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Hinterer Tajakopf

Bergtour · Tiroler Zugspitz Arena
Profilbild von Johannes Renfordt
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Johannes Renfordt 
  • Morgendlicher Rückblick über Ehrwalder hinweg zu Daniel und Upsspitze
    / Morgendlicher Rückblick über Ehrwalder hinweg zu Daniel und Upsspitze
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Im Hohen Gang wird die Aussicht mit jedem Meter besser
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Postkartenidylle kurz vor dem Seebensee
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Jenseits des Seebensees ragt der Vordere Drachenkopf in den Kessel hinein
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am Westufer des Seebensees ragt die Ehrwalder Sonnenspitze steil empor
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  • / Rückblick von der Coburger Hütte über den Seebensee zur Zugspitze
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  • / Vorder und Hinterer Tajakopf von der Terrasse der Coburger Hütte
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Rückblick zur Coburger Hütte
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Der Gipfel des Hinteren Tajakopfs rückt langsam näher
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  • / Nicht weit vom Anstiegsweg liegt die schmale Grünsteinscharte
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  • / Die Coburger Hütte bleibt immer tiefer zurück
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  • / Blick ins Kar unterhalb des mächtigen Grünsteins
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  • / Links geht es zum Hinteren Tajakopf, rechts später durch die Scharte ins Brendlkar
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  • / Der restliche Weg zum Hintere Tajakopf lässt sich nun gut einsehen
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  • / Steiles Schrofengelände ist zu bewältigen
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Am Gipfelkreuz des Hinteren Tajakopfs, das auf einem Vorgipfel zum Drachensee hin steht
    Foto: Johannes Renfordt, Community
  • / Tiefblick zu Drachensee, Coburger Hütte und Vorderen Drachenkopf
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  • / Der benachbarte Vordere Tajakopf ist ein beliebtes Klettersteigziel
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  • / Die Östliche Griesspitze zeigt sich überaus abweisend
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  • / Blick an der Sonnenspitze vorbei ins Zwischentoren
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  • / Rückblick zum Hinteren Tajakopf
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  • / Auf den letzten Metern zum Hinteren Tajatörl
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  • / Der Abstieg ins Brendlkar beginnt
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  • / Die Zugspitze zeigt sich jenseits eines grasigen Kamms
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  • / Der kleine Brendlsee wird passiert
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  • / Während des Abstiegs nach Ehrwald zeigt sich jenseits der Seebenwände der beeindruckende Vordere Tajakopf
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  • / Die Wolken sind an der Ehrwalder Martinskapelle längst wieder verschwunden
    Foto: Johannes Renfordt, Community
m 2000 1500 1000 500 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Abwechslungsreiche Tour in der Nordflanke der gewaltigen Mieminger Kette
mittel
Strecke 19,3 km
7:00 h
1.296 hm
1.430 hm

Die Mieminger Kette ist insgesamt nur wenig erschlossen und zählt zu den einsameren Gebirgsgruppen in Tirol. Davon auszunehmen ist der westliche, kesselförmige Teil rund um Seeben- und Drachensee, der zudem in Form der Coburger Hütte mit einer bewirtschafteten Schützhütte aufwarten kann. Während viele Besucher der Hütte vor allem die Seen und natürlich den berühmten Blick über den Seebensee zur Zugspitze genießen wollen, ist eine Besteigung der umliegenden Gipfel zumeist eine alpine Unternehmung, die erfahrenen Bergsteigern vorbehalten bleibt. Eine Ausnahme stellt dabei der Hintere Tajakopf dar, dessen höchster Punkt vergleichsweise einfach zu erreichen ist. Das Gipfelkreuz steht jedoch auf einem Nebengipfel, dessen Übergang Trittsicherheit, Schwindelfreiheit und etwas alpine Erfahrung erfordert.

Von der Talstation der Ehrwalder Almbahn führt der Tourenvorschlag über den anspruchsvollen und nicht zu unterschätzenden "Hohen Gang" hinauf zum Seebensee, der als Fotomotiv eine gewisse Bekanntheit erlangt hat. Eine Geländestufe weiter oben wird der Drachensee erreicht, über dessen Nordwestufer die Coburger Hütte zu einer Einkehr einlädt. Viele Ausflügler bleiben dort auch gleich sitzen, so dass es auf dem weiteren Weg etwas ruhiger wird. Nach dem Anstieg bis kurz vor dem Hinteren Tajatörl, einem Übergang ins Brendlkar, zweigt ein schmaler Steig zum Hinteren Tajakopf ab, der über steiles Schrofengelände ansteigend etwas mühsam erreicht wird. Der Abwechslung halber erfolgt der Abstieg durch das stille Brendlkar und am Brendlsee vorbei zur Ehrwalder Alm. Es schließen sich gemütliche Wege an, die hinab nach und durch Ehrwald leiten, an dessen Bahnhof der Tourenvorschlag endet.

