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Hruschka-Führe (Westwand), Col Toronn (2655 m), Dolomiten (Sella, Sas Ciampac)

Alpinklettern · Puezgruppe
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DAV Sektion Duisburg Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Holzhütte mit Scheune; über den hinteren Grasrücken weglos ansteigen
    / Holzhütte mit Scheune; über den hinteren Grasrücken weglos ansteigen
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Zustieg am Ende der Latschen mit Wandbild. Der Einstieg liegt leicht verborgen hinter dem letzten Grasrücken.
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Einstieg mit Schlinge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom Einstieg in 1. Seillänge
    Foto: Bianca Drerup, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 1. Stand in 1. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 1. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 1. Stand in 2. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 2. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 2. Stand in 2. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 2. Stand in 3. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 3. Stand in 3. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 3. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 3. Stand in 4. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 5. Stand in 5. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 5. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 5. Stand in 6. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 6. Stand in 6. Seillänge
    Foto: Bianca Drerup, DAV Sektion Duisburg
  • / 6. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 6. Stand in 7. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 7. Stand in 7. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 7. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 7. Stand in 8. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 8. Stand in 8. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 8. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 8. Stand in 9. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 9. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 9. Stand in 10. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 11. Stand in 11. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 11. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 11. Stand in den weiteren Gratverlauf
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 12. Stand in 12. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 12. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 12. Stand in 13. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 13. Stand in 13. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 13. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 13. Stand in 14. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 14. Stand im Topo
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 14. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 14. Stand in 15. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 15. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 15. Stand in 15. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 15. Stand in 16. Seillänge; Grat links leicht ansteigend umgehen
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 17. Stand in 17. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / 17. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom 17. Stand in 18. Seillänge
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
  • / Vom Ausstieg zum 18. Stand
    Foto: Thomas Schwindt, DAV Sektion Duisburg
m 2800 2600 2400 2200 2000 5 4 3 2 1 km Crespëinajoch Cirjoch Jimmis Hütte
Eindrucksvolle Umgebung und abwechslungsreiche Seillängen in einer tagesfüllenden Route. Platten, Pfeiler, ein langer Grat und ein ausgesetzter Abschluss charakterisieren die Führe.
schwer
Strecke 5,8 km
8:00 h
573 hm
573 hm
In schönen Seillängen klettern wir bis zum imposanten Grat. Er erfordert ein wenig Gespür für die Wegfindung und eine ausgesetzte letzte Seillänge rundet das Erlebnis ab. Mit einem einfachen Zu- und Abstieg eine gelungene Tagestour.

Autorentipp

Falls die Terrasse der Jimmy-Hütte mal nicht überfüllt ist, so bietet es sich an, am Ende noch eine Schluck zu sich zu nehmen.
Profilbild von Thomas Schwindt
Autor
Thomas Schwindt 
Aktualisierung: 25.08.2021
Schwierigkeit
IV schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Col Toronn, 2.655 m
Tiefster Punkt
2.091 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
1:00 h
Wandhöhe
400 m
Kletterlänge
620 m, 5:30 h
Abstieg
1:30 h
Standplätze
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Seillänge
2 x 50 m
Erstbegehung
H. Hruschka, 1921

Einkehrmöglichkeit

Jimmis Hütte

Sicherheitshinweise

Bis in die 9. Seillänge sind regelmäßig Schlingen vorhanden. Danach finden sie sich nur noch sporadisch.

