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Juifen - von Achental über die Falkenmoosalm

· 5 Bewertungen · Skitour · Karwendel
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  • Der Aufstieg führt an der malerischen Falkenmoosalm vorbei.
    / Der Aufstieg führt an der malerischen Falkenmoosalm vorbei.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Kafellkamm und Juifen im Panoramablick
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Der wuchtige Gipfel
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Beim Lämperer kommt man nahe an die Marbichler Spitze heran.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Tolle Karwendelblicke aus dem Marbichler Joch
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Manchmal packt im Marbichler Joch auch ein eisiger Sturm zu.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Man nähert sich den Wechten am Gipfelkamm mit großer Vorsicht.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Der Gipfelblick auf den Kafellkamm
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / Unter dem Kafellkamm finden sich immer pfundige Skihänge ...
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / ... die dem Könner große Freude machen ...
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / ... aber auch stark von Lawinen bedroht sein können ...
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
  • / ... und ein erhebliches Risiko bedeuten.
    Foto: Siegfried Garnweidner, alpenvereinaktiv.com
m 2000 1500 1000 500 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Die Tour auf den aussichtsreichen Juifen ist sehr beliebt. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass sie lang und Kraft raubend ist. Besonders schwierig ist sie nicht.
mittel
16,2 km
5:07 h
1.160 hm
1.160 hm
Das Schöne an der Skitour auf den Juifen ist die große Freiheit, die der Tourengeher dort hat. Er kann nämlich schon beim Aufstieg umdisponieren und zur Hochplatte hinübergehen, wenn ihm aus irgendwelchen Gründen der Juifen nicht mehr zusagen sollte. Aber auch bei der Wahl der Aufstiegsrouten gibt es gewisse Variationsmöglichkeiten und bei der Abfahrt erst recht.

Autorentipp

Unter dem Marbichler Joch reizt ein Pulverschnee - Nordhang vom Feinsten. Wer der großen Versuchung nicht widerstehen kann, muss nach der Klasse-Abfahrt die Felle wieder aufziehen und ca. 20 Minuten zum Lämperer aufsteigen.

Die Abfahrtsvariante vom Gipfel kurz nach Nordosten und dann über die grimmige Ostflanke dürfen nur absolut sichere Skifahrer bei allerbesten Verhältnissen riskieren. Und Kraft für einen längeren Gegenansteig müssen sie dann auch noch haben.

Profilbild von Siegfried Garnweidner
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 07.09.2015
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Juifen, 1.987 m
Tiefster Punkt
Achental, 900 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Unter der Nordflanke der Hochplatte nicht zu unterschätzende Lawinengefahr. Vorsicht auch wegen der Wechten am Gipfelgrat! Besonders gefährlich wird es, wenn im Schlusshang der Schnee vereist ist, was leider immer wieder vorkommt. Wer den Halt verliert, kann in die Tiefe stürzen!

Start

Achental, Gasthaus Tirolerland, 900 m (898 m)
Koordinaten:
DG
47.544794, 11.699667
GMS
47°32'41.3"N 11°41'58.8"E
UTM
32T 703141 5269240
w3w 
///mächtig.arbeitsgang.milde

Ziel

Achental, Gasthaus Tirolerland, 900 m

Wegbeschreibung

Vom Wirtshaus Tirolerland anfangs über einen langen, freien Wiesenhang nach Tiefental hinauf, dort über eine Asphaltstraße und dem Sträßchen folgen, um hinter einem Bachgraben bei der Wegverzweigung rechts abzubiegen. Auf grobem, steilen Waldweg geht es nun mühsam zur Waldgrenze hinauf und über freie Hänge direkt zur Falkenmoosalm, die keine Einkehrmöglichkeit bietet. Oberhalb der Alm fällt das Gelände etwas ab, man quert einen Güterweg und kommt durch einen schönen, schütter bewaldeten Hang.

Auf der Höhe von 1500 m stoßen wir wieder auf ein Sträßchen. Aufpassen! Dort zweigt die Route rechts ab. Wir folgen dem Fahrweg gering abfallend an die Lawinenhänge unter der Hochplatte heran und drehen rechts ab, um über ein paar Gräben zur Großzemmalm aufzusteigen.

Hinter den Almhütten folgen wir der Spur auf den nordöstlichen Gratausläufer der Marbichler Spitze, wo die Lämpereralm steht und queren einen steilen Hang unter der Marbichler Spitze bis ins Marbichler Joch hinüber. Ungemütlich wird es dort, wenn der Schnee verharscht oder gar vereist ist. Anschließend geht es über eine breiten Rücken ein wenig auf und ab und über steilen Felsabbrüchen, auf den meist stark überwechteten Gipfelgrat zu. Dort darf man keinesfalls zu weit rechts gehen!

Der Schlusshang ist oft ausgeapert. Dann geht man halt zu Fuß hinauf.

Die Abfahrt verläuft entlang der Aufstiegsroute. Man verlässt sie allerdings am Waldrand unter den freien Hängen der Falkenmoosalm, um dem Straßenverlauf nach links zu folgen, bis man kurz vor Tiefental wieder auf den Aufstiegsweg stößt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Linienbusverbindung von Jenbach nach Achental

Anfahrt

Über Achenpass oder Sylvensteinsee - Walchental in das Achental und zum Ausgangspunkt bei Achenwald

Parken

Der ausgewiesene Parkplatz ist ziemlich teuer. Wer ein paar Meter weiter oben, beim Gasthaus Tirolerland sein Auto abstellt, parkt umsonst. Allerdings erwartet der Wirt nach der Tour eine Einkehr.

Koordinaten

DG
47.544794, 11.699667
GMS
47°32'41.3"N 11°41'58.8"E
UTM
32T 703141 5269240
w3w 
///mächtig.arbeitsgang.milde
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 12 Karwendelgebirge Nord, Schafreiter und Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 14 Mangfallgebirge Süd, Guffert, Unnütz, Juifen

Buchtipps für die Region

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Kartentipps für die Region

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Ausrüstung

Skitourenausrüstung mit VS-Gerät, Lawinenschaufel und Lawinensonde für jedes Gruppenmitglied

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Bewertungen

3,4
(5)
Marc Layer 
07.01.2020 · Community
Landschaftlich sehr schön, toller Karwendelblick. Lässt sich auch gut mit der Hochplatte verbinden, dann lohnt sich das Auffellen unter der Großzemmalm erst recht.
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Gemacht am 06.01.2020
Sebastian Westrich 
24.03.2018 · Community
Der lange Aufstieg und die Querung/Gegenanstieg lohnen sich definitiv nicht für die paar Hänge in der Anfahrt. Am Gipfel alles weggeblasen, danach zwei schöne Steilstufen... was dann kommt ist alles viel zu flach für schöne Abfahrten.
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Maurizio Brioschi
05.12.2017 · Community
unaspected powder
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Gemacht am 03.12.2017
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Fotos von anderen

Sonntag, 12. November 2017, 21:23 Uhr
+ 1

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
16,2 km
Dauer
5:07 h
Aufstieg
1.160 hm
Abstieg
1.160 hm
Gipfel-Tour Forstwege freies Gelände
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·

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