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Hochgang - Platte

Bergtour · Wiener Alpen
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ÖAV Alpenverein Edelweiss Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Karte  (rot=Aufstieg, blau=Abstieg)
    Karte (rot=Aufstieg, blau=Abstieg)
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
m 1200 1000 800 600 400 5 4 3 2 1 km
Lohnende Bergtour mit leichten Kletterstellen auf einen wenig besuchten Gipfel des Höllentales.
schwer
Strecke 5,5 km
4:30 h
770 hm
770 hm
1.217 hm
526 hm

Die felsige Südseite des bewaldeten Hochgangs wird von einer breiten Rampe durchzogen, die von rechts nach links aufwärts zieht und schon von weitem sichtbar ist.  Der Anstieg über diese Rampe wird "Platte" genannt.  Er ist viel schöner, als es den Anschein hat, denn die Rampe ist wohl mit Gras und feinem Geröll durchsetzt, aber die Felssubstanz ist recht fest und rau, die losen Steine stören kaum.  Es finden sich sogar ein paar schöne Reibungsplatten, die der Route den Namen geben.  Die Route ist steil, bietet schöne Kletterstellen bis zum oberen ersten Grad und folgt einer logischen Linie.  Schöne direkte Varianten im 2. Schwierigkeitsgrad sind möglich.

Profilbild von Josef Melchart
Autor
Josef Melchart
Aktualisierung: 12.10.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Hochgang, 1.217 m
Tiefster Punkt
Kaiserbrunn, 526 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Weitere Infos und Links

Infostand:  28.11.2020

Start

Koordinaten:
DD
47.734269, 15.791886
GMS
47°44'03.4"N 15°47'30.8"E
UTM
33T 559373 5287069
w3w 

Wegbeschreibung

Aufstieg
Von Kaiserbrunn auf der Forststraße 400m nach Osten und bei der ersten Abzweigung links auf einen Karrenweg (Zaun mit Tor). Nach weiteren 400m durchschreitet man noch einen Zaun. Entweder sofort nach dem Zaun links hinauf auf einen Waldkamm, oder kurz weiter zum nächsten Waldkamm zwischen zwei Geröllfeldern. Beide Waldkämme sind steil und felsdurchsetzt, aber gut gangbar. – Am Waldkamm hinauf (Steilstufen sind gut zu umgehen), bis man an die steilen Felsen unterhalb der Rampe stößt.
Am Fuß der Felswand nach rechts in die steile Rinne queren, die die einzige Schwachstelle darstellt. – Schöne Variante: 30m oberhalb des Wandfußes über ein schmales Band nach rechts hinüber zur Rinne queren (1, abschüssiges Gelände). – In der Rinne oder links davon hinauf auf die breite Rampe, die links aufwärts zieht (max. 1+).
Auf der Rampe entweder am linken Rand oder am rechten Rand unter der Steilwand hochsteigen. Die Rampe verschmälert sich bis auf 1 Meter, das ist die eindrucksvollste Stelle mit schönen Reibungsplatten (Schlüsselstelle, 1+).
Eine Steilstufe wird über links im grasigen Zickzack (1) oder rechts über steilen Fels überwunden (2).  Bei der nächsten Steilstufe ist rechts eine kleine Schlucht unter der überhängenden gelben Wand. Hier ganz rechts in der Schlucht hinauf und über gut griffigen gelben Fels links heraus (1, schönste Kletterstelle). Anschließend entweder links hinüber (1) oder direkt am rechten Rand hinauf (2+, fester Fels, Sanduhrschlinge). – Diese Steilstufe ist auch links zwischen Nadelbäumen umgehbar, aber nicht so schön. – Man gelangt auf eine Schulter mit einer eindrucksvollen dicken Föhre.
Am letzten Felsaufbau entweder auf einer ausgesetzten Leiste nach rechts queren (1+, Sanduhrschlinge) und 20m über steiles Gras hinauf,  oder den Felsaufbau links unschwierig umgehen, wobei man kurz durch dichtes Gehölz muss.  Nach 50m erreicht man den flachen Gipfel des Hochgangs.

Abstieg
a)  Über den interessanten Brettschachersteig (mit 70 Höhenmeter Gegenanstieg):
Vom Hochgang-Gipfel weglos über den bewaldeten Ostkamm, rechts des dichten Jungwaldes hinab, zuletzt zwei Steilabbrüche links umgehen, in die Senke des Wasserofens. Nach einem kurzen Gegenanstieg Richtung Osten stößt man auf den quer verlaufenden, schwach ausgeprägten Brettschachersteig (genau schauen!). Auf diesem nach rechts zu einem felsigen Eck ansteigen, hier schöner Rastplatz. Weit nach Südosten hinüberqueren und kurz bergauf zu einem schönen Aussichtspunkt (1010m) mit Blick in den Wasserofen.
Dann nicht eben nach Osten , sondern rechts nach Süden bergab, im Zickzack zum Krummbachgraben hinunter und auf der Forststraße zurück nach Kaiserbrunn.

Achtung:  Der Brettschachersteig ist stellenweise schwer erkenntlich – auf die Steinmännchen und die kleinen roten Markierungspunkte achten. Karte und Kompass sind hilfreich.

b)  Durch den Stadelwandgraben
Vom Gipfel weglos nach Nordosten in einen Sattel und weiter nach Norden in den Stadelwandsattel, wo man auf den unmarkierten Steig trifft. Auf diesem nach links in den Stadelwandgraben und hinunter zur Höllentalstraße. Auf der Asphaltstraße 1,8 km flussabwärts nach Kaiserbrunn.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Gloggnitz ins Höllental bis nach Kaiserbrunn. Dort auf dem Schotterparkplatz für Wanderer parken.

Koordinaten

DD
47.734269, 15.791886
GMS
47°44'03.4"N 15°47'30.8"E
UTM
33T 559373 5287069
w3w 
///flair.ausfolgen.kaputt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Helm, feste Bergschuhe,  besonders wegen des Abstiegs.
Für den Abstieg außerdem Karte, Kompass und eventuell ein Smartphone mit GPS. 


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
5,5 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
770 hm
Abstieg
770 hm
Höchster Punkt
1.217 hm
Tiefster Punkt
526 hm
Gipfel-Tour Wand Kletterstellen ausgesetzt

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