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Höhlenwanderung bei Hirschbach/Hirschbacher Höhlenrundwanderweg

· 10 Bewertungen · Wanderung · Fränkische Alb
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DAV Sektion AlpinClub Berlin Verifizierter Partner 
  • Blick aus der Cäciliengrotte (Höhle Nr. 4)
    / Blick aus der Cäciliengrotte (Höhle Nr. 4)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Schmiedberg-Abri (Nr. 33)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Durch dieses Felsentor (Höhle Nr. 13) kommen wir aufrechten Ganges durch
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Das markante Noristörle (Höhle Nr. 23)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Nur im Kriechen geht es hier durch
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Wunderschöner Pfad zwischen Wald und Wiese
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Immer wieder geht es nur auf allen Vieren vorwärts
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Muss ich da wirklich durch? ;)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Wer möchte, kann auch Passagen des Norissteigs erklettern (2. Grad UIAA freikletternd)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Ohne Rucksack würde es wohl leichter gehen :)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Für manche tiefen Höhlengänge benötigt man zwingend eine Stirnlampe
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Der Prellstein mit Gedenktafel
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / In der hinteren Halle der Cäciliengrotte (Höhle Nr. 4)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Es geht durch schöne Wälder
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / An der Amtsknechtshöhle (Nr. 25)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / An der Amtsknechtshöhle (Nr. 25) treffen Höhlenrundwanderweg und Norissteig zusammen
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die Aussicht an der Mittelbergwand
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Hinein in die Dunkelheit
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Felder zwischen Neutras und Hegendorf
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Beim Abstieg von Höhle 34 geht es durch steiles wegloses Gelände (zurückblickend)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Das Noristörle mit dem Kletterfelsen des Norissteigs (links)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Teilweise sind steile Anstiege zu bewältigen - wie hier zur Höhle Nr. 17
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Durch die Höhle Nr. 11 geht es nur im Kriechgang
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Dürrnberghöhlen (Nrn. 15 und 16)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Die Starenfelshöhle ist nur durch Klettern erreichbar (2 - 3 Meter im II. Grad UIAA)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Im Osterloch
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Versinterungen im Osterloch (Nr. 20)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Azelsteinlöcher (Nr. 21)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Nette Kletterei im 2. Schwierigkeitsgrad neben dem Noristörle
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Der drahtseilversicherte Zustieg zur Amtsknechtshöhle (A bzw. I)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Am Drahtseil zur Amtsknechtshöhle (Nr. 25)
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • / Gasthof Goldener Hirsch
    Foto: Lars Reichenberg, DAV Sektion AlpinClub Berlin
  • /
    Foto: Sabine Spechtner, Community
m 600 500 400 300 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Diese Tour ist eine äußerst spannende und landschaftlich abwechslungsreiche Wanderung, die uns zu zahlreichen leicht zugänglichen Höhlen und zu eindrucksvollen Felsformationen der Hersbrucker Alb im mittelfränkischen Amberg-Sulzbacher Land östlich von Nürnberg führt.
schwer
Strecke 16,2 km
6:00 h
740 hm
740 hm

Bei dieser anspruchsvollen Tagesunternehmung werden wir mit einer zauberhaften Landschaft im nördlichen Frankenjura belohnt. Moosüberzogene märchenhafte Felsen und Steine in einer wilden Vegetation wechseln sich mit schroffen Felswänden sowie mit Wald- und Wiesenlandschaften ab.

Schnell wird uns klar, dass wir uns im höhlenreichsten Gebiet Deutschlands außerhalb der Alpen befinden. Nahezu in jedem Felsmassiv befinden sich eine oder gleich mehrere Höhlen. Alle Arten sind vertreten: Einsturzhöhlen, Spalthöhlen, Nischenhöhlen, Hallenhöhlen, Grotten, Felsengänge und -tunnel sowie Halbhöhlen.

Es bieten sich wunderschöne Möglichkeiten zum leichten Klettern und Kraxeln mit Kriecheinlagen in bis zu 50 Meter lange und teilweise mehrere Meter tiefe und verwinkelte Höhlen. Größere Kinder, die über die nötige Ausdauer und Trittsicherheit verfügen, oder Erwachsene, die sich ihre Kindheitsgefühle und den Abenteuersinn bewahrt haben, werden sich hier wohlfühlen, weil es immer wieder etwas zu entdecken gibt. Wer dann doch nicht in jede der insgesamt 34 Höhlen hineinkriechen möchte, findet immer eine zahmere Variante oder aber eine Umgehungsmöglichkeit und kann bei einigen Höhlen so den einen oder anderen Höhenmeter auslassen.

