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Jubiläumsweg

· 3 Bewertungen · Wanderung · Allgäu
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  • Der Schrecksee
    / Der Schrecksee
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Gipfelturm des Rauhhorns.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
  • / Rauhhorn.
    Foto: Hubert Burger, Outdooractive Redaktion
m 2500 2000 1500 1000 500 20 15 10 5 km Schrecksee Willersalpe Giebelhaus

Der Jubiläumsweg ist ein erlebnisreicher und bekannter Höhen-Wanderweg in den Allgäuer Alpen. Kondition und Trittsicherheit sind notwendig, streckenweise sind Seilsicherung vorhanden.
schwer
23,8 km
9:00 h
2268 hm
2094 hm
Der ca. 24 km lange hochalpine Wanderweg führt an der Grenze von Bayern und Tirol von Hinterstein über die Willersalpe, die Vordere wie Hintere Schafwanne und die Lahnerscharte zum Prinz-Luitpold-Haus. Von hier geht es über das Giebelhaus durch das Hintersteiner Tal zurück zum Ausgangspunk (Linienbus). Den Jubiläumsweg gibt es seit den Jahren 1898/99, als dieser von der DAV-Sektion Allgäu-Immenstadt anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums angelegt wurde – so hat auch der Weg seinen Namen erhalten. Aufgrund seiner Länge verlangt er ein hohes Maß an Kondition. Wir kommen während der erlebnis- und abwechslungsreichen Wanderung an vielen Berggipfeln und an einem Bergsee vorbei, dem Schrecksee. Besonders die landschaftliche Vielfalt, die Flora und die Tierwelt des Hochgebirges machen diese Tour zu einem besonderen Erlebnis. Für die Begehung sind ein Tag bzw. eineinhalb Tage einzuplanen. Es wird empfohlen, auf der Willersalpe (Lager) oder im Prinz-Luitpold-Haus (DAV-Hütte) zu übernachten.

Autorentipp

Die Tour vor dem Start in der Outdooractive App offline abspeichern.
outdooractive.com User
Autor
Julia Gebauer
Aktualisierung: 12.01.2016

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Lahnerscharte, 2188 m
Tiefster Punkt
Hinterstein Ort, 884 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Kondition und Trittsicherheit notwendig

Streckenweise Seilsicherung vorhanden

 

Ausrüstung

Gute Wanderschuhe, evtl. Teleskopstöcke, wetterfeste und warme Kleidung, ausreichend Proviant

 

Start

Parkplatz „Auf der Höh“ in Hinterstein (884 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.474260, 10.416580
UTM
32T 606738 5258841

Ziel

Hinterstein

Wegbeschreibung

Wir starten am Parkplatz und folgen dem gut beschilderten Weg in Richtung Willers-Alpe (1456 m). Dahinter zweigt rechts der Jubiläumsweg ab, dem wir von nun an folgen werden. Hinter der „Vorderen Schafwanne“ geht es steil und in engen Kehren hinauf zum Geißeckjoch. Hier haben wir einen imposanten Tiefblick ins Ostrachtal und zum Vilsalpsee auf österreichischer Seite. An diesem Punkt entscheiden wir uns nicht für die Rauhhorn-Überschreitung (nur für schwindelfreie Geübte!), sondern nehmen den linken Weg, um kurz darauf wieder nach rechts abzuzweigen und das Rauhhorn auf österreichischer Seite entlang seines Osthanges zu umgehen. Dabei wandern wir zwischen Rauhhorn und Schäferkopf entlang. Einige Kehren führen uns dann wieder hinauf in einen grünen Bergsattel: an die „Hintere Schafwanne“. Weiter geht es auf der westlichen Seite unterhalb des Kugelhorns bis zum Schrecksee. Wir umrunden den See ein Stück weit, erreichen schließlich die Lahnerscharte und genießen den Blick zum Hochvogel und ins Schwarzwassertal. An der Weggabelung halten wir uns rechts, der Weg verläuft relativ eben.

