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Klettersteig

Hochthron Klettersteig, Untersberg

(7) Klettersteig • Berchtesgadener Land
  • Untersberg 2
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Alpinverlag
  • Untersberg Topo 2
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
  • Untersberg 3
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Alpinverlag
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Alpinverlag
  • Untersberg 5
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Alpinverlag
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
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    Foto: Berchtesgadener Land Tourismus GmbH, Berchtesgadener Land
Karte / Hochthron Klettersteig, Untersberg
900 1200 1500 1800 2100 2400 m km 2 4 6 8 10 Scheibenkaser - Alm am Untersberg Aussichtspunkt Stöhrhaus
Wetter

Sehr schöner und eindrucksvoller Sportklettersteig durch die Ostwand des Berchtesgadener Hochthrons. Der Steig wurde sehr elegant durch die steile Felswand gelegt und hat zahlreiche ausgesetzte, fordernde Passagen. Hinzu kommt der phantastische Blick auf die Berchtesgadener Berge. Der Steig hat keinen Notausstieg, es gibt auch keine Möglichkeit im Steig in leichteres Gelände hinaus zu queren!
schwer
11,4 km
7:30 Std
1308 m
1310 m
alle Details
Vom Anseilplatz am Wandfuß entlang weiter zum markierten Einstieg aufsteigen. Der hier beginnenden Seilversicherung folgend, geht es an einer Felsschuppe schräg rechts aufwärts in die Wand, anschließend in einer Zick-Zack-Passage (C) empor zu einer Rampe (B). Wer hier schon Probleme hat, soll am besten wieder absteigen, da sich die Schwierigkeiten weiter oben noch erhöhen, und es keinen „Notausstieg“ gibt.
Die Rampe schräg rechts aufwärts verfolgen und über gut gestuftes Gelände unschwierig empor (B), zu einer senkrechten Wandstufe. Über rauhen, wasserzerfressenen Fels gerade hoch, kurzer luftiger Quergang (C/D) nach links und über etwas flacheres Gelände zum Beginn des „Gamsbandes“.
Das Gamsband (B) quert die riesige schräg aufwärts führende Plattenrampe und führt zum Beginn des „Pfeilers“. Der Steig zieht nun gut sichtbar diagonal von rechts nach links mit Hilfe einiger Trittbügel durch die Pfeilerwand (C). Nach zirka 30 m legt sich das Gelände etwas zurück und man erreicht nun – sich leicht rechts haltend – über weitere Trittbügel den Pfeilerkopf (C).
Die folgenden 50 m „Genußwandl“ bewegen sich, wie der Name schon sagt, über genussvolle Platten und Wasserrinnen (B/C).
Nun befinden wir uns in der so genannten Schlucht. Da die Querung von der einen zu der anderen Schluchtseite (10 m) unproblematisch ist, wurde hier das Stahlseil unterbrochen. Allerdings kann es – vor allem im Frühsommer – vorkommen dass diese Querung bedingt durch gefrorenen Altschnee heikel ist. Über eine kurze Wandstelle (B/C) erreicht man die „Schluchtrampe“.
Am Ende der Rampe beginnt die wohl schönste und fotogenste Passage des Steiges, der „Fotoquergang“. Zuerst geht es über einen kurzen Überhang auf ein Band, das immer schmäler werdend, sehr ausgesetzt nach links in die glatte Wand quert (C).
Über gestuftes Gelände (B) steigt man nun weiter zum Beginn der „Hanglschuppe“. Über eine abgesprengte Schuppe hangelt man sich am Stahlseil nur auf natürlichen Tritten ca. 25 m nach links (D). Über einige Wandstellen und Bänder erreicht man dann immer schräg links aufsteigend die „Rauhe Welt“ (C). Wie der Name schon sagt, führt der Steig hier durch einen Wandbereich mit extrem wasserzerfressenem Fels (D).
Anschließend erreicht man das „Latscheneck“ (C). Obwohl hier vier Trittbügel angebracht sind, muss man an dieser senkrechten Wandstelle kräftig zupacken.
In einer Rechts-Links-Schleife geht es dann weiter zum „Wandbuch“ (B). Ab hier wird das Gelände etwas schrofiger und weniger steil (B). Wer nun glaubt es schon geschafft zu haben, der irrt sich. Vor allem der „Ausstiegskamin“ (C) hat es, vermutlich auch wegen nachlassender Kräfte, noch einmal in sich.
Über leichtes schrofiges Gelände steigt man nun dem „Finale“ entgegen. Ein kurzer Aufschwung (B) und eine schräg nach rechts aufwärts führende Querung zum Ausstieg.
Für den Weiterweg zum Gipfel bzw. zum Stöhrhaus nur den markierten und ausgetretenen Weg am Gratkamm benutzen.
outdooractive.com User
Autor
Berchtesgadener Land Tourismus GmbH
Aktualisierung: 15.09.2017

Schwierigkeit schwer
Technik C/D
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1894 m
779 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
aussichtsreich
geologische Highlights
Gipfel-Tour

Einkehrmöglichkeit


Exposition

NOSW
Ausrichtung der Tour

Sicherheitshinweise

Kein Notausstieg vorhanden!