Optional können zum Abrunden der Tour ein paar schöne Aussichten genossen werden. Hierzu haben wir an der Mittelbergwand (Gipfelkreuz) und nahe des Hohenglücksteigs (Aussichtspunkt "Am Himmel") tolle Gelegenheiten. Wem das freie Klettern im 1. Schwierigkeitsgrad nichts ausmacht, kann den Prellstein (auf dem Weg zwischen Höhle Nr. 4 und Nr. 5) von seiner Westseite erklettern und wird dafür mit einer tollen Aussicht belohnt (teilweise ausgesetzter Bereich/Absturzgefahr insbesondere an der steilen Ostseite).

Autorentipp

  • Die Tour muss unbedingt im Uhrzeigersinn gewandert werden, weil sonst die Wandermarkierungen an den Bäumen nicht gesehen werden können und die Wegfindung z. T. ohnehin anspruchsvoll ist.
  • Übernachtung im Gasthof "Goldener Hirsch" (preiswert, gutes Essen, kostenloser GPS-Verleih, kompetente Tourenberatung durch den Gastwirt)
  • Einkehrmöglichkeiten in Neutras und in Hirschbach mit fränkischer Küche
Profilbild von Lars Reichenberg
Autor
Lars Reichenberg 
Aktualisierung: 02.12.2018
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Aussichtspunkt "Am Himmel", 592 m
Tiefster Punkt
Hirschbach, 379 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Zum Res´n
Goldener Hirsch
Zum Neutrasfelsen

Sicherheitshinweise

  • Höhlen nicht allein betreten!
  • Der Zu- und Abstieg zu einigen Höhlen ist nur über steile Pfade bzw. teilweise über wegloses steiles Gelände möglich. Insbesondere bei Nässe besteht hier Rutschgefahr.
  • Einige Höhlen können nur durch Klettern erreicht werden. Hier sind Kletterfertigkeiten im 2. Grad (UIAA) bzw. einmal Klettersteigerfahrung der Schwierigkeit A bzw. I notwendig (kurze Drahtseilpassage an der Amtsknechtshöhle, die aber umgangen werden kann).

Weitere Infos und Links

  • zwischen dem 01. Oktober und 31. März keine Höhlen betreten (Fledermausschutz)
  • Informationen zur Region und ausführliche Wegbeschreibung der Tour als PDF-Download bei www.hirschbachtal.de
  • Kostenlose Broschüre mit detaillierter Wegbeschreibung und weiteren Tourenvorschlägen in der Region unter www.amberg-sulzbacher-land.de

Start

Wanderparkplatz an der Straße "Im Reichental"/Hirschbach (396 m)
Koordinaten:
DG
49.556212, 11.533840
GMS
49°33'22.4"N 11°32'01.8"E
UTM
32U 683249 5492374
w3w 
///interesse.beurlaubt.abweichen

Ziel

wie Start

Wegbeschreibung

Wir laufen vom Wanderparkplatz zum Dorfplatz (Gasthof Golderner Hirsch), überqueren an diesem die Durchgangsstraße im Ort (Talstraße) und bewegen uns auf der gegenüber befindlichen kleinen geteerten Straße zwischen ein paar Häusern hindurch (Am Schmiedberg) leicht ansteigend südwärts. Wir erreichen in einer Minute den Waldrand an einer Wegkreuzung mit diversen Wegweisern. Hier halten wir uns zunächst links, streifen noch die letzten Häuser Hirschbachs und müssen nach einer Minute vor einer Linkskurve rechts auf einen kleinen Pfad abbiegen (hinter der Doppelgarage). Ab hier folgen wir fortwährend der weißen 3 auf grünem Grund, die mehr oder weniger gut erkennbar an Bäumen oder Felswänden den Weiterweg markiert. An einigen Stellen müssen wir nach dem entsprechend markierten Baum etwas suchen, aber die Markierungen wurden durchgängig erneuert (2017), so dass sie gut erkennbar sind. Manche Abschnitte verlaufen lediglich über Pfadspuren, mancherorts auch durch wegloses Gelände, vor allem zwischen den Höhlen 30 und 34. Der Zustieg (und Abstieg) zu den Höhlen erfolgt des Öfteren über steile Waldhänge, die bei Nässe ziemlich rutschig sind (der Abstieg von der Höhle 34 ist dann gefährlich glatt). Einige der Höhlen müssen erklettert werden (z. B. die Starenfelshöhle/Nr. 18, zwei bis drei Meter im 2. Schwierigkeitsgrad UIAA) und manche erfordern bei der Befahrung eine Stirn- bzw. Taschenlampe (u. a.  Nr. 10, 14, 20, 31 und 34). Die Fortbewegung auf allen Vieren verlangt unter anderem der 30 m lange enge und verwinkelte Kriechgang der Höhle Nr. 10 sowie die Höhlen 11, 14, 21 und 34. Wem das alles allzu sportlich und abenteuerlich ist, hat stets die Möglichkeit, Höhlen(teile) auszulassen und/oder zu umwandern. Wer hingegen sportlich etwas zulegen möchte, hat dazu insbesondere ab dem Noristörle (Höhle Nr. 23) bis zur Amtsknechtshöhle (Nr. 25) die Möglichkeit. Hier begegnen sich nämlich der Norissteig und unsere 3. Während unser Höhlenrundwanderweg nur fünf Meter linksseitig parallel des Norissteigs verläuft, kann der geübte Wanderer/Kletterer die kleinen Gradpassagen überklettern, allerdings ungesichert (2. Grad UIAA). Die Markierung des Norissteigs ist das rechteckige hellgrüne Schild mit der Leiter und dem Pfeilsymbol (für die jeweilige Bewegungsrichtung) darauf.

