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Hochtour

Hochfeilerrunde in 4 Tagen

· 1 Bewertung · Hochtour · Tux-Finkenberg
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Birgit Schwering
  • Start am Schlegeisspeicher
    / Start am Schlegeisspeicher
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • Furtschaglhaus
    / Furtschaglhaus
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Wegweiser zum Nevessattel
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Nevessattel im Glanzlicht
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Die Stange markiert den Übergang, links davon Beginn der Versicherungen
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • /
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Edelrauthhütte
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Blick auf den Gliderferner, Weg zum Hochfeilerhaus
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Hochfeilerhaus
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  • / Hochfeilerspitze in Sicht
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  • /
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Sehnsucht Berge
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  • / Das malerische Unterberg-Tal
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  • / Pfitscher Joch
    Foto: Birgit Schwering, Community
  • / Schlegeisspeicher- wieder zurück
    Foto: Birgit Schwering, Community
m 4000 3500 3000 2500 2000 1500 40 35 30 25 20 15 10 5 km

Die Hochfeilerrunde ist eine leichte Hochtour, die noch wenig begangen ist. Sie führt über den Nevessattel, der früher ein wichtiger Schmugglersteig war. Am 3. Tag wird der Hochfeiler bestiegen.

Die Angaben zu Standplätzen und Zwischensicherung sind nicht korrekt, werden von der Software automatisch gesetzt. Es handelt sich um leichte Kletterei im 2. Grad ohne Sicherungen.

mittel
43,4 km
16:41 h
3409 hm
3257 hm

Eine interessante, leichte Hochtour, die für den Nevessattel auf jeden Fall gute Orientierung erfordert. Der Weg ist ansonsten immer sehr gut markiert, extrem abwechsungsreich, im Juli 2019 noch erschwert wegen erheblichen Restschneefeldern. Steigeisen am Schlegeiskees und Gliderferner dringend empfehlenswert, morgends war der Schnee z.t. noch gefroren.

Der Hochfeiler sollte auf jeden Fall von der Hochfeilerhütte aus begangen werden, nicht direkt von der Edelrauthütte aus. Von hier aus gut begehbar aber anspruchsvoll, im oberen Gipfelbereich haben wir einen firnbedeckten schmalen Grat vorgefunden. Eine super Aussicht sogar auf den Schlegeisspeicher belohnt die Mühen vollkommen.

Schwierigkeit
II, F mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3504 m
Tiefster Punkt
1710 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Standplätze
mit Umlenkungen zum Abseilen, mit Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel
Zwischensicherung
mit Bohrhaken, vereinzelt Bohrhaken, Normalhaken, mobile Sicherungsmittel

Sicherheitshinweise

Am Schlegeisspeicher gibt kurz nach dem Restaurant Zamsereck einen Bergsturz (Stand Juli 2019) Bauarbeiten finden von 7:30 bis 17:00 Uhr statt. Man kann davor oder danach passieren, Sonntags jederzeit. Erhöhte Vorsicht ist geboten.

Für die Runde ist stabiles Wetter notwendig.

Ausrüstung

Hochtourenausrüstung je nach Schneeverhältnissen, mindestens Steigeisen und Pickel.

Start

Schlegeisspeicher im Zillertal (1784 m)
Koordinaten:
Geographisch
47.038812, 11.702236
UTM
32T 705285 5213021

Ziel

Schlegeisspeicher im Zillertal

Wegbeschreibung

Vom Schlegeisspeicher geht es entlang des Ostufers auf leichten Wegen ca. 5 km.Hinweis: Bergsturz (siehe unten). Dann erst langsam bergauf, dann steiler werdend bis zum Furtschaglhaus. Auskünft über den Nevessattel und Wetterbedingungen gibt gerne der Wirt der Hütte. Der Weg zum Nevessattel ist sehr gut markiert und anfangs leicht zu gehen. Es handelt sich um einen alten Schmugglersteig, der früher eine reine Hochtour war, dann 20 Jahre wegen Gletscherrückgang nicht gegangen werden konnte und nun als gemischte Tour z.T. versichert wird. Der Weg ist später etwas schwerer zu finden, wir haben uns gerne an Felsen emporgearbeitet, Kletterstellen bis II, dazwischen die Schneefelder mit Bergschuhen gequert. Auf ca 2800 hm Wechsel auf den Gletscher, direkt hoch. Ein sanfter Sattel ist erkennbar, dies ist aber der falsche, links davon ist ein Felsgrat, davon links ist der Übergang, mit einer Stange markiert. Bis hier haben wir recht lange gebraucht, ca 5-6 Stunden. Links davon in den Fels zu den erkennbaren Sicherungen. Dann über den Sattel am Fels, bei uns war im Juli noch ein großes Restschneefeld beim Abstieg vorhanden, das wir mit Steigeisen gehen mussten. Der Abstieg ist inzwischen gut markiert bis zum Neveser Höhenweg, von dem aus noch 2 Stunden bis zur Edelrauthütte. Auch auf diesem Weg noch viele recht große Schneefelder.

Der Weg zur Hochfeilerhütte führt über die untere Weißzintscharte mit Gletscherquerung. Der läuft steil aus, der Weg durch den angrenzenden Fels ist instabil und schwierig, der unangenehmste Teil der Tour. Von der Hütte nach einer Mahlzeit hoch zum Hochfeiler. Auskunft über Bedingungen vom Wirt einholen. Der Weg führt anfangs über einen versicherten Steig, dann gut markiert auf einem erst breiten, dann immer schmaler werdenden Grat aufwärts. Kurz vor dem Gipfel dann bei unserer Besteigung sehr schmaler Grat mit Firnauflage, nichts für Turnschuhe!!

Der Abstieg ist erst eher entspannt, dann immer abwechslungsreicher, später dann in der Vegetationszone immer schwieriger werdend weil der Hang deutlich in Bewegung ist. Viele Holzstege und Tritthilfen sind notwendig damit der Weg noch begangen werden kann in ungewöhnlichem Buchenbewuchs.

Weiter unten dann erst Richtung Stein, Brücke über den Pfitscher Bach, dann Richtung Pfitscher Joch halten. Nun noch 500 Meter im Aufstieg bis zum Joch. Die Hütte ist sehr touristisch, aber der Abstieg Richtung Zamser Grund ist ausgesprochen malerisch und lohnend, zieht sich aber noch recht lange dahin. Wer am Pfitscher Joch schon müde ist, kann ja nach einem Bett fragen.

Am Schlegeisspeicher angekommen kann man gar nicht glauben, dass man über den von da aus erkennbaren Neveser Sattel gegangen ist. Eine schöne Tour!!

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mayrhofen ist mit der Bahn erreichbar.

Ab Mayrhofen mit dem Bus über die Mautstrasse zum Schlegeisspeicher 

Anfahrt

Siehe Navi

Parken

Am Schlegeisspeicher, Parkgebühren sind mit der Mautgebühr der Strasse entrichtet
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Wanderführer "Trekking im Zillertal" von Mark Zahel

Hochfeiler: Hochtouren Ostalpen von Edwin Schmitt/ Wolfgang Pusch von Rother Selection

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte "Zillertaler Alpen West" 35/1

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Bewertungen

5,0
(1)
Wolfgang Schwering
04.08.2019 · Community
Traumhaft
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
II, F mittel
Strecke
43,4 km
Dauer
16:41h
Aufstieg
3409 hm
Abstieg
3257 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour Grat

Statistik

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