Start Touren Jakob Spitze und Hörtlaner Spitze von Durnholz
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Skitour

Jakob Spitze und Hörtlaner Spitze von Durnholz

Skitour • Südtirols Süden
  • Der gebührenfreie Parkplatz (= Ausgangspunkt) befindet ca. 50 Höhenmeter unterhalb des Durnholzer Sees.
    / Der gebührenfreie Parkplatz (= Ausgangspunkt) befindet ca. 50 Höhenmeter unterhalb des Durnholzer Sees.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Am Beginn des Durnholzer See beginnt die Tour auf der rechten Uferseite (= Wendeplatz des Linienbusses).
    / Am Beginn des Durnholzer See beginnt die Tour auf der rechten Uferseite (= Wendeplatz des Linienbusses).
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • In einem leichten Auf und Ab geht es entlang des rechten Seeufers (= Sommerweg) bis zum Seeende.
    / In einem leichten Auf und Ab geht es entlang des rechten Seeufers (= Sommerweg) bis zum Seeende.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Über die vor uns liegenden Wiesenhänge steigen wir zum Öbersthof auf.
    / Über die vor uns liegenden Wiesenhänge steigen wir zum Öbersthof auf.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Blick über die Wiesenhänge zurück zum zugefrorenen und zugeschneiten Durnholzer See.
    / Blick über die Wiesenhänge zurück zum zugefrorenen und zugeschneiten Durnholzer See.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Beim Öbersthof (= Indersthof) auf 1764 m.
    / Beim Öbersthof (= Indersthof) auf 1764 m.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Kurz vor diesem Heustadl zweigen wir linkerhand ab.
    / Kurz vor diesem Heustadl zweigen wir linkerhand ab.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nur von kurzer Dauer ist der Anstieg durch den Lärchen-Zirbenwald.
    / Nur von kurzer Dauer ist der Anstieg durch den Lärchen-Zirbenwald.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Flächen der Kofljocheralm bieten ein wunderschönes Schitourengelände.
    / Die Flächen der Kofljocheralm bieten ein wunderschönes Schitourengelände.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Schön kupierte Hänge ermöglichen einen durchwegs sicheren Aufstieg. Hinten ist bereits die Einschartung erkennbar.
    / Schön kupierte Hänge ermöglichen einen durchwegs sicheren Aufstieg. Hinten ist bereits die Einschartung erkennbar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nur noch wenige Minuten bis zur Scharte.
    / Nur noch wenige Minuten bis zur Scharte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Von der Scharte ist die Jakob Spitze bereits gut sichtbar.
    / Von der Scharte ist die Jakob Spitze bereits gut sichtbar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Anstieg über den Gratrücken zum Gipfel ist durchwegs unschwierig, manchesmal aber auch ein wenig luftig.
    / Der Anstieg über den Gratrücken zum Gipfel ist durchwegs unschwierig, manchesmal aber auch ein wenig luftig.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der Gipfel der Jakob Spitze ist erreicht.
    / Der Gipfel der Jakob Spitze ist erreicht.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Der mächtige Nordwesthang von der Jakob Spitze in das Seebachtal.
    / Der mächtige Nordwesthang von der Jakob Spitze in das Seebachtal.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die steile Mulde führt in zahlreichen Kehren zur Hörtlaner Spitze.
    / Die steile Mulde führt in zahlreichen Kehren zur Hörtlaner Spitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Nur noch wenige Schritte bis zur Hörtlaner Spitze.
    / Nur noch wenige Schritte bis zur Hörtlaner Spitze.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Tiefblick in das Seebachtal.
    / Tiefblick in das Seebachtal.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bleibt man nach der steilen Mulde etwas rechts, findet man oft unverspurte Hänge vor.
    / Bleibt man nach der steilen Mulde etwas rechts, findet man oft unverspurte Hänge vor.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Bei guter Schneelage führt die Abfahrt direkt über das zugeschneite Bachbett ins Tal.
    / Bei guter Schneelage führt die Abfahrt direkt über das zugeschneite Bachbett ins Tal.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Tiefer Winter im Sarntal.
    / Tiefer Winter im Sarntal.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zuletzt führt die Abfahrt über die Straße hinunter zum Durnholzer See.
    / Zuletzt führt die Abfahrt über die Straße hinunter zum Durnholzer See.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zuletzt passieren wir noch das kleine Dörfchen von Durnholz mit seiner schönen Kirche.
    / Zuletzt passieren wir noch das kleine Dörfchen von Durnholz mit seiner schönen Kirche.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
Karte / Jakob Spitze und Hörtlaner Spitze von Durnholz
1800 2100 2400 2700 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14
Wetter

