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Hohenwart (2363 m): Ostkar und Eiskar

Skitour · Region Murtal
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  • Erster Blick auf den Hohenwart am Weg vom Härtleb zum Hainzl
    Erster Blick auf den Hohenwart am Weg vom Härtleb zum Hainzl
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2500 2000 1500 1000 14 12 10 8 6 4 2 km Hohenwart 2363m Ferienwohnung Danglmaier Ferienwohnung Danglmaier
Der Hohenwart ist ein beeindruckender Berg, der zwei ganz unterschiedliche Abfahrtsmöglichkeiten bietet – jedenfalls aber eine anspruchsvolle und ziemlich lange Skitour.
schwer
Strecke 15,3 km
6:00 h
1.113 hm
1.112 hm
2.361 hm
1.249 hm

Erreichbar wäre der Hohenwart (2363 m) zwar auch über das Glattjoch und den Eiskarspitz aus dem Tal von Donnersbachwald, man sollte ihn aber nicht mit dem Hochwart (2301 m) verwechseln, einem Skitourenziel im Donnersbachtal.

Eine Besteigung des Hohenwarts beginnt sinnvollerweise im Tal des Pusterwaldbaches, da die interessantesten Abfahrtsmöglichkeiten dorthin zurückführen. Der Zustieg bis zur Pölsenhütte ist idyllisch, aber relativ lang und wird von der majestätischen Ostseite des Hohenwarts dominiert. Erst oberhalb der Pölsenhütte öffnet sich der schöne Blick zum Pölseckjoch und ins Hohenwart-Ostkar.

Der Gipfel des Hohenwarts bietet eine umfassende Aussicht, die im  Norden vom Dachstein über den Grimming, die Spitzmauer und den Großen Priel bis zum Lugauer reicht.

Die Abfahrt durch das Ostkar in der Nähe der Aufsteigsspur firnt früh auf. Hier ist das richtige Timing wichtig. Das Eiskar hingegen wird wohl meist erst gegen Ende einer Tourensaison wirklich gut zu fahren sein.

Autorentipp

Die Entscheidung, welche Abfahrt man wählen möchte, trifft man anhand der aktuellen Verhältnisse am besten erst am Gipfel.
Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 18.02.2020
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2.361 m
Tiefster Punkt
1.249 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Der Aufstieg durch das Ostkar verlangt absolut sichere Schneeverhältnisse, ebenso der SO-Kamm auf den Gipfel.

Eine Abfahrt ins Eiskar sollte nur von geübten Skifahrern in Angriff genommen werden, denn nicht selten macht dieses Kar seinem Namen alle Ehre.

Weitere Infos und Links

Großhansl aus dem Scharnitzgraben

Start

Gut Härtleb (1.248 m)
Koordinaten:
DD
47.352806, 14.298658
GMS
47°21'10.1"N 14°17'55.2"E
UTM
33T 447032 5244609
w3w 
///schafe.auswandern.flut
Auf Karte anzeigen

Ziel

Gut Härtleb

Wegbeschreibung

Der Fahrweg ab dem Gut Härtleb wird im Winter nicht geräumt, meist wird man daher dort bereits mit Ski unterwegs sein. Falls er einmal frei ist, kann man bis zum Sommerparkplatz beim Fahrverbot vor dem Gut Hainzl weiterfahren. Vom Sommerparkplatz aus folgt man den Hinweisschildern und der Markierung in Richtung Pölsenhütte bis zum unteren Talschluss am Vorderen Pölsenbach. Hier kann man zwei Forstwegkehren abkürzen, um anschließend dem Fahrweg in südlicher Richtung ein Stück weit zu folgen und vor dem Hinterem Pölsenbach nach rechts in den lichten Wald und bergauf abzubiegen. Man könnte auch entlang des Sommerweges vorbei an der Pölsenhütte aufsteigen, die kürzeste Linie führt jedoch am Fuße der Mittagwand entlang zunächst durch lichten Lärchenwald und danach über mehrere Geländeschwellen direkt ins obere Ostkar, von wo man je nach Verhältnissen dem Verlauf des Sommerweg aufs Pölseneckjoch folgen oder deutlich direkter zum steilen Kamm hinaufsteigen kann, der sich vom Hohenwart in südöstlicher Richtung herunterzieht. Oben stößt man wieder auf den Sommerweg und folgt diesem am Kamm entlang, der nach oben hin zunehmend steiler wird und kurz vor dem Erreichen des Giplelrückens meist ziemlich unangenehm ist. Für diesen Abschnitt wird man fast immer Harscheisen benötigen und vielleicht sogar abschnallen, um die Ski einige Höhenmeter hinaufzutragen, bevor das Gelände wieder flach wird und der Gipfel in westlicher Richtung einfach und rasch zu erreichen ist.

Für eine Abfahrt durchs Ostkar folgt man der Aufstiegslinie zurück bis zur Steilkante und fährt von dort je nach den Verhältnissen mehr oder weniger direkt ins Kar ein, um über seine nach unten zu flacher werdenden Hänge bis zur Pölsenhütte zu gelangen, von wo aus man dem Sommerweg und bald auch der Aufstiegsspur zurück bis zum Ausgangspunkt folgt.

Für die Abfahrt ins Eiskar fährt man vom Gipfel direkt nach Norden, wobei die Linie umso flacher ist, je weiter man sich rechts hält. Nach ca. 150 HM wendet man sich etwas nach links, um durch eine schwach ausgeprägte Rinne bis zum ebenen Boden des Kares weiterzufahren, der von den Einheimischen auch „Kuhboden“ genannt wird. Man befindet sich nun im Tal des Vorderen Pölsenbaches, dem man zunächst an seiner linken Seite folgt, um ihn weiter unten nach links in offenes, baumbestandenes Gelände zu verlassen und auf die Trasse eines Ziehweges zu stoßen, der zurück zum Sommerweg auf die Pölsenhütte und damit zur Aufstiegsspur führt, der man zum Ausgangspunkt folgt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine Anbindung

Anfahrt

Von Pöls oder Trieben nach Möderbrugg und weiter nach Pusterwald; nach dem Ort noch ca. 7 km am Pusterwaldbach entlang bis zum Gut Härtleb. Das letzte Stück auf Schotterstraße im Graben bis zum Fahrverbot beim Hainzl wird im Winter nicht geräumt, sodass man meist beim Härtleb parken muss.

Parken

Parken entlang der Straße beim Gut Härtleb oder – falls erreichbar – am öffentlichen Parkplatz vor dem Fahrverbot beim Gut Hainzl.

Koordinaten

DD
47.352806, 14.298658
GMS
47°21'10.1"N 14°17'55.2"E
UTM
33T 447032 5244609
w3w 
///schafe.auswandern.flut
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schwer
Strecke
15,3 km
Dauer
6:00 h
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1.113 hm
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1.112 hm
Höchster Punkt
2.361 hm
Tiefster Punkt
1.249 hm
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