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Hochalmspitze Überschreitung über Gießener Hütte zum Hannoverhaus

Hochtour · Lieser-/Maltatal
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Karte / Hochalmspitze Überschreitung über Gießener Hütte zum Hannoverhaus
1500 2000 2500 3000 3500 4000 m km 2 4 6 8 10 12 14 16

Ein Besuch bei der Tauernkönigin (Hochalmspitze) ist für jeden Bergsteiger ein tolles Erlebnis! Es gibt verschiedene Varianten, wir sind nach der "Audienz" weiter zum Hannoverhaus, wobei es empfehlenswerter ist, zur Osnabrücker Hütte zu gehen (kürzer).
schwer
17,8 km
13:00 h
2333 hm
1404 hm

Hochalmspitze Überschreitung über Gießener Hütte zum Hannoverhaus:

Ausgangspunkt Parkplatz Gösskarspeicher. Aufstieg zur Gießenerhütte (Übernachtung empfohlen). Aufstieg über Rudolstädter Weg zu den Steinernen Mandln - Achtung: Ab ca. 2900m Steigeisen und Pickel auf Grund steiler Eis/Hartschneewand erforderlich (ca. 100hm). Gratweg zum Gipfel unproblematisch. Gipfelaufschwung sehr schmal. Abstieg über Detmoldergrat (kein lohnender Aufstieg, sehr brüchig). Klettersteig-Ausrüstung je nach Sicherheitsgefühl - es kann auch mit eigenem Gletscherseil gesichert werden. Abstieg über Winkelscharte in den Lassacher Winkel - Achtung: 3.Rinne mit Stahlseil wählen, Markierungen über Sperre der 1. und 2. Rinne (alte Markierung) beachten. Von der Bergrettungshütte (verschlossen) über Cellerhütte (Selbstversorgerhütte - Übernachtung möglich) zum Hannoverhaus. Weiter mit Ankogel-Tour. Alternativ: Ab Winkelscharte - Abstieg zur Gießener Hütte zum Ausgangspunkt.

Den Tourenbericht findest du hier.

Autorentipp

https://www.youlovemountains.com/hochtour-auf-die-hochalmspitze-rudolstaedter-weg-mit-abstieg-detmolder-grat-klettersteig/

Schwierigkeit
II, 40° schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3354 m
Tiefster Punkt
1637 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Weitere Infos und Links

Hier findest du unsere vollständige Tourenbeschreibung: https://www.youlovemountains.com/hochtour-auf-die-hochalmspitze-rudolstaedter-weg-mit-abstieg-detmolder-grat-klettersteig/

Wegbeschreibung

Von der Gießener Hütte empfiehlt es sich früh zu starten, da die umliegenden Gipfel sehr hoch und die Wege dorthin mitunter recht lang sind. Wir starten um 6 Uhr Richtung Hochalmspitze. Zuerst geht es über großes Felsblockgelände bis zu einer Senke. In der Senke liegt der Rest des Trippkees in einer steilen Flanke. Wir ziehen uns die Steigeisen an und nehmen den Pickel zur Hand. Die Flanke ist sehr steil, aber wenn man in Serpentinen geht, kommt man schnell bis zum Fixseil, welches circa in die Hälfte dieser Passage hineinragt. Dieses geht es dann circa noch 20m hinauf bis man am Rand dieses Restgletschers angelangt ist (Anm. Diese ganze Stelle ist nicht länger als 80m, aber durch die Steilheit recht anstrengend). Am Rand angelangt zieht man sich die Steigeisen am besten wieder aus, denn nun geht es weiter am Felsen. Gleich nach der Eispassage steil über ein Drahtseilversichertes Stück die Wand hinauf und dann hinter den „Steinernen Mandln“ (3125m)vorbei auf drahtseilversichertem Blockgelände und danach frei auf dem breiten Grat mit weiterem Felsblockgelände bis zum Gipfel auf 3360m. Direkt am Gipfel ist erhöhte Achtsamkeit gefragt, da dieser relativ ausgesetzt ist.

Wir steigen über den Detmolder Grat ab. Der Klettersteig ist mit C bewertet, aber er ist grundsätzlich nicht schwer. Es empfehlen sich Handschuhe für den Griff ins Seil und man muss sehr aufpassen, da viele Platten locker sind und abrutschen können. Die Wegfindung am Ende des Grates ist etwas schwierig – daher genau schauen! Hier steigt man weiter ab in die Winkelscharte und weiter zur Gießener Hütte.

Wir wollen aber weiter zum Hannoverhaus und gehen daher bei der Winkelscharte nicht Richtung Hütte, sondern Richtung Bergrettungshütte bzw. Celler Hütte. Der Weg führt zuerst recht steil über eine drahtseilversicherte Schlucht (teilweise ausgesetzt, aber einfach zu begehen) nach unten in ein Schuttfeld, welches wir queren und bei der Bergrettungshütte (verschlossen) ankommen. Weiter geht es einen recht ebenen, schönen Weg weiter Richtung Celler Hütte. Dort angekommen sind wir schon sehr lange unterwegs (insgesamt circa 10 Stunden) und bis zum Hannoverhaus sind es noch weitere 3-4 Stunden. Da der Weg so lange ist, ist es durchaus empfehlenswert in der Celler Hütte zu bleiben, sofern man genug Essen und eventuell zur Sicherheit auch Wasser mit hat (obwohl bei uns ein nahegelegener Brunnen für das Auffüllen der Wasservorräte vorhanden war). Weiter geht es dann zwar unschwierig aber dennoch noch sehr weit über einen kleinen Hügel, dann wieder hinab und immer weiter der Gebirgsflanke. In der letzten Etappe gibt es noch drahtseilversicherte Wegpassagen, die aber dennoch als unschwierig zu betrachten sind.

Nach 13 Stunden kommen wir schlussendlich beim Hannoverhaus an. Aufgrund der Länge der Tour empfiehlt es sich in der Celler Hütte (NICHT bewirtschaftet!), bei der Osnabrücker Hütte, oder gleich wieder bei der Gießener Hütte zu übernachten.

Den Tourenbericht findest du hier.

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Schwierigkeit
II, 40° schwer
Strecke
17,8 km
Dauer
13:00 h
Aufstieg
2333 hm
Abstieg
1404 hm
Gipfel-Tour Grat Überschreitung

Statistik

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Höchster Punkt
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