Autorentipp

Mit dem Immensteig steht eine Abstiegsvariante zur Verfügung!
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Gefahrenpotenzial
Höchster Punkt
Hinterer Tajakopf, 2.401 m
Tiefster Punkt
Ehrwald, 973 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez
Exposition
NOSW

Sicherheitshinweise

Der Tourenvorschlag stellt erhöhte Anforderungen an Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Wer sich bereits im "Hohen Gang" unwohl fühlt, wird am Hinteren Tajakopf spätestens am fordernden Übergang zum Gipfelkreuz nicht glücklich werden und sollte auf den Besuch des Gipfels verzichten.

Start

Bushaltestelle Ehrwalder Almbahn (1.108 m)
Koordinaten:
DD
47.387774, 10.938543
GMS
47°23'16.0"N 10°56'18.8"E
UTM
32T 646306 5250079
w3w 

Ziel

Bahnhof in Ehrwald

Wegbeschreibung

Wenige Meter oberhalb der Talstation der Ehrwalder Almbahn die Seilbahn kreuzen und am Waldrand rechts halten. Auf einem guten Fahrweg geht es geringfügig abwärts und in das Tal eines kleinen Bachs hineingehen. Ein erster nach rechts führender Weg wird ignoriert, nach der Querung des Bachs aber dem breiten Fahrweg nach rechts folgen. Dieser steigt an erreicht nach einer Kehre eine kleine Lichtung. Dort rechts abzweigen und einem Steig folgen, der ungefähr die Höhe haltend rasch zu einer zweiten, größeren Lichtung führt. Auf der anderen Seite taucht der Steig in dichten Wald ein und erreicht wenig später einen kreuzenden Steig, diesem nun nach links folgen. Durch zunächst noch verwunsch wirkenenden Wald geht es zunehmend zügig aufwärts, bald folgt der Steig dem Rand einer Geröllrinne bis an den Fuß einer steilen Wand. Mit einigen versicherten Passagen erklimmt der hier abschnittsweise fordernde Steig mit teilweise schöner Aussicht die markante Felsstufe. Sobald sich das Gelände wieder zurücklehnt, geht es fast schon gemütlich weiter ans Ufer des Seebensees. Linkshaltend dem Ufer folgen, der Steig erreicht nach kurzer Zeit den Fahrweg, der ans südliche Ufer weiterleitet. Dort endet der Fahrweg an der Materialseilbahn, ein bequemer, äußerst kehrenreicher Steig setzt die Gehrichtung zur Coburger Hütte fort, die auf einer landschaftlich äußerst reizvollen Geländestufe wenig oberhalb des Drachensees liegt.

Von der Hüttenterrasse geht es hinab zum Drachensee, der auf seiner Nordseite passiert wird. Auf der anderen Seite beginnt der Steig ins Tajatörl, der gleich aufwärts zum "Fußballfeld" führt. Nach dieser großen und vor allem überraschend flachen Bergwiese wendet sich der Steig entgegen der Intuition deutlich nach rechts, scheinbar auf die Grünsteinscharte zuhaltend. Doch wird schon bald eine Wegkreuzung erreicht, von der aus linkshaltend der weiterhin gut markierte Steig über einen gering ausgeprägten Kamm endlich zum Tajatörl hinaufführt. Noch kurz vor dem Übergang verzweigt sich der Weg und nach links gehend beginnt der überaus lohnende Abstecher zum Hinteren Tajakopf. Zunächst führt der Steig über Schutt in eine Scharte und weiter über steile Schrofen anstrengend hinauf zum höchsten Punkt des Hinteren Tajakopfs. Das Gipfelkreuz befindet sich jedoch auf einem Vorgipfel, der deutlich anspruchsvoller zu erreichen ist. In einem ersten Schritt geht's dabei über schuttrige, in Teilen durchaus ausgesetzte Passagen hinab in einen Sattel, der von einer glatten Felsmauer begrenzt wird. Mit Hilfe von Seilversicherungen und Trittbügeln wird diese dann aber recht einfach erstiegen und in der Folge das Kreuz rasch erreicht.

Nach der aussichtsreichen Pause führt der Abstiegsweg zunächst zurück bis zur Wegverzweigung unterhalb des Tajatörls. Im Sinne der Gehrichtung links haltend wird das Törl selbst nun zügig erreicht. Auf der anderen Seite führt ein Steig hinab ins Brendlkar, in dem zahlreiche Markierungen die Orientierung einfach gestalten. In einem weiten Linksbogen geht es dabei immer talwärts, wobei der mittlere Abschnitt sich recht flach darstellt. Erst nach dem Brendlsee folgt eine abschnittsweise unangenehm steile Wegpassage, doch taucht der Steig in der Folge bald in die Latschen ein und erreicht, zunehmend bequemer, schließlich einen querenden Steig, der Seebenalm und Ehrwalder Alm verbindet. Auf diesem geht es nach rechts, der Beschilderung zur Ehrwalder Alm folgend. Schon nach kurzer Zeit wendet sich der Steig nach links und mündet wenig später in einen zuletzt parallel verlaufenden Fahrweg ein. Diesem zunächst folgen, aber sobald dieser auf Höhe einer Kreuzung eine abrupte Rechtskurve beschreibt, nach links auf einen grasigen Karrenweg abzweigen, der schließlich als Steig steil in einen Geländeeinschnitt hinabführt und auf der anderen Seite zur Ehrwalder Alm wieder hinaufführt.

