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KHW 403 - Karnischer Höhenweg - von West nach Ost.

Mehrtagestour • Osttirol
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Barbara Stierand
  • Blick zurück zur Leckfeldalm und auf Sillian.
    / Blick zurück zur Leckfeldalm und auf Sillian.
    Foto: Barbara Stierand, Community
  • Sonnenbilder von der Tour gibt es viele... Irgendwo zwischen Demut und Eisenreich im Nebel...
    / Sonnenbilder von der Tour gibt es viele... Irgendwo zwischen Demut und Eisenreich im Nebel...
    Foto: Barbara Stierand, Community
  • ...es ging immer wieder über einige, teilweise kilometerlange, Altschneefelder...
    / ...es ging immer wieder über einige, teilweise kilometerlange, Altschneefelder...
    Foto: Barbara Stierand, Community
  • Atemberaubender Blick von der Pfannspitze (2678m) und auf den weiteren Wegverlauf.
    / Atemberaubender Blick von der Pfannspitze (2678m) und auf den weiteren Wegverlauf.
    Foto: Barbara Stierand, Community
  • Kurz vor dem Valentintörl...
    / Kurz vor dem Valentintörl...
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  • Blick zurück zum Wolayersee.
    / Blick zurück zum Wolayersee.
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  • Ein ganz besonderer Tisch auf dem Abstieg vom Valentintörl in Richtung Valentinalm.
    / Ein ganz besonderer Tisch auf dem Abstieg vom Valentintörl in Richtung Valentinalm.
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  • Winterschaden am Gilpfelkreuz des Kleinen Trieb.
    / Winterschaden am Gilpfelkreuz des Kleinen Trieb.
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  • Unterhalb des Trogkofels ging es einmal mehr durch ein längeres Steinkarfeld.
    / Unterhalb des Trogkofels ging es einmal mehr durch ein längeres Steinkarfeld.
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  • Viele Baustellen und daher für Wanderer weniger erbaulich: das Nassfeld. Im Bildhintergrund die Rudnig Alm. Die Übernachtung im Alpenhoten Plattner lohnt sich aber!
    / Viele Baustellen und daher für Wanderer weniger erbaulich: das Nassfeld. Im Bildhintergrund die Rudnig Alm. Die Übernachtung im Alpenhoten Plattner lohnt sich aber!
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  • Hier ein Blick aus der Alten Käserei auf die Egger Alm mit der Kapelle im Hintergrund.
    / Hier ein Blick aus der Alten Käserei auf die Egger Alm mit der Kapelle im Hintergrund.
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  • Der Presseggersee - hier mit Blick auf den Poludnig, auf dem sich u.a. die Egger Alm befindet.
    / Der Presseggersee - hier mit Blick auf den Poludnig, auf dem sich u.a. die Egger Alm befindet.
    Foto: Barbara Stierand, Community
  • Die Wegmarkierung des KHW 403!
    / Die Wegmarkierung des KHW 403!
    Foto: Barbara Stierand, Community
Karte / KHW 403 - Karnischer Höhenweg - von West nach Ost.
1000 1500 2000 2500 3000 m km 20 40 60 80 100 120
Wetter

Von Hütte zu Hütte: von der Leckfeldalm bis Hermagor-Presseggersee im Sommer 2014.
schwer
121,1 km
48:34 Std
8331 hm
8514 hm

Der KHW 403 ist für mich eine Traumroute. Im Sommer 2014 ging ich ihn zusammen mit einer Freundin von West nach Ost, also von der Leckfeldalm bei Sillian bis Hermagor / Presseggersee. Letztes Ziel auf dem Berg war die Egger Alm. Je weiter man gen Osten vorankam, desto mehr Menschen begegneten einem.

Von der Egger Alm (1422m über NN) sind wir dann hinunter gewandert nach Hermagor (602m über NN) - auf dem Weg kommt ḿan am Einstieg der Garnitzenklamm vorbei. Ich habe Hermagor hier nicht in die Geometrie mit aufgenommen, da stets ein falscher Weg angezeigt wurde. Der Abstieg und die Entfernung (ca. 15km) fehlen also hier bei der Gesamtberechnung.

