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Bergtour

Hochvogel

· 9 Bewertungen · Bergtour · Allgäu
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  • Blick von der Marchspitze auf den Hochvogel
    / Blick von der Marchspitze auf den Hochvogel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Giebelhaus im Sommer
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Giebelhaus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick vom Giebelhaus auf den Giebel
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Blick auf die Bärgündele-Alpe
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Prinz-Luitpold-Haus (1846 m)
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Das Prinz-Luitpold-Haus
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Prinz-Luitpold-Haus (1846 m)
    Foto: Hartmut Wimmer, Outdooractive Redaktion
  • / Am Gipfel
    Foto: Joe Stiegler, Joe Stiegler
1500 2000 2500 3000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Giebelhaus Hochvogel Kreuzspitze (2367m) Prinz-Luitpold-Haus Untere Bärgündele-Alpe

Diese schöne Bergtour führt uns vom Giebelhaus im Ostrachtal auf den kargen Felsgipfel des Hochvogels. Dort werden wir mit einem großartigen Ausblick belohnt.
schwer
17,8 km
8:40 h
1960 hm
1956 hm
Startpunkt dieser abwechslungsreichen Bergtour ist am Giebelhaus im Ostrachtal, das wir von Hinterstein bequem mit dem Bus erreichen können. Von dort geht es entlang des Bärgündelebaches in das gleichnamige Tal hinein. Von der unbewirtschafteten Pointhütte laufen wir auf einem schmalen Wanderweg zur Unteren Bärgündele Alpe hinauf. Hier lohnt sich eine Rast auf der Sonnenterrasse. Von dort geht es weiter bergauf bis zum Prinz-Luitpold-Haus, wo wir eine Übernachtung einlegen. Ab der Schutzhütte folgen wir dann einem schmalen, gut markierten Wanderweg durch eine karge Gerölllandschaft stets bergauf. Hier sind stellenweise Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt. Am Gipfel des Hochvogels werden wir mit einem unvergleichlichen Ausblick belohnt, was uns die Anstrengungen des Aufstieges schnell vergessen lässt. Nach einer Rast am Gipfelkreuz geht es wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt am Giebelhaus.

Autorentipp

Die Tour vor dem Start in der Outdooractive App offline abspeichern.
outdooractive.com User
Autor
Nadine Greiter
Aktualisierung: 12.01.2016

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hochvogel, 2519 m
Tiefster Punkt
Giebelhaus, 1059 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Der Steig über die Kreuzspitze ist ein kurzer Klettersteig (teilweise drahtseilgesichert) und setzt absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit voraus. Eine Klettersteigausrüstung zur Sicherung ist von Vorteil.

Start

Parkplatz „Auf der Höh“ am Ortsende von Hinterstein. Die Anfahrt von dort zum Giebelhaus durch das Hintersteiner Tal ist nur mit dem privaten Linienbus möglich (1079 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.421200, 10.410220
UTM
32T 606366 5252936

Ziel

Giebelhaus bzw. Parkplatz "Auf der Höh"

Wegbeschreibung

Am bewirtschafteten Giebelhaus führt uns eine breite Forststraße durch das Bärgündeletal in Richtung Süden – und zwar stets am Bärgündelebach entlang. Vorbei am Täschlefall erreichen wir so nach einer Weile die Materialseilbahn. Kurz vorher zweigt der Weg zur Unteren Bärgündele-Alpe links – zunächst abwärts zum Bärgündelebach – ab. Wir überqueren den Bach und folgen dem steiler werdenden Wanderweg zur Unteren Bärgündele-Alpe hinauf. Im Anschluss geht es in zahlreichen Kehren stets bergauf, bis wir schließlich am Fuße des Wiedemerkopfes das Prinz Luitpold Haus erreichen, das sich auf einer Höhe von 1846 m befindet. Hier ist es möglich, eine Übernachtung einzulegen, bevor es auf den Gipfel des Hochvogels geht. An der Schutzhütte orientieren wir uns schließlich in Richtung Südosten und wandern rechter Hand an einem kleinen, idyllischen Bergsee vorbei. Wir gelangen so zusehends in kargeres Gelände und gewinnen schnell an Höhe. Im „Oberen Tal“ angelangt, kommen wir an einen Abzweig und halten uns links in Richtung „Balkenscharte“, den markanten Einschnitt mit einer auffälligen Felsnadel rechts der Fuchskarspitze. Zuletzt geht es in ganz engen und steilen Kehren zur Scharte hinauf. Umso mehr wundert uns der Ausblick auf die andere Talseite ins Schwarzwassertal.

