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Hochkalter-Überschreitung von der Blaueishütte

· 2 Bewertungen · Bergtour · Berchtesgadener Alpen
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  • Blaueishütte mit umrahmende Berge
    / Blaueishütte mit umrahmende Berge
    Foto: Raphael Hang jun., AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Blaueishütte im Frühjahr
    Foto: Raphael Hang jun., AV-alpenvereinaktiv.com
  • / Hochkalter mit Blaueis
    Foto: Stefan Stadler, DAV Sektion Teisendorf
  • / Dolomitenartige Berge
    Foto: Outdooractive Redaktion
  • / Almerlebnisbus am Klausbachhaus
    Foto: BGLT, Berchtesgadener Land
m 3000 2500 2000 1500 1000 500 10 8 6 4 2 km Hochkalter (2607m) Blaueishütte Bushaltestelle Hirschbichl
Schwieriger alpiner Anstieg, der zusammen mit der Überschreitung des Watzmanns und des Göllmassivs zu den großzügigsten Anstiegen in den Berchtesgadener Alpen zählt. Der Hochkalter stellt höhere "bergsteigerische" Anforderungen als der Watzmannm da er keine Versicherungen aufweist und einige Kletterstellen bis zum II. Schwierigkeitsgrad bewältigt werden müssen.  Der Abstieg durch das Ofental führt durch ein landschaftlich beindruckkendes einsames Hochtal.
schwer
11,2 km
8:00 h
1.000 hm
1.900 hm
Von der Blaueishütte zunächst ein Stück durch das Trogtal des Blaueisgletschers zu den Ruinen der alten Blaueishütte aufsteigen. Hier rechts über einen steilen Schutthang und zuletzt über plattigen Fels zur Scharte des Schönen Flecks. Ab hier weitgehend dem Gratverlauf folgend über die Gipfel des Rotpalfens und Kleinkalters zum Hochkalter. Auf der gegenüberliegenden Seite durch z.T. brüchige Rinnen in das obere Ofental hinab. Durch das Hochtal, ab der Waldgrenze auf gut ausgebauten Weg hinab nach Hintersee.
Profilbild von Bernhard Kühnhauser
Autor
Bernhard Kühnhauser 
Aktualisierung: 23.08.2016
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hochkalter, 2.651 m
Tiefster Punkt
Hintersee, 796 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Einkehrmöglichkeit

Blaueishütte

Sicherheitshinweise

Die Großteil der Route führt durch ausgesetztes hochalpines Gelände meist oberhalb von 2.000 m und sollte deshalb nur bei sicheren Witterungsverhältnissen begangen werden.

Weitere Infos und Links

www.blaueishuette.de

Start

Blaueishütte (1.654 m)
Koordinaten:
DG
47.586364, 12.870390
GMS
47°35'10.9"N 12°52'13.4"E
UTM
33T 339878 5272525
w3w 
///badesee.poesie.fehlen

Ziel

Ramsau/Hintersee

Wegbeschreibung

Von der Blaueishütte, 1651 m, durch das Blaueiskar zu den Mauerresten der alten Blaueishütte, 1751 m, aufsteigen und dahinter in der Senke des Eisbodens hinab. Hier auf bez. Steig nach rechts, 1760 m, und Steigspuren folgend über die markante steile Schuttrinne rechts des Rotpalfens bis unter die plattige Abschlusswand aufsteigen. Über steile, aber gutgriffige Platten (I–II) in die breite Grasscharte am Grat, dem sog. Schönen Fleck, 2015 m, hinauf. Vom Schönen Fleck südwärts (links) über Schrofen unter eine felsige Rinne queren. Durch Felsblöcke hindurch aufsteigen und in der felsigen Rinne auf einen Felsabsatz aufsteigen. Rechts haltend zu einer 15 m hohen Felswand (II, schwierigste Stelle des Anstiegs), die sich an guten Griffen relativ einfach überwinden lässt. Danach wird das Gelände ein wenig leichter und führt auf dem breiten Kamm zum Gipfelaufbau des Rotpalfens hinauf. Der Rotpalfen (Wasserwandkopf), 2367 m, kann entweder lohnend überschritten oder auch rechts (westl.) umgangen werden. Hinter dem Rotpalfen in der Regel dem gut gangbarem Grat oder rechts (westl.) davon zum Kleinkalter, 2513 m, folgen. Vom Kleinkalter etwas absteigend in die Kleinkalterscharte hinab und dahinter abwechselnd am Grat und rechts davon über die letzten Grataufschwünge hinweg. Kurz vor dem Gipfel erfordert eine kleine Scharte noch einmal eine kurze Klettereinlage (II), bevor der Gipfel des Hochkalters, 2607 m, erreicht wird.

