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Wanderung

Hochfelln (1.671m). Rundwanderung auf der ruhigeren Ostseite

(3) Wanderung • Chiemgau
  • Auf den letzten Metern zum Hochfelln: Blick zurück zum Grat vom Strohnschneid. Rechts unten das Tal, durch das der normale Aufstiegsweg über die Fellnalm heraufzieht.
    / Auf den letzten Metern zum Hochfelln: Blick zurück zum Grat vom Strohnschneid. Rechts unten das Tal, durch das der normale Aufstiegsweg über die Fellnalm heraufzieht.
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • Pfad, der in Richtung Strohnschneid leitet
    / Pfad, der in Richtung Strohnschneid leitet
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • Ausblick vom Strohnschneid nach Osten
    / Ausblick vom Strohnschneid nach Osten
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • Blick vom Übergang Strohnschneid/Hochfelln zum Hochfelln
    / Blick vom Übergang Strohnschneid/Hochfelln zum Hochfelln
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • 1. Abstiegsmöglichkeit zur Thoraualm noch vor dem Thoraukopf.
    / 1. Abstiegsmöglichkeit zur Thoraualm noch vor dem Thoraukopf.
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • Markierungszeichen des SalzAlpenSteigs
    / Markierungszeichen des SalzAlpenSteigs
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • 2. Abstiegsmöglichkeit zur Thoraualm. Unser Weg
    / 2. Abstiegsmöglichkeit zur Thoraualm. Unser Weg
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
  • Hier führt der Weg direkt am Thoraubach entlang
    / Hier führt der Weg direkt am Thoraubach entlang
    Foto: Helge Tielbörger , DAV Sektion München
Karte / Hochfelln (1.671m). Rundwanderung auf der ruhigeren Ostseite
900 1200 1500 1800 2100 m km 2 4 6 8 10 12 14 Strohnschneid (1.462m) AST478 Hochfelln-Haus Kapelle am Hochfelln GP324 GP325 Ausblick zum Hochgern GP326 Torau Alm KAT407
Wetter

Aussichtsreiche, mittelschwere, zeitweise nicht markierte Runde auf der weniger begangenen Ostseite des Berges.

mittel
14,3 km
5:30 Std
1000 m
1000 m
alle Details

Der Hochfelln ist ein Aussichtsberg wie er im Buche steht. Watzmann, Dachstein, Venediger, Kaiser sind nur ein paar Namen für den Blick in die Berge. In die andere Richtung sind es der Chiemsee, Traunstein und manchmal der Bayerische Wald. Und direkt am Gipfel steht das ganzjährig bewirtschaftete Hochfellnhaus.

Die Mehrzahl der Wanderer erreicht den Gipfel von Süden. Entweder von Bergen mit der Seilbahn oder im Bereich der Seilbahn auf einfachen Forst- und Wanderwegen. Ruhiger geht es auf der Ostseite zu. Der Anstieg über den Strohnschneid ist sehr einsam, unmarkiert und gar nicht so leicht. Der Steig ist aber gut zu finden. Für Hunde ist der Steig etwas mühsam (hohe Stufen, Wurzelwerk). 

Die Runde folgt zeitweise dem SalzAlpenSteig, der in mehreren Etappen Prien am Chiemsee mit Obertraun am Hallstädter See verbindet.

Mit guter Kondition lässt sich die Runde noch erweitern von der Abzweigung nach dem Thoraukopf über Nesselauer (ab hier auch wieder Übergang ins Tal des Thoraubaches) und hinab bis Brand (+ca. 1h).

Autorentipp

In der Saison besucht man nach der Tour die Windbeutelbäuerin in Ruhpolding. Ein historisches Bauerncafé.

outdooractive.com User
Autor
Helge Tielbörger
Aktualisierung: 10.09.2017

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
1671 m
704 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Rundtour Rundtour
Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
mit Bahn und Bus erreichbar
aussichtsreich
Gipfel-Tour

Einkehrmöglichkeit


Sicherheitshinweise

Alle Angaben ohne Gewähr. Das Begehen und Befahren der hier beschriebenen Touren erfolgt auf eigenes Risiko und setzt entsprechende Kenntnisse und Erfahrungen voraus.


