm
Tiefster Punkt
421 hm
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Statistik

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