Die Jakob Spitze (2742 m) zählt zu den höchsten Gipfeln in den Sarntaler Alpen und ist ein Klassiker unter den Schitourenzielen. Ebenso beliebt ist die nicht ganz so hohe Hörtlaner Spitze. Bei Schitourenziele befinden sich inmitten der Sarntaler Alpen fernab von Massentourismus und Seilbahnerschließungen. Der Anstieg über die Kofljochalmen ist alpintechnisch bis unterhalb der Scharte zwischen Foltschenei Sp. und Jakob Sp. durchwegs einfach. Der Anstieg von der Scharte zur Jakob Sp. erfolgt durchgehend mit Schi, ist aber an manchen Stellen ein wenig luftig. Steil ist die Abfahrt von der Jakob Sp. über den Nordwesthang in das Seebachtal. Der weitere Aufstieg über den Südwesthang auf die Hörtlaner Spitze (2660 m) ist zwar durchwegs steil, aber auch sehr lohnend. Die Abfahrt durch das Seebachtal erfolgt bei guter Schneelage direkt über den zugeschneiten Seebach.
schwer
15,1km
5:45
1.750 m
1.750 m
alle Details
Vom Parkplatz unterhalb von Durnholz anfangs mit den geschulterten Schi bis zum Beginn des Durnholzer See. Wenn möglich, führt der Weiterweg auf der rechten Seeseite (ansonsten weiter auf der Straße) bis zum Seeende. Über schöne Wiesenhänge erreichen wir den Öbersthof (laut Tabacco-Karte auch Indersthof bezeichnet; 1764 m) und in weiterer Folge etwas oberhalb eine Forststraße. Kurz taleinwärts, führt der Anstieg über schön kupiertes Gelände hinauf zur Scharte, die sich zwischen Foltschenei Sp. und Jakob Sp. befindet. Von der Scharte über den Gratrücken zur Jakob Sp. Die Abfahrt über den Nordwesthang ins Seebachtal ist steil und nur bei sicheren Verhältnissen machbar. Im Talboden nochmals auffellen und anschließend über den steilen Südwesthang zur Hörtlaner Sp. Vom Gipfel der Hörtlaner Sp. über die schönen Südwest und Westhänge ins Seebachtal und weiter bis zum Beginn der Straße. Über diese direkt hinunter zum Durnholzer See. Weiter zu Fuß entlang des Sees bis zum Ausgangspunkt. 

Autorentipp

Ein Anstieg zur Jakob Sp. über die Kofljocher Almflächen ist besonders erlebnisreich. Besteht die Möglichkeit über den steilen Nordwesthang ins Seebachtal abzufahren, sollte man noch die Hörtlaner Sp. mitnehmen.
outdooractive.com User
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 30.07.2015

Schwierigkeit schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höhenlage
2.742 m
1.513 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Streckentour
aussichtsreich
Gipfel-Tour
freies Gelände
Wald

Exposition

NOSW
Ausrichtung der Tour

Sicherheitshinweise

1) Abschüssig ist der Anstieg von der Scharte nördlich der Foltschenei Sp. zur Jakob Spitze. Dieser Abschnitt benötigt sichere Verhältnisse.

2) Die Abfahrt von der Jakob Sp. über den sehr steilen Nordwesthang in das Seebachtal, braucht absolut sichere Verhältnisse.

3) Der steile Südwesthang unterhalb der Hörlaner Sp. ist steil und häufig lawinengefährdet.

4) Die Abfahrt durch das im mittleren Abschnitt enge Seebachtal benötigt sichere Lawinenverhältnisse. Die darüberliegenden Nordhänge sind sehr steil und häufig lawinengefährdet (selbst im Waldbereich). 


Ausrüstung

Normale Schitourenausrüstung mit LVS-Gerät, Sonde und Schaufel.

Weitere Infos und Links

Hotel Fischerwirt (Durnholzer See, 1540 m, Privat): Tel. +39/0471/625523, E-mail: info@fischerwirt.it, www.fischerwirt.it, nahezu ganzjährig geöffnet

Pension Jägerhof (Durnholz, 1558 m, Privat): Tel. +39/0471/625210, E-mail: pension.jaegerhof@tin.it, www.jaegerhof.org, nahezu ganzjährig geöffnet.

Pension Waldheim (Durnholz, 1558 m, Privat): Tel.  +39/0471/625196, E-mail: waldheim@durnholz.it

Im Sarntal gibt es weitere zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten : Siehe unter Tourismusverein Sarntal: Tel.  +39/0471/623091, E-mail: info@sarntal.com, www.sarntal.com

Start

Parkplatz Durnholz (1513 m) (1.514 m)
Koordinaten:
Geogr. 46.737281 N 11.436733 E
UTM 32T 686156 5178853

Ziel

Parkplatz Durnholz (1513 m)