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, Klettergurt, Klettersteig-Set, Helm, Klettersteig-Handschuhe

Weitere Infos und Links

Start

Martschellenberg/Ettenberg (781 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.683050 N 13.014370 E
UTM 33T 350978 5282983

Wegbeschreibung

Zustieg:
Vom Parkplatz den Weg 466 zum Scheibenkaser. Rechts vorbei an der Hütte und auf dem gut ausgetretenen Pfad zunächst etwas bergauf. Anschließend durch ein Latschenfeld nach rechts queren und über ein Schuttfeld zum Anseilplatz (ca. 2 Std.).

Abstieg:
Vom Ausstieg zum bewirtschafteten Stöhrhaus absteigen und dem Stöhrweg (Weg 417) bis zur Abzweigung des Rosslandersteigs (Weg 466) folgen. Diesen entlang zum Scheibenkaser und von hier auf bekanntem Weg zum Ausgangspunkt zurück (ca. 2,5 – 3 Std.).

Öffentliche Verkehrsmittel:

Buslinie 840 - Hauptbahnhof Berchtesgaden Richtung Salzburg, über Bushaltestelle "Marktschellenberg".

Anfahrt:

Von Berchtesgaden kommend Richtung Salzburg: Berchtesgaden verlassen und dem Straßenverlauf gerade aus folgen. Vorbei am Salzbergwerk und der Enzianbrennerei erreicht man Marktschellenberg. Gegenüber der Kirche links über eine Brücke abbiegen und dem Straßenverlauf nach Ettenberg folgen.

Von Salzburg kommend Richtung Berchtesgaden: Nach dem Grenzübergang ist Marktschellenberg der erste Ort den man erreicht. Sobald der Ortsbeginn erriecht ist, nach 300 m rechts gegenüber der Kirche einbiegen und wie oben weiter.

Parken:

Wanderparkplatz Rossboden, Marktschellenberg/Ettenberg

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Maria koller
05.07.2017 • Klettersteig • Hochthron Klettersteig, Untersberg, Berchtesgadener Land
Drei Rosenheimer Bergsteiger gesucht, die am 27. Mai 2017 den Klettersteig gegangen sind. Ich habe Euch am Einstieg getroffen, und ihr habt geholfen einige Anker raufzutragen. Beim Abstieg habt Ihr einem gestürzten "alten" Bergsteiger aus Maria Gern geholfen und ihn nach unten begleitet. Dieser Mann möchte sich gerne nochmals bei Euch bedanken. Vielleicht liest dies jemand und kann sich mit mir unter kollermaria@web.de in Verbindung setzen.

Maria Koller
17.05.2017 • Klettersteig • Hochthron Klettersteig, Untersberg, Berchtesgadener Land
Derzeitige Verhältnisse am Berchtesgadener Hochthron Klettersteig Wir waren gestern Dienstag 16. Mai 2017 am Klettersteig beim Arbeiten und können Euch somit die Verhältnisse für den Zustieg, den Klettersteig selbst und den Abstieg aus erster Hand mitteilen. Der Weg vom Scheibenkaser bis zum Einstieg führt zu fünfzig Prozent noch durch Schnee. Am Einstieg liegt der Schnee noch ca. 6 m hoch. Über eine Schneebrücke konnten wir problemlos in den Klettersteig einsteigen. Allerdings konnte man unter der Schneebrücke deutlich Hohlräume erkennen, die darauf hinweisen, dass sich in absehbarer Zeit wieder eine Randkluft bilden wird und ein Einstieg vom Schnee in den Steig unter Umständen unmöglich werden kann. Wie sich die Situation mit der Randkluft entwickelt, lässt sich aber noch nicht voraussagen. Der Steig selbst ist komplett schneefrei, bis auf die kurze Querung (ca. 10 Meter) in der „Schlucht“. Bei hart gefrorenen Schnee kann diese Querung durchaus heikel sind. Außerdem befindet sich an dieser Stelle heuer auch kein Sicherungsseil. Der Klettersteig wurde gestern nochmal kontrolliert, komplett von oben bis unten von losem Gestein und Geröll geputzt und durchhängende Seile wurden nachgespannt (nur im Einstiegsbereich konnten die Arbeiten wegen der Schneehöhe noch nicht durchgeführt werden). Der Abstieg vom Gipfel – Stöhrhaus ist überwiegend im Schnee. Vom Stöhrhaus absteigend wird der Schnee mit jedem Meter weniger. Das Stöhrhaus ist zur Zeit noch geschlossen und öffnet am 25. Mai 2017.

Axel Pohl
17.08.2016
Sehr schöner Klettersteig, in den schwierigen Passagen durchaus fordernd, Bewertung mit D absolut angemessen. Inkl. Zu- und Abstieg lange Tour, früh starten.
Bewertung

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit C/D schwer
Strecke 11,4 km
Dauer 7:30 Std
Aufstieg 1308 m
Abstieg 1310 m

Eigenschaften

Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

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