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Bergtour empfohlene Tour

Hochschwab über Weittal (SG II) und Zerbenleiten

Bergtour · Hochsteiermark
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  • Morgennebel im Kanlergraben
    Morgennebel im Kanlergraben
    Foto: Wolfgang Drexler, Alpenverein-Gebirgsverein
m 2000 1500 1000 500 14 12 10 8 6 4 2 km

Eine grandiose und einsame „Nordschwab“-Runde, die allerdings konditionell, technisch und orientierungsmäßig einiges abverlangt.

schwer
Strecke 14,9 km
9:30 h
1.701 hm
1.701 hm
2.275 hm
647 hm

Zustieg und Rückweg im Kanlergraben verlaufen auf einem gut erhaltenen Pfad im Wald, der nur durch einige querliegende Bäume etwas beeinträchtigt wird.

Das Weittal bietet eine spektakuläre Felsenlandschaft und weist in seinem unteren Bereich zwei Kletterstellen auf, die jedoch SG II nicht überschreiten. Danach ist – ziemlich mühsam - ein langes Schuttfeld zu durchsteigen, bevor man das Plateau des Hochschwabs erreicht, wo es durch Karstformationen hindurch problemlos weiter bis zum Gipfel geht.

Der Abstieg zu den „Wasserböden“ verläuft durch schrofiges Wiesengelände, das abschnittsweise sehr steil ist. Danach führt eine felsige Querung mit eindrucksvollen Tiefblicken zur „Zerbenleiten“, wo man in einer lange Latschenpassage fast waagrecht zurück bis zum unteren Weittal gelangt.

Autorentipp

Man kann diese Tour auch als Zwei-Tages-Unternehmung mit Übernachtung im Schiestlhaus anlegen.

Profilbild von Wolfgang Drexler
Autor
Wolfgang Drexler
Aktualisierung: 18.08.2022
Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
2.275 m
Tiefster Punkt
647 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Wegearten

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Sicherheitshinweise

Die Wegfindung auf dieser Tour ist nicht überall ganz einfach, weshalb die Verwendung eines GPS-Gerätes samt Track dringend empfohlen wird.

Die beiden Kletterstellen im Weittal erreichen Schwierigkeitsgrat II, wobei die leichteste Route neuerdings (Sommer 2022) durch gelbe Punkte gekennzeichnet ist.

Weitere Infos und Links

Weittal – Hochwart – Stadurzrinne

Riegerin

Ringe

Start

Kanlergraben (647 m)
Koordinaten:
DD
47.646011, 15.121296
GMS
47°38'45.6"N 15°07'16.7"E
UTM
33T 509109 5276964
w3w 
///bedeutenden.würdevoll.beleuchtung
Auf Karte anzeigen

Ziel

Kanlergraben

Wegbeschreibung

Im Kanlergraben geht man auf einem Forstweg taleinwärts und bergauf, bis dieser über eine Furt das Bachbett nach links überquert. Unmittelbar nach dieser Furt weisen Steinmänner auf einen Steig, der am Bachbett entlang weiterführt und dieses bald wieder überquert. Später führt der Steig neuerlich auf die gegenüberliegende Seite (gelbe Markierungspunkte). Dort wo der Graben enger zu werden beginnt, überquert man ein weiters Mal das Bachbett und der Pfad schwenkt nach rechts hinauf in den Hang. Zunächst geht es über einige enge Kehren hoch, danach schräg rechts bergauf und anschießend in einem weiten Bogen nach links und wieder taleinwärts. Der Steig ist hier deutlich ausgeprägt und sporadisch mit gelben Punkten markiert. Nach einer langen Querung erreicht man einen Windbruch, der rechts umgangen wird. Der Pfad wird zunehmend steiler und knickt schließlich nach rechts, um in Kehren höher zu führen, bis ein Windbruch etwas unangenehm rechts im Steilwald umgangen werden muss. Danach wird das Gelände flacher, der Wald lichtet sich und man erreicht eine unauffällige Weggabelung, die mit gelben Pfeilen markiert ist. Hier wendet man sich nach links und folgt gelben Punkten, die bald hinaus auf das Schuttfeld des unteren Weittales führen, dem man an seinem rechten Rand bis ganz nach oben zu einer marlkanten Felsschlucht folgt. Hiermit hat man die ersten Kletterstelle erreicht.

