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Im Höhensturm auf den Greim

Skitour · Murtal
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MR mountainrescue
  • Blick auf den Greim
    / Blick auf den Greim
    Foto: MR mountainrescue, Community
  • Blick in die Greimrinne
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  • Greimrinne - Pistenartig zerfahren
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  • A bissi windig war's am Gipfel
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  • Durch die Greimrinne zurück zum Startpunkt der Tour, der Greimhütte
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Karte / Im Höhensturm auf den Greim
1800 2100 2400 2700 m km 0.5 1 1.5 2 2.5

Fazit der Tour: Der Greim ist eine immer wieder gerne absolvierte Tour. Auch heute haben mich die Verhältnisse nicht enttäuscht, wenngleich es in der Rinne auch schon mehr Schnee gegeben hat. Allerdings sind wir heuer schon ziemlich bescheiden geworden. 
 
Twonav Anima 3*/CGPSL 7* 
Dauer: 2:14
Zeit in Bewegung: 1:53
Zeit im Stillstand: 0:22
Strecke: 6,501 km
Maximale Höhe: 2469 m
Maximale Höhendifferenz: 824 m
Kumuliertes Steigen: ↑ 820 m
Gesamt Abstieg: ↓ 820 m
Mittl.Geschw.Bew.: 2,8 km/h
Max.Steigung: 42,2 %
leicht
2,6 km
2:15 h
798 hm
0 hm

Autorentipp

Fazit der Tour: Der Greim ist eine immer wieder gerne absolvierte Tour. Auch heute haben mich die Verhältnisse nicht enttäuscht, wenngleich es in der Rinne auch schon mehr Schnee gegeben hat. Allerdings sind wir heuer schon ziemlich bescheiden geworden. 

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Greim, 2447 m
Tiefster Punkt
Greimhütte, 1649 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Track der Tour

Start

Greimhütte (1649 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.232420, 14.173720
UTM
33T 437454 5231323

Ziel

Greimhütte

Wegbeschreibung

Kurz vor 8.00 Uhr starten wir unsere Tour bei der einsam und verlassen daliegenden Greimhütte. Die Zu- bzw. Auffahrt ist problemlos ohne Schneeketten möglich, denn die Schneefahrbahn beginnt erst kurz unter der Hütte. Bei der Hütte steige ich in die Schi und zweige gleich nach links ab und folge dem gespurten Steiglein zum Beginn der Greimrinne.

Im Wald hat der Wind den Schnee nicht verblasen und wir wandern durch eine schöne Winterlandschaft der Rinne entgegen.

Der Einstieg in die Rinne ist ziemlich hart und der erste Teil des Anstiegs auch ziemlich steil, sodass ich gleich einmal die Harscheisen "anlege" und danach geht es gleich um einiges "entspannter" die Rinne hinauf.

Das Wetter zeigt sich von seiner bedeckten Seite, allerdings "schwappen" immer mehr und immer dichtere Wolken von Westen herein. Die Gipfel der umliegenden Berge sind bereits in eine dichte Nebeldecke gehüllt und auch der Greim "setzt" sich ein Nebelhauberl auf. Egal, der Weg ist bekannt und so kann uns nix passieren. 

Die Rinne ist pistenartig ausgefahren, allerdings je höher wir kommen, desto mehr hat der Wind die Schneeoberfläche bearbeiten können bzw. sie auch immer härter werden lassen.

Ein Aufstieg bis auf den Gipfel ist allerdings, derzeit, noch problemlos möglich. Ab ca. 2000 m Seehöhe beginnt nun ein eiskalter Föhnsturm zu blasen, der nach obenhin immer stärker zunimmt und die Umgebungstemperatur in den Keller rasseln lässt! Der letzte Aufschwung auf den Gipfel ist ziemlich hart und jeder Schritt muss, trotz Harscheisen, sehr konzentriert erfolgen, um nicht abzurutschen. Inzwischen hat uns der Nebel komplett umfangen und ich steuere mittel GPS das Gipfelkreuz an. Endlich legt sich der Hang zurück und ich weiß, dass das Kreuz nicht mehr fern sein kann.

Unvermittelt taucht es vor mir auf und nun heißt es nur mehr: alles anziehen, (etwas schwierig im tobenden Föhnsturm) Helm und Schibrille auf, Felle runter und nix wie runter in tiefere Gefilde. Für einen Schluck Tee, geschweige denn Schnitten, ist es definitiv zu unwirtlich!

Vorsichtig taste ich mich, im dichten Nebel, zur Hangkante vor und dort wird dann im diffusen Licht, Schwung um Schwung in den Hang gesetzt. Nun kommen die ersten Schitourengeher den Berg herauf, während ich bereits entspannt und locker talwärts schwinge.

Am Ende der Rinne erfolgt schließlich die Querung zur Greimhütte, die nun bereits ihre Pforten geöffnet hat. Nach einer kräftigen Stärkung mit Suppe und Käsebrot ☺ treten wir entspannt die Heimreise an!

Anfahrt

Von St. Peter am Kammersberg auf der Landesstraße nach N über die Pöllauer Höhe. Beim GH Gregorsima von der Landesstraße abzweigen und auf der gut beschilderten Zufahrtsstraße weiter nach N bis zur Greimhütte, 1.649m (Parkmöglichkeit).

Parken

Direkt bei der Greimhütte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Amap Digital, F&B WK Blatt WK 211

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
2,6 km
Dauer
2:15 h
Aufstieg
798 hm
Abstieg
0 hm
Gipfel-Tour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

·
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Statistik

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