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In zwei Tagen durchs Fichtelgebirge: Der Neun-Gipfel-Marathon

· 1 Bewertung · Mehrtagestour · Fichtelgebirge
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DAV Sektion Hof Verifizierter Partner 
  • Neun-Gipfel-Tour
    Neun-Gipfel-Tour
    Foto: Jochen Pfaff, DAV Sektion Hof
m 1100 1000 900 800 700 600 500 400 40 35 30 25 20 15 10 5 km

Die zweitägige Gipfelwanderung führt uns - in der Marathondistanz von 42,2 Kilometern - über 9 wunderschöne Aussichtspunkte von Weißenstadt nach Wunsiedel.

Die landschaftlich - wie geologisch - sehr reizvolle Tour im Fichtelgebirge kann auch kulinarisch einiges bieten. 

mittel
Strecke 42,2 km
12:30 h
1.350 hm
1.450 hm
1.051 hm
525 hm

Viele kennen sicherlich die 12-Gipfeltour im Fichtelgebirge. Die hier vorgestellte (verkürzte) Variante führt uns in zwei Wandertagen von Weißenstadt bis Wunsiedel durch das Fichtelgebirge.

Am ersten Tag erwandern wir vier der neun Gipfel, darunter die beiden höchsten Berge der Franken.

Ob Ruhe am Schneeberg oder touristisches Treiben am Ochsenkopf – bereits der erste Tag bietet uns die gesamte Bandbreite des Fichtelgebirges.

Nach einer Übernachtung „urig“ im Seehaus oder „komfortabel“ am Fichtelsee erwartet uns auch am zweiten Wandertag eine geologisch interessante Tour mit fünf weiteren wunderschönen Aussichtsgipfeln.

Wer mit dem Auto anreist, dem empfehlen wir dieses am Ziel in Wunsiedel (Wanderparkplatz Busbahnhof) abzustellen und bereits am frühen Vormittag mit dem Bus zum Startpunkt in Weißenstadt zu fahren.

Autorentipp

Ein Sonnenaufgang auf der Platte, ein ganz besonderes Erlebnis!
Profilbild von Jochen Pfaff
Autor
Jochen Pfaff 
Aktualisierung: 31.07.2022
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.051 m
Tiefster Punkt
525 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 7,98%Schotterweg 14,04%Naturweg 24,01%Pfad 52,45%Straße 1,50%
Asphalt
3,4 km
Schotterweg
5,9 km
Naturweg
10,1 km
Pfad
22,1 km
Straße
0,6 km
Höhenprofil anzeigen

Sicherheitshinweise

Auch wenn es sich „nur“ um eine Mittelgebirgstour handelt, sollte man die zurückzulegenden Strecken und Höhenmeter nicht unterschätzen. Insbesondere in den Gipfelbereichen ist immer wieder Trittsicherheit und Schindelfreiheit verlangt.

Weitere Infos und Links

Wer mit einer Gruppe länger im Fichtelgebirge verweilt, dem empfehlen wir unsere Edelweißhütte im Weißenstädter Ortsteil Weißenhaid als Basislager zu nutzen!

Viele weitere Informationen rund um die Tour und das wunderschöne Fichtelgebirge findet man hier: fichtelgebirge.bayern.

Start

Weißenstadt (Marktplatz) (631 m)
Koordinaten:
DD
50.101410, 11.884554
GMS
50°06'05.1"N 11°53'04.4"E
UTM
32U 706277 5553891
w3w 
///disteln.schublade.kater
Auf Karte anzeigen

Ziel

Wunsiedel (Busbahnhof)

Wegbeschreibung

Ausgangspunkt ist der Marktplatz von Weißenstadt. 

Hierher gelangt man sehr komfortabel mit Öffentlichen Verkehrsmitteln von Hof, Kulmbach, Wunsiedel oder Marktredwitz.

1. Wandertag:

Vom Marktplatz aus gehen wir in südwestliche Richtung entlang der Stadtmauer hinunter zum Flüsschen Eger, welches wir über eine kleine Brücke queren. Wir folgen nun der Beschilderung des GEO-Erlebnisweg und lassen Weißenstadt hinter uns zurück.

Nach ca. 1,8 Kilometern, ab Wanderparkplatz „Lederer“, folgen wir dem Höhenweg (H), welcher uns zusammen mit dem Europäische Fernwanderweg E3 zum Rudolfstein (866), den ersten Gipfels, führt. 