Wir wandern nun auf österreichischem Gebiet am Schänzlekopf und am Sattelkopf vorbei. Ostseitig kommen wir an der Lärchwand vorbei und umrunden diese in einem weiten Bogen. Auf diesem Stück sind einige Vorsicht und Schwindelfreiheit gefragt (Stahlseilsicherung vorhanden). Nachdem wir die Lärchwand hinter uns gelassen haben, finden wir uns wieder von Wiesen umgeben. Wir halten uns rechts und schlagen den Weg zum Prinz Luitpold Haus ein. Der Weg ist sehr steil und wir kommen ein wenig ins Schnaufen, bis wir die Bockkarspitze erreichen. Hier können wir u.U. auch im Spätsommer auf einige Schneefelder treffen. Allzu weit zum DAV-Unterkunftshaus ist es jedoch nicht mehr, wir erreichen es nach etwa einer Dreiviertelstunde Gehzeit. Nun geht es stets bergab, vorbei an der Unteren Bärgündele-Alpe erreichen wir das Giebelhaus, von wo aus der Bus wieder zurück nach Hinterstein bringt.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Per Zug nach Sonthofen, weiter mit dem Linienbus über Bad Hindelang, nach Hinterstein

Anfahrt

B19 bis Sonthofen, dann weiter auf der B308 in Richtung Bad Hindelang, dort weiter der Beschilderung nach Hinterstein folgen

Parken

Parkplatz „Auf der Höh“ in Hinterstein
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
(3)
Rachad Dr. Mahmoud
16.06.2017 · Community
Bin die Tour Mitte Juni gelaufen. Durch die zahlreichen Schneefelder aber gleichzeitig grosse Hitze am ersten Tag :-) brauchte ich 12h. Eine der schönsten Touren!!! Auf dem Abschnitt Schrecksee zum Prinz Luipold Haus ist der Weg teils haarig. Trittsicherheit insbesondere auf den mitunter schmalen und ausgetretenen Pfaden ist wichtig.
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Der letzte Aufstieg vor dem Prinz Luipold Haus ist wegen des harten Schnees brutal anstrengend
Foto: Rachad Dr. Mahmoud, Community
Der Schrecksee
Foto: Rachad Dr. Mahmoud, Community
An der vorderen Schafswanne
Foto: Rachad Dr. Mahmoud, Community
Thomas Gern
02.10.2016 · Community
Sehr schöne Tour. Ich bin um 8:15Uhr am Parkplatz Hinterstein los und war mit 30min Pause um 16Uhr am Giebelhaus. Wie der Vorredner schon sagte, ist dies aber nur für geübte Wanderer zu empfehlen. Die offizielle Zeitangabe an den Schildern sind 9h von der Willersalpe zum Prinz-Luitpold Haus. Und der Aufstieg zur Willersalpe ist mit 1h45min angegeben. Der Abstieg vom Prinz-Luitpold Haus zum Giebelhaus mit 2h45min.
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Sonntag, 2. Oktober 2016 12:06:17 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:06:32 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:06:44 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:06:59 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:07:20 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:07:35 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:12:02 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:12:24 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:12:41 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Sonntag, 2. Oktober 2016 12:13:02 nachm.
Foto: Thomas Gern, Community
Johannes Wilkinson
23.08.2015 · Community
Ganz lohnenswerte Tour. An einem Tag allerdings nur für geübte Wanderer zu empfehlen! Wir sind um 7.30 morgens gestartet und waren eine halbe Stunde bevor der letzte Bus vom Giebelhaus zurück nach Hinterstein fährt, wieder unten (17.40 da, 18.10 fuhr der Bus). Wir haben maximal 30min Pause gemacht und sind sonst durchgelaufen was so auf etwas über 9h wandern kommt. Also die angegebene Zeit stimmt, allerdings ist das nur die gewanderte Zeit, nicht die Gesamtzeit, das sollten sich die Leute bewusst machen, die diese Tour gehen wollen! Wir waren dabei recht zügig unterwegs, nur ein Trailrunner hat uns überholt. Die Beschilderung führt neuerdings übrigens nicht mehr übers Rauhhorn sondern quert neben vorbei, sodass die Scharte am Schluss kurz vorm Prinz-Luitpold-Haus der höchste Punkt der Tour ist. Dadurch hat man 200hm weniger, aber 1.5km mehr. Unsere Daten: 25,3km 1980hm Aufstieg 1780hm Abstieg 9:37h
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Gemacht am 22.08.2015

Fotos von anderen

+ 9

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
23,8 km
Dauer
9:00h
Aufstieg
2268 hm
Abstieg
2094 hm
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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