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Start Touren Isar-Radtour: In 2 Tagen von der Quelle bis nach München
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Radfahrenempfohlene Tour

Isar-Radtour: In 2 Tagen von der Quelle bis nach München

· 1 Bewertung · Radfahren · Seefeld
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Heiko Blachut 
  • Isar, Blick zurück nach Scharnitz
    / Isar, Blick zurück nach Scharnitz
    Foto: Heiko Blachut, Community
  • / Beginn der Tour aber natürlich am Bahnhof in Scharnitz (Österreich)
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  • / Isarradweg, steilster Aufstieg
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  • / Isarquellbereich "Bei den Flüssen"
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  • / Fußweg zu den Isarquellen 1 und 2
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  • / Isarquelle 1
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  • / Isarquelle 2
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  • / Quellfrisches Wasser zum Abfüllen: sehr erfrischend
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  • / Weiter aufwärts zur Kastenalm
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  • / Und schon wieder abwärts
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  • / Die unvermeidlichen Steinmännchen
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  • / Silberdistel
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  • / Blick in die Karwendelschlucht
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  • / Schon unterhalb von Scharnitz auf dem Weg nach Mittenwald
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  • / Mittenwald
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  • / Kleine Abweichung von Isarradweg
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  • / Zurück auf dem Isarradweg nach Wallgau
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  • / Holzbrücke auf der Mautstrasse Vorderriss-Wallgau
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  • / Sylvensteinspeicher: Ende Tag 1, Übernachtung in Fall
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  • / Tag 2: Sylvensteinspeicher, Staumauer
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  • / Von der Staumauer durch den Fels nach unten
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  • / Direkt am Fels entlang geht es vom Speichersee abwärts
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  • / Isar mal etwas wilder
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  • / Immer noch auf dem Isarradweg
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  • / Bad Tölz
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  • / Bad Tölz von oben
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  • / Isar-Stausee Tölz
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  • / Beim Isarkraftwerk hinter Bad Tölz: von der Route abweichen hier unmöglich
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  • / Und wieder vom Isarradweg abgewichen: zunächst noch fahrbar
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  • / Dann aber immer wilder ...
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  • / ... und wilder...
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  • / Wackelige Überquerung des Mühlbaches
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  • /
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  • / Steiler Aufstieg über Wurzeln, um wieder auf befahrbare Wege zu gelangen
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  • / Aussichtspunkt hinter "Schuß"
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  • / Flößerei Wolfratshausen
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  • / Pause im Aujäger-Biergarten bei Puppling
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  • / Am Isarkanal entlang
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  • / Floßrutsche beim Gasthaus zur Mühle (noch ein leckerer Biergarten)
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    Foto: Heiko Blachut, Community
  • / Letzter steiler Anstieg auf die Frundsbergerhöhe
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  • /
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  • / Isar bei Grünwald
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  • / Surferwelle Thalkirchen
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  • / Zielpunkt der Floßfahrten in Thalkirchen
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  • / Ankunft in München: Biergarten Chinesischer Turm im Englischen Garten
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m 1200 1000 800 600 400 160 140 120 100 80 60 40 20 km

Tag 1 (ca. 70km): Von Scharnitz (Österreich) zur Isarquelle, und dann dem Flußlauf folgen bis zum Sylvensteinspeicher. Übernachtung in Fall.

Tag 2 (ca. 100km): Von Fall dem Flußlauf folgen bis München.

mittel
Strecke 170,8 km
12:40 h
579 hm
1.045 hm
1.214 hm
499 hm
Herrliche Tour entlang der Isar, in zwei Tagestouren von der Isarquelle im Karwendel durch das Hinterautal über Scharnitz, Mittenwald, Lenggries, Bad Tölz und Wolfratshausen bis nach München.

