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Inselhüpfen im Schweriner See

Kanu · Mecklenburg-Schwerin
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Frank Strauß & Familie
  • Die Südspitze der Insel »Lieps« (rechts) und der kleinen Nachbarinsel »Horst« (links)
    Die Südspitze der Insel »Lieps« (rechts) und der kleinen Nachbarinsel »Horst« (links)
    Foto: Frank Strauß & Familie, Community
m 39 38 37 36 35 8 6 4 2 km
Diese Tour, die wir am Liebsten mit den SUP-Boards (Stand-Up-Paddling) unternehmen, umrundet in dem sehr artenreichen »Schweriner Außensee«, nach der Müritz größtem See Mecklenburg-Vorpommerns, drei reizvoll abgelegene Inseln: »Lieps« mit seinen einsamen Badestellen, angrenzend »Horst« und das gerade mal fast handtuchgroße Inselchen »Rethberg«. Beste Orientierung bietet der prächtige Turm des am Westufer des Sees gelegene Wiligrader Schlosses, das mit seinen liebevoll sanierten Nebengebäuden und dem weitläufigen Landschaftsgarten alleine schon ein Besuch wert ist.
leicht
Strecke 9,5 km
2:45 h
3 hm
3 hm
36 hm
36 hm
Ausgangspunkt ist das Schloss Wiligrad, das sich ableitet von dem slawischen Namen für »Große Burg«, ein Kleinod der Neorenaissance, 1896-1898 als eines der jüngsten Schlösser Mecklenburg-Vorpommerns, für den Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg malerisch inmitten eines Waldgebietes am Steilufer des Schweriner Sees. Die vielfältigen historisierende Stilzitate und der reiche Terrakottaschmuck verweisen auf den vom Bauherrn gewünschten »Johann-Albrecht-Stil« des 16. Jahrhunderts, wie er sich damals zum Beispiel am Schloss Schwerin befand. Die prägnante Farbgebung des Schlosses - das weiß verputzte Hauptgebäude, der rote backsteinsichtige Flügel und das schwarze Dach zitieren die Farben des 1871 gegründeten Deutschen Kaiserreiches. Mit seinen zahlreichen denkmalgerecht sanierten Nebengebäude wie den Bedienstetenwohnhäuser, dem Stallgebäude, dem »Fremdenrosshaus«, der Schlossgärtnerei nebst Gärtnerhaus, das »Federviehhaus«, das »Kavaliershaus«, das »Leiterhaus«, das »Bleichhaus«, dem »Maschinenhaus«, der »Pumpstation« und den »Automobilgaragen« handelte es sich für die damalige Zeit um hoch moderne Gebäude, die das komfortable Leben wie in einer Residenz ermöglichten. Heute beherbergt das Schloss das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege, einen Kunstverein, eine Schlossgärtnerei und ein Gartencafé. Das Schlossensemble Wiligrad ist eingebettet in einen weitläufigen Landschaftsgarten, der mit zahlreichen exotischen Gehölzen durchmisch und mit zeitgenössischen Skulpturen angereichert ist. (Für die Navigation: Schloss Wiligrad, 19069 Lübsdorf)



Autorentipp

Im Garten des Cafès der Schlossgärtnerei Wiligrad findet die Tour bei selbstgepressten Apfelsaft (den man im Hofladen auch erwerben kann), kleinen herzhaften Köstlichkeiten, selbstgebackenem Steinofenbrot und hausgebackenen Kuchen ihre perfekte Vollendung!
Schwierigkeit
leicht
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
36 m
Tiefster Punkt
36 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

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Weitere Infos und Links

Übernachten: Wer möchte, kann gerne bei uns im nahen Biosphärenreservat Schaalsee, in schönster Natur eine ruhige Unterkunft finden, wir vermieten in einer denkmalgeschützten, ehemaligen Landarbeiterkate, zwei mit alten ländlichen Möbeln eingerichtete Ferienwohnungen. In der benachbarten Fachwerkscheune erwartet Sie, neben einem weiteren Apartment, auch ein kleines Heuhostel und B&B. www.bauernkate-klein-thurow.de

Bewerten und kommentieren Sie gerne die Touren, wir sind für alle Hinweise dankbar!

