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Hochgang - Hirschlosn

Alpinklettern · Wiener Alpen
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ÖAV Alpenverein Edelweiss Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Topo und Beschreibung.
    / Topo und Beschreibung.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Der Niedersitz beim Zustieg.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Hochgang Westwand. Einstieg zur "Hirschlosn" bei der plattigen Rinne.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Das Schuttfeld im Zustieg.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Einstiegsrinne
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / Einstiegsrinne
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 2. Seillänge über herrliche Platten zum Doppelbaum.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 4. Seillänge
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 4. Seillänge zum großen Nadelbaum.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 6. Seillänge über kompakte Platte mit Grifflöchern (4-).
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 6. Seillänge, Stand bei Sanduhr unter nasenförmigem Überhang.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
  • / 7. und letzte Seillänge.
    Foto: Josef Melchart, ÖAV Alpenverein Edelweiss
m 1000 900 800 700 600 500 400 1,8 1,6 1,4 1,2 1,0 0,8 0,6 0,4 0,2 km
Nette Kletterroute für Alpinisten in einem einsamen Winkel des Höllentales.
mittel
Strecke 1,9 km
3:00 h
430 hm
430 hm
1.000 hm
534 hm

Sehr schöne, kompakte und raue Platten, dazwischen auch etwas brüchige Passagen und Gehgelände, teilweise mit gesuchter Linienführung.  Stände an Sanduhren und Bäumen.  Die letzte Seillänge ist am anspruchsvollsten.  Für den Abstieg ist etwas alpine Erfahrung von Vorteil.

Schwierigkeit:  4- (eine Passage), meist 2-3. Direkte Ausstiegsvariante 4.
Felsqualität:    2 von 4.
Absicherung:  Alpin.  Sanduhrschlingen, Bäume und zwei Normalhaken.

Informationsstand:  05.09.2020

Profilbild von Josef Melchart
Autor
Josef Melchart
Aktualisierung: 15.09.2021
Schwierigkeit
IV-mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
1.000 m
Tiefster Punkt
534 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW
Zustieg
270 m, 0:40 h
Wandhöhe
140 m
Kletterlänge
300 m, 1:30 h
Abstieg
430 m, 0:50 h
Zwischensicherung
mobile Sicherungsmittel
Seillänge
1 x 50 m
Anzahl Expressschlingen
5
Erstbegehung
Thomas Behm, 2012.

Start

Koordinaten:
DD
GMS
UTM
w3w 

Wegbeschreibung

Zustieg:  270 Hm, 0:40 Std.
Direkt bei der Hochstegbrücke beginnt ein guter Jagdsteig Richtung Hochgang. Auf diesem 15 min zu einem hölzernen Niedersitz am Rand eines Geröllkares. (Zum Hochgang-Südwestgrat quert man von hier scharf nach rechts). Vom Niedersitz ist die Westwand bereits gut sichtbar: Unsere Route zieht vom linken oberen Ende des Schuttfeldes in einer plattigen Rinne hinauf. – Am linken Rand des Geröllfeldes weitersteigen bis ans obere Ende, wo die plattige Rinne beginnt (links eines Turmes). Einstiegshöhe 800m, kein Stand.

Route:   140 Hm, 300 m, 1:30 Std.
1. SL:  In der plattigen Felsrinne 40m hinauf und 10m schräg rechts zu einer Sanduhrschlinge am Fuß einer Plattenwand (50m, 1 bis 2+).
2. SL:  Über die herrlichen Platten zu einem Doppelbaum (30m, 3).
3. SL:  Von dort 10m nach rechts über zwei kleine Kanten queren und entlang der zweiten kleinen Kante linkshaltend hinauf (mehrere Möglichkeiten, teilweise brüchig) zu einem bewaldeten Absatz am Fuß eines grasigen Geröllfeldes, Stand an Baum (50m, 3-).
Gehgelände:  Über das Geröllfeld nach links queren zu einer kurzen Platte (30m).
4. SL:  Über diese Platte zu einem großen Nadelbaum (30m, 1 bis 2).
5. SL:  Schräg rechts zu einer kurzen Plattenstufe und über diese zu einem alleinstehenden Laubbaum (30m, 2+).
6. SL:  6m unlogisch nach rechts queren zu einer kompakten Platte mit Grifflöchern. Im Zickzack über diese sehr schöne Platte hinauf (4-, drei Sanduhren, sieht schwieriger aus) und schrofig schräg rechts hinauf zu Stand an einer Sanduhr unter einer nasenförmigen Platte (42m, 4- und 3-). 
7. SL:  Jetzt kommt die letzte, anspruchsvollste Seillänge:  5m schräg links und gleich beim ersten Baum hinauf (Normalhaken, 3+). Nach weiteren 5m bei der ersten Möglichkeit (Normalhaken) nach links queren (3+, heikel, nadelbedeckter Fels, nicht ganz fest), dann rechts haltend aussteigen (3-), oder direkt mit Hilfe zweier Bäume über steile grifflose Plattenbäuche (4, lohnend) zum Ausstieg (40m).

Abstieg:  430 Hm, 0:50 Std.
Von Ausstieg noch 100m hinauf (30 Hm) und dann nach links an eine Geländekante. Dahinter im steilen Waldgelände (teilweise Steigspuren) so weit absteigen, bis man nach links ins Geröllkar des Zustiegsweges zurückqueren kann. Achtung, nicht zu früh nach links queren, Abbrüche! 
Man erreicht den Zustiegsweg in der Nähe des Niedersitzes.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Gloggnitz ins Höllental nach Kaiserbrunn und noch 1,3 km weiter zur Hochstegbrücke (535m). Kurz danach Parkmöglichkeit am Straßenrand.

Koordinaten

DD
GMS
UTM
w3w 
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Alpine Kletterausrüstung mit 50m Einfachseil, 5 Expressschlingen, kurze und lange Bandschlingen für Bäume, Friends, Helm. Für die letzte Seillänge ist ein Friend mittlerer Größe günstig.

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Schwierigkeit
IV-mittel
Strecke
1,9 km
Dauer
3:00 h
Aufstieg
430 hm
Abstieg
430 hm
Höchster Punkt
1.000 hm
Tiefster Punkt
534 hm
Wand Abstieg zu Fuß

Statistik

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Karten und Wege
Strecke  km
Dauer : h
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Abstieg  Hm
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