Wir bleiben weiter auf dem Höhenweg (H), vorbei an der Felsformation „Drei Brüder“ und kommen zur Wegespinne „Rudolfsattel". Hier kreuzen sich gleich 5 Wanderwege, wir bleiben aber auf dem Höhenweg in Richtung Schneeberg.

Nach ca. 6,3 Kilometer stoßen wir auf eine ehemalige Militärstraße und folgen dieser bergwärts in Richtung Schneeberggipfel.

Wir betreten nach kurzer Zeit das Militärgelände durch ein großes Tor und gelangen so zum „Backöfele“, dem Aussichtspunkt auf dem höchsten Berg der Franken. Hier oben auf dem Schneeberg (1.051m) kann es bei schlechter Witterung schon einmal richtig ungemütlich werden.

Nun gehen wir ein kleines Stück den Weg zurück und biegen unmittelbar am Ausgang des Militärgeländes wieder auf den Höhenweg in Richtung Nußhardt ab.

Im leichten Bergauf, bergab erreichen wir ohne größeren Höhenverlust den Gipfelaufbau Nußhardt (972m).

 Ab hier gibt es zwei Varianten, den Weg fortzusetzen.

Variante 1: Wenn man auf dem Seehaus übernachtet, empfiehlt es sich vom Nußhardt zuerst auf den Ochsenkopf zu laufen und im Asenturm einzukehren.

Variante 2: Wenn man am Fichtelsee oder in Ortschaft Neubau übernachtet, kann man zur Einkehr vom Nußhardt auch einen Abstecher zum Seehaus machen und dann erst den Weg zum Ochsenkopf fortsetzen.

Wir beschreiben hier aber die Variante 1.

Nach dem obligatorischen Panoramafoto auf dem Nußhardt müssen wir ca. 500 Meter auf dem gleichen Weg zurück und biegen in westliche Richtung nach Karches ab.

Der Weg führt uns bergab zur Bundesstraße B 303, welche wir bei einer Bushaltestelle überqueren. Auf der gegenüberliegenden Seite folgen wir dem Wanderweg zum Karchessee.

Am gleichnamigen Waldgasthaus Karches angekommen, orientieren wir uns am Europischen Fernwanderweg E6, welchem wir bis zur Weißmainquelle folgen.

An der Weißmainquelle verlassen wir vorerst den E6 und orientieren uns entlang des Fränkischen Gebirgswegs in Richtung Ochsenkopf. Nach rund 150 weiteren Höhenmetern stehen wir auf dem Gipfel des Ochsenkopfes (1.024m).

Nach der Einkehr im Asenturm geht es auf dem gleichen Weg wieder zurück bis zur Weißmainquelle. Von dort wandern wir nun weiter auf dem E6 über den Weißmainfelsen und die Fichtelnaabquelle in Richtung Neubau bzw. Fichtelsee.

Der herrlich im Wald eingebettete Fichtelsee ist hervorragend geeignet, um sich im kühlen Nass zu erfrischen. Hier wäre bestünde auch die Möglichkeit der Übernachtung (Variante 2).

Nach der letzten Pause für heute geht es dann auf dem als Jakobsweg beschilderten Wanderweg in Richtung Seehaus. Nach erneutem Überqueren der Bundesstraße B3 geht es steil bergauf zur heutigen Übernachtung im Berggasthaus Seehaus.

2. Wandertag

Den zweiten Tag starten wir mit einem guten Frühstück auf dem Seehaus und begeben uns dann entlang des Fränkischen Gebirgsweg bis zur Blockhalde „Platte“ (885m).

Tipp: Wer auf das Frühstück verzichten kann, sollte auf der Platte den Sonnenaufgang und den wundervollen Blick in das Wunsiedler Becken genießen.  (Bei Variante 2 lässt man das Seehaus am Morgen links liegen und begibt sich vom Fichtelsee über den Plattensteig direkt auf den Gipfel.)

Von der Platte folgen wir urgemütlich dem Höhenweg (H) über das Alte Silberhaus hinunter zur Bundesstraße B3, welche wir bei der Bushaltestelle Silberhaus unterqueren. Auf der anderen Seite befindet sich das gleichnamige Gasthaus „Silberhaus“ (Einkehrmöglichkeit).