Start

Wiligrad (37 m)
Koordinaten:
DD
53.739242, 11.436199
GMS
53°44'21.3"N 11°26'10.3"E
UTM
32U 660673 5957265
w3w 
///anzugeben.witze.entgelt
Auf Karte anzeigen

Wegbeschreibung

Über einen Treppenweg erreichen sie unterhalb des Schlosses das Ufer, entweder  gelangen Sie gleich hier oder etwas weiter südlich im Bereich des ehemaligen Seehafens an einer kleine Mole zum Wasser. Die Pflanzen- und Tierwelt der Schweriner Seen ist sehr artenreich. Zu den Brutvögeln des Gebietes zählen beispielsweise See- und Fischadler, selbst Fischotter konnten hier nachgewiesen werden. Beim Start erkennen Sie schon den südwestlichen Uferbereich der Insel »Lieps« den Sie nun ansteuern.

Die Insel »Lieps« (von »Lipa«, slawische Bezeichnung für Linde) bot schon sehr früh in der Jungsteinzeit Fischern eine gute Lebensgrundlage, im 12. Jh wurden die hier lebenden Slawen von christlichen Siedlern vertrieben, der nun umbenannte Inselname »Sankt Marien« konnte sich jedoch nicht durchsetzten. Ihr heute noch erkennbares Aussehen erwarb sich die bewaldete Insel um 1700, als weite Teile gerodet als Acker- und Weideflächen genutzt wurde. Jäh endet in den 1950-ziger Jahren, ausgelöst durch Blitzschlag in der letzten bewirtschafteten Hofstelle, die Besiedlungsgeschichte – ein alter Brunnen, Steinfundamente und einige alte Obstbäume zeugen noch davon. Seitdem dient die Insel ausschließlich als Sommerweide für Rinder, die auf einem Lastkahn vom nahen Festland hierher gebracht werden. Ein naturnaher, seggenreicher Erlenbruchwald hat sich auf kleinen Flächen an der Südspitze (und an seinem nördlichen Pendant) der Insel entwickelt. An der südwestlichen Uferseite passieren Sie die Anlegestelle für die Lastkähne, entdecken erste reizvolle Badestellen und erreichen dann, etwas versteckt in einem Schilfsaum, eine Durchfahrt, die »Lieps« von der kleinen Nachbarinsel »Horst« trennt. Im weiteren Streckenverlauf haben sich im nördlichen Inselteil noch Reste der ehemaligen Waldvegetation erhalten, ansonsten existiert ein Altbaumbestand, in dessen Baumhöhlen auch die seltenen Schellenten brüten, nur noch als schmales Band an den teilweise steilen Ufern.
An der schmalen Nordspitze gilt es im ausgedehnten Flachwasserbereich immer eine handbreit Wasser unter der Finne zu haben. Auf der Ostseite der Insel geht es nun wieder, die beachtliche Weite des Sees im Blick, Richtung Süden. Sie passieren weitere zauberhafte Badestrände und versteckte Badestege erreichen schließlich einen breiten und geschützten (Bitte Abstand halten!) Schilfstreifen in dem 2002 eine der größten bekannten Haubentaucher-Kolonien mit über 350 Brutpaaren entdeckt wurden. In diesem Bereich brüten auch Drosselrohrsänger
und Zwergtaucher.

Am Südende kommt das nur knapp über dem Wasserspiegel erhebende Inselchen »Rethberg« (Kann mir bitte jemand sagen wie diese Insel zu ihrem Namen kam?) in den Blick, das mit seinen wenigen Bäumen und Büschen ganz schnell umrundet ist und Sie nähern sich dann wieder dem hübschen Wiligrader Schloss, Orientierungshilfe bietet der Schlossturm, der am Steilufer zwischen den Bäumen immer wieder zu erkennen ist.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DD
53.739242, 11.436199
GMS
53°44'21.3"N 11°26'10.3"E
UTM
32U 660673 5957265
w3w 
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Schwierigkeit
leicht
Strecke
9,5 km
Dauer
2:45 h
Aufstieg
3 hm
Abstieg
3 hm
Höchster Punkt
36 hm
Tiefster Punkt
36 hm
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