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Hochtour

Hochwilde (Hohe Wilde, Cima Altissima) - Überschreitung von der Langtalereck-Hütte und retour

Hochtour • Ötztal
Verantwortlich für diesen Inhalt:
DAV Sektion Karlsruhe
  • Langtalereck-Hütte
    / Langtalereck-Hütte
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Hochwildehaus früh morgens
    / Hochwildehaus früh morgens
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Oberer Gurgler Ferner mit Blick auf Hohe Wilde Nordgipfel
    / Oberer Gurgler Ferner mit Blick auf Hohe Wilde Nordgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Wegevarianten am Gurgler Ferner (vom Schalfkogel aus gesehen)
    / Wegevarianten am Gurgler Ferner (vom Schalfkogel aus gesehen)
    Foto: Erik Müller, Erik Müller/Marcus Herbold
  • Am Gurgler Eisjoch
    / Am Gurgler Eisjoch
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Abstieg vom Gurgler Eisjoch
    / Abstieg vom Gurgler Eisjoch
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Abstieg vom Gurgler Eisjoch im unteren Bereich
    / Abstieg vom Gurgler Eisjoch im unteren Bereich
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Über die Almwiesen der Grupalpe im Pfossentals
    / Über die Almwiesen der Grupalpe im Pfossentals
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Blick vom Meraner Höhenweg zurück zur Grupalpe
    / Blick vom Meraner Höhenweg zurück zur Grupalpe
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Stettiner Hütte
    / Stettiner Hütte
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Hohe Wilde Südgipfel von der Stettiner Hütte
    / Hohe Wilde Südgipfel von der Stettiner Hütte
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Blick ins Pfelderer Tal
    / Blick ins Pfelderer Tal
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Blick in die Texelgruppe
    / Blick in die Texelgruppe
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Hohe Wilde Südgipfel
    / Hohe Wilde Südgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Hohe Wilde Südgipfel
    / Hohe Wilde Südgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Verbindungsgrat zum Hohe Wilde Nordgipfel
    / Verbindungsgrat zum Hohe Wilde Nordgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Kletterei am Verbindungsgrat zum Hohe Wilde Nordgipfel
    / Kletterei am Verbindungsgrat zum Hohe Wilde Nordgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Kletterei am Verbindungsgrat zum Hohe Wilde Nordgipfel
    / Kletterei am Verbindungsgrat zum Hohe Wilde Nordgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Am Hohe Wilde Nordgipfel
    / Am Hohe Wilde Nordgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Abstieg vom Hohe Wilde Nordgipfel
    / Abstieg vom Hohe Wilde Nordgipfel
    Foto: Erik Müller, Marcus Herbold
  • Hochwildehaus nachmittags
    / Hochwildehaus nachmittags
    Foto: Erik Müller, Erik Müller
Karte / Hochwilde (Hohe Wilde, Cima Altissima) - Überschreitung von der Langtalereck-Hütte und retour
2400 2700 3000 3300 3600 3900 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22 Langtalereckhütte Gurgler Eisjoch Stettiner Hütte Hochwilde (Nordgipfel, 3458m) Hochwildehaus
Wetter

Sehr schöne, zum Teil sehr einsame, Hochtour im wilden Gelände mit kurzen Kletterstellen.

schwer
23 km
14:00 Std
1856 hm
1857 hm

1 - 2 Tagestour (Hochtour) im hinteren Ötztal mit Überschreitung des Alpenhauptkamms. Wenig begangen. Übernachtungsmöglichkeiten in der Langtalereckhütte und in der Stettiner Hütte.

Die Überschreitung der Hohen Wilde erfordert Klettern im II-ten Grad im ausgesetzten Gelände.

outdooractive.com User
Autor
Erik Müller
Aktualisierung: 21.07.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
30°, PD
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
3482 m
2350 m
Höchster Punkt
Hohe Wilde / Cima Altissima (3482 m)
Tiefster Punkt
Langtalereck-Hütte (2350 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Zwischensicherung
vereinzelt Bohrhaken

Einkehrmöglichkeit

Langtalereckhütte
Langtalereckhütte

Sicherheitshinweise

Die Tour sollte nicht bei schlechter Sicht gegangen werden. Auf dem Gletscher gibt es immer noch Spalten, deshalb anseilen.

