Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
30 Tage Pro gratis testen Community
Sprache auswählen
Start Touren Julius-Kugy-Dreiländerweg in 30 Etappen - E 24
Tour hierher planen Tour kopieren
Bergtour empfohlene Tour Etappe 24

Julius-Kugy-Dreiländerweg in 30 Etappen - E 24

Bergtour · Rigolato
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Klagenfurt Verifizierter Partner 
  • Start zur letzten Etappe im Abschnitt Italien in Pesariis
    / Start zur letzten Etappe im Abschnitt Italien in Pesariis
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / der schiefe Turm in Prato Carnico, in der Morgenstimmung – Westansicht – 1
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Hinweistafeln im Ortszentrum von Prato Carnico
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / ein Blick zurück nach Süden in das Val Pesarina - dahinter der Mt. Forchia
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Rif. M. Talm - derzeit nicht bewirtschaftet (Stand 2019)
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / westlich vom Rif. Mt. Talm ein Blick nach Westen zum Mt. Siera (li.), Mt. Cimon und Mt. Pleros
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / knapp vor dem Berggipfel Mt. Talm noch ein Blick nach unten in das Val Pesarina mit den Ortschaften Prato Carnico, Pieria und Pesariis – dahinter der Mt. Novarza
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Mt. Talm mit Blick nach Westen in das Val Pesarina und der Ortschaft Pesariis – dahinter der Mt. Siera (li.), Mt. Cimon, Mt. Pleros, Mt. Tuglia, Mt. Chiadin und Mt. Lastroni - 1
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Mt. Talm mit Blick nach Westen in das Val Pesarina und der Ortschaft Pesariis – dahinter der Mt. Siera (li.), Mt. Cimon, Mt. Pleros, Mt. Tuglia, Mt. Chiadin und Mt. Lastroni – 2
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Mt. Talm mit Blick nach Nordwesten zu den Bergen Mt. Cimon, Mt. Pleros, Mt. Tuglia, Mt. Chiadin und Mt. Lastroni – ganz rechts Mt. Peralba und Mt. Avanza – 3
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Mt. Talm mit Blick nach Norden zu den Karnischen Alpen mit der Steilwand, dem Wolayer Kopf, dem Seekopf, der Seewarte, der Hohen Warte und den Kellerspitzen – 4
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Hinweistafeln am Mt. Talm – im Hintergrund (nördl.) die Karnischen Alpen mit der Steilwand, dem Wolayer Kopf, dem Seekopf, der Seewarte, der Hohen Warte u. die Kellerspitzen – 5
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / der Hauptplatz von Rigolato, ein Hauptort in Karnien, mit Blick nach Nordwesten zum Cima di Ombladet – am Berghang rechts die Ortschaft Givigliana
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Ortsmitte von Rigolato mit Blick nach Westen zur Kirche von Rigolato
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / am Weg zur Ortschaft Givigliana: der schön gestaltete Friedhof von Rigolato – Südwestansicht
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / die Überquerung des Torrente Degano bei der kleinen Ortschaft Sglinghin – wir verlassen das Val Degano
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick auf das bezaubernde Bergdorf Givigliana
    Foto: www.givigliana.org
  • / am Weg zur Sella Bioichia: das Bergdorf Givigliana mit dem schönen Glockenturm – Südostansicht – 1
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / am Weg zur Sella Bioichia das Bergdorf Givigliana mit dem interessant gestalteten Glockenturm – Ostansicht – dahinter der Mt. Chiadin – 2
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / am Weg zur Sella Bioichia das Bergdorf Givigliana – das Ortszentrum mit der Kirche – 3
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Hinweistafel auf der Sella Bioichia, in schöner Rahmung
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick von der Sella Bioichia nach Norden zum Etappenziel – links der Seekopf und rechts die Seewarte – dazwischen der Passo Volaia
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / knapp nach der Sella Bioichia: eine Alm mit der westlich gelegenen C.ra Plumbs
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / nordöstlich von Collina: ein Campingplatz mit Blick auf die südlichen Abhänge des Seekopfs und der Seewarte – Südwestansicht
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / der freundliche Rif. Tolazzi mit einer Wasserentnahmestelle – ein Fest für Weitwanderer
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / der Rif. Tolazzi - im Hintergrund die Berge Seekopf (li.) und Seewarte - Südansicht
    Foto: www.mountbnb.com
  • / eine Infotafel knapp nach dem Rif. Tolazzi mit Hinweisen auf das nahe Etappenziel
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / die westlichen (Schneekopf, li.) und östlichen (Seewarte) Abhänge des mächtigen Gebirgsstockes „Karnische Alpen“, einem Teil der südlichen Kalkalpen - dazwischen der Passo Volaia
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick zurück ins Val Fulin mit dem Hauptort Collina – im Hintergrund der Gebirgszug Mt. Siera, Creta Forata, Mt. Cimon und Mt. Pleros
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / knapp vor der Grenze zu Österreich: der Rif. Lambertenghi (nicht mehr bewirtschaftet, Stand 2021) – dahinter der Westabhang der Seewarte – 2
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / noch auf der italienischen Seite, am Passo Volaia – eine beeindruckende Gedächtnisstätte mit Altar – Südansicht
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick von der Gedächtnisstätte zur Wolayerseehütte mit dem Kriegerdenkmal – im Hintergrund der Maderkopf
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / knapp nach der italienischen Grenze, das Ziel der 24. Etappe wird sichtbar: Wolayersee mit Wolayerseehütte - dahinter der Maderkopf
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick nach Westen zum Biegengebirge - im Vordergrund der Wolayersee und die Wolayerseehütte
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick von der Wolayersee Hütte nach Südosten zum See und zur Seewarte - dahinter (kaum sichtbar) die Hohe Warte
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / knapp vor dem Etappenziel: das erste Wanderzeichen des "Julius-Kugy-Dreiländerweges" auf Kärntner Boden - dahinter der Wolayersee und Teile der Seewarte
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / das Ziel der 24. Etappe des Julius-Kugy-Dreiländerweges bei der Wolayerseehütte – Westansicht
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
  • / Blick von der Wolayerseehütte nach Südwesten zum Monti di Volaia, also zum Seekopf, zum Mt. Canale und Mt. Sasso Nero - in der Morgensonne
    Foto: Valentin Wulz, Dr., ÖAV Sektion Klagenfurt
m 1500 1000 500 20 15 10 5 km

