Start Touren Hochvogel 2 Tagestour, Giebelhaus - Prinz-Luitpold-Haus (PLH) - Hochvogel - Jubiläumsweg - Schrecksee
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Hochvogel 2 Tagestour, Giebelhaus - Prinz-Luitpold-Haus (PLH) - Hochvogel - Jubiläumsweg - Schrecksee

Bergtour · Allgäu
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Angelika Prinz
  • Blick zurück vom Jubiläumsweg auf den Hochvogel
    / Blick zurück vom Jubiläumsweg auf den Hochvogel
    Foto: Angelika Prinz, Community
  • / Auf dem Hochvogel
    Foto: Angelika Prinz, Community
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 25 20 15 10 5 km

Eine schöne 2-Tagestour die hauptsächlich den Hochvogel im Blick hat, aber dazu auch noch andere Highlights der Alpen, wie den Jubiläumsweg und den Schrecksee.
schwer
25,6 km
13:10 h
2453 hm
2538 hm
Eine schöne Variante für eine Zwei-Tages-Tour. Tag 1 ist eindeutig anstrengender wegen der Höhenmeter und der Schwierigkeit der Wege zum Hochvogel. Tag 2 ist eher ein Genießertag auf dem Jubiläumsweg mit einem Abstieg am Ende ders in sich hat.

Autorentipp

Am ersten Tag unbedingt mit dem ersten Bus los. Die Wege sind noch nicht so viel begangen und die Aussicht eindeutig schöner. Wanderstöcke sind defintiv ein Vorteil.

Schlutzkrapfen auf dem PLH :-)

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
2596 m
Tiefster Punkt
941 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Ausdauer und Kondition sowie Trittsicherheit unbedingt notwendig. Unsichere unerfahrene Wanderer sollten diese Tour nicht antreten. Sich selber gut einschätzen können und auch mal umdrehen, wenn nichts mehr geht (oder am besten schon vorher). Teilweise steile, ausgesetzte Passagen.

Ausrüstung

Wanderstöcke, Bergschuhe, Klamotten für plötzliche Wetterumschwünge und Klettersteigset (falls notwendig)

Weitere Infos und Links

Beste Zeit im Hochsommer, Zeit nehmen für die Tour.

 Tipp: Luxus mal herabschrauben auf der Berghütte. Haben leider viele gesehen, die eine Schutzhütte mit einem Hotel vergleichen (warmes Wasser ist eben kein MUSS auf den Bergen und Make-Up einfach nur unnötig...)

Start

Hinterstein (1060 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.421925, 10.412257
UTM
32T 606518 5253019

Ziel

Hinterstein

Wegbeschreibung

Tag1:


Am ersten Tag startet die Tour in Hinterstein. Das Auto kann am Langzeitparkplatz beim Feuerwehrhaus geparkt werden (8€) - ca. 5-10 Minuten laufen bis zur Haltestelle am Ende von Hinterstein. Von dort fährt der Bus zum Giebelhaus (erster Bus ab ca. 7 Uhr, dann stündlich)


Am Giebelhaus geht es dann den Schildern entsprechend Richtung Hochvogel und Prinz-Luitpold-Haus. Der erste Teil der Strecke ist geteerte Straße, also noch nicht unbedingt besonders anspruchsvoll. Umso weiter es nach oben geht, umso toller ist der Ausblick zurück ins Tal - besonders in den frühen Morgenstunden.


Noch weit vor der Materialseilbahn fürs PLH zweigt ein Pfad von der Straße ab (beschildert). Diesem folgen und bald darauf den Stierbach queren.


Ab diesem Moment geht's steil bergauf und man macht sehr viele Höhenmeter in relativ kurzer Distanz. Bis zum PLH dann ca. 2 - 2,5 Stunden.


Dort angekommen kann man seinen überflüssigen Ballast (Schlafsack, Klamotten usw.) gleich da lassen und eine kurze Rast einlegen.

Anschließend geht's weiter Richtung Hochvogel. Erst geht es durch schönes Bergland über Bäche und kleine Wege weiter nach oben. Bald kommt eine Weggabelung welche die Wahl zwischen dem Aufstieg über die Kreuzspitze oder die Balkenscharte gewährt. Wir wählen den Weg über die Kreuzspitze und den dortigen Klettersteig. Für trittsichere und erfahrene Bergsteiger ist eine Klettersteigausrüstung nicht unbedingt notwendig. Wer sich nicht sicher ist, sollte besser eine mitnehmen.

