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Im Valle Santa Maria bei Acquacalda - Durch die Zirbenwälder von Selvasecca zur Brennoquelle

Wanderung · Bellinzona und Täler
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    Foto: KOMPASS-Karten
m 1900 1800 1700 1600 10 8 6 4 2 km
Strecke 11,4 km
3:30 h
610 hm
610 hm
1.936 hm
1.654 hm

Das Valle Santa Maria gehört zu einer der schönsten Regionen des Tessins, ja sogar der Schweiz. Hier begegnen wir einem Hochtal, das von herrlichen Zirbenwäldern geprägt ist. Um dieses "Territorium von nationaler Bedeutung" zu würdigen, hat man zwischen Olivone und dem Lukmanierpass sieben thematisch orientierte Wegrunden eingerichtet. 

> Die hier vorgestellte Wanderrunde verbindet Abschnitte von drei Themenwegen zu einer rund 12 km langen Rundwanderung und stellt die schönsten Abschnitte dieses Hochtales vor. Der beste Ausgangspunkt ist Acquacalda 1 (1758 m) mit dem Pro Natura-Zentrum. Hier beginnen die Wege 1, 2 und 7, die jeweils nordwärts in Richtung Lukmanierpass führen. Um zum Startpunkt zu gelangen, gehen wir nördlich des Zentrums über die Zufahrt zum Campingplatz zu einer Wiesenfläche auf der anderen Uferseite des Brenno hinab und folgen zunächst dem

gelb markierten Rundweg Nr. 1. Dieser hat den Zirbenwald zum Thema und führt als schön angelegter Waldsteig in das Schutzgebiet des Selvasecca hinauf. Der Pfad weist an Steilstufen Treppenwege auf, kleine Bäche oder Feuchtstellen sind mit Brücken und Stegen ausgebaut. Wir erklimmen den bewaldeten Rücken und steigen insgesamt knapp 200 Höhenmeter bis zu den weiten Alpwiesen der Alpe Stabbio Nuovo 2 (1956 m) an, in die die Wegroute einmündet. Ein Wiesenpfad bringt uns zu einer Weggabelung mit dem Feldweg, der eine Kuppe überquert und uns ins eigentliche Alpgebiet bringt. Bei der nächsten Weggabelung biegen wir nach rechts ab (Brunnen, Rastbank), während von links der Rückweg einmündet. 

Nach Überqueren der blumenreichen Alpwiesen führt unser Weg wieder in den Zirbenwald zurück und durchläuft eine Mulde mit Flachmooren. Anschliessend steigen wir weiterhin auf der gelben Route 1 die Steilstufe hinab und damit zurück zum Bachlauf des Brenno 3 (1790 m). Am Südufer treffen wir auf die orange Route 2, der wir nach rechts folgen, um gleich anschliessend den Brenno ans nördliche Ufer zu überqueren. Die türkise Route 7 mündet von rechts (von Acquacalda) kommend ein und verläuft zusammen mit der Route 2 in nordöstliche Richtung. Entlang des Brenno ergeben sich herrliche Rastplätze, die im Sommer zum Verweilen und Baden einladen. Wir wandern nun parallel zur Lukmanierstrasse im Hochtal aufwärts und erreichen ein weitläufiges Wiesen- und Moorgelände. Dieses wird von den Wanderrouten an der Nordseite umgangen, dann beginnt der Weg nach Querung einer Schotterstrasse unmittelbar am Schnittpunkt mit der Lukmanierstrasse leicht anzusteigen, um auf einen weiten Schuttfächer eines Seitenbaches zu führen. Hier gesellt sich der rote Rundweg 3 zu uns, ferner zweigt der blaue Weg 6 ab, der vom Parkplatz Casaccia kommt und in die Bergwelt rund um den Passo delle Colombe führt. 