Wir verlassen Val Pesarina und wandern über das Deganotal hinauf zum Hauptkamm der Karnischen Alpen, um am Sentiero dei Cramars entlang den Wolayersee in Österreich zu erreichen.

 

schwer
Strecke 23,9 km
11:30 h
2.770 hm
1.590 hm
1.974 hm
656 hm

Wir verlassen das Val Pesarina von Pesariis über Prato Carnica und wandern mit der Weg-Nr. 226 hinauf zum Mt. Talm - diese Markierung führt uns über Criscio zum schön gelegenen Haupt-/Talort Rigolato. Kurz danach verlassen wir das Val Degano und wenden uns nach rechts zur Weg-Nr. 151 - so erreichen wir das Bergdorf Givigliana mit dem weithin sichtbaren Campanile. Aufwärtswandernd erreichen wir die Sella Bioichia mit Blick nach Norden zum Karnischen Hauptkamm. Eine Alm querend treffen wir auf die Weg-Nr. 150 - sie bringt uns nach NW in Richtung des Dorfes Collina - wir gehen nördlich von Runchs mit dem Campingplatze vorbei und erreichen die Materialseilbahn-Talstation des Rif. Lambertenghi Romanin sowie den Rif. Tolazzi.  Knapp danach treffen wir auf den Sentiero dei Cramars und die Weg-Nr. 144 - sie bringen uns zum Rif. Lambertenghi Romanin und zum Passo Volaia hinauf - wir erblicken die Wolayersee Hütte mit dem vorgelagerten See. 