Es geht zunächst über ein großes Schuttfeld recht steil am Berg entlang bis zum Einstieg in den Klettersteig. Hinauf bis fast zur Kreuzspitze und auf der anderen Seite dann wieder herunter in die kleine Scharte vom Kalten Winkel. Von der Kreuzspitze hat man den ersten offenen Blick auf den Hochvogel.

Ab der Scharte geht es dann steil bergauf, immer noch auf guten Wegen, aber teilweise nah am Abgrund entlang nach oben. Erste kleine Kletterein sind gefordert - der Tiefblick wird tiefer ;-)

Um den vorderen "kleinen Hochvogel" herum und man steht direkt vor dem letzten großen Anstieg auf den Hochvogel. Begeht man die Tour wie beschrieben kommen einem an diesem Punkt die meisten Wanderer entgegen, da diese den Aufstieg morgens ab den PLH begonnen haben und nun ab Abstieg sind.


Endlich oben angekommen, hat man vielleicht Glück (wie wir) und ist alleine auf dem Gipfel. Die Aussicht ist wunderbar und an schönen Tagen extrem weit. Der Riss ist natürlich das spannenste und wirklich einen oder mehrere Blicke wert.

Der Abstieg über den gleichen Weg erfordert nochmal Konzentration und Kondition - also nicht unterschätzen. Ziel ist das Prinz-Luitpold-Haus. An diesem ersten Tag ist man über 8 Std. unterwegs (wir haben 1 Std. Pause auf dem Gipfel gemacht)

Tag 2:

Am zweiten Tag geht es nach einem guten Frühstück weiter Richtung Bockkarscharte. Hinauf geht es wieder recht steil aber nicht ausgesetzt sondern auf schönen Pfaden.

An der Scharte einen letzten Blick zurück zum PLH und hinab gehts auf dem Jubiläumsweg. Steil und mit viel Schutt sind diese ersten Meter zu beschreiben. Alle gefährlicheren Stellen sind jedoch seilversichert oder sogar mit Stufen entschärft.

Der Jubiläumsweg führt viele Kilometer an Berhängen entlang. Dieser Weg ist zwar richtig schön, die Aussicht ein Traum, aber trotzdem nicht zu unterschätzen. Teilweise steil abfallende Hänge bieten bei einem "Stolperer" keinen Halt und würden zum Absturz führen. Es geht teilweise auf und ab, über Bäche und Schuttabrütsche - der Weg ist kein gerader Pfad.

An der Lahnerscharte sehen wir zum ersten Mal den Schrecksee und zugleich haben wir nur eine halbe Stunde zuvor den letzten Blick auf den Hochvogel geworfen. Der Abstieg zum Schrecksee ist relativ einfach. Links oder rechts herum - beides ist möglich. Eine schöne Mittagsrast kann ich nur empfehlen.

Der Abstieg vom Schrecksee dagegen ist sehr steil und teilweise ausgesetzt. Konzentration ist hier definitiv gefordert. Die vielen Fototouristen, die einem an guten Tagen sogar noch mittags um 3 Uhr beim halben Abstieg begegnen, verwundern natürlich schon...

Bei diesem, doch eher anspruchsvollen Auf- bzw. Abstieg empfehle ich in jedem Fall Bergschuhe oder gute Trekkingschuhe und nicht Sneaker.

Am E-Werk angekommen kann man je nach Motivation noch bis nach Hinterstein laufen (ca. 1 h) oder man wartet auf den Bus (stündlich bis ca. 18.00 Uhr)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Bus bis nach Hinterstein (von Bad Hindelang oder Sonthofen)

Ab dort dann Wanderbus bis zum Giebelhaus und später vom E-Werk zurück bis nach Hinterstein.

Anfahrt

Entweder von Oberjoch nach Bad Hindelang und weiter nach Hinterstein oder von Sonthofen kommend.

Parken

Hinterstein am Langzeitparkplatz beim Feuerwehrhaus und der Kirche.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Wanderführer: "Grenzgänger-Weg" oder/und "Allgäuer Berge"

Kartenempfehlungen des Autors

Grenzgänger - von Rother Wanderführer - dort ist beinahe die ganze Tour abgebildet.

Oder die Grenzgänger Wanderkarte

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
25,6 km
Dauer
13:10h
Aufstieg
2453 hm
Abstieg
2538 hm
mit Bahn und Bus erreichbar

Statistik

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