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Skitour empfohlene Tour

Hochalmspitze - Gussenbauerrinne "les couloirs de luxe"

Skitour · Nationalpark Hohe Tauern
Verantwortlich für diesen Inhalt
ÖAV Sektion Spittal/Drau Verifizierter Partner 
  • Foto: Christian Resch, ÖAV Sektion Spittal/Drau
m 3500 3000 2500 2000 1500 1000 20 15 10 5 km
Drei unterhaltsame Rinnen auf einem Streich! Grandioser, technisch schwieriger Ski-Rundkurs für abenteuerlustige Individualist*innen, die dem Menschenrummel an den Normalanstiegen entfliehen möchten.
schwer
Strecke 24 km
8:00 h
2.120 hm
2.120 hm
3.360 hm
1.245 hm

Was für eine Tour! Zum Aufwärmen geht es gemächlich los, später steilt das Gelände ordentlich auf.

Das formidable Finale des Anstiegs ist die Begehung der attraktiven Gussenbauerrinne mit einer Steilheit von gut 55°. Aber auch die Abfahrten - durch die zwei anregenden Rinnen - haben es in sich. Bei guten Bedingungen nimmt man optional die direkte Einfahrt in die steile Südrinne. Wählt man diese herausfordernde Variante, so kann man auf die 45° Steilheit im obersten Abschnitt noch gleich zwei bis drei Grad drauflegen. Allerdings wird die Rinne nach unten hin immer gutmütiger...

Dies ist ein Tourenvorschlag, für alle, die ihren alpinistischen Horizont erweitern möchten und sich etwas mehr vom Leben erwarten.

Der Vorteil dieses Rundkurses besteht darin, dass man hier sämtliche positiven Aspekte einer Rinnenbegehung bzw. -befahrung optimal nutzen kann:

1. Westseitiger und sonnenarmer Aufstieg, man wird beim Zusteigen nicht durchgegrillt und die Gussenbauerrinne ist schön durchgefroren. Das Steinschlagrisiko ist relativ gering.

2. Am späteren Vormittag ist die Südrinne schon optimal aufgefirnt, das erleichtert das Abfahren in diesem steilen Abschnitt (45°) ungemein.

3. Die anschliessende Abfahrt durch die steile Nordwest-Rinne (40°) nach der Lassacher Winkelscharte ist ab Mittag auch schon sonnendurchflutet und bereitet ebenfalls großen Genuss.

Einziger Wermutstropfen bei diesem Rundkurs ist der lange und flache Rückweg ab der Schwussner Hütte. Hier muss man nochmals seine Kondition unter Beweis stellen - der Skilangläufer ist hier klar im Vorteil!

Eine famose, fordernde und facettenreiche Skirundtour für ausdauernde und anspruchsvolle Spezialist*innen!

Anhand der fünfteiligen Schwierigkeitsskala (I=leicht / II=mittel / III=schwer / IV =sehr schwer / V=extrem schwer) sind die maximalen skitechnischen Anforderungen dieser Tour mit IV zu bewerten.

Autorentipp

Taktisch ist ein zeitiger Aufbruch essentiell! Nur so findet man im Aufstieg brauchbare Verhältnisse vor. Ab Mittag verwöhnen die aufgefirnten Südhänge die Befahrer*innen mit butterweichen Firn!
Profilbild von Christian Resch
Autor
Christian Resch 
Aktualisierung: 07.05.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
3.360 m
Tiefster Punkt
1.245 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Es versteht sich hier wohl von selbst, dass man für diese Variation unbedingt günstige Verhältnisse braucht. Am besten nach einer kalten Nacht, damit der Aufstieg durch die steile Rinne schön durchgefroren ist.

Die Abfahrt durch die folgenden beiden Rinnen verlangt eine solide schitechnische Fertigkeit, damit man diese auch genießen kann. Ab dem späteren Vormittag sind diese Abfahrten meist schön aufgefirnt

Start

Parkplatz der Ankogel Bergbahnen (1.274 m)
Koordinaten:
DD
47.014734, 13.187707
GMS
47°00'53.0"N 13°11'15.7"E
UTM
33T 362258 5208395
w3w 
///häuser.abende.völker

Ziel

Gussenbauerrinne - Hochalmspitze - Südrinne - Lassacher Winkelscharte

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz der Ankogelbahn aus, talein - teilweise auf der Langlaufloipe - ohne Orientierungsschwierigkeiten ostwärts bis zur Schwussnerhütte. Dem Verlauf des Winkelbachs weiter folgen, um über die Schmalzgrube und dem langen Lutternig endlich steileres Gelände zu erreichen. Dort eher linkshaltend und in direkter Gipfellinie durch einen steileren Kanal hinauf bis zu den Ausläufern des schwindenden Gletschers. Die Gussenbauerrinne ist schon von weitem sichtbar. Der Orginalanstieg verläuft rechts neben den markanten Haifischflossen. Bis in den Mai hinein herrschen hier optimale Bedingungen, erst später im Jahr muss man hier mit unangenehmen Felskontakt rechnen. Dann sind auch plattige Kletterstellen im III. Grad zu bewältigen. 

Abfahrt durch die Südrinne (Gößrinne), bei optimalen Verhältnissen bietet sich die direkte Abfahrt - gleich einige Meter nach dem Gipfel - an. Ansonsten erfolgt die Einfahrt über den schmalen Gratübergang. Die Rinne ist im oberen Drittel ca. 45° steil und wird nach unten hin immer gutmütiger. 

Bei der anschliessenden Abfahrt über den Gletscher hält man sich, so weit wie möglich rechts, um die Lassacher Winkelscharte nicht zu verfehlen. Diese ist aber schon von weitem gut sichtbar und mit gelben  Wegschildern markiert. 

Hier nochmals anregende Abfahrt durch eine steile und im unteren Teil recht enge Rinne (40°). Bei der Ausfahrt aus dem Flaschenhals hält man sich immer eher links, um die ansprechenden und weiten Hänge auch genießen zu können. Die Abfahrt ist in weiterer Folge in vielen Varianten möglich.

Spätestens ab der Schwussnerhütte folgt man dem - leider immer flacher werdenden - Weg bis zum Ausgangspunkt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Mit dem PKW über die Tauernautobahn A 10, Autobahnknoten Spittal/Millstätter See – Ausfahrt Lienz – Lendorf, weiter über die Drautalbundesstraße über Möllbrücke – Obervellach – MALLNITZ - Seebachtal - Parkplatz der Ankogel Bergbahnen.

Ca. 38 km / 40 Minuten ab der Autobahnabfahrt.

Parken

Es finden sich ausreichend Parkmöglichkeiten beim Parkplatz der Ankogelbahn.

Koordinaten

DD
47.014734, 13.187707
GMS
47°00'53.0"N 13°11'15.7"E
UTM
33T 362258 5208395
w3w 
///häuser.abende.völker
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Normale Skihochtourenausrüstung inklusive 2 Eisschrauben pro Mann, bei blanken Verhältnissen 1 bis 2 zusätzliche Schrauben für etwaige Zwischensicherungen. Zwei Eisgeräte für die Begehung der Rinne. Trotz des dahinschwindenden Gletschers sollte an ein (wenigstens kurzes) Seil gedacht werden - man weiß ja nie, was einem so erwartet...

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
24 km
Dauer
8:00 h
Aufstieg
2.120 hm
Abstieg
2.120 hm
Höchster Punkt
3.360 hm
Tiefster Punkt
1.245 hm
Rundtour aussichtsreich Gipfel-Tour Skihochtour
1600 m 1800 m
Vormittag
1600 m 1800 m
Nachmittag

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