Ausrüstung

Bergwanderausrüstung.

Start

Wanderparkplatz Vorderbrand (704 m)
Koordinaten:
Geogr. 47.742698 N 12.613277 E
UTM 33T 321082 5290461

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz folgt man der Beschilderung in Richtung Hochfelln zunächst ein paar hundert Meter entlang einer Straße. Bevor diese den Thoraubach überquert biegen wir entsprechend der Wegweisung links ab. Auf einer Forststraße geht es parallel zum Thoraubach steigl bergan. An einem großen Holzplatz zur Linken sehen wir an einem Baum zwei hölzerne Wegweiser (Fellhorn, Thorau). Diese weisen auf einen Pfad, der zwischen Forststraße und Bach verläuft. Dort kommen wir am Ende der Tour herunter.

Wir gehen ca. 100m weiter auf der Forststraße und biegen scharf nach rechts ab auf eine neue Forststraße. Nach einer Spitzkehre und weiteren knapp 10 min biegen wir rechts ab in einen alten Forstweg, der wenig später auf einen breiten Sattel trifft (Die Abzweigung ist in der Karte 1:25:000 gut zu erkennen). Hier nach links dem etwas zugewachsenen Forstweg weiter folgen. Wir befinden uns nun auf dem besagten SalzAlpenSteig. Das merken wir wenig später, weil ein Schild nach links zeigt, um dem Forstweg weiter in Richtung Fellhorn/Farnbödenalm Alm anzuzeigen.

Kurz vor dem Schild zweigen wir rechts ab auf einen Pfad, der stets genau am Rücken entlang, teilweise recht steil durch dichten Wald nach oben führt. Vor einem Felsaufschwung halten wir uns links (Steinmann) und queren unterhalb der Felsen. Auf der Rückseite des Felsaufschwunges wird der Weg langsam schmal, die Aussicht nimmt zu. Bis fast zum Gipfel kommen wir regelmäßig an sehr vielen Ameisenhaufen vorbei.

Am Strohnschneid steht ein kleines Gipfelkreuz. Ab hier wird der Weg richtig schmal und geht teilweise direkt auf dem Grat, teilweise etwas unterhalb mit ein paar kurzen Gegenanstiegen in Richtung Hochfelln. Das Ziel wird bald sichtbar. Stellenweise legen wir Hand an Felsen und Wuzeln, um weiter zu kommen. So richtig schwierig wird es aber nie.

In einer Scharte treffen wir auf den Hauptweg, der von der Mittelstation der Seilbahn auf den Gipfel führt. Mit der Einsamkeit ist es nun vorbei. Nach einigen Kehren erreichen wir das Hochfellnhaus.

Nach einer Brotzeit steigen wir zur Gipfelkapelle und dann hinab auf der Hochfellnrunde (Schild). Nach ein paar Minuten weist ein Schild nach links auf den Salzweg, der steil, mit ähnlichem Charakter wie anfangs der Gratanstieg, nach unten bis zu einem Sattel führt. Wir wechseln in das Tal der Thoraualm. Wir folgen der Bezeichnung Thoraukopf nach rechts. Den direkten Abstieg ins Tal der Thoraualm lassen wir wenig später links liegen und folgen dem schmalen Pfad quer durch einen Hang bis unterhalb des Thoraukopfes. Den Gipfel erreichen wir nicht, sondern queren westseitig bis zu einem Sattel. Von dort zeigt das Schild links hinab zur Thoraualm.