Von der Bergstation der Ehrwalder Almbahn führt ein von der Fahrstraße nach links abzweigender Weg parallel zur Kabinenbahn meist zügig abwärts. Vorbei an zwei vornehmlich für die Wintersaison gedachter Hütten wird das Gelände im unteren Bereich schließlich flacher und wenig später wird die Talstation und der dortige Parkplatz bereits erreicht. Wer mit der Bahn angereist ist und nicht auf den nächsten Bus warten möchte, steigt auf der dort beginnenden Fahrstraße weiter nach Ehrwald ab. Am schönen Martinsplatz vorbei weitergehen bis zum Kirchplatz in der Ortsmitte. Dort rechtshaltend für längere Zeit der Hauptstraße folgen, bis wiederum rechterhand die Bahnhofsstraße abzweigt, die wenig überraschend direkt zum Ehrwalder Bahnhof führt.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Die Tour eignet sich vorzüglich für eine An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Der Bahnhof von Ehrwald liegt an der Bahnstrecke (München - ) Garmisch-Partenkirche - Reutte in Tirol und wird an Wochenentagen gewöhnlich im Stundentakt angefahren. Vom Ehrwalder Bahnhof fahren Busse zum Ausgangspunkt des Tourenvorschlags an der Ehrwalder Almbahn - dabei aber die Fahrpläne beachten, denn manche Kurse nehmen den zeitraubenden Umweg über Lermoos und Biberwier!

Die Tourenbeschreibung beginnt unmittelbar an der Bushaltestelle Ehrwalder Almbahn und endet am Bahnhof Ehrwald.

Anfahrt

  • Aus Richtung München über die A 95 bis nach Eschenlohe fahren. Vom Autobahnende über die B 2 und B 23 über Griesen nach Ehrwald fahren.
  • Aus Richtung Innsbruck bzw. Landeck auf der Inntalautobahn bis zur Anschlussstelle Mötz bzw. Imst fahren. Jeweils auf der B 189 nach Nasserreith und via B 179 den Fernpass überqueren. Vor dem Lermooser Tunnel von der Bundesstraße abfahren und über Biberwier nach Ehrwald fahren.
  • Aus Richtung Reutte in Tirol über die B 179 in Richtung Fernpass fahren. Vor dem Lermooser Tunnel von der Bundesstraße abfahren und über Lermoos nach Ehrwald fahren.

Parken

Grundsätzlich bestehen in Ehrwald sehr vielfältige Parkmöglichkeiten. Es empfiehlt sich aber der Einfachheit, an der Talstation der Ehrwalder Almbahn zu parken. Diese ist im Ort großzügig ausgeschildert und nicht zu verfehlen.

Koordinaten

DD
47.387774, 10.938543
GMS
47°23'16.0"N 10°56'18.8"E
UTM
32T 646306 5250079
w3w 
///jüngste.flohmarkt.aufladung
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Alpenvereinskarte 4/2 Wetterstein- und Mieminger Gebirge, Mitte

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist für diesen Tourenvorschlag obligatorisch. Für die Abstiegspassagen sind, je nach Geschmack, ggf. Stöcke hilfreich.

Auch wenn mit der Coburger Hütte eine Einkehrmöglichkeit besteht, sind Verpflegung und ausreichend Getränke unbedingt im Rucksack mitzuführen.

Grundausrüstung für Bergtouren

  • Feste, bequeme und wasserdichte Bergschuhe oder Zustiegsschuhe
  • Kleidung im Mehrschicht-Prinzip mit Feuchtigkeitstransport
  • Wandersocken
  • Rucksack (mit Regenhülle)
  • Sonnen-, Regen- und Windschutz (Hut, Sonnencreme, wasser- und winddichte Jacke und Hose)
  • Sonnenbrille
  • Teleskopstöcke
  • Ausreichend Proviant und Trinkwasser
  • Erste-Hilfe-Set mit Blasenpflaster
  • Biwaksack/Survival Bag
  • Rettungsdecke
  • Stirnlampe
  • Taschenmesser
  • Signalpfeife
  • Mobiltelefon
  • Bargeld
  • Navigationsgerät/Karte und Kompass
  • Notfallkontaktdaten
  • Personalausweis

Technisches Equipment

  • Ggf. Kletterhelm
  • Die Listen für die „Grundausrüstung“ und die „technische Ausrüstung“ werden auf der Grundlage der gewählten Aktivität erstellt. Sie erheben keinen Anspruch auf Vollständigkeit und dienen lediglich als Vorschläge, was du einpacken solltest.
  • Zu deiner Sicherheit solltest du alle Anweisungen zur ordnungsgemäßen Verwendung und Wartung deines Geräts sorgfältig lesen.
  • Bitte vergewissere dich, dass deine Ausrüstung den örtlichen Gesetzen entspricht und keine verbotenen Gegenstände enthält.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,3 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
1.296 hm
Abstieg
1.430 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit Gipfel-Tour ausgesetzt versicherte Passagen Kletterstellen

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