 

[2 Alternativen und 10 Pausen]

 

Autorentipp

 

Mit dem Bus von Rigolato über Forni Avoltri nach Collina oder mit dem Taxi von Rigolato über Forni Avoltri zum Rif. Tolazzi fahren.

Profilbild von Valentin Wulz, Dr.
Autor
Valentin Wulz, Dr. 
Aktualisierung: 03.01.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
nördl. Ref. Lambertenghi Romanin, 1.974 m
Tiefster Punkt
Ortszentrum Prato Carnico, 656 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Entlang des Sentiero dei Cramars (Weg-Nr. 144) ist im Mittelabschnitt besondere Vorsicht geboten!

Nördlich von Rigolato gehen wir kurz auf der Hauptstraße 355 - wir halten uns stets LINKS!

Weitere Infos und Links

Im Juli 2019 war der Rif. Mt. Talm nicht bewirtschaftet (unter +39 347 892 2930 vorher erkunden - Achtung! Nur Italienisch!) - das Vordach und die Tische/Bänke laden allerdings Weitwanderer dazu ein, geschützt zu übernachten! 

Falls eine Taxifahrt zwischen Rigolato und dem Rif. Tolazzi (zu Lasten des wunderschönen Bergdorfes Givigliana) in Erwägung gezogen wird: Taxi Cadore in Tolmezzo: T +39 030 241 982 oder der Hüttenwirt vom Rif. Tolazzi (+39 338 909 3816).

Ein Besuch der historischen Gedenkstätte knapp nach dem Passo Volaia an der Grenze zwischen Österreich und Italien ist zu empfehlen!

Bei der Wolayerseehütte können umfangreiche Infos betreffend den geologischen Lehrpfad eingeholt werden!

Wolayersee Hütte, 9654 St. Lorenzen im Lesachtal

T: 0720 34614

 

Weitere Informationen und geografische Wegbeschreibungen: 

https://www.openstreetmap.org/relation/10909145

www.julius-kugy-alpine-trail.eu

https://www.bergwelten.com/lp/julius-kugy-dreilaenderweg-in-30-tagen

https://www.weitwanderwege.com/julius-kugy-weg/

 

  

Tourismusverband Lesachtal

Liesing 29 9653 Liesing 

Tel.: +43 (0) 4716 242 12

Fax.: +43 (0) 4716 242 20

info@lesachtal.com

Öffnungszeiten Tourismusbüro:

MO-DO von 07:30 bis 12:30 Uhr und von 13:00 bis 16:00 Uhr FR von 07:30 bis 13:00 Uhr

Lebensmittelgeschäft in Rigolato, weiters Einkehrmöglichkeiten in Plan di Val di Bos.

 

------------------------------------------------------------------------------------------------

   

JULIUS-KUGY-DREILÄNDERWEG IN 30 ETAPPEN – BERGE DER FREUNDSCHAFT: Entstehung und Umsetzung 

Die alpinen Vereine von Kärnten, Slowenien und Friaul-Julisch Venetien haben sich zusammengeschlossen, um diesen einzigartigen Alpin- und Kulturraum zu beleben. So wurde im Juni 2019 beim 55. Dreiländertreffen (später in Forum Julius Kugy umbenannt) in Mojstrana zu Ehren des großen Alpinisten und Leitfigur für den Alpe-Adria-Gedanken die Idee zum „Julius-Kugy-Dreiländerweg“ (int.: Julius-Kugy-Alpine-Trail) geschaffen. Noch im selben Jahr wurde ein Fernwanderweg um die Südalpen mit einer Länge von ca. 720 km und etwa 45.500 Hm festgelegt und auf alpenvereinaktiv.com eingepflegt – dieser Weg ist seither als App für begeisterte Weitwanderer abrufbar. Entlang der Mittelgebirgs-, Montan- und Hochgebirgsstufen, die gut begehbar sind, trifft man auf gastliche Hütten (17) sowie freundliche Bewohner in kleinen Dörfern und Kleinstädten (13). Dieser überregionale Themenweg, der im Abschnitt Kärnten bereits seit Juli 2020 mit Wanderzeichen beschildert wurde, regt auf 30 Etappen zur Entdeckung der heilenden Stille in entlegenen alpinen Regionen, Almen und Dörfern an – zudem wurde zumeist auf bereits bestehende Wegenetze zurückgegriffen.

