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Hoher Ifen - über dem Gottesackerplateau

· 10 Bewertungen · Bergtour · Allgäuer Alpen
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  • Ausgangspunkt für die Tour auf den Hohen Ifen ist die Auenhütte.
    / Ausgangspunkt für die Tour auf den Hohen Ifen ist die Auenhütte.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blumenpracht im Frühsommer: Hier ein Geflecktes Knabenkraut
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Die Ifenmauer
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Bis in den Hochsommer kann reichlich Schnee liegen.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Steiganlage an der Ifenmauer
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Das letzte Stück des Anstiegs fällt flach aus.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Brillante Aussicht von der Gipfelhöhe
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blick vom Gipfel auf das Gottesackerplateau mit seinem scharfen Abbruch
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Das weite Gottesackerplateau ist ein großartiges Blumenrevier.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Alpenvergissmeinnicht
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Vorsichtige Tiefblicke vom Gipfel
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Ausgesetzter Abstieg am Eugen-Köhler-Weg
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Gefährlich werden solche Dolinen wenn Schnee liegt.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Weiße Handwurz
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Rückblick zum Gipfel des Hohen Ifens
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Purpurenzian
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Eine besondere Rarität: weiß blühende Alpenrose
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Beim Abstieg kommt man an der Schwarzwasserhütte vorbei.
    Foto: Siegfried Garnweidner, AV-alpenvereinaktiv.com
m 2600 2400 2200 2000 1800 1600 1400 1200 1000 14 12 10 8 6 4 2 km Schwarzwasserhütte
Der Aufstieg ist insgesamt leicht, nur unter dem Gipfelrücken wird es ein wenig felsig, aber nicht schwierig. Deutlich anspruchsvoller ist der geschilderte Abstieg zur Ifersguntenalpe. Er führt streckenweise über eine Klettersteiganlage, die bei Nässe ihre Tücken hat.
mittel
Strecke 15,3 km
6:00 h
1.060 hm
1.060 hm
2.230 hm
1.275 hm
Sehr beliebte, landschaftlich großartige Überschreitung des Hohen Ifens mit eindrucksvollen Aus- und Nahblicken; beim Gipfelanstieg kann etwas Trittsicherheit nicht schaden, beim Abstieg sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit zwingend.
Profilbild von Siegfried Garnweidner
Autor
Siegfried Garnweidner
Aktualisierung: 07.09.2015
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Hoher Ifen, 2.230 m
Tiefster Punkt
Auenhütte, 1.275 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeiten

Schwarzwasserhütte

Sicherheitshinweise

Die Steiganlagen beim Abstiegsweg erfordern etwas alpine Erfahrung.

Start

Auenhütte, Talstation der Ifenbahn, 1275 m (1.272 m)
Koordinaten:
DD
47.343264, 10.137913
GMS
47°20'35.8"N 10°08'16.5"E
UTM
32T 585954 5243938
w3w 
///spinat.befolgen.schnellere

Ziel

Hoher Ifen, 2230 m

Wegbeschreibung

Aufstieg: Von der Seilbahnstation folgt man einem teilweise asphaltierten Fahrweg im Wesentlichen gegen Norden in den Innerkürenwald hinauf. Das Sträßchen holt weit nach Nordosten aus, knickt zwei Mal links ab und erreicht nach einer Dreiviertelstunde Aufstiegszeit die Seilbahn. 10 Minuten später kommt man zur  Talstation des Skilifts. Gleich darüber steht das Wirtshaus Ifenhütte. Hinter der Wirtschaft rechts abbiegen und auf dem teilweise asphaltierten (!) Wanderweg rechts haltend in Richtung Gottesackerplateau weiter aufsteigen. Zwischen einem Rücken, auf dem die Seilbahnmasten stehen und der Talsenke unter dem felsigen Massiv des Ifens, steigt der Bergweg nicht besonders steil gegen Nordwesten an.

Auf der Höhe von etwa 1900 m zweigt nach links der Anstieg zum Hohen Ifen ab. Auf ihm in die breite Talsenke unter dem Ifen hinein, das Geröll queren (bis in den Hochsommer hinein oft Schneefelder) und auf einem Steig durch Kalkblockwerk in Kehren gegen Süden hinauf. Der Hang schwingt sich weiter oben deutlich auf und man kommt auf einer leichten Steiganlage in ein Felsenlabyrinth, das man auf der gut gesicherten Route quert, bis schließlich der breite Südostrücken des Hohen Ifens erreicht ist. Über ihn in mäßiger Steigung nach Nordwesten zum Gipfelkreuz hinauf.