Start

Parkplatz (2.093 m)
Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Ziel

Parkplatz

Wegbeschreibung

Zustieg

Vom Parkplatz aus den Weg an der Schranke vorbei hinauf. An der ersten Hütte dem Hinweisschild Forcelles-Hütte folgen. Zunächst die Gondelbahn unterqueren und eine Wasserquelle passieren bis eine Holzhütte mit Scheune erreicht wird. Rund 50 Meter weiter den grasigen Rücken nach links bis zum Beginn der Latschen aufsteigen. Hier ist bereits an deren rechten Anfang freiliegendes Wurzelwerk erkennbar. Zu diesem queren und an der Stelle dem Pfad nach links aufwärts durch die Latschen folgen. Er windet sich stets aufwärts in Richtung Wandfuß. Am Ende des Latschenfeldes halten wir uns schräg rechts weiterhin aufwärts und passieren ein Geröllfeld und einen letzten Grasrücken. Auf dessen Kamm wird der Einstieg in rund 50 Metern rechts sichtbar. (1 Stunde)

Kletterbeschreibung

1. SL (III+) Rechts der Rinne steigen wir ein und klettern über plattige Strukturen, ein Band durch eine sich verbreiternde Rinne bis unter die gelben Überhänge. Dort queren wir nach links zum Stand an einem einbetonierten Ringhaken. (40m)

2. SL (IV-) Vom Stand nach links die gelben Überhänge umgehend nahe zum Kamin. Leicht rechts hinauf (Zwischenhaken) und wieder zurück nach links in den Kamin. Ihn am Ende nach links verlassen zum Stand an Sanduhr mit Schlinge. Links davon ist der grasige breite Rücken, den wir bereits beim Zustieg gut erkennen konnten. (25m)

3. SL (IV) Nach rechts die Rinne verlassen und über eine Platte hinauf. Wir bleiben links der schwarzen Überhänge. Nach einem kleinen Aufschwung geht es links von der sich anschließenden Rinne weiter hinauf zum Stand an Sanduhr mit Schlinge. (40m)

4. SL (III+) Nach rechts die Rinne queren auf ein kleines Band. Nun über Schuppe und Bänder zu einer plattigen Struktur bis zum Stand an Köpfel auf einer ausgeprägten Felsspitze. (40m)

5. SL (III) Kurz ansteigen und dann nach links zur breiten Rinne über brüchigen Fels. Die Rinne queren und Stand auf einer Kanzel mit Haken und gut sichtbarer Schlinge. (40m)

6. SL (IV) Von der Kanzeln aus kurz nach links und über Rinne hinweg nach links hinauf. Unterhalb der gelben Felsstruktur linkshaltend über Klemmblock hinweg zur Platte. Jetzt weiter hoch und leicht nach rechts zum Stand an einem Köpfel. (35m)

7. SL (IV) Dem über uns aufragenden breiten Pfeiler bis zum Ende folgen. Mehrere Sanduhren als Sicherungen möglich. Auf dem Pfeilerkopf angekommen Stand an Sanduhr mit Schlinge. (45m)

8. SL (IV) Über eine Rampe bis zu deren Ende. Eine Schuppe mit Riss rechts liegen lassen und auf ein Band in einer großen Nische. Stand an einem einbetonierten Ringhaken. (35m)

9. SL (III+) Nach rechts die Nische verlassen und über zwei angedeutete Absätze rechts an gelbem Fels vorbei in Richtung des Pfeilers über Kamin aufsteigen. Vor einer links liegenden Terrasse Stand an einem Köpfl. (25m)

10. SL (III+) Rechts zurück, den gelben Fels umgehen und über Verschneidung auf den Pfeiler hinauf. Von dort gerade aufwärts und am Ende nach rechts zur Schlucht orientieren. An derem Ende sollte eine Sanduhr Stand ermöglichen. Haben wir nicht gefunden, sondern sind stattdessen weiter über den gerölligen Hang bis zum gegenüberliegenden Fels weiter und dort Stand. (55m)

11. SL (III+) Nun weiter hinauf auf Plateau und Stand an Köpfl. (30m)

Bei der 12. (30m) und 13. SL (15m) handelt es sich um Gehgelände. Sie können auch zusammengefasst werden. Es geht links an den Grattürmen vorbei. Stand ist dann an einer Sanduhr mit Schlinge. (45m) Nach dem Topo von Bernardi sind die beiden Seillängen als Übergang nicht gezählt. Insofern ist bei der hier vorliegenden Beschreibung den nachfolgenden Seillängen die weitere Zählung fortgesetzt, aber im Topo entspricht die 14. Seillänge der 12. Seillänge bei Bernardi.