Direkt hinter dem Gasthaus steigen wir - über einen kleinen Pfad - erneut auf den Europäischen Fernwanderweg E3 in Richtung Hohe Matze ein. Vorbei an der Girgelhöhle - ein kleiner Abstecher lohnt sich - und den Prinzenfelsen geht es erst flach und später leicht ansteigend zur Hohen Matze (813m).

Von hier steigen wir nun rund 160 Höhenmeter bis zum Wurmlohpaß (652m), wo sich auch ein Wanderparkplatz und eine Bushaltestelle befindet, ab. Nun orientieren wir uns in Richtung Kösseine, welche wir östlich von uns schon deutlich erkennen.

Der Weg führt auf einer kleinen Seitenstraße, über den Weiler Hohenbrand, bis zum Wanderparkplatz Kösseine. Ab hier, es ist immer noch der E3, geht es teilweise recht steil bis auf 939m hinauf. Auf der Kösseine angekommen genießen wir den herrlichen Blick und kehren im Kösseinehaus ein.

Nach der Einkehr folgen wir ca. 150 Meter der Fahrstraße abwärts. An der Hütte auf der linken Straßenseite verlassen wir die Fahrstraße und biegen hinter der Hütte auf einen Pfad in Richtung „Kleine Kösseine“ ab. Über Stock und Stein erreichen wir in wenigen Minuten die Kleine Kösseine und steigen von dort steil in Richtung Norden ab.

Der Pfad mündet nach einiger Zeit wieder auf dem Fränkischen Gebirgsweg, welchen wir nach rechts in Richtung Burgsteinfelsen und Haberstein folgen. Wenn der Weg wieder nach oben führt, biegen wir vom Gebirgsweg ab (Beschilderung beachten) und gehen bis zum Burgsteinfelsen (869m).

Vom Burgsteinfelsen führt der Weg einige Meter zurück und wir orientieren uns nach Westen bis zum Großen Haberstein (847m), den neunten und letzten Gipfel unserer zweitägigen Wanderung.

Nach einem letzten Gipfelfoto auf dieser Wanderung folgen wir der Beschilderung zur Luisenburg. Nach ca. 1,5 Kilometern und 150 Höhenmetern abwärts erreichen wir das älteste Freilichttheater Deutschlands, die Luisenburg (675m).

Für die letzten rund 4 Kilometer unserer Wanderung begleitet uns der gut beschilderte Fahrradweg nach Wunsiedel.

Nach dem Ortseingang Wunsiedel biegen wir (nach dem Autohaus) links in den Schwimmbadweg ab. Der Weg zur Innenstadt verläuft zuerst entlang des Mühlgrabens bis zum Eisweiher. Hier biegen wir nach links in die Altstadt (verschiedene Einkehrmöglichkeiten) ab und orientieren uns immer in Richtung Norden. Schnell ist der Busbahnhof, der Endpunkt unserer Wanderung, erreicht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Start (Weißenstadt) und Ziel (Wunsiedel) diese Tour lassen sich hervorragend mi öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Weitere Informationen hierzu gibt es auch auf der Seite der Tourismuszentral Fichtelgebirge e.V.

Anfahrt

Wenn man wirklich nicht auf das Auto verzichten möchte, dann erreicht man den Wanderparkplatz Wunsiedel (direkt am Busbahnhof) von der A9 (Ausfahrt Gefrees) oder der A93 (Ausfahrt Marktredwitz). 

Vom Wanderparkplatz nimmt man dann aber den Bus in Richtung Weißenstadt, um den Startpunkt zu erreichen (so beendet man die Tour am zweiten Tag direkt am Auto).

Parken

Wanderparkplatz direkt am Busbahnhof Wunsiedel.

Koordinaten

DD
50.101410, 11.884554
GMS
50°06'05.1"N 11°53'04.4"E
UTM
32U 706277 5553891
w3w 
///disteln.schublade.kater
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Wanderausrüstung mit gutem Schuhwerk und ggf. Stöcken für die Abstiege.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(1)

Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
42,2 km
Dauer
12:30 h
Aufstieg
1.350 hm
Abstieg
1.450 hm
Höchster Punkt
1.051 hm
Tiefster Punkt
525 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Von A nach B Etappentour aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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