Die Thoraualm ist eine Alm mit einigen Almgebäuden. In einem davon kann man zur Saison einkehren. Ab hier geht es nun auf einer Forststraße bequem hinab in Richtung Parkplatz. Man kann auf der Straße bleiben. Eine Variante führt vor einer Spitzkehre mit Brücke über den Toraubach rechts hinab auf einem Pfad. An einer Gabelung geht es rechts hinab zum Toraubach und weiter über eine breite Brücke. Nach der Brücke zweigt ein Pfad rechts ab und folgt dem Toraubach bis zum anfangs erwähnten Holzplatz. Ab hier weiter wie im Aufstieg bis zum Parkplatz. 

Öffentliche Verkehrsmittel:

Diese Tour ist gut mit Bahn und Bus erreichbar.

Mit der Bahn bis Ruhpolding. Von dort mit Bus (Dorflinie) bis Vorderbrand-Freizeitpark.

Anfahrt:

A8 München/Salzburg bis Ausfahrt Siegsdorf. Dort auf der B 306 und Staatsstraße 2098 in Richtung Ruhpolding. Kurz nach dem Ortseingang Ruhpolding rechts abbiegen in Richtung Brand/Freizeitpark. In Vorderbrand rechts auf den Wanderparkplatz gegenüber des Märchenwaldes.

Parken:

Wanderparkplatz gegenüber vom Märchenpark.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

z.B. Rother Wanderführer Chiemgau von Heinrich Bauregger

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 1:25.000 BY18 Chiemgauer Alpen Mitte - Hochgern, Hochfelln

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Armin Schmidt
19.09.2017
Eine sehr schöne und abwechslungsreiche Tour. Absolut sehenswert. Den Abzweiger von der Kiesstrecke habe ich zunächst verpasst und habe mich dann etwas später (ab km 2 vor der kleinen Brücke) auf einem kaum mehr erkennbaren Trampelpfad in die Wälder geschlagen, habe dann aber später wieder zur ursprünglichen Route zurück gefunden. Beim Abstieg über die Thorau-Almen habe ich das erste mal Murmeltiere gehört und gesehen. Sehr nett. Sobald sie Alarm schlagen (sehr lautes Pfeiffen), muss man dann aber auch sofort anhalten und erst einmal schauen, wo sie sind, da sie sehr scheu sind und wenn sie mal in den Bauten verschwunden sind, kommen sie so schnell nicht mehr heraus.
Bewertung
Gemacht am
09.09.2017
Strohnkopf
Strohnkopf
Foto: Armin Schmidt, Community
Strohnkopf
Strohnkopf
Foto: Armin Schmidt, Community
Blick auf Hochfelln
Blick auf Hochfelln
Foto: Armin Schmidt, Community

Manfredo C. Frei
08.09.2017
Irgendwann sollte man schon mal auf den Hochfelln, daher bietet diese Tour sich hierzu ganz gut an. Die Gehzeiten sind sehr großzügig ausgelegt, die meisten dürften das deutlich unter der Zeit schaffen, ohne gleich den Berg rauf rennen zu müssen. Beim Abstieg über die Alternative Strohnkopf sollte man sehr gut aufpassen. Der Grat ist eindeutig, aber schon kurz nach dem Kreuz verliert sich der Weg teilweise. Wir haben einen Abzweig verpasst, sind daher ein Stück weiter hinten auf der Zufahrtsstraße zur Steinbergalm herausgekommen und mussten ca. 45 Min auf der Teerstraße zurück zum Parkplatz gehen. Diese Extrawurst kann man sich getrost schenken, also Augen auf.
Bewertung
Freitag, 8. September 2017 20:34:02
Freitag, 8. September 2017 20:34:02
Foto: Manfredo C. Frei, Community

Hannes Hartmann
14.08.2017
Tolle Tour, Trittsicherheit ist wirklich von Nöten. Nicht ideal für Kinder. Aber zu Zweit sehr gut.
Bewertung
Montag, 14. August 2017, 14:17 Uhr
Montag, 14. August 2017, 14:17 Uhr
Foto: Hannes Hartmann, Community

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit mittel
Strecke 14,3 km
Dauer 5:30 Std
Aufstieg 1000 m
Abstieg 1000 m

Eigenschaften

mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

Statistik

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