14. SL (III) Leicht links oberhalb sind mehrere Felsblöcke ineinander verkeilt. Auf diese hinauf und von dort nach links über eine Rampe weiter aufsteigen bis über uns eine Rinne erscheint. Dort Stand an einer Sanduhr mit Schlinge. (35m)

15. SL (IV) Erneut nach links und unterhalb der gelben Überhänge aufsteigen. Sich oberhalb einer Schuppe nach links orientieren und über Riss und Verschneidung hinauf zum Grat. Stand an Köpfl. (30m)

16. SL (II) Den nächsten Felsgrat links umgehen. An der dritten Kante Stand an einem Köpfl. (35m)

17. SL (I) Kurz ansteigen zum Grat und über Scharte zum Stand an einbetonierten Ringhaken. (30m)

18. SL (IV-) Nun erwarten uns drei geschlagene Haken und ein Bolt auf dem Weg über eine herrliche Rampe. Wir klettern an deren rechter Seite und kommen zum Schluß an deren ausgesetztes rechtes Ende. Dort um die Ecke in einer Rinne nach links hinauf und Stand an einem Köpfl. Einen geschlagenen Haken haben wir nicht gefunden. Am letzten Stand mit Köpfl ist es recht brüchig sowie geröllig und für das Seilaufnehmen wenig empfehlenswert. Lieber noch 5-10 Meter zur Wiese hinaufsteigen (I) und dort das Seil nachholen. (40m)

Abstieg

Vom Ausstieg zunächst wenige Meter bis zum Gipfel und ihn links umgehend zum Kamm. Nun weglos nach Richtung Norden zum Wanderweg absteigen. Anschließend fast waagerecht zuerst zum Crespainajoch. Von dort zunächst hinab und am Ende wenige Meter hinauf zum Furcela del Cir. Zwischen Türmchen wandernd geht es hinab zur Jimmy-Hütte. Diese passieren wir und nehmen den Pfad über Wiese (Skipiste) hinab zur am Morgen als erstes passierten Hütte und über den abschließenden Weg zum Parkplatz. (1,5 Stunden)

Die komplette Beschreibung kann der Literatur entnommen werden. Die eigene Beschreibung dient als Ergänzung.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der 473 bis zum Grödnerjoch. Von dort Richtung Forcella-Hütte wandern.

Anfahrt

Von Bozen in das Grödnertal und hinauf Richtung Grödnerjoch. Nach dem Grödnerjoch in der zweiten Kurve in der Parkbucht den Wagen abstellen.

Parken

Kostenloser Parkplatz.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Mauro Bernardi: Klettern in Gröden & Umgebung - Dolomiten Band 3: 110 alpine, wiederentdeckte und gut abgesicherte Routen.

Kartenempfehlungen des Autors

Tobacco, Val Gardena - Gröden Alpe di Siusi, Bl. 5, 1:25.000

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

Die bei Bernardi angegebenen 6 Expressschlingen alleine sind nicht ausreichend. Es sei denn man kann den IV-Schwierigkeitsgrad ungesichert klettern.

Normale Alpinausrüstung (NAA)

Es gibt zahlreiche Zusammenstellungen für eine NAA. Mein Vorschlag: Die DAV Sektion Duisburg hat auf ihrer Homepage in der Rubrik „Ausbildung“ eine Ausrüstungsliste für das Alpinklettern.


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Schwierigkeit
IV schwer
Strecke
5,8 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
573 hm
Abstieg
573 hm
mit Bahn und Bus erreichbar aussichtsreich Gipfel-Tour Rundtour Einkehrmöglichkeit Grat Wand Platte

Statistik

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