Je nach Zeitkontingent sollte eine Übernachtung auf der Stettiner Hütte in Betracht gezogen werden.

Update 2018: Die Stahlseilversicherung ist über wenige Meter beschädigt. Das Stück kann aber im Abstieg (von Nord nach Süd) leicht abgeklettert oder abgeseilt werden. Die Tour ist keine Klettersteigtour - Grundkenntnisse in der Seilhandhabung sind notwendig.

Ausrüstung

Pickel/Steigeisen/Seil/Spaltenbergungsmaterial

Weitere Infos und Links

Die Tour kann auch als Tagestour gemacht werden, wenn man früh startet, schnell unterwegs ist und die Wetterverhältnisse stabil sind.

Update 2018: Ab Sommer 2018 ist wieder ein geregelter Übernachtungsbetrieb auf der Stettiner Hütte möglich. Es stehen sowohl Plätze in der provisorischen Hütte als auch Plätze in Holzpavillons zur Verfügung.

Start

Langtalereck-Hütte (2426 hm)
Koordinaten:
Geographisch
46.828556 N 10.992124 E
UTM
32T 651934 5188039

Ziel

Langtalereck-Hütte

Wegbeschreibung

Start an der Langtalereckhütte (2430).

Am Hochwildehaus vorbei über einen Steig nach Süden bis zum Beginn des Gletschers.

Je nach Schneeverhältnissen und vorhandener Wegspur kann man nun links oder rechts vom Mitterkamm zum Gurgler Eisjoch gelangen. Bei guter Wegspur zur Hochwilde empfiehlt es sich die linke Variante zu wählen und vom Punkt 3150 hinüber zu queren.  Das Gurgler Eisjoch befindet sich beim Punkt 3134 und weist eine Grenzmarkierung (Stange) auf. Achtung - auf älteren AV-Karten ist es fälschlicherweise am Punkt 3135 verzeichnet - hierbei handelt es sich aber um einen eher für Skifahrer geeigneten Übergang.

Je nach Schneeverhältnissen und Ausrüstung kann nun auf zwei Arten abgestiegen werden. Bei guten Firnverhältnissen und mitgeführtem Steigeisen/Pickel bietet sich ein Abstieg direkt im Firn an (Weiter unten Vorsicht wegen Einbruchgefahr im Bach). Alternativ verlaufen in Abstiegsrichtung rechts Steigspuren und kürzlich (Herbst 2013) erneuerte Sicherungsseile. Unterhalb der Felsen wird nach rechts gequert und auf Steigspuren hinab zur verfallenen Grubalpe (ca. 2512)

Oberhalb des verfallenen Alpgebäudes wendet man sich dann weglos über schöne Almwiesen nach Westen bis man in der Nähe eines weiteren verfallenen Alpgebäudes auf den breiten, viel begangenen, Meraner Höhenweg stößt. Auf diesem geht es dann meistens in Gesellschaft zur Stettiner Hütte (2875). Hier empfiehlt sich eine Übernachtung (sofern man nicht sehr früh gestartet und schnell unterwegs ist) oder mindestens ein zweites Frühstück.

Von der Stettiner Hütte steigt man direkt in die Südwestflanke der Hochwilde ein. Auf gut ausgebautem Weg geht es zügig bergauf. Auf knapp 3200 schwenkt der Weg dann aus der Südflanke in Richtung Südgrat ab (früher verlief der Weg weiter in der Südflanke und man ging über den Westgrat zum Gipfel). Ein paar Wegstücke sind mit Seilen ausgestattet was aber eigentlich nicht nötig ist. Nur sehr selten muss man einmal die Hände zu hilfe nehmen.

Vom Südgipfel der Hochwilde, Cima Altissima (3482) hat man sehr schöne Ausblicke. Die Berge der Texelgruppe (Hohe Weisse & Co) sind zwar niedriger aber spektakulär wegen ihren Felsformationen.

