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Jegihorn, Route "Alpendurst"

Alpinklettern · Saas-Grund
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DAV Sektion Frankfurt/Main Verifizierter Partner 
  • Verlauf der Kletterroute "Alpendurst" (rot) und des Abstiegswegs (grün)
    / Verlauf der Kletterroute "Alpendurst" (rot) und des Abstiegswegs (grün)
    Foto: Christoph Schumacher, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • / Ausblick von Kreuzboden auf Lenzspitze und Nadelhorn
    Foto: Christoph Schumacher, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • / Am Einstieg
    Foto: Christoph Schumacher, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • / Im unteren Teil der Route
    Foto: Andreas Kemler, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • / im mittleren Teil der Route
    Foto: Andreas Kemler, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • / Im oberen Teil der Route
    Foto: Christoph Schumacher, DAV Sektion Frankfurt/Main
  • / Am Gipfel
    Foto: Andreas Kemler, DAV Sektion Frankfurt/Main
ft 11000 10000 9000 8000 7000 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 mi

Am Jegihorn gibt es mehrere Plaisir-Kletterrouten. Die Route "Alpendurst" ist die homogenste, schönste und beliebteste, zudem perfekt abgesichert. 

Der Abstieg über den Wanderweg ist unproblematisch, so dass sich insgesamt ab Kreuzboden eine entspannte Tagestour ergibt.

mittel
4,7 km
5:15 h
810 hm
805 hm

Übersicht:

  • 14 Seillängen zwischen 15 und 40 m
  • Schwierigkeit 4b bis 4c (ca. 4+ / 5- UIAA)
  • Alle Stände mit je 2 Bohrhaken, alle Zwischensicherungen ebenfalls mit Bohrhaken in geringem Abstand
  • Zustieg ca. 1:15h auf Wanderweg ab Kreuzboden, Zeit für die Route ca. 4h, Abstieg auf Wanderweg zurück nach Kreuzboden ca. 1:30 h.

Autorentipp

  • Früh starten (erste Seilbahn nach Kreuzboden nehmen), um genügend Zeitreserven zu haben und die letzte Seilbahn ins Tal nicht zu verpassen. Da die Route beliebt ist, muss man damit rechnen, dass andere Seilschaften vorausklettern und man ggf. warten muss.
  • Friends und Klemmkeile werden wirklich nicht benötigt, die Bohrhaken sind so dicht beieinander, dass Plaisir-Feeling aufkommt
  • Aufgrund der SO-Ausrichtung der Wand weniger geeignet für heiße Tage (dann zumindest genügend Wasser mitnehmen)
  • Die Tour auf der Terrasse des Bergrestaurants Kreuzboden mit einem Kuchen ausklingen lassen...
outdooractive.com User
Autor
Christoph Schumacher 
Aktualisierung: 31.08.2019

Schwierigkeit
V-, 4c mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Jegihorn, 3205 m
Tiefster Punkt
Kreuzboden, 2396 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
500 m, 1:15 h
Wandhöhe
300 m
Kletterlänge
380 m, 4:00 h
Abstieg
810 m, 1:30 h
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mit Bohrhaken, vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
10
Erstbegehung
Georges Gruber, Thomas Tannast, 2000

Sicherheitshinweise

  • Auch wenn die Route beliebt ist und daher loses Material weitgehend abgeräumt ist, besteht, auch aufgrund der geraden Routenführung in Fall-Linie, Steinschlaggefahr. 
  • Insgesamt ist der Fels fest, dennoch gibt es einzelne lose Griffe und Felsschuppen. 

Start

Kreuzboden (2396 m)
Koordinaten:
DG
46.138496, 7.964052
GMS
46°08'18.6"N 7°57'50.6"E
UTM
32T 419984 5109957
w3w 
///wellental.feier.ragt

Ziel

Jegihorn

Wegbeschreibung

Zustieg:

Von Kreuzboden der Beschilderung "Klettersteig" folgen (nicht Richtung Weissmies-Hütte gehen, dies ist ein Umweg). Der markierte Weg folgt zunächst Skipisten, wird dann zu einem Pfad und steigt stetig an. Bei ca. 2750 nicht weiter geradeaus Richtung Klettersteig gehen, sondern links (Richtung NO) aufwärts auf dem Abstiegsweg vom Jegihorn. Auf diesem bis auf ca. 2900 m aufwärts, dann am 2. Steinmann einen schmalen, unmarkierten Pfad nach rechts nutzen. Man gelangt nach 20 bis 30 m an den Wandfuß und direkt an den ersten Stand, der Routenname ist angeschrieben. Bis hierher ca. 1:15 h.

Route:

Die Route hat insgesamt 14 Seillängen, deren Maximal-Schwierigkeit recht homogen jeweils zwischen 4b und 4c liegt. In jeder Seillänge gibt es aber auch jeweils leichtere Abschnitte, man bewegt sich also nicht permanent in diesem Schwierigkeitsbereich.

Alle Stände sind mit je 2 Bohrhaken ausgestattet, die mit einer Kette verbunden sind. Der Zeitaufwand für den Standplatzbau entfällt damit weitgehend. Alle Stände sind außerdem so platziert, dass man dort sehr bequem stehen kann. Das jeweils unterste Kettenglied eignet sich auch als Abseil-Ring, so dass man im Notfall auch über die Route abseilen kann. Die meisten Stände liegen jeweils in Rufreichweite zum vorherigen Stand, so dass auch die Kommunikation sich unproblematisch gestaltet.

Alle Zwischensicherungen bestehen ebenfalls aus Bohrhaken, deren Abstand voneinander so nah ist, dass man die Route insgesamt als super abgesichert bezeichnen kann.

Aufgrund der geringen Hakenabstände gibt es in der Route keinerlei Orientierungsprobleme, so dass sich eine detaillierte Beschreibung der einzelnen Seillängen erübrigt. Die Länge der Seillängen liegt zwischen 15 m und 40 m. 

Die Route endet direkt am Gipfelkreuz. Aufgrund der guten Absicherung, des geringen Zeitaufwands für Standplatzbau und Orientierung lässt sich die gesamte Tour auch für mittelmäßig routinierte Seilschaften in ca. 4 h bewältigen.

Abstieg:

Der Abstieg erfolgt unproblematisch auf dem markierten Wanderweg. Zurück bis Kreuzboden benötigt man ca. 1:30 h.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Postbus bis Saas Grund, Bergbahn.

Von dort weiter mit der Bahn bis Kreuzboden.

Anfahrt

Mit dem Auto bis zum Parkplatz an der Seilbahn in Saas Grund.

Parken

Parkplatz an der Seilbahn

Koordinaten

DG
46.138496, 7.964052
GMS
46°08'18.6"N 7°57'50.6"E
UTM
32T 419984 5109957
w3w 
///wellental.feier.ragt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Ausrüstung

  • 50m Seil (Doppelseil, wenn man die Möglichkeit in Betracht zieht, die Tour abbrechen zu müssen)
  • 10 Express-Schlingen
  • Helm

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Schwierigkeit
V-, 4c mittel
Strecke
4,7 km
Dauer
5:15h
Aufstieg
810 hm
Abstieg
805 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit faunistische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour

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