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Mehrtagestour

Internationaler Fernwanderweg Donnersberg/Pfalz - Donon/Elsass (deutscher Abschnitt)

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Pfalz
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  • Die Braut.
    / Die Braut.
    Foto: Patrick Küpper, Patrick Küpper
  • / Braut und Bräutigam.
    Foto: Patrick Küpper, Patrick Küpper
m 900 800 700 600 500 400 300 200 100 100 80 60 40 20 km Wegelnburg

Mitten durch den Naturpark Pfälzerwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands, wandern wir vom Donnersberg bis zur Landesgrenze nach Frankreich.
mittel
102,7 km
40:00 h
2690 hm
2567 hm
Wir starten unsere mehrtätige Tour am Forsthaus/Pfalz und wandern durch schattige Wälder hinauf auf den Donnersberg. Der 27 Meter hohe Ludwigsturm auf dem Donnersberg gewährt einen der großartigsten Ausblicke über das Pfälzer Bergland, das Alzeyer Hügelland und die Rheinebene.

Wir verlassen den Donnersberg und laufen hinab nach Falkenstein, das auch den Titel „Schönstes Dorf der Pfalz“ trägt. Das malerisch an einem hohen Felsen angelehnte Dorf wird überragt von der Burgruine „Falkenstein“. Der Weg führt uns weiter durchs Falkensteiner Tal nach Winnweiler im Tal der Alsenz. Bergbauinteressierte sollten hier ein Abstecher zum Pfälzischen Bergbaumuseum in Insbach und dem Besucherbergwerk „Weiße Grube“ machen.

Unser nächstes Etappenziel ist Kaiserslautern, das nicht nur Fußballfans eine Reise wert sein sollte. Ein Bummel durch die Altstadt führt vorbei an Bauwerken, wie der Kaiserpfalz von Kaiser Friedrich Barbarossa, der Stiftskirche, die größte spätgotische Hallenkirche im Südwesten Deutschlands, oder das Casimirschloss, das ehemalige Renaissanceschloss des Jägers aus Kurpfalz.

Weiter geht unsere Wanderung vorbei am Fritz-Walter-Stadion wieder hinein in den Pfälzerwald nach Trippstadt. Hinter Merzalbern wandern wir hinein ins schöne Lautertal, das uns ins Dahner Felsenland, der größten Buntsandstein-Felslandschaft Europas führt. Hinter Nothweiler ist dann die Grenze nach Frankreich erreicht. Wer noch weiter wandern will, den führt der Weg bis auf den über 1000 Meter hohen Donon im Elsass.

Text: Landesamt für Vermessung und Geobasisinforamtion Rheinland-Pfalz

Profilbild von Sandra Fischer
Autor
Sandra Fischer
Aktualisierung: 20.02.2014

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
674 m
Tiefster Punkt
192 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Freizeitportal des Landesamts für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz
Ferdinand-Sauerbruch-Str. 15
56073 Koblenz

 

Start

Forsthaus Pfalz südlich von Kriegsfeld (421 m)
Koordinaten:
DG
49.682952, 7.913068
GMS
49°40'58.6"N 7°54'47.0"E
UTM
32U 421592 5503948
w3w 
///besorgen.freut.gemeinsamer

Wegbeschreibung

Forsthaus Pfalz - Bastenhaus - Donnersberg - Falkenstein - Winnweiler - Potznach - Kaiserslautern - Aschbacherhof - Trippstadt - Oberhammer - Leimen - Ruine Gräfenstein - Hinterweidenthal - Ruine Neudahn - Dahn - Bruchweiler - Rumbach - Kaiser-Wilhelm-Stein / Bundesgrenze (- Saverne - Donon - Masevaux)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Kirchheimbolanden, weiter mit dem Bus zum Forsthaus Pfalz

Anfahrt

Auf der A63 bis zur Ausfahrt Kirchheimbolanden, weiter auf Bundesstraßen über Heide und Ober-Tierwasen zum Forsthaus Pfalz

