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Hochkünzel-Spitze von Norden

Skitour · Bregenzerwald
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  • Südhang über dem Glattjöchl
    / Südhang über dem Glattjöchl
    Foto: Jakob Kontor, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • /
    Foto: Jakob Kontor, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Niedere Künzel
    Foto: Jakob Kontor, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Die letzten Meter zum Gipfel
    Foto: Jakob Kontor, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Lawinengefährdete Hangquerung zur unteren Gautalpe
    Foto: Roger Weingarten, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Absturzgefährdete Querung des Schneebands zwischen Unterer und Oberer Gautalpe
    Foto: Roger Weingarten, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Unter der Geländestufe zwischen Unterer und Oberer Gautalpe
    Foto: Roger Weingarten, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Skidepot schon am Glattjöchl
    Foto: Roger Weingarten, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Sonniger Start am Schalzbachvorsäß
    Foto: Roger Weingarten, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Hochkünzel - Gipfelmassiv
    Foto: Roger Weingarten, BACKCOUNTRY-SKI.COM
  • / Nordseitiger Abstieg in die Scharte
    Foto: Jakob Kontor, BACKCOUNTRY-SKI.COM
m 2000 1500 1000 500 14 12 10 8 6 4 2 km
Lange und anspruchsvolle Skitour im hinteren Bregenzerwald.
schwer
Strecke 15,1 km
7:00 h
1.500 hm
1.500 hm
2.395 hm
904 hm
Dass man die Tour, in diesem schroffen Teil des Bregenzerwalds, bereits im Januar machen kann, war bisher eher ungewöhnlich. Also war die, für diesen Tag ausgegebene, geringe Lawinengefahr eine klare Ansage, um da mal einen Haken dahinter zu machen. Die Schneequalität erlaubte zwar keinen 100%igen Abfahrtsspass, aber das ist bei solch einer Tour, die sichere Verhältnisse erfordert, auch nicht unbedingt zu erwarten. Auf alle Fälle war es ein beeindruckendes alpines Erlebnis mit einer tollen Aussicht auf den Bregenzerwald. 

Autorentipp

Wegen der wenigen Parkmöglichkeiten am Startpunkt, ist es besser spätestens in Schoppernau am Gemeindeamt zu parken und das letzte Stück mit dem Bus zu fahren. Damit hat man auch die Möglichkeit bis zur nächsten Haltestelle "Landsteg" zu fahren und für den Aufstieg die einfachere Route über die Biberacher Hütte zu wählen.
Profilbild von Roger Weingarten
Autor
Roger Weingarten
Aktualisierung: 16.04.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Hochkünzel, 2.395 m
Tiefster Punkt
Parkplatz am E-Werk, 904 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Zustieg zur Unteren Gautalpe und das Schneeband zur Oberen Gautalpe sind stark lawinengefährdet. Auf dem Schneeband besteht dabei schon bei kleinen Lawinen massive Absturzgefahr. Der steile, südseitige Gipfelhang dagegen, ist eher vom Gefahrenmuster Nasschneelawine gefährdet.

Weitere Infos und Links

Weitere alpine Skitoureninfos gibts auf https://backcountry-ski.com/tag/alpine-skitour/

Start

Parkplatz und Bushaltestelle am alten E-Werk, 2 km nach Schoppernau. (907 m)
Koordinaten:
DD
47.295859, 10.042376
GMS
47°17'45.1"N 10°02'32.6"E
UTM
32T 578808 5238569
w3w 
///leiter.kisten.untätig

Ziel

Am Startpunkt

Wegbeschreibung

Ein Werktag Mitte Januar, um 09:00 Uhr: Am alten E-Werk steht noch kein einziges Auto!

09:20 Uhr: Direkt an der Bushaltestelle gehen wir auf dem Güterweg zum Schalzbachvorsäß. Obwohl noch Januar, ist schon das ganze Vorsäß sonnenbeschienen.

10:00 Uhr: Am oberen ende des Schalzbachvorsäß treten wir in den Schatten des Hochkünzelmassivs ein und werden erst gut 3 Std. später, am Glattjöchl wieder die Sonne sehen. Im Wald folgen wir gemäß der Skitourenbeschilderung dem Güterweg nach Ober-Schalzbach.

10:40 Uhr: Bis zur Unteren Gautalpe sind mehrere Lawinenfelder der letzten Wärmeperiode zu queren.