Ein direkter Aufstieg durch die schmale Schlucht ist möglich, erreicht aber mindestens SG II+. Ebenso ist es möglich, von unten gesehen links oberhalb der Schlucht hochzuklettern, dort ist der Fels aber oft nass und sehr rutschig. Die leichteste Aufstiegsvariante (SG II) ist neuerdings (Sommer 2022) mit gelben Punkten und Pfeilen markiert und besteht darin, in der felsigen Schlucht bis etwa zur Hälfte hochzuklettern und diese dann nach rechts zu verlassen, wobei es sich dabei empfiehlt, sich umzudrehen und mit dem Blick talwärts einen Spreizschritt rechts anzusetzen, mit dem linken Fuß an der anderen Wandseite nachzusetzen und anschließend mit dem rechten Fuß aus der Schlucht auszusteigen, wo es auf etwas abschüssigen Schrofen bis zu einem Grashang weiter hochgeht. Dem Grashang folgt man anschließend bergauf bis zu einer Felsbarriere, bei der man die rechte Rinne ansteuert und direkt an ihrem rechten Rand (SG II) geradeaus hochklettert, bis man eine Rampe erreicht hat, die nach links schräg aus den Felsen hinausführt (gelber Pfeil) und als Steigspur ins Geröll mündet.

Oberhalb der beiden Kletterstellen geht es über sehr steilen, losen Feinschutt und wirklich mühsam am rechten Rand des Weittals hoch, bis man eine Verengung erreicht hat, wo der Untergrund wieder felsig wird. Danach durchquert man, immer noch mühsam, ein Geröllkar und ersteigt dessen hinteren Rand, wo man endlich wieder kompakten Boden unter die Füße bekommt. Anschließend wird das Gelände flacher und man schwenkt nach links in einen Boden namens „Kellerbrunn“ ein. An der rechten Seite geht es auf solidem Rasenuntergrund zunächst flach, dann zunehmend steiler hinauf bis auf die nächste Karschwelle. Hier wendet man sich nach links, ersteigt eine kleine Kuppe und verlässt damit den Karboden, erreicht dahinter einen Grassattel und steigt auf der gegenüberliegenden Seite über schrofige Grashänge auf einem zunehmend breiter werdenden Rücken in Richtung Hochschwab-Gipfel höher, bis man eine breite Kuppe erreicht hat. Hier schwenkt man etwas nach rechts, durchquert eine kleine Senke und steigt in einem weiten Bogen nach links oben, wo man im flachen Gelände den markierten Wanderweg erreicht, der nach links auf den Gipfel des Hochschwabs führt.

