Logo DAV
Logo OEAV
Logo AVS
30 Tage Pro gratis testen Community
Sprache auswählen
Start Touren HUELGOAT - Auf den Spuren von Huelgoats Legenden und Riesenfelsen
Wanderung Premium Inhalt

HUELGOAT - Auf den Spuren von Huelgoats Legenden und Riesenfelsen

Wanderung · Frankreich
Verantwortlich für diesen Inhalt
KOMPASS-Karten Verifizierter Partner 
  • WB_1027_01LaRocheTremblante.JPG
    WB_1027_01LaRocheTremblante.JPG
    Foto: KOMPASS-Karten
m 200 150 100 7 6 5 4 3 2 1 km
Strecke 7,9 km
3:10 h
136 hm
136 hm
229 hm
116 hm

Wie ist die Entstehungsgeschichte dieser riesigen Felsen zu erklären? Glühend flüssige Masse aus dem Erdinnern stieg bis unter die Erdkruste auf und wurde beim Erkalten zu Gestein. Erosion legte die Felsen frei, manche blieben an dieser Stelle, andere wiederum rollten die Abhänge hinunter und sammelten sich zu riesigen Haufen und bizarren Anordnungen. Diese Wanderung verbindet alle TOP-Sehenswürdigkeiten in einer der schönsten Regionen in der zentralen Bretagne, ein eindrückliches und nachhaltiges Natur-spektakel. Aber wir durchstreifen auch eine

Gegend rätselhafter Sagen und jahrhundertealter Legenden.

> Vom Parkplatz, Start und Ziel der Wanderung, hinter der aus dem Jahr 1591 stammenden L‘église Saint-Yves De Huelgoat gehen wir bis zum Place Aristide Briand vor und dort rechts durch die Straße bis zum See. Hinter der Brücke befindet sich die alte Mühle Moulin du Chaos, erbaut 1339 und das älteste Gebäude in Huelgoat. Wir gehen bei der Creperie rechts auf dem Pfad zwischen den mit Moos bedeckten, riesigen Felsen und erreichen die Teufelsgrotte La Grotte du Diable, zu der man über eine rutschige Eisentreppe in die Unterwelt absteigen kann. Auf dem weiterführenden Pfad geht es an mächtigen und rundgeschliffenen Granitblöcken vorbei. Bei der ersten Weggabelung gehen wir dann halb links, überqueren den inzwischen unterirdisch verlaufenden Bachlauf und nehmen den ersten Treppenaufstieg an einer kleinen Höhle vorbei. Über einen plattgeschliffenen Felsen und in den Fels geschlagenen Stufen gelangen wir zum La Roche Tremblante 1 (164 m) hinunter. Der sogenannte Zitternde Felsen liegt auf einem schmalen Grat. Findet man den richtigen Druckpunkt, in Kombination mit der richtigen Frequenz, so wird der 100 t schweren Granitblock in eine 2‒3 cm große Schwingung versetzt! Bloß wo ist der Punkt? Wir gehen auf dem Hinweg bis zum plattgeschliffenen Felsen zurück, um dann aber geradeaus weiterzuwandern, an einer Steinbank vorbei, ein kurzes Stück parallel zu einer Straße, zwischen den Häusern hindurch, bis zu einer Hauptstraße. Auf dieser gehen wir 60 m rechts und vorbei an dem links liegenden Supermarkt. Über dem nach rechts abzweigenden Pfad erreichen wir den 200 t schweren Granitblock Le Champignon 2 (177 m). Nicht nur, dass man so viele Tonnen Granit auf einem Platz findet, nein er ähnelt einem riesigen Pilz. Wir gehen wieder bis zur Hauptstraße zurück und überqueren diese, um auf der weiterführenden asphaltierten Straße weitere 200 m zu gehen. Weit vor einem Parkplatz und kurz vor einer Picknickbank zweigen wir nach links auf den unscheinba

ren Pfad ab. Dieser führt parallel an einem Bachlauf entlang. Bei der ersten Weggabelung gehen wir links, um nach kurzen Abstieg auf einen weiteren Pfad zu gelangen. Abermals mündet der Pfad in einen weiteren Pfad, links durch den lichten Wald kann man Häuser ausmachen. Wir gehen ein Stück an einem Zaun entlang und da, wo der Weg nur noch schwer auszumachen ist, entlang einer moosbesetzten Steinmauer. Ein abenteuerlicher Abschnitt, Stechpalmen und umgestürzte Bäume müssen umlaufen werden. Der Pfad endet, wir gehen rechts bergauf, bei der darauffolgenden Wegekreuzung links und folgen der Ausschilderung Camp d’Artus. Bei der Picknickbank wandern wir scharf rechts und erreichen eine Informationstafel.

