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In den Kalkkögeln zwischen Malgrubenscharte und Widdersberg

· 1 Bewertung · Skitour · Stubaier Alpen
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  • Kostenloser Parkplatz für Schitourengeher am Ende der Straße.
    / Kostenloser Parkplatz für Schitourengeher am Ende der Straße.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Zu Beginn steuert man direkt den Widdersberg an.
    / Zu Beginn steuert man direkt den Widdersberg an.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Links von den Hörzwänden geht es in Richtung Lizumer Kar.
    / Links von den Hörzwänden geht es in Richtung Lizumer Kar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Schöner Anstieg zwischen Schneiderspitze und Widdersberg.
    / Schöner Anstieg zwischen Schneiderspitze und Widdersberg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Kalkkögel - ein atemberaubender Gebirgsstock.
    / Die Kalkkögel - ein atemberaubender Gebirgsstock.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Die Hänge des Widdersberg - unser 2. Ziel.
    / Die Hänge des Widdersberg - unser 2. Ziel.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Leicht Ansteigend steuern wir auf der Nordseite die Malgrubenspitze an.
    / Leicht Ansteigend steuern wir auf der Nordseite die Malgrubenspitze an.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • Im Antlitz von Schneider- und Nockspitze geht es immer steiler bergan.
    / Im Antlitz von Schneider- und Nockspitze geht es immer steiler bergan.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Eine imposante Berg- und Felskulisse.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Felstürme und Felsnadeln begleiten den Schitourengeher zur Scharte.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Toller Anstieg mit Blick auf die Südhänge des Widdersberg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Die Westl. Malgrubenscharte ist erreicht ...
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / und bietet einen Blick auf die imposanten Kalkkögel.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Durch eine der steilen Rinnen führt die Abfahrt ins Lizumer Kar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Vom Lizumer Kar folgt der Blick zurück zur West. Malgrubenscharte (links).
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Anschließend folgt der südseitige Anstieg zum Widdersberg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Kurz unterhalb des Gipfels mit der Malgrubenspitze, Hochtennscharte und Hochtennspitze im Hintergrund.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Am Gipfel des Widdersberg.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Blick hinunter ins Schigebiet. Man beachte die Kolonnen an TourengeherInnen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Herrliche Firnabfahrt mit Ampferstein und Marchreisenspitze im Hintergrund.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Genussvolle Abfahrt über weite Firnflächen.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
  • / Der letzte Abfahrtsabschnitt hinunter zur "Damenabfahrt". Im Hintergrund ist der Parkplatz bereits sichtbar.
    Foto: Josef Essl, ÖAV Alpenverein Innsbruck
1800 2100 2400 2700 m km 1 2 3 4 5 6 7 8

Die Kalkkögel sind ein faszinierender Gebirgsstock mit tiefeingeschnittenen Scharten und senkrecht in die Höhe schießende Felsgipfel. Dazwischen ragen unzählige Felstürme und Felsnadeln in den Himmel. Aufgrund dieser geologischen Ausprägung werden die Kalkkögel, die seit 1983 als Ruhegebiet unter Schutz stehen, als "Dolomiten Nordtirols" bezeichnet.
schwer
8,3 km
3:45 h
1053 hm
1053 hm
Von der Axamer Lizum ein kurzes Stück entlang der "Damenabfahrt" hinauf. Nun linkerhand über den weiten Hang zwische Hörzingerwand und Schneiderspitze ins Lizumer Kar. In südwestlicher Richtung unterhalb der Marchreisenspitze leicht ansteigend. Kurz vor dem Talschluss des Lizumer Kars führt der Anstieg links von der eigentlichen Malgrubenscharte steil hinauf zum Sattel. Direkte Abfahrt durch die Rinne und anschließend über weitläufige Hänge hinunter ins Lizumer Kar. Auffellen und anschließend auf der Südseite über schön kupiertes Gelände hinauf zum Widdersberg. Von dort erfolgt die Abfahrt wiederum ins Lizumer Kar und anschließend hinunter zur "Damenabfahrt" bzw. zum Ausgangspunkt. 

Autorentipp

Gerade im Frühjahr stellt sich am Widdersberg rasch Firn ein. Im Gegensatz dazu, wartet auf der Nordseite oft noch Pulver auf den Tourengeher.
outdooractive.com User
Autor
Josef Essl
Aktualisierung: 01.05.2015

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Öst. Malgrubenscharte, 2450 m
Tiefster Punkt
Axamer Lizum, 1564 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Die Kare und Rinnen in den Kalkkögeln sind steil und häufig lawinengefährdet. Ein Anstieg auf die östl. Malgrubenscharte ist deshalb nur bei sicheren Verhältnissen zu empfehlen. 

Der Anstieg auf den Widdersberg ist aufgrund der geringeren Steilheit und der Südausrichtung weniger problematisch. Hier stellt sich im Frühjahr auch sehr bald Firn ein.

Die Steilheit der Kare verlangt eine sichere Skitechnik und gutes schifahrerisches Können.

Ausrüstung

LVS-Gerät, Sonde und Schaufel. Im Frühjahr ist die Mitnahme von Harscheisen ratsam.