Abstieg: Vom Gipfel knapp 10 Minuten auf der Anstiegsroute absteigen, dann nach rechts (gegen Süden) abbiegen und der Wegbezeichnung zur Schwarzwasserhütte folgen. Der Eugen-Köhler-Weg fällt anfangs über ausgedehnte Wiesenhänge nach Süden ab, dreht dann über einer Geländekante rechts ab und führt auf eine felsige Klettersteiganlage. Auf ihr vorsichtig nach Westen dem Hang entlang absteigen, in Kalkgeröll hinein und nochmals auf eine Steiganlage. Dann kommt man in triste Schotterreissen, bis endlich sattgrüne Alphänge erreicht sind. Über sie hinüber, durch ein spannendes Karstgelände mit - bei Schneelage gefährlichen - Dolinen und in weitem Linksbogen zur Jausenstation Ifersguntenalpe.

Rund 200 m südlich der Ifersguntenalpe verzweigt sich der Weg. Dort die linke Variante wählen. Der Weg führt gegen Südwesten weiter hinab und quert im weiteren Verlauf in geringem Auf und Ab mehrere kleine Bäche. Der größte davon ist der Grabbach. Bei der folgenden Wegverzweigung geradeaus weiter und über sanft abfallende Weidehänge zur Schwarzwasserhütte. Von dort folgt man einem breiten, aber relativ steilen Treppenweg neben dem Schwarzwasser ziemlich steil nach Nordosten hinaus, kommt an einer eindrucksvollen Schieferwand jenseits des Schwarzwasser vorbei und schließlich zur viel besuchten Jausenstation Melköde. Von dort lange auf einem breiten Fahrweg durch das Schwarzwassertal nach Osten dahin, bis kurz vor dem Geißbühel nach links ein breiter Fußweg abbiegt. Er führt über eine Kuppe und zur Auenhütte zurück.

Hinweis

Wildschutzgebiet Hoher Ifen b: 31.12 - 31.05
alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Busverbindung ab Riezlern (Linie 5)

Anfahrt

Vom Autobahndreieck Allgäu der A 7 der A 980 bis Waltenhofen folgen und auf der B 19 über Oberstdorf bis Rietzlern im Kleinwalsertal. Von Rietzlern über Wäldele zum Ausgangspunkt.

Parken

am Ausgangspunkt

Koordinaten

DD
47.343264, 10.137913
GMS
47°20'35.8"N 10°08'16.5"E
UTM
32T 585954 5243938
w3w 
///spinat.befolgen.schnellere
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25000, Blatt BY 2 Kleinwalsertal, Hoher Ifen, Widderstein

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Ausrüstung

normale Bergwanderausrüstung mit solidem Schuhwerk; Stöcke empfehlenswert

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Bewertungen

4,6
(10)
Chri Schi 
13.06.2022 · Community
Zu Zeiten der Bahnrevision früh Morgens losgehen - dann hat man den Gipfel für sich alleine. Mega Rundumblick.
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Gemacht am 11.06.2022
Foto: Chri Schi, Community
Foto: Chri Schi, Community
Foto: Chri Schi, Community
Robert Schmid
17.11.2020 · Community
In der nordostseitigen Flanke auf dem Weg zum Plateau hat es sehr viel Schnee, der auch gegen Mittag pickelhart gefroren war. Ein Sturz könnte schwere Folgen haben. Die Drahtseile wurden zudem abmontiert. Es ist also eine durchaus ernste Unternehmung, bei der ein Pickel von Vorteil sein könnte. Die südseitigen Passagen sind komplett schneefrei.
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Gemacht am 14.11.2020
Dirk Wagner
15.09.2020 · Community
Der Aufstieg, wie in der Beschreibung erwähnt, ich nicht leicht. Heute bei Postkartenwetter war der Bär los. Der Tross von Wanderer /-innen mit Kind und Kegel und teilweise Babys auf dem Rücken nahm größtenteils die Gondel zur Mittelstation. 2/3 gingen letztendlich zum Hahnenköpfle. Der Aufstieg zu unserem Gipfel war okay, der Abstieg hingegen war wirklich anstrengend. Wir brauchten mit Pausen insgesamt 7 Stunden. Es erschließt sich uns nicht, warum die Seilsicherungen beim Abstieg zum Teil ebenerdig sind; ständig das Gebücke.... Insgesamt eine schöne und empfehlenswerte Tour! Bei Nässe und Feuchtigkeit würde ich die Tour auf keinen Fall machen!
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Gemacht am 15.09.2020
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Fotos von anderen

+ 23

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,3 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
1.060 hm
Abstieg
1.060 hm
Höchster Punkt
2.230 hm
Tiefster Punkt
1.275 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich botanische Highlights Bergbahnauf-/-abstieg Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen

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Karten und Wege
  • 1 Wegpunkte
  • 1 Wegpunkte
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Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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