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Hochkalter-Überschreitung

Mehrtagestour · Berchtesgadener Alpen
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DAV Sektion Berchtesgaden Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blaueishütte im Blaueiskar
    / Blaueishütte im Blaueiskar
    Foto: Hang Raphael jun, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Blaueishütte
    Foto: Hang Raphael jun, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Im Blaueiskar
    Foto: Wolfgang Ehn, CC BY-ND, Deutscher Alpenverein
  • / Aufstieg im Blaueiskar
    Foto: Wolfgang Ehn, CC BY-ND, Deutscher Alpenverein
  • / Auf dem Grat zum Hochkalter
    Foto: Martin Hofreiter, DAV Sektion Berchtesgaden
  • / Hochkaltergipfel 2607m
    Foto: Karl Linecker, ÖAV Sektion Linz
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km Kleinkalter 2513m Parkplatz Seeklause Hochkalter 2607m Blaueishütte Lahnwald Dienst-Hütte Schärtenalm Hintersee

Abwechslungsreiche Überschreitung im Schatten des Watzmanns

Die Überschreitung des Hochkalter, 2606 m, zählt zu den großzügigsten Touren in den Berchtesgadener Alpen.

 

schwer
18,4 km
10:00 h
1825 hm
1825 hm

Oft im Schatten der bekannteren Watzmann-Überschreitung, steht sie dieser jedoch in nichts nach. Im Gegenteil, es handelt es sich um einen nicht zu unterschätzenden alpinen Anstieg. Die Route führt durch ausgesetztes, hochalpines Gelände und es müssen Kletterstellen bis zum II. Schwierigkeitsgrad ohne Sicherung bewältigt werden. Durch die Länge der Tour bietet sich eine Übernachtung in der Blaueishütte an.

 Tag 1: 875 Hm, 2.30 Std.

 Tag 2: 950Hm / 1825 Hm, 7.30 Std.

 

outdooractive.com User
Autor
Bernhard Kühnhauser
Aktualisierung: 07.09.2018

Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hochkalter, 2607 m
Tiefster Punkt
Hintersee, 785 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Schärtenalm
Blaueishütte
Gasthof Auzinger

Sicherheitshinweise

Oberhalb der Blaueishütte anspruchsvoller alpiner Steig mit Kletterstellen bis II – keine Versicherungen; ansonsten blaue und rote Wege

Weitere Infos und Links

www.blaueishuette.de 

Start

Ramsau bei Berchtesgaden, Ortsteil Hintersee, Wanderparkplatz Seeklause, 795 m (797 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.604404, 12.858539
UTM
33T 339042 5274554

Ziel

Ramsau bei Berchtesgaden, Ortsteil Hintersee, Wanderparkplatz Seeklause, 795 m

Wegbeschreibung

Tag 1: Die Tour beginnt auf dem AV-Weg 482 vom Hintersee zur Blaueishütte , 1651 Meter. Hier bietet sich eine Übernachtung an.

 

Tag 2: Am nächsten Morgen steigt man durch das mit Felsblöcken übersäte Blaueiskar zu den Mauerresten der alten Blaueishütte auf. Dahinter zweigt ein Steig rechts ab und führt über die markante, steile Schuttrinne rechts des Rotpalfens bis unter eine plattige Abschlusswand. Nun geht es rechtshaltend in Latschengassen über steile, aber griffige Platten (I–II) zum Schönen Fleck, 2015 Meter. Von der breiten Grasschulter geht man auf der Westseite des Grats über Schrofen südwärts und quert unter eine felsige Rinne. Durch diese steigt man über Felsblöcke auf einen Felsabsatz auf (I-II). Wieder rechts haltend gelangt man unter eine 15 Meter hohe Felswand. An guten Griffen (II) wird diese schwierigste Stelle des Anstiegs gemeistert. Danach wird das Gelände ein wenig leichter und führt auf dem breiten Kamm zum Gipfelaufbau des Rotpalfens hinauf. Dieser wird entweder überschritten oder rechts umgangen. Dem Grat folgend erreichen die Bergsteiger nun den Kleinkalter, 2513 Meter. Von dort steigt man in die Kleinkalterscharte ab und geht dahinter über die letzten Grataufschwünge hinweg. Eine kleine Scharte erfordert noch einmal eine kurze Klettereinlage (II), bevor der Gipfel des Hochkalters, 2607 Meter, erreicht wird.

 

Über Felsstufen und eine steile, gestufte Geröllrinne steigt man nun rund 100 Höhenmeter in südwestliche Richtung bis zu einem Köpfl ab. Hier quert man auf einem leicht abfallenden Band nach links und kommt über eine Geländestufe zur Ofentalscharte. Von der Scharte geht es auf der Westseite über eine Rinne weiter hinunter. Nun klettert man in Kehren über Felsstufen und zuletzt auf einem schmalen Felsband nach rechts ins oberste, häufig bis weit in den Sommer schneegefüllte Ofental, 2300 Meter, hinab. Auf deutlichen Pfadspuren geht es am rechten Hang entlang über das Geröll, zuletzt steigt man über eine Geländeschwelle hinweg bis zur Vegetationsgrenze ab. Nun folgt man dem deutlich erkennbaren Steig, der bald in einen Forstweg übergeht, in weiten Kehren durch die bewaldete Westflanke des Ofentals hinab ins Klausbachtal. Im Talgrund hält man sich rechts und erreicht in etwa 30 Minuten die Bushaltestelle Klausbachhaus südlich des Hintersees. Der Ausgangspunkt wird entlang des Hintersees in 15-20 Minuten erreicht.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Zug nach Berchtesgaden, weiter mit Bus 846 zur Haltestelle Holzlagerplatz oder Seeklause

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen alpin, Autor Bernhard Kühnhauser ISBN 978-3-7633-1127-9

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Alpenvereinskarte BY 20 Nationalpark Berchtesgaden

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
18,4 km
Dauer
10:00h
Aufstieg
1825 hm
Abstieg
1825 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour

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