Weitere Infos und Links

Das Ruhegebiet Kalkkögel ist durch eine Seilbahnerschließung bedroht:

Weitere Infos: www.kalkkoegel-retten.at, www.pro-kalkkoegel.at

 

Start

Parkplatz Axamer Lizum (1564 m) (1553 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.196857, 11.303114
UTM
32T 674447 5229613

Ziel

Parkplatz Axamer Lizum (1564 m)

Wegbeschreibung

Wir starten unsere heute Schitour beim kleinen Schitouren-Parkplatz am Beginn des großen Schifahrer-Parkplatz der Axamer Lizum zu Fuß, indem wir über die gesamte Parkfläche marschieren (eine Anreise mit dem Postbus in die Axamer Lizum ist sehr gut möglich). Zwischen Olympia-Hotel und Talstation steigen wir in die Schi und steigen in südlicher Richtung zum Beginn der "Damenabfahrt" auf. Entweder linkerhand vorbei am Speichersee oder besser rechterhand dem Steiglein folgend und an der Kirche vorbei etwas höher, erreichen wir schon bald den Beginn des Steilhanges. Hier queren wir leicht steigend auf die gegenüberliegende Seite und steigen anschließend in zahlreichen Kehren zwischen Hörzwand/Widdersberg und Schneiderspitze hinauf zu einer Verflachung. Dies ist der Beginn des Lizumer Kars. Wir halten uns von der Ostflanke des Widdersberges etwas fern (häufig lawinengefährdet) und erreichen nach einem Flachstück und zuletzt kurzen steileren Anstieg den Beginn des Lizumer Kars. Bei den Wegschildern halten wir uns nun etwas links und steigen zu Beginn sanft unterhalb der Nordabbrüche der Marcheisenspitze und der westlichen Marchreise empor. Anschließend geht es immer steiler werdend zwischen Felstürmern und Felsnadeln empor. Der letzte Abschnitt ist sehr steil und erfordert eine sichere Spitzkehrentechnik. Nach dem Ausstieg aus der Rinne, erreichen wir die etwas höher gelegene westliche Malgrubenscharte (ca. 2450 m), von wo wir einen schönen Ausblick auf die südlich gelegenen Stubaier Alpen haben. Die Abfahrt geht anschließend in direkter Linie steil hinunter ins Lizumer Kar. Haben wir dieses auf ca. 2160 m erreicht, fellen wir erneut auf und steigen auf der Südseite über schön kupiertes Gelände zum 2327 m hohen Widdersberg auf. Grandios ist der Blick vom Widdersberg auf die Nordabstürze der Gipfel der Kalkkögel. Nach einer Rast, folgt die Abfahrt über die Südhänge hinunter ins Lizumer Kar und anschließend über die Aufstiegsroute hinunter zur "Damenabfahrt". Über diese zurück zum Ausgangspunkt und zuletzt zu Fuß über die riesige Parkfläche zum Schitouren-Parkplatz.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise nach Innsbruck Hbhf. mit der Bahn (www.oebb.at). Die Axamer Lizum ist sehr gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Von Innsbruck und auch den Mittelgebirgsgemeinden fahren in den Wintermonaten regelmäßig Busse (www.postbus).

Anfahrt

Von Westen oder Osten kommend auf der Inntalautobahn A12 (vignettenpflichtig) bis zur Ausfahrt Kematen/Kühtai. Nun auf der Landesstraße L13 in Richtung Kematen. Nach dem Kreisverkehr die 2. Ausfahrt in Richtung Sellraintal. Nach der Ampelregelung zweigen wir linkerhand in Richtung Axams ab. Auf der Landesstraße L394 erreichen wir den westlichen Teil von Axams. Beim Kreisverkehr nehmen wir die 2. Ausfahrt. Weiter geradeaus auf der Kögelestraße, münden wir nach wenigen Hundert Meter rechterhand in die Hoadlstraße ab. Über diese nun hinauf in das Schigebiet "Axamer Lizum.

Parken

Vor dem großen Parkplatz, der für SkitourengeherInnen ohne Freizeitticket gebührenpflichtig ist (ca. 7,- Euro) ist, befindet sich ein kleiner gebührenfreier Parkplatz für SkitourengeherInnen.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Piepenstock, J. (2012): Stubaier Alpen (inkl. Kühtai, Sellrain & Westl. Brennerberge). Panico Alpinverlag (Hrsg.). 1. Aufl.; Köngen, 322 S. Jentzsch-Rabl, A. & J. Zagajsek (2011): Skitourenführer Tirol - Die schönsten Skitouren von Kitzbühel bis ins Sellraintal. Alpinverlag (Hrsg.). 1. Aufl; Bad Häring, 382 S. Weiß, R., S. Weiß, K. Schall & W. Lexer (2006): Schitourenatlas Österreich West. Schall-Verlag (Hrsg.). 3., erweiterte und aktualisierte Aufl; Alland, 432 S. Essl, J. (2014): Skitouren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Tiroler Oberland und Tiroler Unterland. Alpenverein Innsbruck (Hrsg.). 6., aktualisierte und überarbeitete Auflage; Innsbruck, 158 S.

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte "Innsbruck-Umgebung", Nr. 31/5, 1:50.000

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Bewertungen

4,0
(1)
s t e f a n KENDLER 
29.03.2016 · Community
gute Verhältnisse
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Ampferstein
Foto: s t e f a n KENDLER, Community
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
8,3 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
1053 hm
Abstieg
1053 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·
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