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Jolimontrundwanderung zur Tüfelsburdi

Wanderung · Schweiz
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Thomas Tanner 
  • Am Ausgangspunkt
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  • / Unterwegs
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  • / Mit Blick auf den Herbstwald und das Änterzhaus
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  • / Bei Äntscher7
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  • / Der Alpenblick
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  • / Herbstwald
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  • / Das Jolimontgut
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  • / Blick auf den Chasseral
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  • / Erlach mit dem Bielersee und der St. Petersinsel
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  • / Hinter dem Grün wartet die Tüfelsburdi
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  • / Die Tüfelsburdi
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  • / Die Tüfelsburdi
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  • / Die Wege gabeln sich
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  • / Auf den Wanderweg abbiegen
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  • / Auf verschlungenen Wege
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  • / Der Wald leuchtet
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  • / Waldleben
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  • / Die Natur erwacht
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m 550 500 450 10 8 6 4 2 km
Der Anfang und das Ende der Wanderung ist das Schützenhaus Gampelen. Der grösste Teil der Wanderung führt durch den Jolimontwald. Bei der Tüfelsburdi können wir uns aus dem Rucksack verpflegen.
mittel
Strecke 10,3 km
2:45 h
151 hm
151 hm
596 hm
477 hm
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
596 m
Tiefster Punkt
477 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Jolimontgut

LAGE UND BESCHREIBUNG «Der schöne Hügel Julimont oder Jolimont hat seinen Namen weder von Julius Cäsar noch von seiner hübschen Lage, sondern von dem französischen Namen von Gals, Chules; sein Name wird daher auch Tschulemont geschrieben.» So schreibt W. F. von Mülinen 1893 in seinen Beiträgen zur Heimatkunde des Kantons Bern. Auf der Ostseite des Jolimont oberhalb des Schlosses und Städtchens Erlach öffnet sich der Wald. In einer mächtigen Waldlichtung, in einer Höhe von 562 Meter, umgeben von fruchtbaren Äckern und Wiesen liegt, im Grün der Bäume versteckt, eine Gruppe von Häusern, das Jolimontgut. Es gibt wohl weitherum keine Hofsiedlung, die auf den Besucher einen so nachhaltigen Eindruck ausübt. Vorbildlich gepflegte Wälder umgeben das leichtgewölbte Plateau, das sich durch außerordentliche Fruchtbarkeit auszeichnet. Zahlreiche Obstbäume, vorwiegend kräftige Kirschbäume, säumen den West Ost-Weg. Auf ihm erreichen wir die Häusergruppe.

 Tüfelsburdi

Die Tüfelsburdi (Teufelsburde) besteht aus drei grossen Granitblöcken aus dem Val de Bagnes im Wallis. Der heutige Name Tüfelsburdi wurde 1872 in den grossen Block eingehauen. 1850 hiess die Gruppe nach Jahn noch Heidenstein, auf einer Gesteinsprobe nannte er sie gar Druidenstein. Natürliche Steinanlagen wie die Tüfelsburdi zogen die Menschen seit je an und dienten ihnen als Kultstätten und Kraftorte.

 Man geht davon aus, dass die auffälligen Blöcke der Tüfelsburdi mindestens seit der Jungsteinzeit Ort kultischer Handlungen waren. 1848 wurden bei Grabungen neben dem grossen Block Scherben keltischer Töpfereien und Tonskulpturen sowie Kohlereste gefunden.

 Die Sage

Die alten Kultsteine wurden auf die eine oder andere Weise mit dem Teufel in Zusammenhang gebracht. Im Fall der Tüfelsburdi soll der Teufel die Blöcke gesammelt haben, um sich auf dem Jolimont eine Burg zu bauen, um von dort aus die Erlacher, Tschugger, Gampeler und Galser beobachten zu können. Weshalb gerade sie vom Gehörnten observiert werden sollten, verschweigt die Sage.

 Schalensteine

Unweit der Tüfelsburdi gibt es auch mehrere Schalensteine zu entdecken.

Als Schalensteine, auch Näpfchen- oder Schälchensteine, werden in der Regel unverlagerte und ansonsten unbearbeitete Steine genannt, in die Menschen runde oder ovale 2 - 8 cm tiefe Vertiefungen von zumeist 4 - 6 cm Durchmesser eingearbeitet haben. Einzelne Steine weisen zusätzlich Schleifrillen auf. Schalensteine sind in ganz Europa und darüber hinaus zu finden.

Die Entstehung der Schalensteine ist zeitlich nicht gesichert. Je nach Autor werden Einstufungen von der Altsteinzeit bis in die Neuzeit gemacht.

 Koordinaten der Tüfelsburdi

572213 / 209364

Start

Schützenhaus Gampelen (477 m)
Koordinaten:
SwissGrid
2'571'393E 1'207'386N
DD
47.016899, 7.062377
GMS
47°01'00.8"N 7°03'44.6"E
UTM
32T 352739 5208864
w3w 
///einstellt.kunst.anrufen

Ziel

Schützenhaus Gampelen

Wegbeschreibung

Vom Schützenhaus folgen sie dem Weg zum Scheibenstand. Hier kreuzen wir einen andern Waldweg. Dem leicht schlängelnden Weg folgend, ereichen wir den Tschugger Ortsteil Ried. Der Weg steigt nun ständig. Bei den letzten Häusern füht der Weg weiter durch das Wäldchen. Beim erreichen der Weide, können wir einen ersten Blick auf den Bielersee geniessen. Nun führt der Weg mehrheitlich durch den Wald. Das Jolimontgut umrunden wir. Am nördlichsten Punkt unserer Wanderung öffnet sich der Wald, und ein atemberaubendes Bild mit dem Städtchen Erlach, dem Bielersee mit der St. Petersinsel auf. Wieder tauchen wir in den Wald ein. Im lauschigen Wald tauchen die grossen Steine der "Tüfelsburdi" auf. Hier laden einige Bänke zum Verweilen ein. Unser Weg führt uns manchmal über schöne Waldewege, manchmal über verschlungene Pfaden zurück zum Startpunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit Postauto nach Gampelen. Bei der Haltestelle Gürle aussteigen. Danach begeben sie sich zum Kreisel. Danach laufen sie der Strasse nach 100 m zum Waldspitz. Von dort führt ein kleiner Wanderweg zum Schützenhaus. Unterwegs können Sie noch der Gedenckstätte von Bundesrad Rudolf Scheurer einen Besuch abstatten.

Wenn sie mit den Postauto anreisen verlängert sich die Wanderung um 2 mal 500m. 

Anfahrt

Von Gampelen her Richtung Tschugg. Am Waldrand links zum Schützenhaus Gampelen.

Parken

Beim Schützenhaus Gampelen

Koordinaten

SwissGrid
2'571'393E 1'207'386N
DD
47.016899, 7.062377
GMS
47°01'00.8"N 7°03'44.6"E
UTM
32T 352739 5208864
w3w 
///einstellt.kunst.anrufen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,3 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
151 hm
Abstieg
151 hm
Höchster Punkt
596 hm
Tiefster Punkt
477 hm
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