Für den Abstieg folgt man vom Gipfel aus zunächst der Markierung in Richtung Schiestlhaus und verlässt den Wanderweg dort, wo er leicht nach rechts schwenkt, um in gerader Linie weiter abzusteigen, den markierten Querweg zu überschreiten und in ein Wiesenkar am Beginn einer Rinne zu gelangen, das man nach rechts zu durchquert. Dahinter erreicht man eine felsige Rippe, der man in Stufen bergab bis auf einen Schottersattel folgt. Dabei sieht man am gegenüberliegenden Hang bereits einen deutlichen Pfad, der ihn schräg nach links quert und den man über eine felsige Kuppe hinweg ansteuert, um ihm bis zum Rand einer flachen Wiesenfläche zu folgen, wo der Steig nach rechts knickt. Hier biegt man scharf nach links ab, überquert weglos die Wiese bis zu ihrem vorderen Rand und nimmt dort eine Pfadspur auf, die schräg nach rechts durch sehr steiles Schrofengelände tiefer führt, wobei man ganz unten im Auslauf der „Wasserböden“ bereits deutliche Pfadspuren erkennen kann, die anzusteuern sind. Man steigt schräg und etwas mühsam bis über die vorderste Wasserrinne hinweg ab und anschließend nach links über eine Wiese fast bis in den Talgrund hinunter, wo man nach rechts biegt und den vorhin erwähnten Pfad aufnimmt, der etwas oberhalb des Karbodens am Fuße einer Schrofenwand waagrecht zu einer Geländeschwelle mit einem markanten Steinmann führt. Weiteren Steinmännern folgend hält man sich etwas oberhalb der Hauptrinne links und erreicht eine grasige Seitenrinne, durch die es weiter bergab geht. Bald hat man eine markante Geländeschwelle erreicht, wo rote Pfeile nach links weisen, denen man folgt, um einen felsigen Hang zu queren und nach einem kurzen Gegenanstieg auf einen kleinen Sattel zu gelangen. Man verlässt hiermit das Haupttal und steigt auf der anderen Seite des Sattels in einer Grasrinne bis zu den ersten Latschen ab. Zwischen den Latschen geht es bergab weiter, bis ein roter Pfeil nach links weist, wo eine Latschengasse schräg weiterführt. Vor einem Schotterfeld knickt die Pfadspur nach rechts und man folgt einigen Steinmännern, die an den Latschen entlang und schon bald am linken Rand eines weiteren Schotterfeldes bergab führen. Knapp vor dem Ende des Schotterfeldes, wo dieses zu einer Rinne wird, weist ein roter Pfeil nach links und man biegt in eine deutlich ausgeschnittene Latschengasse ein, die ca. 40 m weit steil bergauf führt, bevor sie nach rechts schwenkt und waagrecht weiter verläuft. Später geht es noch einmal kurz bergauf (rote Pfeile), danach in einer langen Querung, mehrfach in engen Latschengassen, auf und ab, immer den Markierungszeichen und Steinmännern folgend. Über mehrere Wasserrinnen hinweg führt die Pfadspur bald wieder leicht bergauf bis auf eine Geländerippe, dahinter leicht bergab und roten Pfeilen folgend quer durch ein karstiges Schuttkar mit Latschenbewuchs. Schließlich erreicht man eine Felsscharte, von der man ins untere Weittal hinuntersieht. Hier weist ein roter Pfeil links nach unten und man folgt einem Pfad durch einen schrofigen Felseneinschnitt steil nach unten, anschließend über loses Geröll nach links bis zum Wandfuß und an diesem entlang bergab ins Weittal hinunter, wo man die Aufstiegslinie erreicht hat, der man zurück bis zum Ausgangspunkt folgt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Keine für Tourenzweck brauchbare Anbindung.

Anfahrt

Auf der B24 über Weichselboden vorbei an der Kläfferhütte bzw. über Wildalpen vorbei an Gschöder zum Beginn des Kanlergrabens.

Parken

Parkplatz beim Eingang zum Kanlergraben direkt westlich der Straßenbrücke an der Flussseite.

Koordinaten

DD
47.646011, 15.121296
GMS
47°38'45.6"N 15°07'16.7"E
UTM
33T 509109 5276964
w3w 
///bedeutenden.würdevoll.beleuchtung
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Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Wanderausrüstung.In jeden Rucksack gehören: Regen-, Kälte- Sonnenschutz, Erste-Hilfe-Paket, ausreichend Flüssigkeit und eine Wanderkarte der Region.


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
14,9 km
Dauer
9:30 h
Aufstieg
1.701 hm
Abstieg
1.701 hm
Höchster Punkt
2.275 hm
Tiefster Punkt
647 hm
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