Wir folgen nun dem Weg rechts entlang des Berghangs und halten auf eine kleine, unschwierig zu überwindende Felsstufe zu. Oben öffnet sich uns der Blick auf den so genannten „Kalten Winkel“, ein steiles Schneefeld, das meist auch im Sommer nie ganz verschwindet. Hier ist Bergerfahrung und eine entsprechende Ausrüstung erforderlich, denn der „Kalte Winkel“ ist gerade morgens oft noch gefroren! Nachdem wir das Schneefeld in zwei Serpentinen überwunden haben, gelangen wir auf die „Kalte Winkel Scharte“, wo wir auf den Weg vom Prinz Luitpold Haus über die Kreuzspitze treffen. Ein schmaler, steiler Steig schlängelt sich nun über Felsstufen und Geröll zum Gipfelkreuz des Hochvogels empor. Hier werden wir mit einer grandiosen Aussicht auf die Allgäuer und die Lechtaler Alpen belohnt, die uns die Anstrengungen des Aufstieges schnell vergessen lässt. Im Osten reicht die Sicht bis zum Wetterstein sowie zum Karwendel, im Süden bis zum Zentralalpenkamm von den Hohen Tauern bis zur Silvretta. Im Westen zeigen sich die Schweizer Alpen und im Norden reicht die Sicht bis zur Schwäbischen Alb. Nach einer Gipfelrast steigen wir zunächst auf unserer Aufstiegsroute bis zur „Kalten Winkel Scharte“ ab. Hier empfiehlt es sich nun, den Abstieg über die Kreuzspitze zu nehmen. Aber Vorsicht: Der Steig über die Kreuzspitze ist ein kurzer Klettersteig (teilweise drahtseilgesichert) und setzt absolute Schwindelfreiheit und Trittsicherheit voraus. Eine Klettersteigausrüstung zur Sicherung ist von Vorteil.

Überhaupt empfiehlt es sich, den anspruchsvollen Hochvogel mit den Hindelanger Bergführern zu ersteigen, die in der Hochsaison jede Woche den Hochvogel führen – ein sicherer Genuss, der auf jeden Fall den Erlebniswert steigert. Nach diesem anspruchsvollen Stück treffen wir wieder auf unsere Aufstiegsroute, auf der es zurück bis zum Giebelhaus geht.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug nach Sonthofen, von dort weiter mit dem Linienbus nach Bad Hindelang, dort umsteigen nach Hinterstein und dort weiter mit der privaten Buslinie zum Giebelhaus

Anfahrt

B19 bis Sonthofen, dann weiter auf der B308 in Richtung Bad Hindelang, dort weiter der Beschilderung nach Hinterstein folgen

Parken

Parkplatz „Auf der Höh“ am Ortsende von Hinterstein. Die Anfahrt von dort zum Giebelhaus durch das Hintersteiner Tal ist nur mit dem privaten Linienbus möglich
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Fragen & Antworten

Frage von Andreas Peter · 02.01.2020 · Community
Kann man denn die Tour denn schon Mitte Juni machen, oder liegt da für gewöhnlich noch Schnee?
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Antwort von Caro Messerschmidt · 03.01.2020 · Community
Mit der entsprechenden Ausrüstung und einer gewissen Bergerfahrung mit Altschnee kann man die Tour schon machen. Mit Schnee wirst du mit großer Sicherheit noch zu tun haben, vorallem auf den Nordseiten. Am Kalten Winkel hält sich Altschnee oder sogar Blankeis bis in den Spätsommer oder Herbst.
2 weitere Antworten

Bewertungen

4,8
(9)
Harry Aberfeld
24.09.2019 · Community
Sehr schöne Bergtour, danke für das GPX! Ich habe ein Video zu dieser Tour gedreht: https://www.youtube.com/watch?v=OpbTuEFIvPc
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Gemacht am 24.07.2019
Video: Harry Aberfeld, Community
Peter Alexander
04.08.2019 · Community
Sehr schöne Tour, habe sie vom Parkplatz in Hinterstein aus als Bike&Hike gemacht. Das Rad haben wir einfach bei der Abzweigung zur Bärgündele Alpe abgestellt. Bis dort hin ca. 350hm. Dann ging es im Regen erst mal bis zum PL-Haus weiter zum Glück ist es dann etwas aufgezogen. War aber die ganze Zeit sehr windig. Tipp von mir wenn ihr unbedingt die Runde machen wollt und nicht den Hochgebirgssteig an der Kreuzspitze auf und absteigen wollt, bevorzugt den Kalten Winkel als Aufstieg, da dort zur Zeit noch mannshoch Schnee liegt. Der Abstieg ist sonst sehr rutschig. Gesamt waren es laut meinen Aufzeichnungen 1967hm vom Parkplatz aus.
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Gemacht am 03.08.2019
Mikhail Vilgelm 
20.10.2018 · Community
Habe die Tour am 20.10 gemacht, bei bestem Wetter. Die 1960m Aufstieg klingt ehrlich gesagt überschätzt, man geht eigentlich nicht so viel hoch und runter. Ich würde eher 1700 schätzen. Auch gut machbar an einem Tag: mit dem ersten Bus hin (9:15), und mit dem letzten runter (16:10), wenn man sehr schnell läuft ;)
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Fotos von anderen

+ 2

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
17,8 km
Dauer
8:40 h
Aufstieg
1960 hm
Abstieg
1956 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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