 

I: JULIUS-KUGY-ALPINE-TRAIL IN 30 TAPPE - MONTAGNE D’AMICIZIA 

 

Le associazioni alpine di Carinzia, Slovenia e Friuli-Venezia Giulia si sono unite per animare questa unica area alpina e culturale. In questo contesto, la "Julius-Kugy-Dreiländerweg" è stata fondata nel giugno 2019 in occasione della 55a riunione dei tre paesi o del Forum Julius Kugy a Mojstrana in onore del grande alpinista e figura di spicco del concetto Alpe-Adria. Questo percorso circolare attorno alle Alpi meridionali con una lunghezza di circa 720 km e circa 45.000 metri verticali è stato mantenuto su alpenvereinaktiv.com fino all'inizio di dicembre ed è da allora disponibile come app per escursionisti entusiasti (a lunga distanza). I sentieri escursionistici, che si alternano tra bassa montagna, montagna e alta montagna, sono facili da gestire e le sistemazioni sono in viaggio come rifugi ospitali (17) delle associazioni alpine, nonché grande cordialità in semplici villaggi e piccole città (13). Questo percorso tematico sovraregionale promuove la scoperta del silenzio curativo di remote regioni alpine, pascoli e villaggi su 30 tappe - inoltre, sono state utilizzate reti di sentieri esistenti, principalmente percorsi a lunga distanza.

-------------------------------------------------------------------

E:  Kugy-BIOGRAPHY

Julius Kugy, born 1858 in Gorizia, died in 1944 in Trieste, was very talented - musically, commercially and linguistically. Furthermore, his life was characterized by an extremely strong relationship to the mountains, especially to the "Julian Alps". As an alpinist and author with botanical tendencies, he became the leading figure for the Alpe-Adria concept, for the border- triangle (Austria-Italy-Slovenia) Olympic advertising "Senza-Confini" as well as for the Kugy classes at the federal grammar school for Slovenes in Klagenfurt. The many first ascents, new tours, Kugy trails in the Eastern Alps, a Kugy memorial in the Triglav National Park, but also many street names in the Alpe-Adria region, point out the extraordinary energy and ability to work together to successfully maintain this international cooperation.

 

I:  Kugy-BIOGRAFIA 

Julius Kugy, nato nel 1858 a Gorizia, morto nel 1944 a Trieste, è stato un talento, dal punto di vista musicale, commerciale, letterario - oltre a ciò la sua vita è stata segnata da un rapporto molto forte con la montagna, in particolar modo con le Alpi Giulie. Come alpinista e scrittore con interessi botanici è diventato una figura simbolica nell'idea Alpe-Adria, come possono testimoniare la gara olimpica dei tre paesi "Senza Confini", e la classe Kugy al BRG per gli sloveni a Klagenfurt. Ed ancora, le molte prime ascese, i nuovi tour, la Kugy-way nelle Alpi orientali, il monumento nel Parco nazionale del Triglav, ma anche le numerose intitolazioni stradali nella regione dell'Alpe-Adria, la straordinaria forza e capacità di alimentare con successo la cooperazione internazionale.

  

D:  Kugy-BIOGRAFIE

Julius Kugy, geb. 1858 in Görz, gest. 1944 in Triest, war musikalisch, kaufmännisch und sprachlich sehr begabt – darüber hinaus war sein Leben geprägt von einer überaus starken Beziehung zu den Bergen, allem voran zu den „Julischen“. Als Alpinist und Buchautor mit botanischen Neigungen wurde er zur Leitfigur für den Alpe-Adria-Gedanken, die Dreiländer-Olympiabewerbung „Senza-Confini“ und die Kugy-Klasse am BRG für Slowenen in Klagenfurt. Auch lassen die vielen Erstbesteigungen, Neutouren, Kugy-Wege in den Ostalpen, ein Kugy-Denkmal im Triglav-Nationalpark, eine Bronze-Büste in Valbruna, aber auch viele Straßenbenennungen im Alpe-Adria-Raum die außergewöhnliche Tatkraft und erfolgreiche internationale Zusammenarbeit erkennen.