Unser Weg verläuft nun nach Norden über den Gipfelgrat. Anfangs Gehgelände über einen Blockgrat. Später dann Kletterei bis zum IIten Grad, zum größten Teil ausgesetzt.

Die alten Stahlseile wurden durch neues Material ersetzt (Sommer 2013).

Update 2018: Die Stahlseilversicherung ist über wenige Meter beschädigt. Das Stück kann aber im Abstieg (von Nord nach Süd) leicht abgeklettert oder abgeseilt werden. Die Tour ist keine Klettersteigtour - Grundkenntnisse in der Seilhandhabung sind notwendig.

Recht schnell ist dann auch der Nordgipfel (3461) erreicht welcher auch ein Gipfelkreuz hat. Wenn auf dem Gipfelgrat schlechte Verhältnisse herrschen und gesichert werden muss, verlängert sich die Überschreitung deutlich.

Vom Nordgipfel steigt man noch ein kurzes Stück über den Grat bis man auf den Gletscher kommt. Auf diesem (meist über guter Spur) zurück bis zur Langtalereckhütte (2430).

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreise mit der Bahn (ÖBB) bis Ötztal Bahnhof. Anschließend mit den Ötztaler Verkehrsbetrieben (Linie 8352) nach Obergurgl. Von dort zu Fuß auf die Hütte. Weitere Infos unter: www.postbus.at, www.oebb.at, www.vvt.at

Anfahrt

Auf der A12 (Inntalautobahn) bis zur Ausfahrt Ötztal. Weiter auf der B186 Ötztalstraße bis Zwieselstein. Dort links halten und hinauf bis an den Ortseingang von Obergurgl.

Parken

Im Sommer kann man auf dem Parkplatz der (Sommers geschlossenen) Festkogelbahn kostenlos parken.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

AV-Karte Ötztaler Alpen - Obergurgl

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Erik Müller
08.07.2018 · Hochtour · Hochwilde (Hohe Wilde, Cima Altissima) - Überschreitung von der Langtalereck-Hütte und retour, Ötztaler Alpen
Gute Bedingungen. Die Stahlseilversicherung ist über wenige Meter beschädigt. Das Stück kann aber im Abstieg (von Nord nach Süd) leicht abgeklettert oder abgeseilt werden. Die Tour ist keine Klettersteigtour - Grundkenntnisse in der Seilhandhabung sind notwendig. Die Tour wurde im Rahmen der Sektionsfahrt des DAV Karlsruhe am 8.7.2018 begangen. Auf der Stettiner Hütte gibt es wieder gute Übernachtungsmöglichkeiten.
Aufstieg zum Nordgipfel
Aufstieg zum Nordgipfel
Foto: DAV Sektion Karlsruhe
Auf dem Grat
Auf dem Grat
Foto: DAV Sektion Karlsruhe

Erik Müller
21.06.2017 · Bewirtschaftete Hütte · Langtalereckhütte, Ötztaler Alpen
Im Verbindungsgrat Nord/Südgipfel ist an einer Stelle ein Fels ausgebrochen und hat die Stahlseilversicherung beschädigt. Bitte bei der Begehung Vorsicht walten lassen und an den entsprechenden Stellen mit dem Kletterseil sichern. Hinweis: Die Tour ist trotz teilweiser Stahlseilversicherung kein Klettersteig. Kenntnisse in Sicherungstechnik und Seilsicherung an einigen Stellen sind sinnvoll.

Erik Müller
13.07.2014 · Bewirtschaftete Hütte · Stettiner Hütte (Rif. Petrarca), Ötztaler Alpen
Die nach einer Lawine beschädigte Stettiner Hütte ist zur Bewirtung von Tagesgästen geöffnet. Eine Übernachtung ist im Moment nicht möglich.

stettiner@13h.de
www.13h.de


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Schwierigkeit
30°, PD schwer
Strecke
23 km
Dauer
14:00 Std
Aufstieg
1856 hm
Abstieg
1857 hm
Rundtour Etappentour Gipfel-Tour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Grat Überschreitung

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