Autorentipp

Bei der Planung sollte man einen oder zwei Aklimationstage einrechnen, Wenn man von 41m über NN kommt, ist eine Eingewöhnungszeit an die Höhe wirklich sinnvoll.

Nicht vergessen, dass die Zeitangaben in Wanderführern in der Regel für geübte Wanderer gelten und ohne Pausen berechnet sind. Für Flachlandtiroler gelten hier doch etwas längere Wegzeiten.

An der einen oder anderen Hütte mal zwei Nächte einplanen - dann kann man sich entweder erholen (man hat ja schließlich Urlaub!) oder man kann einen Gipfel ohne vollständiges Gepäck besteigen, was auch mal ganz schön ist.

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
2646 m
1107 m
Höchster Punkt
Pfannspitze, 2678m (2646 m)
Tiefster Punkt
Hermagor, 602m (1107 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Kompass und Karte sind unerlässliche Begleiter! Im Sommer 2014 waren mehrere Wegmarkierungen noch unter dem Schnee begraben oder es war so neblig, dass man leicht die Orientierung verlieren konnte.

Ausrüstung

Unbedingt festes und gut eingelaufenes Schuhwerk anziehen und Wanderstöcke mitnehmen. Stellenweise - je nachdem, wie der Winter war -  gibt es große Altschneefelder zu überwinden.

Kleidung für jedes Wetter sollte auf so einer Tour unbedingt mitgenommen werden. Sonnenbrille und Sonnenschutzcreme nicht vergessen und genügend zu trinken. Mein persönlicher Wasserbedarf lag täglich bei 3 Litern, aufgeteilt in 1 Plastikflasche und einem Trinksystem.

Weitere Infos und Links

Wir hatten alle Hütten weit im Voraus gebucht. Dennoch bitten die Hüttenwirte um nochmalige, vorherige Bestätigung. Das hat auch fast immer reibungslos funktioniert, nur auf dem Weg zur Wolayerseehütte hatten wir keinen Handyempfang. Als wir abends dort ankamen, wurden wir wenig freundlich vom Wirt empfangen und durften trotz Vorbuchung nicht dort bleiben. Im dichten Nebel mussten wir weiter zum Rifugio Lambertenghi.

Bis auf die Erfahrung an der Wolayerseehütte begegneten wir nur freundlichen und hilfsbereiten Hüttenwirten, die mit viel Herzblut, Liebe und Freude ihre Hütte betreiben. Am ausgebuchten Hochweißsteinhaus ermöglichte man es nach 21h eintrudelnden, unangemeldeten Gästen, im Notlager (Kriechlager) zu übernachten - und etwas zu essen bekamen die Wanderer trotz der späten Stunde auch noch! Die Hüttenwirtin Hannelore von der Zollnerseehütte ist einfach nur ein Schatz! Ich kann hier nicht alle tollen Hüttenwirte einzeln benennen - aber meinen großen Dank an tolle Wirte und hilfsbereites und freundliches Personal möchte ich doch einmal deutlich zum Ausdruck bringen. Ohne diese Menschen könnte man eine solche Tour nicht verwirklichen!

Ich kann hier die meisten Almen und Hütten sehr empfehlen. Eine Ausnahme in Bezug auf die Sauberkeit war für mich die Rudnig Alm, hier würde ich nicht wieder übernachten.

Start

Leckfeldalm-Hütte (1591 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.729804 N 12.433462 E
UTM
33T 303899 5178338

Ziel

Hermagor-Presseggersee

Wegbeschreibung

Es handelt sich um eine Hochgebirgstour, die bei ziemlichen Auf- und Abstiegen auch immer mal durch Wald und Wiesen führt. Lange Wegstrecken führen direkt über dem Kamm entlang. Es gibt auch ausgesetzte Stellen und Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind unabdingbar.

Die Ausblicke und die fantastische Landschaft entschädigen einen wirklich für alle Anstrengungen! Ich würde diese Tour sofort wieder machen.

