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Hoher Riffler (Tux) über gesamten SW-Grat

Bergtour · Tux-Finkenberg
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Danny Suhr
  • Blick auf den bevorstehenden SW-Grat
    / Blick auf den bevorstehenden SW-Grat
    Foto: Danny Suhr, Community
  • Rückblick in Richtung Gefrorene Wand Spitzen
    / Rückblick in Richtung Gefrorene Wand Spitzen
    Foto: Danny Suhr, Community
  • Kurze Platte an einem größerem Gendarm mit wunderbar griffigen Rissen.
    / Kurze Platte an einem größerem Gendarm mit wunderbar griffigen Rissen.
    Foto: Danny Suhr, Community
  • Gipfelaufschwung in gutem Fels
    / Gipfelaufschwung in gutem Fels
    Foto: Danny Suhr, Community
  • Hier trifft man nun wieder auf den Normalweg
    / Hier trifft man nun wieder auf den Normalweg
    Foto: Danny Suhr, Community
  • Gipfelfoto Hoher Riffler
    / Gipfelfoto Hoher Riffler
    Foto: Danny Suhr, Community
  • Beeindruckender Steingarten auf dem Petersköpfl
    / Beeindruckender Steingarten auf dem Petersköpfl
    Foto: Danny Suhr, Community
  • / Unser Weiterweg: Brücke an der Olpererhütte
    Foto: Danny Suhr, Community
  • / Unser Weiterweg: Ziegen an der Olpererhütte
    Foto: Danny Suhr, Community
2700 3000 3300 3600 m km 1 2 3 4 5 6

Besteigung des Hohen Rifflers über den gesamten SW-Grat von der Friesenbergscharte aus.

Bewertung
Trekking: T5-
Klettern: II-

Vom Hohen Riffler hat man eine tolle Aussicht in die Zillertaler Alpen, auf den Schlegeisspeicher sowie die Gefrorene Wand Spitzen und Olperer.

mittel
6,2 km
3:30 h
750 hm
900 hm

Bei feuchten oder schneereichen Bedingungen ist die Tour entsprechend schwieriger / heikler.

Bei Schlechtwetter kann man bis kurz vor dem Gipfelaufschwung noch nach Westen über ein Pleateau absteigen.

Die Schwierigkeiten übersteigen zu keiner Zeit den II. Grad und sind häufig leichter bis Gehgelände. Der Fels ist großteils von guter Qualität.

Weiter oben trifft man dann auf den Normalweg und folgt diesem bis zum Gipfel (noch etwa 10 Min). Ab dort häufig viele Bergwanderer, vorher höchstwahrscheinlich allein am Berg.

Autorentipp

Bei einem Besuch des Hintertuxer Gletschers empfiehlt sich auch ein Besuch der Spannagel-Höhle oder des Natur Eis Palasts.

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Hoher Riffler, 3231 m
Tiefster Punkt
Friesenberghaus, 2498 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Grattour bei akuter Gewittergefahr nicht begehen!

Ausrüstung

Bergtourenausrüstung

  • festes, knöchelhohes Schuhwerk
  • Helm
  • ggf. Teleskopstöcke
  • ggf. Steigeisen bei harten Altschneefeldern

Start

Tuxer-Ferner-Haus (2599 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.076865, 11.671824
UTM
32T 702830 5217170

Ziel

Friesenberghaus

Wegbeschreibung

Vom Tuxer Fernerhaus (bequem per Gletscherbahn erreichbar) geht es über den markierten Weg (Markierungen und Steinmänner) bis zur Friesenbergscharte. Von dort aus dann auf den zunächst kaum ausgesetzten Grat. Gelegentliche Aufschwünge und Gendarme lassen sich durchweg links (westlich) umgehen. Bei einem markant großen Zwischenaufschwung hält man sich zunächst direkt auf dem Grat und quert erst auf eines der Bänder, wenn ein weiterklettern im II. Grat offensichtlich nicht mehr möglich ist.

Prinzipiell könnte man den gesamten ersten Gratteil auch westlich auf dem Plateau umgehen, aber das wäre wirklich schade drum...

Der zweite, steilere Teil in Richtung Gipfel ist in den Flanken sehr brüchig. Daher auch hier möglichst direkt am Grat bleiben und nur wo nötig nach rechts (Osten) ausweichen. Der Fels ist am Grat von meist sehr guter Qualität und bietet immer gute Griffe, wenn man sie benötigt. Hier wird die Kletterei nun auch deutlich ausgesetzter, aber immer gut gestuft. Ein leicht überhängender Wandteil kann in der Südflanke in brüchigem Blockgelände umgangen werden, wobei man anschließend zügig wieder auf den Grat klettern sollte.

Die letzten Meter trifft man nun auf den Normalweg und bringt diese in einfacher Blockkletterei hinter sich (Stellen I). Abstieg über den Normalweg zum Friesenberghaus.

Von dort aus kann man seinen Weiterweg frei wählen. Entweder weiter entlang des Berliner Höhenwegs zum Olpererhaus oder zurück zur Friesenbergscharte und ins Skigebiet. Wir haben uns für das Olpererhaus entschieden, um am Folgetag den Olperer zu überschreiten.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bahnhof Jenbach - Haltestelle aller Schnellzüge

Jenbach - Mayrhofen mit der Zillertalbahn

ab Mayrhofen mit dem Postbus nach Hintertux.

Anfahrt

Inntalautobahn A12 bis Ausfahrt Zillertal, Richtung Zillertal ca. 50 km taleinwärts bis Hintertux

Parken

Kostenfreier Parkplatz der Bergbahnen Hintertuxer Gletscher
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchtipps für die Region

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Fragen & Antworten

Frage von Karl Engelmaier · 27.07.2019 · Community
Wie ist der Weg im Vergleich zum Normalweg, von der Schwierigkeit? Die Hütten raten einen ab....
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Antwort von Danny Suhr · 28.07.2019 · Community
Hallo Karl, der Normalweg ist eine recht leichte, markierte Wanderung. Der SW-Grat ist weglos, teilweise brüchig und hat ein paar ausgesetzte Kletterstellen. Wenn du dir unsicher bist, dann verzichte besser darauf. Wenn du üblicherweise als Wanderer unterwegs bist, ist die Tour vermutlich eher nichts. Beste Grüße, Danny

Bewertungen

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Danny Suhr
07.02.2019 · Community
Hallo Karsten, die Tour ist gänzlich weglos und hat weder Markierungen, noch feste Fixpunkte. Allerdings fällt die Orientierung am Grat relativ leicht, da man fast durchgehend direkt der Gratkante folgt.
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Karsten Rademacher
07.02.2019 · Community
Ist der Weg von der über den SW-Grat (bis zum Normalweg) markiert?
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Fotos von anderen


Schwierigkeit
mittel
Strecke
6,2 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
750 hm
Abstieg
900 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen Grat

Statistik

: h
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 Hm
 Hm
Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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