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Käseweg Bregenzerwald | Sulzberg - Hittisau (1. Etappe)

Mehrtagestour · Bregenzerwald
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  • Wandern im Kojenmoos in Riefensberg
    / Wandern im Kojenmoos in Riefensberg
    Foto: Alex Kaiser, Bregenzerwald Tourismus
  • / Bregenzerwälder Berg- und Alpkäse
    Foto: Jo Pesendorfer, Bregenzerwald Tourismus
  • / Sennarbeiten auf der Alpe
    Foto: Rupert Mühlbacher, Bregenzerwald Tourismus
  • / Sennarbeiten auf der Alpe
    Foto: Rupert Mühlbacher, Bregenzerwald Tourismus
m 1600 1400 1200 1000 800 600 400 16 14 12 10 8 6 4 2 km Gschwendalpe Juppenwerkstatt Riefensberg Alpstüble Moos Gehrenalpe Steinernes Tor Kapelle Hll. … Riefensberg Wandfluhbrücke
Wie entsteht der Bregenzerwälder Käse und wie schmeckt er? Diese genussvolle und aussichtsreiche Wanderung (Etappe 1) führt zu zahlreichen Alpen und Sennereien. Die Wanderung verläuft von der sanften Voralpenlandschaft bei Sulzberg über die Vorsäßsiedlung Schönenbach nach Au.
mittel
Strecke 16,5 km
6:00 h
885 hm
1.123 hm
1.362 hm
581 hm

Die erste Etappe des Käsewegs startet beim Dorfplatz in Sulzberg. Dort biegt man die Straße zwischen Gasthof Ochsen und Gasthof Alpenblick rechts hinunter ab. Entlang der kurvigen Asphaltstraße wandert man hinunter bis bei einer Rechtskurve eine rot weiße Markierung am Holzmasten auf einen schmalen Wiesenpfad hinweist. Diesen Wiesenpfad geht man hinunter. In der Parzelle Simlisgschwend folgt man bei der Haltstelle der Markierung Richtung Wandfluh/Weißach hinunter zur Weißach (580 m). Diese wird auf der alten, gedeckten Holzbrücke bei Wandfluh überquert. Von hier geht es vorbei an der Parzelle Springen, mit einer 1736 erbauten Kapelle. Dem artenreichen Plenterwald (Mischwald) entlang wandert man wieder hinauf bis in die Ortsmitte von Riefensberg (780 m). Wie die höchst aufwendige Tracht der Bregenzerwälderinnen entsteht, erfahren Interessierte in der Juppenwerkstatt Riefensberg links neben der Kirche. Das Haus – ein ehemaliges Wirtschaftsgebäude des Gasthaus Krone mit einer neuen Glasfront, die über drei Stockwerke reicht – ist auch architektonisch überaus sehenswert. Nach dem Aufenthalt in dem beschaulichen Dorf folgt man der Markierung Kojen Waldweg / Moosalpe / Hochhäderich. Dieser Weg führt recht steil bergauf. Beim Bienenstock biegt man rechts Richtung Elmauen ab und wandert hoch bis zum Steinernen Tor (Wegmarkierung Richtung Kojen Waldweg / Moosalpe / Hochhäderich). Dabei müssen 500 Höhenmeter überwunden werden. Der steinerne Naturtorbogen ist allerdings nicht mehr vollständig vorhanden. Hier oben öffnet sich ein schöner Blick Richtung Süden. Man schaut hinunter auf das Kojenmoor und zum Höhenzug des Hochhäderich. Hier kann man auch mehr über den Naturpark Nagelfluhkette erfahren.

 

Nach kurzem Abstieg erreicht man die Moosalpe und quert dann auf einem eigens angelegten, trockenen Weg das sumpfige Gelände des Kojenmoores, eines Latschenhochmoores, welches zu den schönsten Moorgebieten Vorarlbergs zählt und 1978 unter Naturschutz gestellt wurde. Bis 1963 wurde hier auch Torf abgebaut und als Einstreumittel in den Ställen verwendet.

 

Nach dem Kojenmoos wandert man am Almhotel Hochhäderich links vorbei und von dort aus führt ein sehr gut ausgebauter Güterweg hinauf zum Hochhäderich-Höhenzug, mit herrlichen Ausblicken auf den Bodensee. Vorbei an der Hennenmoosalpe geht es aufwärts bis zur Gehrenalpe (1354 m) Dort erreicht man den höchsten Punkt der Wanderung und geht nun links von der Gehrenalpe, erst über einen kleinen Wiesenweg, dann durch den Wald bis zur Gschwendalpe. Direkt vor der Gschwendalpe führt ein kleiner Wiesenweg links durch das Feld in die Hittisauer Parzelle Gfäll. In Gfäll steht die 1938 erbaute Wendelinkapelle. Wendelin bedeutet „Wanderer, Pilger“ (althochdeutsch), er ist Schutzpatron der Bauern. Die Kapelle wurde errichtet, um den Schülern von Bolgenach einmal wöchentlich den Messebesuch zu ermöglichen. Kurz nach Gfäll überquert man die Bolgenach und spaziert gemütlich hinauf in die Ortsmitte von Hittisau (790 m).

Autorentipp

Beim Ankunftsort empfehlen wir einen Besuch im Sennereiladen Hittisau, Frauenmuseum Hittisau sowie einen Spaziergang entlang des Wasserwanderweges der Engenlochschlucht. 
Profilbild von Katharina Amann
Autor
Katharina Amann
Aktualisierung: 13.04.2022
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.362 m
Tiefster Punkt
581 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeiten

Alpstüble Moos
Almhotel Hochhäderich - KäseStrasse Bregenzerwald
Gehrenalpe
Gschwendalpe

Sicherheitshinweise

NOTRUF:

140 Alpine Notfälle österreichweit

144 Alpine Notfälle Vorarlberg

112 Euro-Notruf (funktioniert mit jedem Handy/Netz)

www.vorarlberg.travel/sicherheitstipps

Start

Dorfplatz, Sulzberg (1.012 m)
Koordinaten:
DD
47.521020, 9.913195
GMS
47°31'15.7"N 9°54'47.5"E
UTM
32T 568748 5263469
w3w 
///richteramt.weiher.anfängen

Ziel

Ortsmitte, Hittisau

Wegbeschreibung

Riefensberg – Kojen – Moosalpe – Hittisau (über Gfäll)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

https://www.vmobil.at/

Koordinaten

DD
47.521020, 9.913195
GMS
47°31'15.7"N 9°54'47.5"E
UTM
32T 568748 5263469
w3w 
///richteramt.weiher.anfängen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Die Wanderkarte Bregenzerwald im Maßstab 1:32.000 inkl. Booklet mit 50 Wanderrouten ist erhältlich in den örtlichen Tourismusbüros, bei Bregenzerwald Tourismus und in den Sportgeschäften.

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

  • Warme Bergbekleidung im Schichtenprinzip sowie Wechselkleidung
  • Wasserdichte Berg- oder Wanderschuhe mit griffiger Sohle
  • Isomatte, Sitzpolster als Isolation zum Boden
  • Sonnenbrille und Sonnenschutz
  • Jause und (warme) Getränke
  • Informationen über die Wetterverhältnisse
  • Orientierungshilfen wie Karte, Höhenmesser

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,5 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
885 hm
Abstieg
1.123 hm
Höchster Punkt
1.362 hm
Tiefster Punkt
581 hm
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