Der Pfad wird zur Schotterstrasse, die mit einer betonierten Furt

über den Bachlauf führt und zu einem der Wanderparkplätze 4 (1860 m) entlang der Passstrasse kommt. Diese unterquert den Schuttfächer mit einem Tunnel. Am Parkplatz nimmt die Zufahrtsstrasse zur Alpe Pertusio ihren Ausgang, die unmittelbar an der Quelle des Brenno liegt. Wir wandern in wenigen Minuten zum Alpgelände hinab, in dem der schmale Wiesenweg unmittelbar dem Flusslauf folgt. Die geheimnisvolle Quelle "Sorgente del Brenno" 5 (1830 m) liegt unmittelbar hinter der Alp und kann über einen kurzen Stichweg erreicht werden. Der Fluss tritt an der Basis einer Kalkfelswand bereits mit breitem Bachbett aus. Die Pertusio-Alp ist für ihren Käse bekannt, der hier im Sommer gekauft werden kann.

Vor der Quelle verlässt uns die rote Route 3, die zusammen mit der Route 7 bis zum Hospiz am Lukmanierpass führt. Wir folgen der orangen Route 2, überqueren den Brenno und wandern auf dem Waldpfad in die Hänge oberhalb des Flusses hinauf. Mit einigem Auf und Ab durchqueren wir wieder herrliche Zirbenbestände. Nach kurzem Aufstieg erreichen wir die Weggabelung 6 (1870 m), bei der von rechts die vom Lukmanierpass kommenden Routen 3 und 7 einmünden. Die türkise Route 7 wird uns nun bis zum Ausgangspunkt unserer Rundwanderung begleiten, denn bald schon gelangen wir bei der Alpe Gana 7 (1814 m) zu einer Verzweigung, bei der die Route 6 kreuzt und die Routen 3 und 2 nach links abbiegen. Wir folgen dem geschotterten Wiesenweg, der vom Brenno weg ins Gelände der Alpe Stabbio Nuovo aufsteigt und das weite Wiesengelände nach wenigen hundert Metern erreicht. Beim Wegweiser Stabbio Nuovo 2 (1880 m) queren wir wieder die Route 6, die uns ein kurzes Stück begleitet, bis wir zum Sattel kommen, an dem von links der Selvasecca-Rundweg, die gelb markierte Route 1, einmündet und die wir vom Beginn der Tour bereits kennen. Während uns die blaue Route 6 bald nach rechts verlässt, um in die Hochgebirgswelt des Pizzo Colombo aufzusteigen, wandern wir entlang der sanften Route 7

noch ein wenig durch Wiesengelände, um danach wieder in den zum Waldreservat gehörenden Zirbenwald einzutreten. Ein Seitenbach wird auf einer Holzbrücke gequert, anschliessend kommen wir ins Gelände der Alpe Stabbio Vecchio 8 (1745 m), das aus aufgelassenen Buckelwiesen und Flachmooren besteht. Dem nun schwächer ausgebildeten Alpweg folgend gelangen wir nach Querung des Alpgeländes von Frodalera und Brönich zum Wegweiser Ri di Gana Rossa 9 (1753 m), bei dem die Wanderwege ins Valle di Blenio abzweigen. Wir wandern in Richtung Pian Segno, kommen sogleich an Steinhäusern samt Brunnen vorbei und steigen über eine bewaldete Geländestufe in die Ebene rund um die Alpe Pian Segno 10 (1668 m) hinab. Wir befinden uns nun südöstlich unterhalb von Acquacalda und kreuzen die violette Route 5.

Die Route 7 wendet hier in nördlicher Richtung, um zum Schotterweg zu führen, der hinauf zu den Häuschen dieser Hochtalfläche führt. Nach der Querung des Brenno auf einer Betonbrücke 11 (1675  m) zweigt nach links der kurze, steile Aufstiegspfad ab, der uns nach Acquacalda zurückbringt. Zuletzt durchqueren wir auf schmalen Holzstegen die urigen Flachmoore vor dem Naturzentrum und beenden unseren abwechslungsreichen Rundgang durch das obere Valle di Blenio am Vorplatz des Pro Natura Zentrum Lucomagno 1.

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