Dort gehen wir halb links und nicht halb rechts. Hinter einer Lichtung ignorieren wir den rechten und linken Abzweiger. An einer weiteren Lichtung und Weggabelung erreichen wir das virtuelle Camp d’Artus 3 (220 m). Was ist das? Im Jahr 1938 exhumiert der britische Archäologe Wheeler Spuren einer befestigten Siedlung der Römer. Auch soll an dieser Stelle die berühmte Sagengestalt König Artus sein Lager bezogen haben. Wir gehen halb links weiter, folgen der Ausschilderung Richtung L’Arquellen. Auf Höhe einer Bank führt links ein Pfad zu einem wunderschönen Aussichtspunkt. Nachdem wir durch eine 180°-Kehre gelaufen sind, erreichen wir die Felsengrotte La Grotte d’Artus 4 (159 m). Sie soll einst die Ritter der Tafelrunde auf ihrem Weg nach Britannia beherbergt haben. Nur kurz hinter der Höhle zweigen wir rechts ab und erreichen die La Mare aux Sangliers. Na ja! Wir folgen der Ausschilderung Richtung L’Arquellen, überqueren beim Picknickplatz die D769A, queren 90 m hinter einem Parkplatz die Straße nach rechts und steigen die Treppen zur nächsten Sehenswürdigkeit hinunter, dem Gouffre de la Rivière d’Argent – wo der Bach aus einer Höhe von 8 bis 10 Metern herabstürzt. Wir gehen noch weiter bachabwärts. Bereits nach einigen Metern hört man das Grollen des Bachlaufes nicht mehr, er ist in die Unterwelt

abgetaucht, um nach 150 Metern wieder zu erscheinen. Dort befindet sich auch der Feenteich, La Marre aux Fées 5 (128 m). Wir gehen bis zu den Treppen zurück, queren dann die Brücke nach links – auch ausgeschildert Richtung Le Belverde. In steilen Kehren geht es bergauf, wir kommen vorbei an dem Gedenkstein für den Archäologen La Stèle de Victor Segalen. Im Mai 1919 starb er unter mysteriösen Bedingungen während eines Spaziergangs am Silberfluss, in der Nähe des Gouffre de la Rivière d’Argent. Darauf folgt ein steiler Abstieg, um dann in einer 180°-Kehre, auf gleicher Höhe bleibend, um den Hügel mit dem Gedenkstein herumzugehen. Wir erreichen eine kleine Schlucht, die durch ein kleines Seitental verlassen wird. Sobald der Pfad auf dem wir gehen in einen weiteren mündet, ist er Richtung Huelgoat 1,5 km ausgeschildert. Im Weiteren queren wir über Brücken zweimal den kleinen Kanal und gehen dann parallel an ihm entlang. Nach 80 m verlassen wir die Straße nach rechts auf einen Pfad, jetzt wieder parallel zum Kanal. An der zweiten Holzbrücke überqueren wir den Kanal und erreichen nach wenigen Metern Aufstieg den Parkplatz.

Alle Funktionen mit Pro+ freischalten
Mit Pro+ schaltest du den Zugang zu Tourdetails, Wegbeschreibung, Bildern, dem GPS-Track sowie vielen wertvollen Informationen rund um die Tour frei.

Bereits freigeschaltet? 

Premium Inhalt Premium-Touren werden von professionellen Autoren oder Fachverlagen herausgegeben.

Fragen & Antworten

Stelle die erste Frage

Hier kannst du gezielt Fragen an den Autor stellen.


Bewertungen

Verfasse die erste Bewertung

Gib die erste Bewertung ab und hilf damit anderen.


Fotos von anderen