  

SLO: Kugy-ŽIVLJENJEPIS

Julius Kugy, je bil rojen 1858 v Gorici, umrl pa  je leta 1944 v Trstu. Bil je nadarjen na številnih področjih – glasbenem, komercialnem in jezikovnem. Poseben pečat njegovemu življenju pa je dala ljubezen in umetniški čut do gora, še posebno do »Julijcev«. Kot avtor številnih knjig o gorah, ki imajo tudi botanični pridih, je postal simbolna povezovalna osebnost v prostoru Alpe–Jadran; v ideji o skupni organizaciji olimpijskih iger Treh dežel (avstrijske Koroške, Furlanije-Julijske krajine in Slovenije); v Celovcu na Zvezni gimnaziji in Zvezni realni Gimnaziji za Slovence že več let uspešno deluje Kugyev razred. Kot alpinist se je v zgodovino zapisal s številnimi prvimi pristopi na vrhove v Julijcih na kar nas spominjajo tudi poimenovanja poti in značilnih mest v teh gorah; dolino Trente zaznamuje tudi njegov mogočni spomenik, po njem so poimenovane tudi ulice in ceste v območju Alpe–Jadran. Njegova osebnost je navdih za uspešno mednarodno sodelovanje narodov in kultur na stičišču treh dežel.

 

Start

06.30 Uhr, Pesariis/Sot la Nape (755 m)
Koordinaten:
DD
46.521575, 12.770129
GMS
46°31'17.7"N 12°46'12.5"E
UTM
33T 328967 5154416
w3w 
///erleichterung.mittendrin.aufgefangen

Ziel

18.30 Uhr, Wolayersee Hütte

Wegbeschreibung

KURZE  WEGBESCHREIBUNG:

 

Pesariis/Sot la Nape-Osais-Pieria-Prato Carnico-SS 465-Coi-Sora Prat-Rif. Mt. Talm/226-Rif. Mt. Talm-Mt. Talm-Criscio-Rigolato/226-Sglinghin-Givigliana-Sella Bioichia/151-südl. Runchs-westl. Collina-Gh./Camping/150-Rif. Tolazzi-Sentiero die Cramars-Rif. Lambertenghi Romanin-Wolayersee/Pass/144-Wolayersee-Wolayersee Hütte

  

GENAUE  WEGBESCHREIBUNG:

1.  Von den Talorten Pesarïs (großartiges Uhrenmuseum), Osais und Pieria erreichen wir Prato Carnico mit seinem schiefen Turm - hierwenden wir uns zum Ortszentrum nach halblinks in Richtung NO und wandern der Weg-Nr. 226 nach. Bei einer Weggabelung nach ca. 600 m machen wir die 1. Pause, 3,8 km, 785 m.

 

ALTERNATIVE 1: Mit dem Bus (www.saf.ud.it) um 6:44 oder 7:48 bis Prato Carnico oder noch weiter bis Rigolato fahren (also ohne Überschreitung des M. Talm).

 

2.  Stets aufwärts wandernd treffen wir auf einen HWW, der uns über die Sora Prat in Richtung NW zumRif. Mt. Talm führt (nicht bewirtschaftet, 2. Pause, 5,4 km, 1.130 m).

3.  Wir wandern mit der Weg-Nr. 226 auf Asphalt in einem Rechtsbogen stets aufwärts – dabei gehen nach ca. 400 m wir bei einer Gabelung halbrechts und nach ca. ca. 200 m bei einer Kreuzung geradeaus. Bald danach beginnt die Schotterstraße und wir gehen nach ca. 500 bei einer Kreuzung spitzwinkelig nach re., SO.

4.  Wir verlassen den Hauptwirtschaftsweg (HWW) bei einer Spitzkehre nach ca. 1,2 km und gehen mit der Weg-Nr. 226 auf einem Naturweg südlich des Mt. Talm weiter in Ri. O. Nach ca. 600 m wandern wir in einer S-Kurve nach oben zum 1. Gipfel der 24. Etappe und machen die 3. Pause, 8,6 km, 1728 m.