Autorentipp

Badesachen mitnehmen, ein Bad in der Isar bzw. dem Sylvensteinsee ist Pflicht (herrlich und saukalt)
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.214 m
Tiefster Punkt
499 m

Sicherheitshinweise

Isarradweg, überwiegend gut ausgeschildert

Weitere Infos und Links

Übernachtung in Fall: zB Gasthaus Faller Hof

Biergärten: zB Aujäger , Gasthaus zur Mühle

Erlebnis: zB Floßfahrten

Start

Scharnitz (961 m)
Koordinaten:
DD
47.392228, 11.266436
GMS
47°23'32.0"N 11°15'59.2"E
UTM
32T 671038 5251242
w3w 
///anhöhe.alge.puppen

Ziel

München

Wegbeschreibung

Tag 1:

Von München aus geht es zunächst mit der Regionalbahn in Richtung Innsbruck, bzw. Seelfeld in Tirol bis nach Scharnitz in Österreich.
Hier verlässt man die Bahn, fährt nur ein kleines Stück weiter in südlicher Richtung, um bereits in der ersten Kurve der Hauptstrasse nach links abzufahren auf die Hinterautalstrasse.
Dieser folgt man nun durch das Hinterautal, der Isarradweg verläuft genau hier auf der Strasse. Wer mit dem Auto anreist kann bis zum Ortsende von Scharnitz fahren, ab dem dortigen Parkplatz ist aber Schluß und man muss auf das Rad oder die Wanderschuhe umsteigen.

Der Blick auf den Karwendel, das Hinterautal und die dort mäandernde Isar ist beeindruckend, vor allem für uns Nordländer :-)

Der steilste Anstieg begegnet einem gleich am Anfang der Tour auf dem ca 2km langen Wegstück bis zum Gasthaus Wiesenhof und einem Stück danach. Im weiteren Verlauf an der Isar entlang bis zum Quellbereich "Bei den Flüssen" ist der Anstieg moderat und auch für weniger geübte Radfahrende zu bewältigen.

"Bei den Flüssen" ist touristisch gut erschlossen und mit einigen Infotafeln versehen. Die Isarquellen 1 und 2 sind nur zu Fuß über einen schmalen Wurzelweg (ohne nennenswerte Steigung) zu erreichen. Das Rad lässt man am Besten vor dem Holztor stehen. Der kleine Fußmarsch lohnt sich auf jeden Fall, bei den Quellen kann man seine Wasserflaschen mit herrlich frischem Isar-Quellwasser auffüllen, beste Stelle: Bild 18.

Unsere Tour hat uns noch ein kleines Stück weiter bergauf geführt, am Lafatscherbach entlang bis zur Kastenalm, wo man einkehren und seine erste Pause machen kann.
Der Lafatscherbach hat seinen Ursprung noch ca 600m höher bei der Hallerangeralm, die ebenso wie die Scharnitzer Quellen "Bei den Flüssen" für sich beansprucht, Quellgebiet der Isar zu sein. Der Lafatscherbach scheint aber (laut Erklärungen auf den Infotafeln im Scharnitzer Quellgebiet "Bei den Flüssen") nicht immer ganzjährig Wasser zu führen, so dass die Scharnitzer eben "ihre" Quellen als den eigentlichen Ursprung der Isar sehen...
Kaum zu glauben wenn man sich die Menge an Wasser anschaut, die der Lafatscherbach aktuell während unserer Tour durchs Tal trägt.

Wie auch immer: auf gleichem Weg geht es nun zurück auf dem Isarradweg bis nach Scharnitz, dann weiter an der Isar entlang über Mittenwald bis Krün. Vor Krün kann man vom Isarradweg abweichen und dem "Isar-Natur-Erlebnisweg" direkt am Flußverlauf folgen bis hinter Wallgau. Ab hier geht es auf der mautpflichtigen Straße weiter bergab bis Vorderriß, dann muss man leider bis nach Fall am Sylvensteinsee auf der Hauptstraße fahren.
In Fall endet der erste Tag unserer Tour. Zum Abschluß gehört natürlich auch ein Sprung in den kalten Sylvensteinsee. Badeschuhe sind eine Empfehlung für den steinigen und steilen Uferbereich.

Die Übernachtung in Fall im "Gasthaus Faller Hof" war in Ordnung: sauber, freundlich, sehr(!) gutes Essen. Bei den Zimmern darf man aber keine Hotelqualität erwarten, es sind vor allem saubere Betten im Mehrbettzimmer (2-9 Betten), leider zu wenig Waschräume für alle Personen, so dass man hier rechtzeitig aufstehen oder etwas warten muss. Die WLAN-Qualität ist eher schlecht, nur eines von drei Handys hatte im Verlauf des Aufenthaltes Zugang zum Netz.
Für die eine Nacht aber völlig OK.