Eine sehr ausführliche Wegbeschreibung des Höhlenrundwanderweges befindet sich in der offiziellen Broschüre "Höhlenwanderungen - Felsen, Höhlen, Abenteuer" des Landkreises Amberg-Sulzbach (zu beziehen über www.amberg-sulzbacher-land.de oder aber in der unter www.hirschbachtal.de kostenlos herunterzuladenden PDF-Broschüre "Hirschbacher Höhlenrundwanderweg".

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

  • mit der Deutschen Bahn bis Hersbruck - regelmäßige Verbindungen
  • von Hersbruck mit der Buslinie 446 nach Hirschbach (Oberpfalz) - etwa alle 2 Stunden

Anfahrt

aus dem Norden:

  • Autobahn A 9 bis Ausfahrt Plech
  • über Plech, Viehhofen, Velden, Hartenstein und Oberachtel nach Hirschbach

aus dem Süden (alternativ auch aus Norden kommend):

  • Autobahn A 9 bis zur Ausfahrt "Lauf-Nord"
  • über die B 14 Richtung  Neuhaus/Pegnitz,
  • über Eschenbach und Fischbrunn bis Hirschbach

Parken

  • Wanderparkplatz Hirschbach (Straße "Im Reichental") wenige Meter nordwestlich des Gasthofs "Goldener Hirsch" (am Dorfplatz neben dem Gasthof "Goldener Hirsch" auf das Wanderparkplatz-Schild achten)
  • Parkplatz an der Talstraße am südwestlichen Ende Hirschbachs nahe dem Schwimmbad (800 m Entfernung zum Ausgangspunkt der Wanderung)
  • als Gast der Pension "Goldener Hirsch" auf dem hauseigenen Parkplatz am Dorfplatz in Hirschbach (Montag Ruhetag)

Koordinaten

DG
49.556212, 11.533840
GMS
49°33'22.4"N 11°32'01.8"E
UTM
32U 683249 5492374
w3w 
///interesse.beurlaubt.abweichen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

  • gute Karte der Tour im kostenlosen Prospekt "Höhlenwanderungen - Felsen, Höhlen, Abenteuer" des Landkreises Amberg-Sulzbacher Land unter www.amberg-sulzbacher-land.de
  • Amtliche Topografische Karte Bayern "ATK25-F11" - Auerbach i. d. Opf., 1 : 25.000, vom Landesamt für Vermessung und Geoinformation, ISBN 978-3-89933-368-8 

Buchtipps für die Region

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Ausrüstung

  • Wanderausstattung für eine Tagestour
  • feste und möglichst knöchelhohe Schuhe der Kategorie B (normale Sportschuhe sind nicht geeignet)
  • Stirn- bzw. Taschenlampe
  • Robuste Kleidung, die verschmutzt werden kann
  • für die Kriechpassagen wird aufgrund der Anstoßgefahr ein Schutzhelm (Kletter- bzw. Steinschlagschutzhelm) empfohlen - zur Not reicht auch ein Fahrradhelm

Fragen & Antworten

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Bewertungen

5,0
(10)
Philipp Böhme 
17.04.2021 · Community
Für ungeübte sehr Anspruchsvoll, wir haben es mit einem Hund bewältigt und dafür inkl Pausen 7,5h benötigt. Unbedingt genügend Getränke und Essen einpacken.
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Gemacht am 17.04.2021
Foto: Philipp Böhme, Community
Foto: Philipp Böhme, Community
Foto: Philipp Böhme, Community
Foto: Philipp Böhme, Community
Foto: Philipp Böhme, Community
Foto: Philipp Böhme, Community
Sing Sang
15.10.2020 · Community
entspricht genau den Bildern. sehr gut ausgeschildert.
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Tatjana Baran
10.08.2019 · Community
Eine schöne Wanderstrecke als Alternative zu den Bergen. Grad optimal in den Sommermonaten, da man viel im Wald läuft. Auf jeden Fall empfehlenswert!
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Fotos von anderen

+ 19

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,2 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
740 hm
Abstieg
740 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

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