11:00 Uhr : Auch im Talkessel um die Untere Gautalpe liegen zahlreiche alte Lawinen, die uns in der Abfahrt den Spaß etwas verderben werden.

11:20 Uhr: Die Spuren zum Hörnle und Ruchwannenkopf gehen geradeaus. Wir biegen links ab, zu dem stark geneigten Schneeband zur Oberen Gautalpe. Auf dem Band ist leider keine Aufstiegsspur, weil zerfahren. Trotz Harscheisen gehen wir sehr langsam und bedacht, da wir, mit dem auf dem eisigen Untergrund liegenden Lockerschnee, immer mal wieder etwas abrutschen.

12:20 Uhr: Die spannende Querung des Schneebands hat eine Weile gedauert. Nun folgt eine große hügelige Mulde hinauf zum Glattjöchl. Durch diese führt bereits eine perfekt gelegte Aufstiegsspur. Leider ist sie immer wieder völlig verblasen.

13:10 Uhr: Nach einem kurzen Steilaufschwung erreichen wir das Glattjöchl und machen erst Mal Vesperpause

13:40 Uhr: Der in dem steilen Südhang verbliebene Schnee besteht zu einem guten Teil aus Lawinen von den darüberliegenden Felsen. Wir steigen vom Joch zu Fuß auf. Je nach Bedingungen kann man bis an den drahtseilversicherten Felsaufschwung mit Skiern aufsteigen.

14:10 Uhr: Dank wenig Schnee liegt die Drahtseilsicherung großteils frei und die Sonne hat den Schnee gut angetaut. So konnte ich auch ohne Steigeisen sicher aufsteigen. Mit Steigeisen wäre es entspannter gewesen.

14:40 Uhr: Nachdem wir noch kurz in eine Scharte abklettern mussten, gehen wir noch wenige Meter über eine abgeblasene Flanke einfach zum Gipfel. Dort ist es nahezu windstill.

15:00 Uhr: Der Abstieg, zurück zum Glattjöchl, ist deutlich entspannter als erwartet. 

15:40 Uhr: Wir steigen auf die Ski und fahren entlang unserer Aufstiegsspur ab. Die Qualität des meist windgepressten Schnees ist wechselhaft. Mal mäßig, mal ganz gut, jedenfalls solange man keinen der versteckten Lawinenboller erwischt.

15:50 Uhr: Erwartungsgemäß lässt sich das Schneeband in der Abfahrt deutlich entspannter passieren.

16:10 Uhr: Wie so oft, wird der Schnee nach unten hin immer besser. Zumindest dort wo keine Sonne hin kommt, ist er von der Kälte schön locker aufbauend umgewandelt.

16:30 Uhr: Ankunft an der Bushaltestelle Schalzbach Vorsäß.

 

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Eine Haltestelle der Bregenzerwald Landbus Linie 40a ist genau am Startpunkt. Es gibt täglich eine stündliche Verbindung z.B. ab Dornbirn.

Anfahrt

Auf der L200 nach Schoppernau

Parken

2 km nach Schoppernau, nach einem Tunnel, ist rechts ein altes E-Werk-Gebäude. Dort gibt es nur sehr wenige Parkplätze, die man sich zudem noch mit der beliebten Tour auf den Toblermannskopf teilen muss.

Koordinaten

DD
47.295859, 10.042376
GMS
47°17'45.1"N 10°02'32.6"E
UTM
32T 578808 5238569
w3w 
///leiter.kisten.untätig
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Panico Skitourenführer - Bregenzerwald   SKU 978-3-95611-151-8  

Kartenempfehlungen des Autors

KOMPASS Wanderkarte 2 Bregenzerwald, Westallgäu 1:50 000

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Ausrüstung

Für die Querung des stark geneigten Schneebands, oberhalb des Felsriegels zwischen Unterer und Oberer Gautalpe, werden dringend Harscheisen empfohlen. Zur entspannten Gipfelbesteigung ist es empfehlenswert Steigeisen dabei zu haben. 

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
15,1 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.500 hm
Abstieg
1.500 hm
Höchster Punkt
2.395 hm
Tiefster Punkt
904 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Hin und zurück Skihochtour aussichtsreich Forstwege Gipfel-Tour freies Gelände Wald
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

Lawinenlage

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