Ich würde die Tour insgesamt als mittelschwer bezeichnen. Einige ausgesetzte Stellen erfordern wirklich Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Zudem sind einige Tagesetappen ganz schön lang. Kondition sollte man haben!

Öffentliche Verkehrsmittel

Auf dem Hinweg reisten wir mit dem Zug bis Sillian, von dort ging es mit dem Hüttentaxi (buchbar über die Leckfeldalm) hinauf zur Leckfeldalm.

Der Rückweg führte uns vom Presseggersee per Bahn nach Villach und dann wieder zurück nach Deutschland.

Auf Europa-Spezial-Ticket achten und rechtzeitig vorher buchen - so kommt man wirklich günstig hin- und zurück! Man kann ab 12 Wochen vorher buchen - je eher, desto mehr günstige Angebote gibt es noch.

Parken

Man kann an der Leckfeldalm wohl auch parken - wer sein Auto dort abstellt sollte wissen, dass der Parkplatz für Kühe nicht gesperrt ist... ;-)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Wanderführer, Evamaria Wecker, Karnischer Höhenweg von Sillian nach Thörl-Maglern

Insgesamt eine gute und verlässliche Wegbeschreibung mit vielen Wegvarianten. Das Buch hat uns zuverlässig begleitet. Zusätzliches Kartenmaterial sollte man sich jedoch besorgen.

Nur am Rande, weil es bei uns manchmal zu Lachanfällen führte: Die blumige Sprache der Autorin passte 2014 nicht zu den vielen Schlamm-Murren und Altschneefeldern - aber sie war ja ein Jahr zuvor gewandert und die Natur ist nun mal auch jedes Jahr wieder anders!

Von der Valentinalm zur Zollnerseehütte waren wir aufgrund des Dauerregens mit einer Mitfahrgelegenheit mitgefahren - Glück gehabt!. Über diesen Streckenabschnitt kann ich folglich leider keine Angaben machen.

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarten von Freytag&Berndt: "Lienzer Dolomiten" WK 182 und "Naturarena Kärnten" WK 223, Maßstab 1:50.000

Buchtipps für die Region

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Kommentare und Bewertungen (1)

Hans-Peter Hencke
29.01.2018
Moin, ich bin diese Tour als Flachlandtiroler und schon mehrfach gelaufen und immer wieder begeistert. Auch mit drei Freunde die eine solche Tour zum ersten Mal machten hat es super geklappt. Der älteste war 70 Jahre. Folgende Anmerkungen möchte ich machen: Es gibt nur zwei Abschnitte die etwas kritisch sind. Obstanserseehütte zur neuen Porzehütte. Hier ist auf dem Abstieg Pfannenspitze Trittsicherheit und Höhentauglichkeit für einen kurzen Moment gefordert. Die Etappe neue Porzehütte und Hochweissteinhaus ist aufgrund Ihrer Länge und da es kein Wasser gibt schwierig und möchte ich als "schwer" einstufen. Es sind auch drei kurze Bereich zusätzlich versichert. Grundsätzlich ist die gesamte Tour nicht "schwer" und es gibt viele Hütten unterwegs, so dass man sich die Etappen sehr gut einteilen kann. Auf die Rudnig Alm würde ich nie gehen, ich würde gleich zum Plattner, oben Hotel unten OEAV Hütte gehen. Zur Not auf der Rattendorfer Käsealm übernachten. Der Karnische Höhenweg ist bei gutem Wetter sehr stark begangen, daher immer die Hütten rechtzeitig vorbestellen, auch wenn es kompliziert ist. Leider haben die Hüttenwirte dort zu viele negative Erlebnisse mit Wanderern gehabt, die dann nicht gekommen sind. nicht. Aufgrund des Sonnenstandes würde ich aber die Tour immer von Osten nach Westen machen. Die Sonne im Rücken ist am Morgen immer besser.

Schwierigkeit
schwer
Strecke
121,1 km
Dauer
48:34 Std
Aufstieg
8331 hm
Abstieg
8514 hm
aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights

Wetter heute

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