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz unterhalb des Durnholzer Sees, steigen wir mit geschulterten Schi bis zum Beginn des Sees auf. Direkt bei der Bus-Umkehr-Stelle schnallen wir die Schi an und folgen dem rechten Seeufer (= Sommerweg) flach bis zum Seeende. Nach dem Seeende gelange wir zur Straße, folgen dieser wenige Meter taleinwärts, bis linkerhand eine Straße abzweigt. Über die schönen Wiesenhänge geht es nun in angenehmer Steilheit bergwärts, bis wir wiederum auf eine Straße gelangen, die uns nach kurzer Zeit zum Öbersthof (= Indersthof, 1764 m) führt. Direkt vor dem Hofgebäude zweigen wir linkerhand ab und steigen abermals über schöne Wiesenhänge zur Forststraße auf. Auf dieser ein Stück taleinwärts bis wir einen Heustadl erblicken. Zirka 50 m zuvor zweigen wir linkerhand ab, steigen durch den Lärchen-Zirbenwald auf und erreichen schon bald die waldfreien Hänge. Anfangs noch zwischen den bis auf die Spitzen zugeschneiten Latschen hindurch, gelangen wir zu den weitläufigen Hängen der Kofljocher Alm. Über schön kupiertes Gelände geht es stetig bergan, wobei die Einschartung zwischen Foltschenei Sp. und Jakob Sp. bereits sehr gut sichtbar ist. Haben wir die Scharte erreicht, öffnet sich ein schöner Blick auf die umliegenden Sarntaler Berge, aber auch die nicht mehr weit entfernte Jakob Spitze. Wir wenden uns nun nach Norden und steigen über den Rücken, zumeist etwas linkshaltend auf, bis wir den Beginn des Gratverlaufs erreichen, der in direkter Linie zum Gipfel führt. In wenigen Minuten haben wir den schönen Aussichtsgipfel der Jakob Spitze erreicht.

 

Da im Rahmen dieser Schitour noch die Hörtlaner Spitze bestiegen werden kann, wählen wir bei sicheren Verhältnissen die Abfahrt über die steilen Nordwesthänge ins Seebachtal. Um in die steilen Hänge einfahren zu können, wir vom Gipfel der Jakob Spitze ein kurzes Stück in westlicher Richtung, bis der Gratverlauf etwas felsig wird. Hier zweigen wir rechterhand ab und münden in den steilen Nordwesthang ein. Über diesen geht es zumeist bei schönem Pulver bis in den Talboden auf ca. 2150 m Seehöhe. Jetzt heißt es neuerlich auffellen, um die gut 500 Höhenmeter auf die Hörtlaner Spitze in Angriff zu nehmen. Anfangs in angenehmer Steilheit bergan, erreichen wir das schöne nach Südwesten ausgerichtete Mulde, die sich immer steiler werdend nach oben zieht. In zahlreichen Kehren gewinnen wir rasch an Höhe und erreichen eine ausgeprägte Schulter. Über diese erreichen wir zuletzt unschwierig den Gipfel der Hörtlaner Spitze (2660 m). Die Abfahrt erfolgt von der Schulter in gerade Linie und über wunderschöne Schihänge hinunter ins Seebachtal, das sich zunehmend verengt. Diesen Abschnitt sollten wir rasch durchfahren, da die Seitenhänge häufig lawinengefährdet sind. Wir passieren eine Almfläche mit kleinen Heustadln und münden anschließend in eine Forststraße ein. Über diese entlang des Seebaches bis zur Straße und weiter über diese zum Durnholzer See bzw. zum Gh. Fischerwirt. Entlang des Sees entweder weiter zu Fuß oder bei guter Schneelage im Schlittschuhschritt zurück zum Ausgangspunkt.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Mit der Bahn nach Bozen Hbhf. Anschließend 5 Min. Fußweg  und weiter mit dem Bus 150 von Bozen Abhf. nach Durnholz. Alle Fahrplaninfos unter www.sad.it.

Anfahrt:

Von Norden:

Auf der mautpflichtigen Brennerautobahn A22 bis Bozen/Nord. Alternativ ist auch eine Anfahrt über die Staatsstraße SS12 möglich. Weiter durch Bozen immer den Hinweisschildern "Sarntal" folgend. Nun auf der SS508 nach Norden ins Sarntal bis Astfeld. Hier zweigen wir rechterhand bis kurz vor den Durnholzer See ab (Parkmöglichkeiten).

Von Süden:

Auf der mautplichtigen Brennerautobahn A22 bis zur Autobahnausfahrt Bozen/Süd. Weiter auf der MeBo SS38 bis Eppan. Weiter auf der SS42 in die Stadtmitte von Bozen immer den Hinweisschildern "Sarntal" folgen. Nun linkerhand auf der SS508 ins Sarntal bis Astfeld. Weiter wie oben beschrieben.

Von Westen:

Auf der mautfreien MeBo SS38 bis Eppan. Weiter siehe oben.

Achtung:

Ein Anfahrt von Norden über das Penserjoch ist in den Wintermonaten aufgrund der Wintersperre nicht möglich!

Parken:

Ca. 50 Höhenmeter unterhalb des Durnholzer Sees gibt es ausgewiesene Parkplätze (gebührenfrei). Zum Durnholzer See bzw. nach Durnholz besteht ein allgemeines Fahrverbot.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kössler, U. (2008): Skitouren in Südtirol (Ötztaler Alpen, Ortlergruppe, Stubaier- und Sarntaler Alpen). Tappeiner Verlag (Hrsg.). 2. Aufl.; Lana, 143 S.

Kartenempfehlungen des Autors

Tabacco-Karte "Sarntaler Alpen", Nr. 40, 1:25.000

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Schwierigkeit schwer
Strecke 15,1 km
Dauer 5:45 Std.
Aufstieg 1.750 m
Abstieg 1.750 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich

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