5.  Wir wandern entlang der Weg-Nr. 226 in Ri. O (später NO) nach unten in das Val Degano – am gut markierten Naturweg treffen wir nach ca. 2 km auf einen Wanderweg mit der Weg-Nr. 225 und gehen geradeaus weiter (dabei ignorieren wir 3 re. und 3 li. abgehende Pfade).

6.  Nach ca. 100 m gehen wir bei einer Gabelung nach li., NW und überqueren nach ca. 700 m einen Bach, dabei geht der Naturweg in einen Schotterweg über. Nach ca. 200 m gehen wir bei einer Gabelung nach halblinks und gleich danach geradeaus in Ri. N zu einen der Hauptorte des Degano-Tals, nämlich Rigolato. Nach der Querung der SR 355 wenden wir uns nach re. und machen auf der Südseite der Piazza Durigon die 4. Pause, 12,1 km, 755 m.

7.  Wir verlassen Rigolato über die Via Borgo Vecchio in Ri. NW und wandern kurz der SR 355 entlang, um dann halbrechts in die Via Sega zu gehen. Wieder treffen wir auf die SR 355, die wir nach ca. 200 m auf Höhe des Friedhofs wieder halbrechts verlassen.

8.  Wir wandern mit der Weg-Nr. 151 hinunter zur Ortschaft Sglinghin und wenden uns nach re., O zur Brücke, die uns über den Torrente Degano führt. Gleich nach der Brücke respektieren wir die Sperre des WW nach li., N – wir wandern nach re., SO und in einem Linksbogen auf einem Naturweg stetig nach oben – nach ca. 600 m machen wir bei der Wegkreuzung die 5. Pause, 13,8 km, 905 m.

9.  Die Weg-Nr. 151 führt uns auf einem Naturweg weiter nach oben – wir erreichen knapp vor der Kirche des Bergdorfes Givigliana die Frazione Givigliana – im Ortszentrum bei der Wasserentnahmestelle machen wir die 6. Pause, 14,3 km, 1.105 m.

10.  Vom Kirchplatz wandern wir mit der Weg-Nr. 151 in einem Linksbogen weiter nach oben – nach ca. 200 m gehen wir bei der Gabelung nach halblinks in Ri. NW. Wir gehen jetzt geradeaus und verlassen den Schotterweg nach ca. 200 m – wir wandern auf einem Pfad in Ri. NO und queren 2x einen HWW (NAVI beachten). Nach ca. 100 m treffen wir zum 3. Mal auf einer Wegkreuzung den HWW – wir gehen halblinks in Ri. NO und kommen nach ca. 130 m auf eine weitere Wegkreuzung – hier machen wir die 7. Pause, 15,1 km, 1.387 m.

11.  Nach ca. 400 m wandern wir auf einem Naturweg bei einer Gabelung nach halblinks (!) und gehen auf steilen Serpentinen weiter nach oben – dabei queren wir nach ca. 100 m einen HWW. Aufwärtswandernd erreichen wir die Waldgrenze und nach ca. 200 m queren wir auf einem Pfad einen HWW und gleich danach sind wir auf der Sella Bioichia (8. Pause, 16,2 km, 1.697 m).

12.  Wir verlassen den Sattel, gehen steil nach unten und gleich nach re., O, um nach ca. 300 m auf einem wenig ausgeprägten Almwiesenweg nach li., N (NAVI beachten) zu wandern. Gleich danach überqueren wir den Rio Plumbs und treffen auf einen HWW, dem wir kurz nach li. oben folgen – bei der Kreuzung gehen wir mit der Weg-Nr. 150 nach li., NW.

13.  Auf Naturwegen bei guter Markierung erreichen wir nach ca. 1,7 km einen HWW – nach der Querung gehen wir mit Hilfe des NAVIS nach unten zu einer Lichtung mit dem Campingplatz Collina.