Parken

Am Forsthaus Pfalz

Koordinaten

DG
49.682952, 7.913068
GMS
49°40'58.6"N 7°54'47.0"E
UTM
32U 421592 5503948
w3w 
///besorgen.freut.gemeinsamer
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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4,0
(1)
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Thomas Frisch
11.08.2019 · Community
Anders als hier dargestellt, sind die Zeiten dieses "Internationalen Fernwanderweges" lang vorbei. Auf weiten Strecken ist die letzte Markierungsrunde schon Jahre her oder die Farbe fehlt bereits ganz. Es existieren weder ein Eingangs- noch ein Endportal und sowas wie "Fernwanderern" begegnet man praktisch überhaupt nicht (zumindest im deutsche Abschnitt). Das muss jedoch kein Nachteil sein, im Gegenteil. Nach wie vor handelt es sich hier um eine landschaftlich hochattraktive Route zur Nord-Süd-Durchquerung der kompletten Pfalz und wenn man möchte auf dem G.R. 53 bzw. 5 weiter den Vogesenkamm hinunter bis nach Masevaux oder Belfort am Fuße des Ballon d`Alsace. Im Gegensatz zu den "neuzeitlichen" Weitwanderwegen und gehypten "Steigen" ist auf dem "Roten Strich" immer noch Wandern in der Stille möglich und ich persönlich fände es sehr schade, wenn der Pfälzerwaldverein es nicht mehr fertigbrächte diesen zu unterhalten. Nach einer Komplettbefahrung der in etwa parallelverlaufenden PWV-Routen "Blau-gelber Balken" und "Blaues Kreuz" mit dem Mountainbike hatte ich mir dieses Jahr den "Roten Strich" vorgenommen - eine Aufgabe, welche man in zwei bis drei (Einzel-)Tagen gut bewältigt bekommt, da man alle Etappenorte bequem mit der Bahn erreichen kann. Zu Fuß sollten 5 stramme Tage bis zur Wegelnburg ausreichen. Meine Variante: 1. Etappe Kreuznach-Winnweiler (62 km/ 1800 Hm Der Wanderweg beginnt "offiziell" bereits am Bahnhof in Bad Kreuznach und leitet mit einer leicht überdehnt wirkenden Schlängelschleife über die Hardt, den Rotenfels und das drunterliegende Nahetal. Leider wurde die Markierung in diesem Bereich schon sehr lange nicht mehr gepflegt, so dass sich nur Besitzer von relativ alten Wanderkarten im Mikroabenteuerdschungel der Vital-Touren noch einigermaßen zurechtfinden. Zwischen Norheim und Ebernburg fand ich den Weg völlig verwachsen und ungangbar vor, hier teilweise auch noch mit einem "gelben Strich" markiert. Ab dem Nahe-Alsenz-Eck in Ebernburg wird die Markierungssituation dann endlich besser, der Weg windet sich anmutig empor zum Schäferplacken und wieder hinab ins Eilbachtal mit dem Sträßchen Altenbamberg-Steigerhof (Vorsicht: hier offensichtliche Markierungslücke). Die Landschaft öffnet sich und man genießt (trotz Windrad-Verspargelung) herrliche Weitblicke über die Nordpfalz zum Donnersberg, über das Appel- und das Alsenztal. Vorbei an Winterborn erreicht man die markante Kuppe des Spannagels, steigt hinunter ins Appelbachtal nach Oberhausen und wendet sich dem verwunschenen Tal des Gutenbaches zu. In einem hübschen Wechsel von Berg und Tal, Wiese und Wald wird das (ehemalige Gast- und) Forsthaus Pfalz erreicht. Je näher der Donnersberg rückt, desto klarer wirkt die Auszeichnung, wirklich belebt geht es allerdings nur im Bereich des Königstuhls zu. Der Trail hinab zur Mordkammer, Ruine und Dorf Falkenstein sowie die Schlucht sind weitere Highlights dieses anstrengenden Tages. 2. Etappe Winnweiler-Hinterweidenthal 60 km/ 1150 Hm Nach einem Überführungsstück durch die Hügellandschaft zwischen Langmeiler Senke und Alter Welt passiert man relativ zügig den Großstadtbereich von Kaiserslautern (knapp 3 km Siedlungsbrei) und tritt unmittelbar danach ein in das Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen. Bereits kurz hinter dem Bremerhof ist man wieder vollkommen allein mit sich und der Natur. Trippstadt und Leimen bilden die einzigen menschlichen Ansiedlungen auf dieser Strecke, dazwischen durchquert man gewaltige Waldeinsamkeiten um das pittoreske, tiefeingeschnittene Schwarzbachtal oder um die Kernzone mit den Wieslauterquellflüssen. Erst kurz vor dem Etappenziel empfangen einen wieder menschengemachte Geräusche in Form von Verkehrslärm der hier kreuzenden B 10. 3. Etappe Hinterweidenthal-Wegelnburg-Wissembourg 45 km/ 850 Hm Nach flachem Beginn in Wieslautertal folgt ein kurzes unnötig verspieltes Wegstück über die Ruine Neudahn und einige Felskuppen. Schön für die Wanderer, für Biker kaum fahrbar. Danach weiter stramm nach Süden, immer mal wieder mit knackigen Trailpassagen durchsetzt, am Ende in einem langen und fordernden Anstieg bis zum Kaiser Wilhelm-Stein an der französischen Grenze. Wer zur (lohnenden) Wegelnburg möchte, muss hier nochmal kurz rechts abbiegen. Um den nächstgelegenen Bahnhof anzusteuern bietet sich die Weiterfahrt über den G.R. 53 nach Wissembourg an (ebenfall mit "rotem Strich"). Super Downhill und flowige Trails bis Petit Wingen, von dort noch einmal anstrengend hinauf bis zur Scherhol und zuletzt in einer Spitzenabfahrt bis vor die Tore des romantischen elsässischen Städtchens.
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Gemacht am 12.08.2019
Die alten PWV-Schilder sind ab und an noch zu entdecken ...
Foto: Thomas Frisch, Community
Blick vom Spannagel (oberhalb von Alsenz) über die Nordpfalz
Foto: Thomas Frisch, Community
Alter Wegweiser am Spannagel
Foto: Thomas Frisch, Community
Bei Potzbach - Blick zurück zum Donnersberg
Foto: Thomas Frisch, Community

Fotos von anderen

Die alten PWV-Schilder sind ab und an noch zu entdecken ...
Blick vom Spannagel (oberhalb von Alsenz) über die Nordpfalz
Alter Wegweiser am Spannagel
Bei Potzbach - Blick zurück zum Donnersberg

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
102,7 km
Dauer
40:00h
Aufstieg
2690 hm
Abstieg
2567 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

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