Tag 2:

Bis zum Kraftwerk Sylvenstein folgt man der B307 am See entlang. Neben der Staumauer führt ein kurzer Tunnel für Radler und Wanderer durch den Berg, auf der anderen Seite geht es auf dem Radweg zügig bergab am Hang entlang ins Tal.

An der Isar wieder angekommen führt ein strassenbegleitender Radweg entlang der B13 bis Lenggries. Dort wechselt man auf die linke Isarseite und fährt nun ruhig und stetig leicht bergab durchs Grüne bis nach Bad Tölz.

Nach einem kleinen Abstecher in die Fußgängerzone von Bad Tölz und dem Genuß eines Eises geht es weiter am Isarstausee Tölz entlang. Unser Versuch, am Kraftwerk direkt an der Isar auf einem schmalen Pfad weiter zu fahren, gelang nicht: der Weg war durch umgestürzte Bäume und zahlreiche Wurzeln schlicht nicht befahrbar, selbst zu Fuß war dieser Weg eine Zumutung (s. Bild 52). Also zurück zum Kraftwerk und weiter an der Straße entlang.

Da der Isarradweg hier aber stark vom Flußverlauf abweicht, haben wir uns für eine eigene Route näher am Fluß entlang entschieden. In einer Linkskurve verlassen wir die Straße nach rechts auf einen Waldweg, der uns an einem kleinen Fischteich vorbei bis direkt an die Isar führt. Hier verläuft der Weg zunächst gut befahrbar, im Verlauf kommen aber immer mehr Bereiche mit grobem Schotter, so dass hier doch ein ordentlicher Kraftaufwand und einiges Fahrgeschick abverlangt wird.

Bei ca KM 110 auf dieser Tour hätten wir besser geradeaus fahren sollen und wären dann bequem wieder auf den Isarradweg gestoßen. Stattdessen haben wir versucht, weiter direkt an der Isar entlang zu fahren und sind dabei auf immer schlechteren Wegen gelandet, haben uns schliesslich zwischen kleinen Bächen am Uferbereich verfranst und fanden dann nur Dank eines hilfreichen Hinweises eines Hundebesitzers über einen kleinen Wurzelhang wieder den Weg zurück in die Zivilisation (Bilder 55-60). War trotzdem eine sehr schöne Sackgasse :-)

Zurück auf dem Isarradweg gab es zunächst wieder einen ordentlichen Anstieg bis zu einem Aussichtspunkt über die Isarauen und dann einen kurzen Abstieg bis Geretsried, um dann weiter durch überwiegend bewaldetes Gebiet bis Wolfratshausen zu radeln. Hier setzt man dann bei Puppling auf die rechte Isarseite über. Durch den vorangegangenen anstrengenden Irrweg hatten wir uns jetzt erst mal eine Rast im Aujäger-Biergarten bei Puppling verdient.

Weiter geht es zunächst auf der Skaterstrecke bei Puppling und dann am Isarkanal entlang über Aumühle bis zum Isarwasserkraftwerk Mühltal. Hier haben wir bereits den nächsten Stopp im Biergarten "Gasthaus zur Mühle" eingelegt. Sehr schön, sehr freundlich. Vor allem aber Gelegenheit, noch einmal Energie zu tanken für den letzten Anstieg der Tour hoch zur Frundsbergerhöhe. Danach geht es stetig leicht bergab bis zum Ziel.

Ab Grünwald gibt es mehrere Möglichkeiten rechts und links der Isar weiter zu fahren, welchen Weg man wählt, spielt wohl keine große Rolle. Da wir einen ortskenntnisreichen Führer hatten, war der weitere Weg bis durch München hindurch gemütlich und einfach, ist aber auch für Orstunkundige kaum zu verfehlen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Koordinaten

DD
47.392228, 11.266436
GMS
47°23'32.0"N 11°15'59.2"E
UTM
32T 671038 5251242
w3w 
///anhöhe.alge.puppen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Rad mit guter Übersetzung und leichtem Gang, Mountainbike oder ähnliches.

Wer mit E-Bike unterwegs ist, kann bei herausnehmbarem Akku problemlos im Übernachtungsdomizil und den am Weg liegenden Biergärten nachladen.


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Bewertungen

4,0
(1)

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
170,8 km
Dauer
12:40 h
Aufstieg
579 hm
Abstieg
1.045 hm
Höchster Punkt
1.214 hm
Tiefster Punkt
499 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights Von A nach B botanische Highlights

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