 

ALTERNATIVE 2: Mit dem Bus (www.saf.ud.it) von Rigolato über Forni Avoltri nach Collina oder mit dem Taxi von Rigolato über Forni Avoltri zur Rif. Tolazzi fahren (Ersparnis: ca. 5/5,5 km und ca. 3/3.30 Stunden)

 

14.  Wir verlassen die Weg-Nr. 150 bei der Verbindungsstraße Collino-Rif. Colazzi und wenden uns nach re., NO an touristischen Einrichtungen vorbei erreichen wir nach ca. 1,4 km den HWW, der uns nach re., O und hinauf (an der Mate­rialseilbahn für den Rif. Lambertenghi Romanin) zum Rif. Tolazzi führt (9. Pause, 20,6 km, 1.350 m).

15.  Der HWW führt uns in einer S-Form hinauf zur Weg-Nr. 143, der wir nach li., N folgen – nach ca. 600 m verlassen wir mit der Weg-Nr. 144 (Sentiero die Cramars, es ist eine Abkürzung!) den HWW nach re., O/N/NW (auf NAVI achten). Wir verlassen kurz danach die Waldgrenze, wandern auf einem Steig stetig aufwärts und queren nach ca. 700 m den Rio Lanüri – wir gehen nach li. oben und kommen wieder zum HWW (10. Pause, 22,1 km, 1.676 m).

16.  Die Weg-Nr. 144 bringt uns über Serpentinen hinauf – nach ca. 900 m kommt von re. die Weg-Nr. 145 (Sent. Spinotti) – wir gehen geradeaus. Nach ca. 300 m erreichen wir den Rif. Lambertenghi Romanin– kurz davor beachten wir einen li. abgehenden Pfad nicht. Bald danach gehen wir am Passo Volaia nach re., O zur Gedächtnis­stätte, um dann wieder auf den Pfad zurückkommend an der Südwestseite dem Wolayersee entlangzuwandern. Nach ca. 300 m gehen wir bei einer Gabelung nach halbrechts – das 24. Etappenziel ist bei der Wolayerseehütte erreicht (18,5 km, 1.967 m).

 

 

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Etappentour oder 

Zustieg in Pesariis (www.saf.ud.it oder Taxi)

Anfahrt

Etappentour

Zustieg in Persariis (www.saf.ud.it oder Taxi)

Parken

Etappentour

Koordinaten

DD
46.521575, 12.770129
GMS
46°31'17.7"N 12°46'12.5"E
UTM
33T 328967 5154416
w3w 
///erleichterung.mittendrin.aufgefangen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

gemeindeeigene Broschüren von Rigolato und Lesachtal

GIPFEL DER FREUNDSCHAFT, Mt. Peralba, S. 20

Kartenempfehlungen des Autors

topografische Wanderkarte von Tabacco: Nr. 01, Sappada - S. Stefano - Forni Avoltri   1 : 25 000

freytag & berndt: Naturarena Kärnten   1 : 50 000

GIPFEL DER FREUNDSCHAFT, Mt. Peralba, S. 20

 

Weitere Informationen und geografische Wegbeschreibungen: 

https://www.openstreetmap.org/relation/10909145

www.julius-kugy-alpine-trail.eu

https://www.bergwelten.com/lp/julius-kugy-dreilaenderweg-in-30-tagen

https://www.weitwanderwege.com/julius-kugy-weg/

 

 

Kartentipps für die Region

mehr zeigen

Ausrüstung

festes Schuhwerk, eventuell Bergschuhe + Allwetterkleidung + Getränk + Essen

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.

Valentin Wulz, Dr. 

Diese Etappe bringt uns inmitten des Karnischen Hauptkammes - der steile Anstieg wird von einer faszinierenden Aussicht belohnt!

mehr zeigen

Fotos von anderen


Schwierigkeit
schwer
Strecke
23,9 km
Dauer
11:30 h
Aufstieg
2.770 hm
Abstieg
1.590 hm
Höchster Punkt
1.974 hm
Tiefster Punkt
656 hm
Von A nach B Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg

Statistik

  • Meine Karte
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
Verschiebe die Pfeile, um den Ausschnitt zu ändern.