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Wanderungempfohlene Tour

Karwendel - Hallerangerhaus Übergang zur Pfeishütte

Wanderung · Hall-Wattens
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Karin Feldbaum
  • Wilde-Bande-Steig und Stempeljoch
    / Wilde-Bande-Steig und Stempeljoch
    Foto: Karin Feldbaum, Community
  • / Blick vom Stempeljoch zurück
    Foto: Karin Feldbaum, Community
  • / Wegweiser am Stempeljoch
    Foto: Karin Feldbaum, Community
  • / Blick vom Stempeljoch zur Rumer Spitze
    Foto: Karin Feldbaum, Community
  • / Pfeishütte vor der Halltal-Gleierschkette
    Foto: Karin Feldbaum, Community
m 2200 2100 2000 1900 1800 1700 1600 7 6 5 4 3 2 1 km
Übergang vom Hallerangerhaus zur Pfeishütte
mittel
Strecke 7,4 km
3:01 h
732 hm
579 hm
2.215 hm
1.760 hm
Die Wanderung führt vom Hallerangerhaus über den Wilde-Bande-Steig zur Pfeishütte. Vom Stempeljoch aus kann noch die Kleine Stempeljochspitze bestiegen werden. Wer am selben Tag noch ins Tal absteigen möchte, geht am besten über den Goetheweg und Herrmann-Buhl-Weg weiter zur Bergstation am Hafelekar zur Bergstation der Nordkettenbahn.
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Stempeljoch, 2.215 m
Tiefster Punkt
Hallerangerhaus, 1.760 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

In der Stempeljochreiße liegt oft bis in den Hochsommer hinein Altschnee, der besondere Vorsicht und gegebenenfalls eine extra Ausrüstung verlangt. Daher unbedingt vorher auf einer der beiden Hütten nach den Verhältnissen erkundigen!

Start

Hallerangerhaus (1.766 m)
Koordinaten:
DD
47.354651, 11.477207
GMS
47°21'16.7"N 11°28'37.9"E
UTM
32T 687076 5247552
w3w 
///hellbraun.finden.orgelt

Ziel

Pfeishütte

Wegbeschreibung

Die „Wilde Bande“ war eine 1877 in Innsbruck gegründete Bergsteigergruppe, die eng mit den Salzbergbau-Knappen verbunden war. 1929 baute sie den Steig vom Lafatscher Joch zum Stempeljoch.

Vom Hallerangerhaus steigen wir zunächst durch den sogenannten „Durchschlag“, einen in den Fels gesprengten Durchlass zwischen den Felswänden, zum Lafatscher Joch auf. Unterwegs beeindrucken uns die Schnittlwände mit ihren freistehenden Felstafeln und die lotrecht emporschießende Westwand der Speckkarspitze mit ihren kühnen Kletterrouten.

Am Lafatscher Joch folgen wir den Kehren des alten Fahrwegs Richtung Halltal, zweigen aber nach einer Viertelstunde rechts auf den Wilde-Bande-Steig ab. Er leitet fast eben durch die wild zerfurchten Südflanken von Lafatscher, Roßkopf und Stempeljochspitze und ist an abschüssigen Stellen mit Drahtseilen und Krampen gesichert. Nach der Einmündung des direkt aus dem Halltal heraufkommenden Wegs schlängelt sich unser Pfad steil über die oberste Stempeljochreiße hinauf. Hier liegt oft bis in den Hochsommer hinein Altschnee, der besondere Vorsicht und gegebenenfalls eine extra Ausrüstung verlangt. Daher unbedingt vorher auf einer der beiden Hütten nach den Verhältnissen erkundigen! Jetzt geht es noch etwa fünfzig Höhenmeter über eine plattige Felsstufe, die gute Trittsicherheit verlangt, steil hinauf in die enge Kerbe des Stempeljochs. Kaum noch vorstellbar ist, dass früher Holz aus dem Gleirschtal über das Joch transportiert wurde, um den hohen Holzbedarf des Haller Salzbergwerks zu decken. Die Rundhölzer – im Volksmund Stempel genannt – ließ man von Saumpferden bis zum Talschluss beim Stempeljoch schleifen und von dort über die steilen Schuttreißen zum Issanger hinabrollen.

Im Gegensatz zum lieblichen, weitläufigen Lafatscher Joch ist das Stempeljoch rau und felsig. Rechts zweigt der schmale Pfad auf die Kleine Stempeljochspitze ab, lohnend und nicht schwieriger als der Wilde-Bande-Steig. Zuerst über Wiesen, dann durch Fels steigen wir zum Gipfel und haben gute Chancen, Gämsen und Steinböcke zu beobachten.

Der Weg zur Pfeishütte führt vom Joch links hinunter durch merkwürdig welliges Gelände. Die Unebenheiten im Boden kommen von einer eiszeitlichen Moräne, die sich vom Stempeljoch bis zur Pfeishütte hinunterzieht. Sie wurde im Lauf der Jahrtausende mit Hangschutt überdeckt und von der Erosion abgetragen und umgestaltet, wodurch die Löcher und Hügel entstanden sind. In dieser großartigen, alpinen Landschaft, umrahmt von den Stempeljochspitzen, Pfeiser Spitze, Thaurer-Jochspitze und Rumer Spitze steigen wir ab zur Pfeishütte.

Die Pfeishütte lädt zum Einkehren und Verweilen ein. Der weitere Abstieg durchs Samertal und die Gleirschklamm nach Scharnitz ist sehr lohnend, wäre aber ohne Übernachtung ein gewaltiger Tourenabschluss. Wer am selben Tag wieder im Tal sein möchte, geht – kürzer – noch etwa zwei Stunden über den Goetheweg und Herrmann-Buhl-Weg weiter zur Bergstation am Hafelekar und schwebt mit der Nordkettenbahn ins Tal nach Innsbruck.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
47.354651, 11.477207
GMS
47°21'16.7"N 11°28'37.9"E
UTM
32T 687076 5247552
w3w 
///hellbraun.finden.orgelt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
7,4 km
Dauer
3:01 h
Aufstieg
732 hm
Abstieg
579 hm
Höchster Punkt
2.215 hm
Tiefster Punkt
1.760 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour

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