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Bergtour

Igelrunde

· 1 Bewertung · Bergtour · Wetterstein-Gebirge und Mieminger Kette
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  • Das weitläufige Brendlkar wird vom Igelskopf mit der dazugehörigen Scharte nach Osten hin begrenzt.
    / Das weitläufige Brendlkar wird vom Igelskopf mit der dazugehörigen Scharte nach Osten hin begrenzt.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
  • Mächtig thronen Mitterspitzen und Hochplattig über dem Igelskar.
    / Mächtig thronen Mitterspitzen und Hochplattig über dem Igelskar.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
  • Der Steig hinab ins Gaistal besitzt ein angenehmes Gefälle bei wundervollen Ausblicken.
    / Der Steig hinab ins Gaistal besitzt ein angenehmes Gefälle bei wundervollen Ausblicken.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
  • Manchmal lohnt sich auch der Blick zurück in Richtung Breitenkopf.
    / Manchmal lohnt sich auch der Blick zurück in Richtung Breitenkopf.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
  • Wieder auf der Forststraße im Gaistal ist das Zugspitzmassiv klar der Blickfänger.
    / Wieder auf der Forststraße im Gaistal ist das Zugspitzmassiv klar der Blickfänger.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
  • Der Igelssee ist besonders bei hohem Wasserstand im Frühsommer eine Pracht.
    / Der Igelssee ist besonders bei hohem Wasserstand im Frühsommer eine Pracht.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
  • Kurz vor dem letzten Anstieg zur Hütte wartet noch einmal der Seebensee mit seiner schönen Seite auf.
    / Kurz vor dem letzten Anstieg zur Hütte wartet noch einmal der Seebensee mit seiner schönen Seite auf.
    Foto: Michael Engel, DAV Sektion Coburg
Karte / Igelrunde
1200 1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 12

Die Rundtour durch ursprüngliche alpine Landschaften führt vorbei am Igelskopf ins Igelskar zum Igelsee. Eine Reise auf Spuren des einstigen Bergbaus.
mittel
12,6 km
6:30 h
917 hm
917 hm
Hinüber zur östlichen Grenze des Wegegebietes der DAV Sektion Coburg führen einsame Wege, die auch entsprechend wenig ausgebaut sind. So konnte sich der weitgehend ursprüngliche Charakter einer Berglandschaft bewahren, der einst Schauplatz ergiebigen Bergbaus war.
outdooractive.com User
Autor
Michael Engel
Aktualisierung: 28.06.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2269 m
Tiefster Punkt
1538 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Besonders im Frühsommer auf die aktuellen Verhältnisse achten. Falls nicht gespurt kann die Querung nach der Fußballwiese ohne entsprechende Erfahrung heikel sein.

Von einer Erkundung des alten, vor allem des unteren, Bergwerksgeländes wird abgeraten, da die Stollen ungesichert, eng und einsturzgefährdet sind.

Ausrüstung

Normale Bergwanderausrüstung.

Weitere Infos und Links

www.coburgerhuette.at

Start

Coburger Hütte (1909 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.360057, 10.933922
UTM
32T 646034 5246990

Ziel

Coburger Hütte

Wegbeschreibung

Die Coburger Hütte nach Osten zum Sattel beim Drachensee hin verlassend geht es alsbald auch gleich wieder bergan in Richtung Fußballwiese. Diese wird über einige Kehren erreicht. Die Ebene wird geradeaus zu einer leicht ansteigenden Moräne hin überquert, welche man zunächst etwas nach oben folgt, bevor an sie kurz darauf wieder nach rechts verlässt. Hier lohnt sich ein Blick zurück auf die von wandernden Künstlern mit Steinen in die Wiese gelegten Figuren und Namen. Nun weiter bergan gelangt man alsbald auch zur Querung einer steilen Flanke. An deren Ende halten wir uns links und lassen den Abzweig zur Grünsteinscharte rechts liegen. Nun geht es sanft ansteigend über einen kleinen Buckel unter den Wänden der Grießspitzen in Richtung Tajatörl, der Einschartung direkt unter der westlichen Grießspitze.

Nun geht es zunächst über eine Serpentine etwas bergab bevor es dann wieder im sanften Gefälle zu einer sandig-lehmigen Stelle gelangt (kann bis in den Hochsommer hinein von Schnee bedeckt sein). Hierauf gilt es nun, die Augen nach dem Schild in Richtung Breitenkopfhütte offenzuhalten, welchem wir nach rechts folgen. Der erste Abschnitt des nun folgenden Weges ist durch grasige Schrofen gekennzeichnet während der zweite von Querungen steiler Schuttflanken bestimmt wird. Steil und mitunter etwas rutschig geht es dann zur Igelsscharte bergan. Der Abstecher zum Igelskopf sei dem alpinen Wanderer vorbehalten.

Von der Scharte geht es nun etwas flacher hinab als hinauf. Die Breitenkopfhütte, spektakulär in einem der ehemaligen Eingänge des einstigen Bergwerks gelegen, ist auch einen Abstecher wert, bietet sie doch den, wie manche meinen, "schönsten Thronsaal der Welt": ein mit Panorama-Herzen ausgestattetes Plumpsklo. Wir halten uns aber links und treffen alsbald auf den alten, doch erstaunlich gut ausgebauten, mit kleinen Stützmauern ausgestatteten Weg der Bergleute mit ihren Maultieren. Diesem folgen wir nun weiter bergab ehe sich dieser etwas verliert und es in einen schönen Bergwald geht, welcher in einer wildromantischen Serpentine auf schmalem Wege durchquert wird. Lichtet sich dieser und hört man einen Bachverlauf befindet man sich in der Nähe des unteren Einganges in den einstigen Stollen. Dort ist auch wieder ein angelegter Maultiersteig zu sehen, dem wir allerdings nicht folgen. Richtig ist der Weg nach links in Richtung Igelssee. Kommt man an einem Schuppen mit Holz für die Wanderer zur Breitenkopfhütte vorbei, hat man diesen auch bald erreicht.

Auf einer Forststraße umrunden wir den See, der im Spätsommer auch nur noch eine Wiese sein kann, gegen den Uhrzeigersinn. An einer Kreuzung biegen wir links ein und gelangen, an einer Abfallstation vorbei, zum Abzweig auf den Panoramaweg. Im Wald nach einer großen Lichtung geht nach einem kurzen Anstieg ein Weg nach rechts in Richtung Seebenblick ab, welcher einen tollen Ausblick auf den Ehrwalder Talkessel bietet. Von hieraus geht es über die Seebenalm auf einer Frosttraße in Richtung Seebensee. Nach einer Kehre kann man kurz auf einen Steig über ein paar Felsplatten hinweg etwas abkürzen ehe man wieder auf der Forsttraße den Seebensee von seinem Ostufer aus bestaunen kann. Nach der Station der Materialseilbahn der Coburger Hütte widmet man sich dann noch dem sogenannten Hüttenhang, einer langen Serpentine zur Coburger Hütte hinauf, dem Ende der Tour.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Bewertungen

5,0
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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,6 km
Dauer
6:30 h
Aufstieg
917 hm
Abstieg
917 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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