Vom Gipfel, 2607 m, über Felsstufen und eine steile, gestufte Geröllrinne ca. 100 Hm in südwestl. Richtung bis zu einem Köpfl absteigen. Hier auf einem leicht abfallenden Band nach links hinüberqueren und über eine Geländestufe zur Ofentalscharte hinab. Von der mit einer mächtigen Plattenwand zum Wimbachtal abbrechenden Scharte auf der Westseite über eine Rinne weitere 100 Hm bergab. Nach einer erneuten Linksquerung in Kehren über Felsstufen, zuletzt auf einem schmalen Felsband nach rechts ins Schuttkar des obersten, häufig schneegefüllten Ofentals, 2300 m, abklettern. Auf deutlichen Pfadspuren am rechten Hang entlang über die Geröllhalde durch das enge Ofental absteigen und über eine Geländeschwelle zum Ausgang des Ofentals an der Vegetationsgrenze, 1750 m. Am westl. Rand des Ofentals auf nun deutlich besser erkennbarem Steig, der bald in einen Forstweg übergeht. Der wiederum führt in weiten Kehren durch die bewaldete W-Flanke des Ofentals hinab ins Klausbachtal, das bei der Lahnwald-Holzstube, 825 m, erreicht wird. Rechts haltend auf dem im Talgrund flach verlaufenden Wanderweg in etwa 30 Min. zum Parkplatz am Klaus-bachhaus, 795 m (Bushaltestelle) südl. des Hintersees hinaus.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Fernverbindung der Bahn nach Berchtesgaden. Direkt am Bahnhof befindet sich der Busbahnhof. Von hier im Stundentakt mit der Linie 846 (Ramsau-Hintersee) zur Haltestelle "Holzlagerplatz Blaueis Abzweigung".

Anfahrt

Anstieg von Hintersee zur Blaueishütte (AV Weg 482) in 2 1/2 - 3 Std.

Parken

Entweder am Parkplatz Holzlagerplatz Abzw. Blaueis ca. 500 m vor dem Hintersee oder am gebührenpflichtigen Seeklause-Parkplatz am Beginn des Hintersees

Koordinaten

DG
47.586364, 12.870390
GMS
47°35'10.9"N 12°52'13.4"E
UTM
33T 339878 5272525
w3w 
///badesee.poesie.fehlen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Alpenvereinsführer Berchtesgadener Alpen alpin, B. Kühnhauser, Bergverlag Rother

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Alpenvereinskarte BY 21 - Nationalpark Berchtesgaden, Watzmann

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Bewertungen

5,0
(2)
Tim Up
12.09.2018 · Community
Der Hammer, muss man einfach mal gemacht haben. Es gibt allerdings einige Stellen, bei denen man nicht zu viel nach unten gucken sollte ;-)
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Foto: Tim Up, Community
Ungesicherter Kletterausflug abseits der Pfade.
Foto: Tim Up, Community
Andreas Schmitt 
28.07.2018 · Community
Eine der großartigsten Touren im deutschen Alpenraum. Weniger die “technischen Aspekte“ (Kletterstellen I-II-) als vielmehr die dauerhafte Ausgesetztheit vom Schönen Fleck bis zum Gipfel als auch der schweißtreibende Abstieg durchs Ofental fordern den ganzen erfahrenen Bergwanderer. Grandios!
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Markus Maldinger
29.10.2017 · Community
Schöne "eisenfreie" Tour in der grandiosen Bergwelt der Berchtesgadener Alpen. Nur markiert nicht versichert! (Zum Glück) Schlüsselstelle ein II er im guten griffigen Fels.
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Hochkalterüberschreitung 2017
Video: Markus Maldinger

Fotos von anderen

Ungesicherter Kletterausflug abseits der Pfade.
Hochkalterüberschreitung 2017

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,2 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
1.000 hm
Abstieg
1.900 hm
aussichtsreich geologische Highlights Gipfel-Tour ausgesetzt Kletterstellen Grat

Statistik

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